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Gesamtrating
36
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Brust und KeuleBrust und KeuleBrust und Keule
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Brust und Keule Info
Neu Eröffnung!
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
10:00-24:00
Di
10:00-24:00
Mi
10:00-24:00
Do
10:00-24:00
Fr
10:00-24:00
Sa
10:00-24:00
So
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anita47
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Bertl2
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Brust und Keule

Würthgasse 12
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
News9. Jul 2016 von
Bertl2

Lokalbeschreibung mit Fotos hier: Link . Es ist nicht die HP des Lokals.

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4 Bewertungen für: Brust und Keule

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
am 6. November 2016
geneu
52
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4Speisen
4Ambiente
5Service

Wieder einmal dort Mittag gegessen, diesmal drinn. Das personal und der Chef sehr bemüht und aufmerksam. Die Glastür zum raucherbereich bleibt zu, sehr lobenswert!(ist nicht selbstverständlich in Wien). Wir hatten drei Speisen, alle haben geschmeckt, die Portionen waren fast zu reichlich, lt Chef kann man einiges auch kleiner bestellen! Was dann noch den nachtisch zulässt. Natürlich böhmisches Essen bestellt, so viele behmische Lokale gibts ja nicht in Wien. Cernohorsky rezen hat sehr gemundet, reichlich Bratkartoffel dabei. Der Schweinsbraten Vepro knedlo zelo ist bo der riesen Portion preiswert (10,80) und scheckte vortefflich, drei Serviettenknödel dabei. Die Ente war gut durch, zart und nicht fett, die 21,80 ob der vielen Beilagen akzeptabel. Neuer Koch aus Böhmen. Man sitzt angenehm im NR, im Keller gibts für ca 20 Personen einen sep. Raum mit offenem Kamin. Dort würde auch ein Fernseher hinpassen (für geschl. Veranstaltungen). Der Garten ist im Sommer sowieso ein Traum, jetzt steht dort eine Punschhütte, für eine kurze Winterpause sicher auch ganz nett. Es wird nach dem Gast sofort neu eingedeckt und das Publikum ist angenehm. Bitte weiter so, nach den beiden Griechen und einem Bierlokal man hätte sichs verdient, dass der Laden läuft.

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am 26. September 2016
erinraven
1
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1Speisen
3Ambiente
2Service

Wenn man die böhmische Küche wirklich kennt, kann man nur den Kopf schütteln.
Svicková wird in Tschechien mit einer Zitronenscheibe und Preiselbeermus serviert. Die Sauce hat mit dem Original rein garnichts zu tun (sauer, überwürzt) und die Knödel trocken. Dasselbe gilt für den Schweinsbraten (Tschechisches Kraut ist nicht sauer) und der Schweinsbraten war trocken. Außerdem war alles sehr lieblos serviert und auch bei den Essen rundherum (mittagsmenü war Faschierter Braten mit reis, der Reis war einfach hingeknallt). Ich fand es (mit einer Mutter, die wirklich böhmisch kochen kann) einfach nur schrecklich.......

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am 7. September 2016
medved65
26
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2Speisen
3Ambiente
4Service

Nachdem man aktuell viel über "Brust und Keule" hört und liest, waren wir neugierig und schauten auch vorbei. Vorsichtshalber reservierten wir einen Tisch für zwei, für 18 Uhr an einem Mittwoch. Wir kamen pünktlich beim Lokal an und fanden auch gleich einen Parkplatz direkt vor dem Eingang. Wir betraten den leeren Gastraum (in dem Aschenbecher am Tisch standen) und fanden dort zwei Mitarbeiter vor, die an uns uninteressiert waren. Ein dritter kam dazu und ich meinte ich hätte reserviert. Er führte uns in den Gastgarten. Dort waren so circa ein Drittel der Tische besetzt. Wir durften uns einen freien aussuchen. Die Tische stehen unter riesigen Bäumen und von denen fielen auch regelmässig kleine Insekten auf die Tische, und auch auf uns. Ok, dafür kann das Lokal nichts. Das ist die Natur. Auf jeden Fall war das Reservieren unnötig, aber man weiss ja nie.

Die Getränkebestellung wurde kurz nach dem Platznehmen aufgenommen, dann stöberten wir in der ziemlich umfangreichen Speisekarte. Wir entschieden uns für Bœuf Stroganoff mit Reis (EUR 18.80) und Černohorský Rezeň (EUR 12.90). Und dazu einen Erdäpfelsalat.

Nach akzeptabler Wartezeit wurden die Speisen an den Tisch geliefert. Ausser der Salat, auf diesen warteten wir vergeblich, wir reklamierten dies aber auch nicht.

Das von Gastronaut beschriebene Enten-Gericht konnten wir leider nirgends auf der Speisekarte finden, wahrscheinlich war es nur während seines Besuches auf der Tageskarte.

