Speisen
Ambiente
Service
40
34
26
Gesamtrating
33
6 Bewertungen
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Beim Czaak Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
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Öffnungszeiten
Mo
16:00-23:30
Di
16:00-23:30
Mi
16:00-23:30
Do
16:00-23:30
Fr
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Sa
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Beim Czaak

Postgasse 15
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 513 72 15

6 Bewertungen für: Beim Czaak

Rating Verteilung
Speisen
5
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1
3
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2
1
0
Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. Mai 2018
Experte
Stammersdorfer
319 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
3Ambiente
1Service
9 Fotos1 Check-In

Zu Gast BEIM CZAAK, Alt-Wiener Gaststätte steht auf der Visitenkarte. Also nicht im, sondern davor und das am 30.4.2018, gleich nach dem Aufsperren um 16:00. Der „Garten“ an einem Straßenspitz vor der Postgasse 11-13, abgegrenzt durch Blumenkistln, die sowas wie einen Zaun bilden, mit verschiedenen Stauden drinnen. Wir befinden uns im 1. Bezirk, das Lokal hat die Adresse Postgasse 15. Wir sitzen mit Blick auf das Archiv der Universität Wien und die griechisch-katholische Kirche Sankt Barbara. Recht nett ist‘s hier, kaum Verkehr und auch die Touristenströme ziehen wo anders herum.

Die Tische muten nicht sehr stabil an, unten Metall und zusammenklappbar, die Platte aus dünnen Holzlatten. Die Sitzbänke wenig gemütlich und auch die mit Plastikgeflecht bezogenen Sessel mit Armlehnen, laden nicht zum länger Verweilen ein.

Die „Anreise“ wie immer, wenn es uns vom 8ten in den 1ten zieht, zu Fuß. Wenn ich nicht irre sind die nächst gelegenen Verkehrsmittel beim Schwedenplatz zu finden.

Die telefonische Reservierung tags zuvor hat geklappt, wir bekommen einen kleinen zweier Tisch, der aber nicht zu klein. Außer uns waren in der ersten Stunde noch gezählte 10 Gäste da, bevor wir gingen füllte es sich dann schön langsam. Etwa 50, vielleicht etwas mehr, finden Platz.
Möchte man zu den Toiletten, muss man hinein, vorbei an der Schank, quer durchs Lokal. Es handelt sich um ein schmales längliches, mit viel Holz und es macht einen überaus sympathischen Eindruck. Ja das kann man schon als alt Wiener Wirtn bezeichnen. Hier nochmals Platz für etwa 50 Leute, eventuelle auch da etwas mehr.

Ja und dann zum Service. Seit dem Besuch von amarone1977 im Juli 2013 hat sich NIX geändert, außer dass es keine nimmermüde, quirlige Kellnerin gab, die sich ein Extralob verdient hätte.
Weder der Chef noch sein Kellner sind Sympathieträger, beides eher grummelige Typen, wo es den Anschein hat, sie müssen hier arbeiten. Kein Lächeln, kein Smalltalk, kein gar nix und vom weltbekannten Wiener Schmäh, wie auf der HP zu lesen ist, ist man auch seeeeeehr weit entfernt. Einmal wurde nachgefragt, aber sonst bringen sie den Mund kaum auf. :-((
Das stärkste aber aus unserer Sicht, sie beginnen um 16:05 mit der Feuchtreinigung der Tische, also der Kellner, unserer wurde vorgezogen. Auf die Bänke und Sessel wird vergessen, Stichwort Saharastaub. Dann kommt Besen und Schaufel zum Einsatz, um den Dreck zu beseitigen und das war gar nicht wenig, danach wird aufgedeckt. NEIN das geht gar nicht..... Selten so eine schwache Serviceleistung erlebt!
Wenn ich der Wirt bin, ist um 16:00 alles perfekt hergerichtet, sodass ich mit „Vollgas“ loslegen kann, sprich ich kümmere mich ausschließlich um die Gäste, Naja, ich bin halt nur der Stammersdorfer, der wieder einmal etwas neues in Sachen Service erlebt hat und es hier im Forum niederschreibt.

