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Speisen
Ambiente
Service
34
36
35
Gesamtrating
35
19 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Amon's GastwirtschaftAmon's GastwirtschaftAmon's Gastwirtschaft
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Amon's Gastwirtschaft Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 144
|
67
Wien
Rang: 101
Features
Gastgarten, Schanigarten
Brunch
Catering, Partyservice
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
1904
Öffnungszeiten
Mo
10:00-24:00
Di
10:00-24:00
Mi
10:00-24:00
Do
10:00-24:00
Fr
10:00-24:00
Sa
10:00-24:00
So
10:00-16:00
Letztes Update von:
leo2179
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Amon's Gastwirtschaft

Schlachthausgasse 13
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche, Steirisch, International, Fisch Spezialitäten, Pannonisch
Lokaltyp: Restaurant, Bar, Café, Veranstaltungslokal, Weinbar, Vinothek
Tel: 01 798 81 66
Lokal teilen:

19 Bewertungen für: Amon's Gastwirtschaft

Rating Verteilung
Speisen
5
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10
3
4
2
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0
Ambiente
5
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2
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 2. März 2016
peterpan10
12
1
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Wer in Erdberg "gutbürgerlich" essen möchte, ist bei AMON an der richtigen Adresse. Tischkultur, umfangreiche Speisen- und Getränkeauswahl sowie moderne (nicht immer ganz treffsichere) Architektur machen dieses gehobene Gasthaus zu einer gerne frequentierten Adresse.

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am 9. Oktober 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
2Speisen
3Ambiente
3Service
8 Fotos1 Check-In

Vorgestern Abend im 3ten, in AMON’S Gastwirtschaft und eines gleich vorweg, er war schon wesentlich besser.

Geparkt haben wir in der Erdberger Lände, kurz vor der Schlachthausgasse. Plätze gibt’s da um etwa 18:30 mehr als genug, aber Achtung, Kurzparkzone bis 22h. Die U3 hat in einigen hundert Metern Entfernung eine Station, die Busse 77 und 80A fast vor der Tür.

Wir haben vor wenigen Tagen telefonisch, bei einer freundlichen Stimme, reserviert, was auch bestens geklappt hat. Man kommt ins Lokal hinein, steht vor einem Pult mit dem Reservierungsbuch und dem dazugehörigen Mitarbeiter, der uns dann auch zu unserm Tisch bringt. Wir gehen durch einen langen Gang, am Ende links in einen Raum für etwa 40 Personen und dürfen dann aus zwei Tischen, einem 2er und einem 4er auswählen. Es wird der Größere, weil wir nebeneinander sitzen wollen, wie wir ihm sagen. Er meint mit einem schmunzeln, das hat er sich e gedacht. Einer an der Wand wars, zwischen den Tischen ein kleiner fahrbaren Teiler mit Grasbemalung. Das Ambiente ist mir irgendwie zu „bunt“, zu viele, eher dezente Farben, Bilder an den Wänden die da nahtlos dazu passen und an der Decke diese großen 70er Jahre Abzugsrohre. Die Sessel mit hohen Lehnen, vorne Leder, hinten was Rattan ähnliches, nicht sonderlich bequem. Wohlfühlambiente sieht für uns etwas anders aus.

2 Kellner betreuen uns den Abend über, sie weniger, er mehr. Beide sicher vom Fach, relativ freundlich und auch recht aufmerksam. Es geht alles recht rasch, wenn nicht gerade auf etwas vergessen wird. Das eine oder andere Mal wird nachgefragt. Sehr positiv ist bei ihm aufgefallen, dass er nicht gleich nach den Getränken fragt, obwohl wir das e immer schon im Vorhinein wissen. Weniger gut kommt an, wenn sie zum Tisch kommt, (gequält) lächelt, sich umdreht und man glaubt es regnet seit Wochen. Die Serviceleistung hat zwar grundsätzlich gepasst, aber da geht mehr, es war keine Freude am Job zu spüren.

Der Start in den Abend mit zwei Prosecco, die keine waren, sondern eher so eine Art Perlwein, mit einem leichten Muskatgeschmack. Er hatte eine leicht süßliche Note, war einigermaßen spritzig und hat uns sehr gut geschmeckt, etwas kälter hätte er vielleicht sein können, aber halt kein Prosecco. Zum Roten, der es heute sein sollte, kam eine Flasche Wasser, das später mit 0,00 Euro als Granderwasser auf der Rechnung stand. Es war ein 2010er, der Cuvee „Phoenix“ (CS, ME, BF, SH) vom Weingut Reumann aus Deutschkreutz/Burgenland. Er wurde vom Kellner dekantiert, was diesem ausgesprochen gut tat. Ein überaus harmonischer und weicher Wein, sehr fruchtig mit ganz wenig Säure, großartig.

