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Sonntag, 23. Juli 2017
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Speisen
Ambiente
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40
20
30
Gesamtrating
30
2 Bewertungen
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Churrascaria Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 400
|
83
Wien
Rang: 201
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2016
Öffnungszeiten
Mo
18:00-24:00
Di
18:00-24:00
Mi
18:00-24:00
Do
18:00-24:00
Fr
18:00-24:00
Sa
18:00-24:00
So
12:00-14:30
18:00-24:00
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magic
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hbg338
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Churrascaria

Hinweis: Lokal wurde von ReTe Usern als geschlossen gemeldet
Rechte Wienzeile 21
1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Brasilianisch
Lokaltyp: Restaurant, Steakhouse
News2. Jun 2017 von
hbg338

Das Lokal wird mit 02. Juli. 2017 geschlossen. Link

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2 Bewertungen für: Churrascaria

Rating Verteilung
Speisen
5
4
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1
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Ambiente
5
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Februar 2017
Experte
Gastronaut
447 Bewertungen
46 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
2Ambiente
3Service

Abgesehen von der fragwürdigen Rechnungslegung bei abgesagten Reservierungen, hier meine Ansichten:

Die Räumlichkeiten haben tatsächlich eine Wandlung vom Saulus zum Paulus durchgemacht: wo früher im berüchtigten „Camelot“ frittiertes „Ritteressen“ für Magenverstimmungen und verfettete Blutgefäße gesorgt hat, wurde nun ordentlich investiert. Aus den ehemaligen dunklen, hässlichen Gewölben wurde eine Ansammlung an Speiseräumen, die in Sachen Funktionalität und Design an eine Industrie-Werkskantine erinnern. Und das meine ich in keinster Weis negativ: die Tische, Sesseln, Vitrinen, Toiletten usw. sind allesamt neu, sauber und alles wirkt neutral. Hier steht also eindeutig das Essen im Vordergrund, und nichts lenkt davon ab. Vielleicht die hübschen Kellnerinnen … aber wenn ich jetzt mehr darüber schreibe, bekomme ich zu Hause Probleme.
Wer hier reserviert hat und noch nie in einer Churrascaria irgendwo auf der Welt war, dem sei das Konzept schnell erklärt. Irgendwo befindet sich ein Buffet mit Salaten und Beilagen, wobei es sich bei den Beilagen in der Regel um brasilianische Beilagen handelt. Unbedingt zu probieren ist die Feijoada, ein dunkler Eintopf mit schwarzen Bohnen und Schweinefleisch, alleine dafür lohnt sich der Besuch. Wer mehr auf komplett frisch gemachtes und eher sättigendes Begleitwerk steht, dem werden am Platz laufend portionsweise Pommes Frites, Zwiebelringe, gebackene Bananen und ähnliches serviert. Hat man dann also seine kalten Beilagen, Salate und Saucen beisammen (die ganz scharfen sind in einer Vitrine weggesperrt und werden nur bei Bedarf und Erklärung der tatsächlich höllischen Schärfegrade freigegeben), kann der „Säbeltanz“ der aus Brasilien importierten Churrascieros nun endlich beginnen.