Černohorský Rezeň (Schweinekaree in Erdäpfel-Käsepanier mit Braterdäpfel und Sauce Tartare) war eher eine Enttäuschung, die Panier fettig und der Käse von der geschmackloseren Sorte. Die Braterdäpfel dürften nicht gebraten, sondern frittiert worden sein und waren nicht ausreichend gewürzt. Die Fleischqualität war akzeptabel. Im Endeffekt wurden der Käse und die meisten Erdäpfel stehen gelassen.

Das Bœuf Stroganoff war geschmacklich einwandfrei. Die Fleischqualität war aber nicht wie man es für den Preis erwartet und es war auch nicht in Streifen geschnitten, sondern in kleine Scheiben, die bis zu der Grösse einer Bankomatkarte reichten. In der Mitte des Tellers war ein kleiner zylinderförmiger Gupf Reis zu finden, der an manchen Stellen vertrocknet und verfärbt war. In Verbindung mit der Sauce war der Reis aber wieder geniessbar. 18.80 Euro war das Ganze aber nicht Wert.

Als die Teller abserviert wurden, konnten wir auf unserem Tischtuch sehen, dass die Unterseite eines Tellers nicht sauber war. Jetzt prangt ein schöner brauner fettiger Kreis am vormals weissen Tischtuch.

Wegen der mässigen Hauptspeisen verzichteten wir auf die Nachspeisen. Wir verlangten die Rechnung und sagten aber gleich dazu, dass der Salat vergessen wurde. Unser Kellner, der übrigens wirklich superfreundlich und zuvorkommend war, entschuldigte sich und brachte uns eine korrekte Rechnung. Bezahlt wurde mit Bankomat, das Trinkgeld gab's in bar. Beim Gehen konnten wir noch einen kleinen Blick in die Küche erhaschen - und wie dort der Fussboden aussah war nicht sehr appetitlich.

Warum das Lokal "Brust und Keule" heisst und auf der Website Ausschnitte vom Louis de Funès Film "L’aile ou la cuisse" (eigentlich "Flügel oder Keule") hinterlegt sind erschliesst sich mir nicht. Das Lokal hat nichts mit Frankreich zu tun und eine Ente gibt's dort (momentan) auch nicht.

Übrigens gibt's in Saint-Rémy-de-Provence tatsächlich ein Bistrot welches "L’aile ou la cuisse" heist - und dieses kann ich aufgrund eines kürzlich stattgefundenen Besuches auch vollumfänglich weiterempfehlen. Dort geht aber ohne Reservierung gar nichts.

Aber zurück zu unserem "Brust und Keule". Vielleicht hatten wir ja einen schlechten Tag erwischt und eben nur Pech. Das Lokal gibt’s ja noch nicht lange und vielleicht muss sich das Restaurant-Team erst richtig einspielen. Ich werde jetzt mal die zukünftigen Bewertungen hier verfolgen und dann vielleicht irgendwann einen zweiten Besuch wagen.

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Letzter Kommentar von am 24. Sep 2016 um 03:28

Für mich wäre das ein klarer Fall jemanden zu feuern, wenn nicht einmal der Name der Gasse richtig geschrieben wird: Sitemap Copyright Simona Brunner GmbH. Seite in Bearbeitung von Online-Marketing Management Polixmair Michael Geschäftsführung: Simona Brunner, Alexander Slezak, Würtgasse 12, 1190 Wien.

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am 24. August 2016
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Bei den Vorspeisen starteten wir zunächst mit kleinen slowakischen Palatschinken aus Erdäpfelteig (die landestypisch Lokše heißen) gefüllt mit Entenleber. Das war ein wunderschöner Vorbote, auf das, was ententechnisch noch folgen wird, denn geschmacklich waren sowohl Hülle als auch Fülle ein Traum. Natürlich schmeckt gerade diese frische, nicht künstlich vergrößerte Leber sehr intensiv, insofern hätte ich es noch traumhafter gefunden, wenn die Leberstücke vielleicht noch in einem Zwiebelsud angeschwitzt worden wären, das hätte sie sowohl saftiger, als auch runder gemacht. Aber das ist jetzt Meckern auf allerhöchstem Niveau. Sensationell waren auch die böhmischen Kartoffelpuffer samt Knoblauchsauce. Was klingt wie ein einfach nur einfaches Gericht, offenbart die ganze Liebe, die hier den Zutaten entgegengebracht wird, denn die kleinen Puffer waren eine geballte Ladung an Saftigkeit, Knackigkeit, Röstaromen, Zwiebel und Knoblauch. Ja, auch ganz normale Kartoffelpuffer können mich begeistern, wenn sie richtig gemacht sind.

Auch die anderen böhmischen Spezialitäten können sich sehen und essen lassen. So ist zum Beispiel das “Černohorský rezeň“ eine echte Alternative zum gewohnten Wiener Schnitzel, wird dieses doch mit Kartoffelteig umhüllt gebacken, mit geriebenem Käse bestreut und mit frischen Bratkartoffeln serviert. Auch wenn hier eine entfernte Verwandtschaft zu Piccata Milanese oder auch zu Cordon Bleu besteht, ist so ein Černohorský Schnitzerl tatsächlich ein besonderes geschmackliches Abenteuer und sicherlich einen Versuch wert.