Die eine Vorspeise für uns gemeinsam, war die „Wilde Variation“ bestehend aus Hirschrohschinken, Roastbeef vom Hirschkalb, Wildterrine, Eierschwammerltartar, dazu am Teller Preiselbeercreme und Kürbis Chutney. Der Rohschinken sehr zart, weich und ordentlich geräuchert, das Roastbeef leider das Gegenteil. Auch das Tartar konnte nicht überzeugen, zwar mit viel Zwiebel und Petersilie, aber schlicht fad, selbst nachwürzen half nix. Die Pastete einigermaßen geschmackvoll mit Preiselbeeren und Kürbiskernen drinnen. Die Creme sehr harmonisch, hat zu all dem gut dazu gepasst. Das Chutney hatte einen etwas eigentümlichen Geschmack, könnte Curry gewesen sein, dazu das Körberl mit frischem Gebäck.
Was stand in der Karte, bei einer der beiden Hauptspeisen, in der Pfanne herzhaft geröstet. Gemeint war das steirische Jagdgröstl mit edlem Wild. Die Viecher waren einfach nur trocken und zäh. Weiters waren da viele, recht gschmackige Erdäpfeln, Eierschwammerln, Lauch, Jungzwiebel, Preiselbeeren, Apfel und Birnenstücke, sowie Hirschschinken, der dem ganzen auch keinen Pepp verlieh. Wenn man sich die Zutaten so anschaut könnte man meinen, das muss doch gut sein, leider nein, kaum gewürzt, von herzhafter Röstung keine Spur, eine Enttäuschung.
Die Hauptspeise meiner lieben Gattin um einiges besser, sie hatte die rosa gebratenen Hirschkalbrückenmedaillons mit sautierten Kräuterseitlingen und selbst gemachten Pommes Duchesse. Der Hirsch kam medium daher, zart, weich und ordentlich angebraten, die Sauce mit den Seitlingen naja, jedenfalls auch da Lauch und Jungzwiebel, der das ganze doch halbwegs schmackhaft machte. Das Erdäpfelpüree aus dem Spritzsack war außen knusprig gebacken und innen sehr fein, änderte aber am sonst eher höhepunktlosen Essen auch nichts. Das hatte alles zusammen zwar keinen Fehler, aber es war schlicht fad. Als Deko, wie auch bei mir, zwei halbe Cherrytomaten, Petersilie und eine Orangenscheibe.

Alles in allem war’s, wie eingangs erwähnt, schon wesentlich besser, von ordentlich würzen, oder herzhaft rösten haben die da draußen in der Küche leider wenig Ahnung. Wenn ich nur das Gröstl betrachte hätte ich sogar einen 1er vergeben. Viele der Speisen gibt’s in den Varianten groß und klein. Das Ambiente, ja so einigermaßen, die fahrbaren Abtrennungen zu den Nachbartischen finden wir eine gute Idee. Was das Personal betrifft, auch da (viel) Luft nach oben.
Wir haben mit Trinkgeld € 115,-- gezahlt, wobei der Preis diese Leistung nicht rechtfertigt. Dass wir enttäuscht nach Hause gefahren sind, sei nur am Rande erwähnt und nein wir kommen nicht wieder.

Halt, hätt ich doch glatt auf den Segafredo vergessen, der war richtig gut, sehr stark und gar nicht bitter :-)

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Letzter Kommentar von am 9. Okt 2015 um 18:18

Unsere Erinnerunen von vor 5 bis 10 Jahren waren auch ziemlich gut. Liebe Freunde von uns haben allerdings vor etwa einem Monat ganz ähnliche Erfahrungen gemacht, wie wir, da ist das mit der weiteren Chance noch etwas schwerer. Wobei ich aber sehrwohl jemand bin der fast immer eine zweite Chance gibt.