Was sich allerdings großes Lob verdient hat, ist die Küche, die hat viel Ahnung von dem was sie macht.
Wir hatten gemeinsam ein Bratlcarpaccio mit Kernölrahmmarinade, gerösteten Speckwürfeln, sehr köstlich und frischem Kren. Herrlich war’s! Das Fleisch ganz dünn geschnitten und sehr weich, es ist auf der Zunge zergangen, allerfeinst. Die Marinade ein Traum, wer Kernöl liebt weiß wovon ich spreche und cremig, der Kren würzig aber nicht zu scharf. Dazu das Körberl, wir nahmen ein frisch aufgebackenes, noch warmes Salzstangerl.
Meine Wenigkeit aß ein Wiener vom Kalb, es war allerdings nicht in Butterschmalz gemacht. Statt der Petersielerdäpfel nahm ich mir überaus gelungene handgeschnitzte Pommes. Das Fleisch nicht so dünn wie bei der nahen Konkurrenz, sehr weich, die Panier gelungen, sie war goldgelb und knusprig. So oder so ähnlich stelle ich mir ein Wiener vor.
Die liebste Gattin hatte zwei knusprige Erdäpfelpuffer, wobei die sogar nach was schmeckten, also nicht so fade Laberln, etwas nachsalzen tut sie aber immer. Oben drüber war sehr ordentlich geräucherte Lachsforelle(nstreifen) und Kräuterrahm. Alles zusammen eine ganz feine Hauptspeise, sie war angetan und die Größe der Portionen hat für uns auch gepasst.

Wir haben gesamt 4/8 Gemischten Satz, Jahrgang 2016, vom Klager Poidl aus Stammersdorf getrunken. Ein sehr fruchtiger, recht jung anmutender Wein, der sehr gut zu unseren Speisen passte, dazu einen halben Liter Soda.
Der kleine schwarze danach war vom Julius, stark, mit schöner Creme, allerdings wurde mir der Erste fast kalt serviert, der Chef hat vergessen die Maschine vorzuwärmen. Nach der Reklamation kam er dann heiß daher.

Die Moral von der Geschicht BEIM CZAAK, sehr gut gegessen, die Note dafür mit Tendenz nach oben, das Ambiente, ja man sitzt halt quasi auf der Straße, aber das passt schon, weil es in dieser Ecke des Ersten ruhig ist und dazu unterirdisches Service.
Auf der Rechnung standen knapp 70 Euro, wir haben bar gezahlt, geht aber auch mit Plastik.
Der zu viel verrechnete Blattsalat wurde anstandslos storniert, passt aber irgendwie ins Gesamtbild.

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am 19. Juli 2013
Experte
amarone1977
318 Bewertungen
75 Kontakte
Tester-Level 30
3Speisen
3Ambiente
2Service
2 Fotos1 Check-In
Gelistet in: Wien - Beisl & Co.

Spaziergang vom Stubentor bis zur Griechengasse.

Da war doch was: die geschätzten User Meidlinger12 und wirtshausfreak tauschten sich über das Wiener Schnitzel im 1. Bezirk aus.

Spaziert man durch die Postgasse, so kommt man „Beim Czaak“ kaum vorbei. Die riesige, aber nicht unhübsche Außenwerbung fasst sich kurz: Fassbier, Hauerweine, Wiener Küche.
Wiener Schnitzel vom Kalb? - Es sollte ganz anders kommen.

Grüß Gott, ein Tisch für eine Person? Herr Czaak der letzten Generation mustert mich von oben bis unten, sagt kein Wort, verzieht nur scheinbar gelangweilt den Mund. Sein Blick wendet sich zu seinem Chefober, eine kurze Kopfbewegung, mehr nicht.

Draußen? Der Ober scheint auch kein Mensch der großen Worte zu sein. Gern, für drinnen ist’s zu schwül, mit Herrn Czaak dürften heute auch keine Buchbesprechungen mehr möglich sein.

Draußen geht das Spiel weiter, der Ober spaziert durch die Reihen, Wünsche werden hier und dort schweigend und ohne Gesichtsregung entgegen genommen, ein „Müssen’S warten“ wird im Wegschauen hinzugefügt. Stimmung!