Grundsolide ist im „Brust & Keule“ auch der böhmische Schweinsbraten, der klassisch mit Erdäpfelknödeln und Sauerkraut gereicht wird. Als Österreicher ist der Fett-Anteil des Schweinsbratens eine fast schon philosophische Frage. Mit Kruste oder ohne? Schopf oder Karee? Jungschwein oder eine etwas reifere, aber noch immer geile Sau? Der böhmische Braten ist hier ein überraschend magerer Schopf. Wobei mager keineswegs zu trocken bedeutet. Denn in Kombination mit dem saftigen Kraut und den flaumigen Knödeln passen die Konsistenzen wirklich gut zusammen.

Kalorisch nicht ganz so leicht wie es aussieht ist hier der wunderbare Svíčková, ein Lendenbraten vom Rind mit geschmortem Gemüse. Das Gemüse wird passiert und mit Obers angereichert und das Ganze mit böhmischen Knödeln serviert. Fleisch und Gemüsesauce waren wunderbar, die Knödel leider so trocken, dass sie selbst durch die Sauce nicht zu erweichen waren weich zu werden. Geschmacklich hat aber auch dieses altösterreichische Gericht funktioniert.

Doch nun zum Highlight, der Ente. Das ausgebratene Federvieh ist während des Bratvorgangs mit einer Mischung aus Semmelknödelteig und Entenleber gefüllt. Diese Fülle wird separat zum eigentlichen Vogel serviert. Was außerdem noch dazu gereicht wird sind Rotkraut, Weißkraut und natürlich der intensive Bratensaft. Die Ente war dann insofern eine Überraschung, weil ich tatsächlich noch nie eine so schön magere und gleichzeitig aber saftig und zarte, perfekt ausgebratene Ente auf dem Teller hatte. Das Fleisch war intensiv dunkel, die Haut herrlich knusprig und von jenem Fett, das man bei Enten nicht mag, war auch keine Spur. Als weitere Beilage werden hier auch wieder die Kartoffelteig-Palatschinken von der Vorspeise gereicht. Diese Ente ist kein einfaches Abendgericht, sondern tatsächlich ein Festmahl. Und noch dazu eines, bei dem man sich nachher noch problemlos bewegen kann und nicht, wie bei so vielen anderen Enten- oder Ganslgerichten einen LKW zum Heimtransport braucht.

Diese Enten sollen im „Brust und Keule“ ab September täglich auf der Karte stehen und in der Martini-Saison zusätzlich auch in einer Spezialvariante verfügbar sein. Bis dahin bietet das „Brust & Keule“ jetzt schon eine spannende Reise in die altösterreichische Nachbarschaft. Natürlich sind auch die österreichischen Klassiker hier einen Besuch wert und bei den täglichen Mittagsmenüs kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten… Aber wenn das „Brust & Keule“ nur für eine Sache bekannt werden wird, dann eindeutig für die besten, magersten, saftigsten und frischesten Enten der Stadt!

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Kommentar von am 23. Sep 2016 um 19:57

"...und mit frischen Bratkartoffeln serviert..." Wenn man keine gekochten Kartoffeln vom Vortag verwendet, muß man halbwegs geschickt sein. Ist das gelungen, ist ein kleines Lob angebracht.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 9. August 2016
geneu
52
1
5
4Speisen
4Ambiente
5Service

Schon seit Jahren immer wieder vom Innenhofgarten begeistert, war hier früher ein (bzw zwei) Grieche(n), die ihre Stammgäste hatten. NUN kann man wieder dort hin essen gehen! Die Österreichisch-böhmische Küche garantiert eine böhmische Köchin, das Service ist hochmotiviert und die Speisen gut und reichlich. Ob böhm. Gulasch (mit den typischen böhm. Serviettenknödeln-im Gegensatz zu Prag aber nicht so trocken- oder die gebratenen Gemüsepuffer, es hat geschmeckt. Die Auswahl ist groß, die Weinpreise für den Schankwein günstig.Eine interessante Wochenmenükarte um 7,80 wird man auch probieren. Das Ambiente gemütlich, der Garten ruhig- und alles im Zentrum von Döbling. Neue Toiletteanlagen runden das Bild ab: man bemüht sich um den Gast, also einfach hingehen, sind wir froh, wieder eine Bereicherung für den Bezirk zu haben.

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Hilfreich?Ja4Gefällt mir4Lesenswert
Kommentar von am 9. Aug 2016 um 13:53

Kann man ja wieder einmal hinschauen. Vielleicht bringen sie mittlerweile auch einen akzeptablen Rindsbraten (Svickova) zusammen.

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Brust und Keule - Karte
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Erst-Tester

Bewertet am 09.08.2016

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