Neben dem Grillmeister sind die Churrascieros die wahren Helden jeder Churrascaria. Sie laufen nach einem genau festgelegten Plan von Tisch zu Tisch und bieten den Gästen von ihren Spießen an. Diese Spieße beinhalten gegrilltes Fleisch aller Art, aber von Anfang an von hoher Qualität. Es gibt immer wieder Gäste, die aufgrund des Ablaufs der Spieß-Servierung in einer Churrascaria meinen, dass zuerst billiges Fleisch serviert wird, damit man später, bei den teuren Stücken, keinen Hunger mehr hat. Das ist Schwachsinn! Leute die das behaupten sind lediglich ungeduldig und haben sich zu früh mit zu großen Mengen vollgestopft. Für die richtige Handhabung bis zur absoluten Sättigung gibt es zwei einfache Strategien. Entweder, man informiert sich zuerst bei Churrascieros, was es aktuell alles gibt und konzentriert sich dann auf bestimmte Gerichte. Das wäre zwar zielführend, aber gleichzeitig auch fad. Oder man macht das, was einem die Betreiber des Lokals auch ans Herz legen: von allem probieren. Das ist zum einen spannend und unterhaltsam und zum anderen kann man zu jedem beliebigen Zeitpunkt zwischen den Gerichten hin- und herwechseln. Logisch, dass wir uns für zweitere Variante entschieden haben!
Der Aufmarsch der Churrascieros startete mit Hühnerbrust eingerollt in Speck und Cheddar. Nachdem der Speck und der Käse sich hier gegenseitig erschlagen haben, fällt es mir etwas schwer zu sagen, wie toll das Hühnerfleisch war. Die darauf folgenden Chicken Wings vom Spieß waren aber toll. Ein Stück davon hat gereicht um zu wissen, dass sie wirklich köstlich waren. Aber man kommt natürlich nicht wegen der Hühnerflügerl in eine Churrascaria, sondern wegen des Rindfleischs. Im 5-Minuten-Takt präsentierten uns die Kellner immer neue Spieße mit unterschiedlichen Teilen von Kühen, immer in einer Garstufe, die abgesehen von der äußersten Schicht als „medium“ zu bezeichnen wäre. Die Churrascieros sprechen in der Regel nicht Deutsch und kennen hauptsächlich nur die Bezeichnung der jeweiligen Speise. Aber die Kommunikation funktioniert hier auch so tadellos. Wichtig ist es, ihnen immer zu zeigen, dass man jeweils nur eine kleine Scheibe Kuh haben möchte, damit man sich nicht überisst bevor man fürs nächste Mal weiß, wovon man eventuell größere Mengen haben möchte.
Die allermeisten Spieße sind in Sachen Garstufe und Konsistenz perfekt gegrillt und auch wirklich schön gewürzt. Gleichzeitig ist es aber auch vorgekommen, dass manche Fleischstücke zäher oder salziger waren, als sie es hätten sein müssen. Bei der Menge an unterschiedlichen Gerichten, ist das aber wirklich entschuldbar. Damit einem nicht zu schnell eine Kuh aus den Ohren rauswächst, werden immer wieder auch andere Spezies serviert, wie ein wunderbarer gegrillter Surbraten, herzhafte brasilianische Würste, auf der Zunge zerfallende Spareribs oder auch köstliche gegrillte Ananas.
Insgesamt lohnt sich der Besuch im neuen Standort der Churascaria allemal, denn die Spieße sind großteils wunderbar, die warmen Beilagen immer frisch und die kalten Beilagen schön abgestimmt. Mit dem Aberglauben, dass man hier nur ungesundes Essen bekommt und noch dazu nach dem Besuch an Übersättigung einzugehen droht, wird hier eindeutig aufgeräumt. Mein nächstes Mal in der Churrascaria ist also nur mehr eine Frage der Zeit…

PS: Mein Besuch erfolgte VOR der fragwürdigen Storno-Rechnungs-Geschichte!

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Letzter Kommentar von am 2. Jun 2017 um 22:36

Ich habe das damals nicht mitverfolgt mit dieser dämlichen Medienhetze gegen das Lokal, aber warum ist die Churrascaria vom 1sten an die Wienzeile gegangen?

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Dezember 2016|Update 7. Dez 2016
renegade1100
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
-Ambiente
3Service

Nachdem uns die frohe Kunde der Neueröffnung der Churrascaria
Schellinggasse an einem neuen Ort erreicht hatte, haben wir rasch, der Neugier wegen, für 5.12. reserviert. Problemlos via email.

Die neue Adresse ist nun 4., Rechte Wienzeile 21 (das ehemalige Chamelot) und liegt zwischen den U-Bahn-Stationen Karlsplatz bzw. Kettenbrückengasse. Zumindest am Montag abend war die Anreise per Auto kein Problem, bedingt durch die Parkpickerlabzocke fanden sich genügend freie Parkplätze.

Von außen erscheint das Lokal schon riesig. Und das ist es auch.
Man betritt das Lokal und steht in einem sehr großen Vorraum, in dem ein Empfangspult samt Kassa ein wenig verloren wirkt.

Nach rechts geht es in den ersten von mehreren Sälen - ja, die Zeiten der Beengtheit ala Schellinggasse sind vorbei. Am Ende des ersten Raumes erreicht man das Buffet, links weiter folgen weitere Räumlichkeiten und eine Abzweigung zu den WC-Anlagen.

Ambiente:
Ich habe das Ambiente nicht bewertet, weil die Betreiber auf ihrer HP schon im Vorfeld erklärten, dass der Umbau diesbezüglich noch nicht abgeschlossen ist. Das stört nicht wirklich, ist nur optisch nicht so ideal. Warten wir, wie die "Endfassung" dann sein wird. Leider ist auch der Lärmpegel teilweise knapp an unerträglich.
Auch außen fehlt noch einiges.