Einfache Menage, Schwechater-Bierkartonspender. Windlicht.

Zwar ist die Karte touristenfreundlich auch am Eingang ausgestellt, doch eine Karte zum entspannt Blättern ist nochmal besser - und siehe da, ich werde fündig.
Kalte Kartoffelsuppe mit Lauch. Kenne ich nicht – muss ich probieren.


Und da kommt mein Sonnenschein: während die beiden Herren an scheinbar stiller Verachtung ihres Jobs kaum zu übertreffen sind, zeigt die junge Kellnerin, was sie kann: und das ist enorm.

Die zierliche Dame, erinnert mich ein wenig an Allison Hannigan, stemmt vollbeladene Riesentabletts mit einer Leichtigkeit und schlafwandlerischer Sicherheit, nicht zu fassen.
Ohne zu schwitzen, ohne das Lächeln zu verlieren.
Ihre männlichen Kollegen, die sich mit Zettelwirtschaft und dem einen oder anderen Krügel begnügen, werden zu brummigen Statisten. Service männlich 1, Service weiblich 4.

Fräulein Löwenherz bringt die Löwentasse: ich fürchte schon eine Suppe mit Essig, doch ich lerne dazu: eine wunderbare, kalte Kartoffelcremesuppe, nicht überwürzt, das Kartoffelig-Mehlige steht im Vordergrund, mit Lauch ist vor allem mal Schnittlauch gemeint.
Eine kühle Suppe am lauen Abend. Vortrefflich.

Rinderfiletstücke „Stroganoff“. Nockerln! Die sind ein Trumpf der Wiener Küche, auch hier sind sie gut gelungen, wenn auch ordentlich groß geraten. Frisches Grün.
Die Filtetstückerln sind gut, könnten aber ein wenig zarter sein, die haben sich in der Pfanne schon ordentlich in alle Richtungen gebogen. Das Sößchen wiederum ist gehaltvoll, sogar der Paprika ist einmal so, wie man ihn braucht: schön weich, knackig wäre hier kein Kompliment.

Kein Kompliment allerdings für den Salat: sehr fad und wässrig mariniert, praktisch salzlos, dass sogar Zweifel am Kernöl (90 Cent Aufpreis) aufkommen, das allerdings wohl am wenigsten für die grüne Tristesse kann. Mau.

Emulgator: Das Alt-Brünner Staro, im banalen 08/15-Glas anstelle des Krügerls mit Henkel rechts.

Fazit: vielleicht komme ich wieder, dann wird’s wohl das von User wirtshausfreak empfohlene Schnitzel sein. Allerdings sind die lustlosen Herren im Hause keine Augen- und Ohrenweide, da könnte einem fast der Appetit vergehen.
Die nimmermüde, quirlige Kellnerin hat allerdings ein Extralob verdient, sie rettet die Ehre des Hauses, auch wenn der fahle Nachgeschmack bleibt: wirklich willkommen fühlt man sich hier nicht.

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am 15. Juni 2013
Gourmetine
8 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 3
3Speisen
4Ambiente
4Service
3 Fotos1 Check-In

Am Freitagabend in der Innenstadt essen gehen - das war unser Plan. Ich rief im Restaurant zwei Stunden vor unserem Auftauchen dort an und reservierte einen Tisch für zwei Personen im Außenbereich. Der Gastgarten ist schräg gegenüber des Lokals in der Postgasse und liegt sehr ruhig, obwohl der Schwedenplatz nicht weit davon entfernt ist.

Als wir zum Restaurant kamen, meinte der Kellner, dass wir uns praktisch aussuchen könnten, wo wir sitzen wollten und entschieden uns für einen Tisch am Rand des Gastgartens, der für zwei Personen gedeckt war. Leider war das Tischtuch schon etwas verschmutzt, was unserem Hunger aber keinen Abbruch tat. Einer von drei Kellnern reichte uns sofort zwei Speisekarten und kam nach ca. zwei Minuten wieder, um die Getränkebestellung aufzunehmen. Ich entschied mich für einen großen Apfelsaft mit Leitungswasser, mein Partner nahm das Monatsbier (Kaltenhauser Bernstein aus Salzburg), welches auf der ersten Seite der Speisekarte angepriesen wird. Eben dort finden sich auch die Wochenangebote, die sich hier auch immer wieder ändern.

