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Dienstag, 19. September 2017
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43
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Burgrestaurant Gebhardsberg Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
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Öffnungszeiten
Mo
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Di
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Mi
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Burgrestaurant Gebhardsberg

Gebhardsberg 1
6900 Bregenz
Vorarlberg
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 05574 42515Fax: 05574 90861 60
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2 Bewertungen für: Burgrestaurant Gebhardsberg

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. August 2017
Experte
Stammersdorfer
272 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
5Speisen
4Ambiente
4Service
18 Fotos1 Check-In

Wegen der „Carmen“ auf der Seebühne, „sie“ war übrigens sehr beeindruckend, waren wir am Samstag den 5.8.2017 in Bregenz. Den Freitagabend davor nutzten wir, um mit ganz lieben Freunden dem BURGRESTAURANT GEBRHARDSBERG einen Besuch abzustatten.

Ja und schon eines vorweg, es war in jeder Hinsicht ein großartiger Abend.

Mit dem Taxi ging es um 11 Euro vom Hotel, die knapp 4 Kilometer hinauf auf den Berg, zur Burg. Die Aussicht von da oben, auf Stadt und Bodensee ist sehr beeindruckend, vor allem auch dann wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet und die schwarze Luft einfällt. :-)

Ich habe etwa zwei Wochen zuvor per Mail einen Tisch für vier reserviert und dadurch bekamen wir auf der Terrasse auch einen an vorderster Front, eben mit diesem traumhaften Ausblick. Dass alles voll war, sei am Rande auch erwähnt, die Ritter des Glücks sind hier völlig chancenlos, zumindest jetzt in der Festspielzeit.

Sitzen tut man auf Stahlrohrsesseln mit Armlehnen und braunen Sitzkissen, auf Wunsch bekommt man rote Decken, falls wem kalt ist. Gegen die Sonne gibt’s eine Markise und einige große Schirme. Der Boden ist aus Stein. Die Tische sind alles Zweier, somit perfekt zum Zusammenstellen, einzig das sie braun eingedeckt sind, hat mir nicht sonderlich gefallen..... Aber sonst ist die Terrasse ein Ort, wo man sich richtig wohl fühlt.

Das Personal bestand aus dem „Oberkellner“ ein top Mann seines Faches, samt einigen Helferleins, die auch einen sehr ordentlichen Job machten. Alle sehr freundlich und aufmerksam, nachfragend, waren fast immer da, wenn was gebraucht wurde, oder die Gläser leer waren. Eine Serviceleistung die zu diesem etwas gehobenerem Lokal passt.

Zu Beginn hatten wir 3x „Eros“ Frizzante vom Szigeti aus Gols und 1x mit einem Pfirsichlikör drinnen, erfrischend, ein perfekter Start in das was noch folgen sollte.

Getrunken wurde 1 Flascherl WB aus 2016 vom Weingut Nachbaur, aus 6832 Röthis. Ja das war für uns alle die Premiere eines Vorarlberger Weines. Ein leichter Weißburgunder, mit relativ viel Säure, der gemeinsam mit den Vorspeisen deutlich besser wurde, denn der Kostschluck hat mich nicht umgeworfen.

Später dann hatten wir den Young White, von der Bodega Iniesta, AI.8. Für die weniger Fußball interessierten Leser dieses Forums, das steht für Andres Iniesta, der Nummer 8 des FC Barcelona, in der spanischen Nationalmannschaft spielt er mit der Nummer 6. :-)
Der Wein war ein 2014ener, also kann von Young eigentlich keine Rede mehr sein, dennoch war es ein leichter fruchtiger Weißwein, zu 60% aus Sauvignon Blanc und zu 40% Verdejo, mit wenig Geruch, der aber perfekt mit den Hauptspeisen harmoniert hat.
Später dann wurden wir auf Kostproben von seinem AI.8 Seleccion und Premium eingeladen und die waren richtig gut, 2 so schön „pelzige“ Rotweine, die lange am Gaumen blieben. Top!

Auch die beiden Espresso blieben recht positiv in Erinnerung, sie wurden sogar hinter dem Arlberg mit einem Glas Leitungswasser serviert.

Kurz bevor wir mit dem Taxi wieder in die City von Bregenz „flüchteten“ hatten wir noch einen Averna und 3/8 eines Pinot Noir, von wem weiß ich aber leider nicht mehr. Es war ein schwerer, sehr harmonischer Roter und er war der perfekte Abschluss des Abends.

Die Vorspeisen von uns beiden waren ein Zucchini Carpaccio samt Paradeiser-Rucolamousse, sehr cremig, sehr fein, sehr geschmackvoll, sowie das Duett von Lachstatar und Bodensee Räucherfisch, etwas Forellenkaviar und Dillsenfsauce. Das Ganze war großartig abgeschmeckt, mit einer ganz besonders feinen Räuchernote und auch optisch war’s sehr schön anzuschauen. Der Dillesenf gab dem ganzen noch etwas mehr Pep. Dazu im Körberl frisches Weißbrot, das man auch nach haben konnte.

Hauptspeise eins war (wieder einmal) ein ZRB vom Vorarlberger Bio Weiderind, samt gelungenen Röstzwiebeln, noch knackigen Speckbohnen und sehr guten Braterdäpfel. Das Fleisch, ein Beiried, war relativ dick, butterweich und nicht ganz durch, so mögen wir das und auch Saft machen können sie.
Hauptspeise zwei war Saltimbocca von Ländlekalb mit Burgunderjus, Reichenau? Gemüse und Basmatireis. Der Saft (Jus) ein Hit, die wissen wie man den sehr gut zubereitet, können ja leider nur wenige. Auch dieses Fleisch sehr weich und saftig. Der für die Umwicklung verwendete Speck so wie er sein soll, mit sehr viel Geschmack, das Gmias nicht tot gekocht, ebenso der Reis. Der Gaumen sang!