Service:
Gleich vorab für die Fans der Schellinggasse: Nelson ist nicht mehr da. Er arbeitet jetzt in Salzburg.
Die neue Mannschaft ist bemüht, feundlich, aber wirkt doch noch steril-distanziert. Dass teilweise die "Herrn der Spieße" weder in Deutsch noch in Englisch erklären können, was sie gerade servieren, lässt Nelson auch nicht gerade vergessen.
Eine zufriedenstellende Leistung des Service-Teams trotz der kleinen Schwächen. Hier ist noch Luft nach oben.

Getränke:
Wir hatten durchwegs Softdrinks in der bei uns üblichen Qualität.

Speisen-Buffet:
Das Buffet ist wie von der Schellinggasse gewohnt mehr als üppig
und noch reichhaltiger als früher. Neu dazugekommen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Orangen, Ananas, Nudeln und noch ein paar Salate. In diesem Angebot an kalten und warmen Beilagen findet sich für jeden Geschmack etwas.
Die vielen verschiedenen Dressings und Saucen gibt es auch wieder. Diesmal in einem Glasschrank und wesentlich appetitlicher wirkend als früher.
Einziger Kritikpunkt: Das Chili ist hier eher mit einer Bohnensuppe vergleichbar und weniger geschmackvoll als vorher.

Speisen-Beilagen bei Tisch:
Die Zeiten der vielen verschiedenen Beilagen, die zum Tisch gebracht werden, sind vorbei. Pommes, Käsebällchen und gegrillte Banane gibt es noch, aber zb. das Knoblauchbrot kommt in einer Form, die ein No-go darstellt. Alle Stunde kommt jemand vorbei und bietet Knoblauchsticks (Weißbrot in Größe eines Daumens) an.
Das war's auch mit Gebäck.
Ich als Brotfan war kurz davor, das daumengroße Stück, welches mir der Kellner servierte, wieder auf sein Tablett zurückzulegen und ihm in Bud Spencer-Manier gleich das ganze Tablett abzunehmen.
Die Qualität der servierten Beilagen entspricht den Erfahrungen
in der Schellinggasse.

Speisen-Spieße:
Der Grund, warum man da ist.
Wie gewohnt, werden 12 verschiedene Gerichte angeboten. In unserem Fall waren das:
Bratwurst, Hendlkeule, Schinken-Käse-Bällchen, Huhn in Parmesan, Lamm, Flankensteak, Surfleisch, Rinderrippen, 3 verschiedene Steaks und zum Abschluss gegrillte Ananas mit Zimt.

Positiv: Die Qualität wurde gegenüber dem Vorgängerlokal absolut gehalten. Vor allem die gegrillte Ananas ist ein Hammer. Gefühlsmäßig würde ich sagen wird noch stärker gewürzt. Das könnte manchen Leuten eventuell schon zu viel sein.

Negativ: T-Bone-Steak, Roastbeef und Tafelspitz fehlten. Schinken-Käse-Bällchen und die zugegeben hervoragende Ananas sind da kein wirklicher Ersatz.
Um sich der Fleischeslust hinzugeben reicht es aber allemal.

WC-Anlagen:
Top, auf 5*-Hotel-Niveau. Geräumig und sauber. Besonders witzig:
Automatische Schiebetüren ala Raumschiff Enterprise.
Nicht wirklich brasilianisch, aber irgendwie cool.

Rauchen:
Komplett Nichtraucher.
Leider sind auch diesmal die Raucher Menschen zweiter Klasse,
obwohl diesmal, im Unterschied zur Schellinggasse, genug Platz wäre, eine Raucher-Lounge einzurichten. So bleibt für die "Zigarette danach" nur ein anderes Lokal.

Bezahlung:
Bar oder mit Kreditkarte.
Aber Vorsicht: Falle. Der Pauschalpreis ist von 29,90 € auf satte 34,90 (!!) € gestiegen. Also um rund 17 %, bedenkt man, dass beim Wareneinsatz der Gerichte auch etwas gespart wurde.
17 % bei mehr oder weniger identem Angebot muss sowas wie Teuerungs-Weltrekord sein.

Fazit:
Es gibt noch Luft nach oben. Für Fleischtiger sicher immer noch ideal. Ob wir aber so sehr Stammgast werden wie wir es in der Schellinggasse waren, bleibt abzuwarten.

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Erst-Tester

Bewertet am 06.12.2016

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