Als wir die Getränke hatten, bestellten wir das Essen. Mein Freund entschied sich für einen Tafelspitz, da er das letzte Mal einen beim Plachutta aß und wegen der kleinen Fleischportion sehr enttäuscht nach Hause ging. Er hoffte natürlich, dass es diesmal besser ausgehen würden. Ich nahm ein steirisches Backhendl, dazu orderte ich Erdäpfel-Vogersalat mit einem extra Schuß Kürbiskernöl (so, wie sich's halt gehört...), welches übrigens extra verrechnet wurde, und das nicht zu knapp.

Lange mussten wir nicht auf das Essen warten, etwa 20 Minuten, was für Tafelspitz und Backhendl vollkommen in Ordnung ist. Die Tafelspitzsuppe war sehr langweilig und schmeckte kaum nach etwas. Es gab zwar zwei dicke Rindfleischstücke, doch die waren viel zu trocken. Mein Backhendl hingegen war äußerst schmackhaft und auch der Salat mundete ausgezeichnet. Insgesamt gab's fünf große Stücke vom Huhn mit einer Zitronenspalte auf Popcorn in einem Körberl serviert und ich musste mich ganz schön zusammenreißen, um das letzte Stück Fleisch noch hinunter zu kriegen, da ich schon nach dem zweiten Stück irgendwie ein Sättigungsgefühl verspürte - und dazu noch der von Haus aus schon satt machende Salat... Aber ich hab's geschafft :)

Nach dem Essen bestellten wir noch ein kleines Bier, auf welches wir ewig warten mussten. Der Kellner schien es ständig zu vergessen, denn jedes Mal, als er uns sah, erinnerte er sich, dass er noch ein Getränk bringen sollte. Im Endeffekt bekamen wir es aber dann, bezahlten und machten uns auf den Weg.

Der Innenbereich ist, wie der Beiname des Lokals schon sagt, eine Alt-Wiener Gaststätte. Die Schank aus dunklem Holz und sonst auch recht urig eingerichtet, fühlt man sich beim Eintreten schon wohl und freut sich auf deftige Wiener und österreichische Speisen. Werden gerne wieder kommen, den Tafelspitz beim nächsten Mal aber besser auslassen.

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am 30. Dezember 2011
Experte
anita47
74 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 20
5Speisen
4Ambiente
3Service

Wir waren heute Abend beim Czaak, reserviert hatte ich vor zwei Tagen, leider war unser TIsch recht klein für vier relativ große Personen, aber sonst nett gedeckt und im Nichtraucher Bereich. Die Mäntel wurden uns nach kurzer Wartezeit abgenommen, wir konnten nirgends Kleiderhaken finden. Die Speisekarte wurde schnell gebracht und die Getränkebestellung auch sofort aufgenommen, das Service war bewundernswert da das Lokal nicht nur bummvoll war sondern auch permanent große Gruppen von Potentiellen Gästen abgewiesen werden mußten.
Die Suppe kam schnell und diese war auch hervorragend, Grießnockerln in guter kräftiger Rindssuppe, die Altwiener Kartoffelsuppe war sämig und wohlschmeckend, aber der Renner waren die Ziegenkäsebällchen auf kleinem Blattsalat. Hauptspeisen waren die Kalbsleber geröstet, die war wirklich fein und das obligate Backhenderl, diesmal nicht so blond wie ich's gerne habe, aber sehr gut, knusprige Panier und trotzdem saftiges Fleisch dazu feine Petersilkartoffel, das Wienerschnitzel war erstklassig und das war auch der Kartoffelsalat. Die Nachspeisen waren riesig, Mohr im Hemd, vielleicht mit bißchen zu wenig Schokolade, Nougatknöderln flaumig ein Gedicht und die 'Schokoladenseite' eine Auswahl von allem mit Schoko.
die Weinauswahl glasweise ist sehr zufriedenstellend da wirklich für jeden von uns ein gutes Tröpfchen dabei war.
Das einzig negative an dem Abend war das plötzlich der Kellner mit der Rechnung bei uns am Tisch stand, ich war etwas verdattert und meinte das ich darum nicht gebeten hätte, er erklärte uns das er den Tisch für die nächste Reservierung benötigen würde, davon wurden wir aber weder bei unserer Reservierung noch bei Betreten des Lokales informiert, wir wären gerne noch sitzen geblieben und hätten eine Flasche Rotwein trinken wollen, das war nicht mehr möglich, man Bot uns zwar dann noch einen Platz im vorderen Raucherbereich an aber dort war's uns doch zu verraucht und da die Türe dort immer wieder aufgeht auch zu kalt. Ich hätte gerne vorher gewußt das wir das Lokal gleich nach dem Essen wieder verlassen müssen. Leider wurde uns der Abend dadurch doch ein wenig verdorben.