Nachspeise heute ja, denn es gibt Ländle Alpenmilch Schokomousse, auf Bodensee Erdbeerragout auf der Karte. Einfach himmlisch, super cremig und das Ragout hat auch beeindruckt.

Unsere Freunde hatten ebenfalls das Zucchini Carpaccio und eine Schaumsuppe vom roten und gelben Paprika samt Käsestangerl. Der Hauptgang war gemeinsam ein Chateau Briand, wird ab 2 Personen serviert, dazu Gemüse, Braterdäpfel und Basmatireis. In zwei extra Saucieren wurde Pfefferrahmsauce und Burgunderjus gebracht, sowie in einer kleinen Schale Kräuterbutter. Die beiden waren von der Kulinarik ebenfalls sehr angetan.....

Die Zusammenfassung, ausgezeichnet gegessen, das Ambiente am Berg, mit Blick auf den See, wie es schöner kaum sein könnte, nur diese grauslich braune Tischeindeckung stört und auch die Serviceleistung auf hohem Niveau.
Die mit Plastik bezahlte Rechnung waren 310 Euro samt Trinkgeld.

Sollte es uns wieder einmal zu den Bregenzer Festspielen verschlagen, dann geht’s ganz sicher wieder rauf zum BURGRESTAURANT GEBHARDSBERG.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Dezember 2012
zuckerpuppe
32 Bewertungen
10 Kontakte
Tester-Level 16
5Speisen
4Ambiente
4Service
11 Fotos1 Check-In

Hohenbregenz ... 200 Meter über der Stadt stehen die Reste jener Festung, deren Wurzeln über 900 Jahre zurückliegen. Und dort gibt es nicht nur alte Steine und einen genialen Ausblick über das Rheintal und den gesamten Bodensee, sondern auch ein Restaurant. Nämliches suchten wir am Christtag, kurz vor eins heim. Zuerst ließen wir unseren Blick über den See schweifen, in den ich kurz zuvor noch eingetaucht war (bei 6 ° Celsius aber nur kurz).

Danach suchten wir das Restaurant heim. Die guten Plätze mit Seesicht waren schon belegt und so fanden wir mutterseelenallein im Speisesaal Platz. Im Eingangsbereich klimperte ein Organist Weihnachtsstandards (Driving Home for X-Max, Feliz Navidad) und sonst alles von Adele bis Fats Domino. Trotz der Jahreszeit knallte die Sonne gnadenlos durchs Fenster mit Rheintalblick und heizte uns gehörig ein. Auch die Staubreste am Holzfussboden des wenig Flair versprühenden Speisesaals fördert die Sonne ungnädig zu Tage.

Der Ober und seine Kollegin waren sehr freundlich und professionell, nicht immer so präsent wie erwünscht, aber das lag am ungünstigen Betreuungsverhältnis (Staff zu belegte Tische). Über den Eros im Szigeti-Glas und ähnliche kleine Unpräzisionen (er nahm das Cola Light auf, sie brachte das Cola Zero mit einer netten Entschuldigung) wollen wir daher hinwegsehen. Wenn sie da waren, ging's schnell und höflich. So wurde das Besteck nach Bestellung prompt adaptiert (Steak-Messer, Löffel), das kostenlose Gedeck (Baguette mit Butter) eingestellt und die Kerze illuminiert. Für wen das aufgebaute Buffet war, entzog sich bis zum Schluss unserer Kenntnis.

Mann bestellte eine Fritattensuppe (im Jargon der Indigenen: Flädle) um 4,90 Euro die gut und reichlich war. Danach hatte er das Gebhardsberg-Töpfle (21,80 Euro), bestehend aus Gemüse, dreierlei gegrilltem Fleisch (Schwein, Rind, Huhn) und Nockerln (hier: Spätzle). Das Gemüse war saftig und intensiv im Geschmack, das Fleisch einwandfrei und die Spätzle lecker, urteilte mann. Wiederum eine große Portion. Ich gönnte mir - frau gönnt sich ja sonst nichts - das Steak vom Rindsfilet mit Kräuter-Knoblauchbutter, Mandel-Brokkoli und Rosmarin-Kartoffelspalten (Euro 29,80) ... EIN TRAUM! Exzellentes Fleisch, exzellent zubereitet, perfekte Beilagen, alles aufeinander abgestimmt. Selbst der Grüne Veltliner von Zita passte wunderbar. Herz, was willst du mehr!

Aufgrund der Portionsgröße viel der Nachtisch flach. Wir konnten einfach nicht mehr. Zur Bewertung: die Speisen bemessen wir am Steak und zücken die Höchstnote! Der Ausblick wäre eine 5. Vielleicht hält nach der Renovierung im Frühjahr der Rest stimmungstechnisch mit. Daher im Schnitt eine 4. Der Service war in Ordnung und verdient auch eine 4!

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Letzter Kommentar von am 26. Dez 2012 um 12:26

Als Pressesprecher der Zuckerpuppe darf ich mich bedanken und die Grüße herzlich erwidern. Viel Spass im Schnee!

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Burgrestaurant Gebhardsberg - Karte
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Bewertet am 25.12.2012

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