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Ein sehr informativer Review - Danke dafür! Gerry

30. Dezember 2011 um 23:32|Gefällt mir|Antworten

Danke für den schönen Bericht. Ist schon Sch....e, wenn man nach dem Essen derart hinaus komplimentiert wird. Ich kann euren Frust nachvollziehen.

30. Dezember 2011 um 23:27|Gefällt mir|Antworten
am 27. Dezember 2011
chef01
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
5Service

Mein persönlicher Favorit für einen ungzwungenen Abend im ersten Bezirk Wiens!

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am 12. Dezember 2010
SonnyT
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ich sage gleich vorweg: Ich war noch nie Beim Czaak vorher, einzig und alleine der Hinweis, "Das ist ein super Wirtshaus", hat mich dort hingeführt.

Nachdem ich Wiener Küche bevorzuge in rustikalem Rahmen, habe ich beim Czaak einen Tisch für 4 Personen reserviert für meinen 30iger.

Zu essen gabs: Grießnockerlsuppe, Bratlcarpaccio, Hausschnitzel (sehr zu empfehlen), Backfleisch mit Preiselbeeren und Erdäpfel Vogersalat (1A), Fiaker Gulasch (ebenfalls ausgezeichnet), Nougatknödel, Mohr im Hemd, beides eine leckerer Abschluss.

Ich könnte mich nicht erinnern jemals besser in einem Wirtshaus gegessen zu haben. Jeder war sehr zufrieden und schmatzte vor sich hin. Dazu gabs Starobrno, Zwickl und ich glaube ein dunkles (hab ich vergessen :) ) Zum Abschluss eine Mirabelle vom Guglhof für mich, sehr fein.

Ich kann jedem, der Wiener Küche in angenehmen und nicht überladenen Rahmen bevorzugt einmal einen Tisch zu reservieren und sich selber zu überzeugen.

Mir persönlich gefällt der Raucherbereich besser als die Nichtraucher Abteilung, obwohl ich es bevorzuge, wenn beim Essen nicht geraucht wird. Aber rein vom Gemütlichkeistsaspekt ist der Raucherbereich für mich der gemütlichere gewesen.

Das Personal war wirklich wirklich 1A, sehr höflich dezent im Hintergrund und doch sehr aufmerksam und professionel.

Das Puplikum war international und bunt gemischt.

Preislich etwas im mittleren Bereich angesiedelt, wobei ich sagen muss, ich gebe gerne für gutes Essen mehr Geld aus als für mittelklassigen Essen wenig.

Der einzige Kritikpunkt den ich habe, sind die Toiletten, ich bin da normalerweise sehr anspruchslos als Mann, aber irgendwie rochen sie trotz Sauberkeit wie eine Autobahntoilette. Vlt eine Alterserscheinung, darum hab ich beim Ambiente 1 Punkt abgezogen.

Genau so und nicht anders stelle ich mir ein alt Wiener Wirtshaus vor und werde bestimmt bald wieder kommen und es weiter empfehlen.

..und ich muss ganz ehrlich gestehen, ich habe mir das Ganze auf so einem Niveau nicht erwartet. Tip TOp mehr gibts das nicht zu sagen.

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Bewertet am 12.12.2010

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