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am 20. September 2015
Andy2015
6
1
1
2Speisen
3Ambiente
2Service

Schade, dieses Restaurant verliert seit vielen Monaten ständig an Qualität. Steaks werden nach langer Wartezeit fast kalt serviert, Gemüse ist oft hart und fast roh. Die Konsistenz, das Abschmecken und würzen passt tlw. nicht. Kürbispuffer mit einer Dicke von ca. 3 mm sind für mich keine Puffer. Extrawünsche werden ignoriert und dann abgestritten bzw. mit Ausreden beantwortet. Und ein Mittagsmenü um EUR 5,40 ist war sehr günstig aber fast nie genießbar. Schade, wir waren früher fast wöchentlich zu Gast. Ich hoffe man besinnt sich wieder auf Qualität.

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am 12. Dezember 2014
Experte
hbg338
388
56
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
7 Fotos1 Check-In

Weihnachtsfeier 2014 beim Amon.
Der Amon liegt in unmittelbarer Nähe der U3 Station Schlachthausgasse. Auch die Straßenbahnlinie 18 und die Autobuslinie 77A und 80A halten in Lokalnähe. Also die öffentliche Anbindung ist recht gut gegeben. Was man von der Parkplatzverfügbarkeit trotz Parkpickerl nicht unbedingt behaupten kann. Das Lokal selbst fällt für mich nicht unbedingt mehr in die Rubrik Wiener Gasthaus sondern schon Restaurant auf gepflegten Niveau. Da die für mich der erste Besuch hier war konnte ich mich nur an Berichte hier im Forum oder von Kollegen die schon dort waren orientieren.

Unmittelbar nach dem Eingang wird man von einem Mitarbeiter empfangen und dieser zeigte mir nach einem Blick in das Reservierungsbesuch den für uns reservierten Tisch. Das Lokal selbst Dank der verschiedensten Betriebsweihnachtsfeiern sehr gut besucht. Es wurde von einigen Gästen ohne Reservierung infolge Platzmangels sogar an der Bar gespeist. Spricht eindeutig für das Lokal. Unser reservierter Tisch befand sich im vorderen Lokalbereich welcher auch der Raucherbereich ist. Doch hier muss ich das erste Lob aussprechen. Die Lüftung funktioniert hier perfekt. Keinerlei Beeinträchtigung durch den Nikotingeruch. Der Tisch selbst war natürlich weihnachtlich gedeckt, so wie das gesamte Lokal mit Weihnachtsdekoration versehen ist. Von der Fassade bis zu den Stühlen, wo die Lehnen mit einem Weihnachtlichen Überzug versehen waren. Nicht kitschig sondern mit Stil so wie das ganze Lokal. Die indirekte Beleuchtung vermittelt eine sehr angenehme Atmosphäre. Auch der Mix von moderner Deckenverkleidung in unseren Bereich, und der bemalten älter wirkenden Holzverkleidung im Barbereich finde ich gelungen. Dazu das einheitlich gekleidete Servicepersonal das alles unterscheidet von einem klassischen Vorstadtwirtshaus. Das Ambiente passend für Familien-, Firmenfeiern oder einem gepflegten Lokalbesuch in entsprechenden Rahmen.

Die Speisekarte welche in ausreichender Anzahl verfügbar auf unseren Tisch aufgelegt war bietet alles was man von einem Guten Wiener Restaurant erwartet. Klassiker, aber auch saisonale Speisen wie jetzt diverse Wildgerichte stehen zu Auswahl (welche online in der Adventkarte zu finden sind). Die Getränkeauswahl ist ebenfalls weitgefächert. Für Liebhaber des Gerstensaftes wird sogar ein Haus Bier angeboten. Ich entschied mich für den naturtrüben Apfelsaft gespritzt. Dieser war sehr schmackhaft und vor allem nicht zu süß. Bei der Speisenbewertung werde ich natürlich nur meine bestellten oder jene die wir gemeinsam(Vorspeisen, Dessert) speisten.
Die Bestellung wurde komplett aufgenommen. Vorspeisen, Suppen und Hauptspeisen. Meine Befürchtung dass ein eventuelles Chaos bei der Auslieferung passieren wird, bestätigte sich in keiner Weise. Niemand musste lange warte, oder musste sein Essen herunterschlingen weil schon der nächste Gang serviert wurde.

Meine Wahl fiel auf Empfehlung eines Kollegen auf ein Carpaccio vom Rindsfilet gefüllt mit Basilikum Pesto und mit Parmesan bestreut als Vorspeise. Als Suppe wählte ich die Fleischstrudelsuppe und als Hauptspeise den Alt-Wiener Zwiebelrostbraten aus der mageren Angushüfte, mit knusprigen Röstzwiebeln, Fächergurkerl und Braterdäpfel. Trotz sehr gutem Lokalbesuch waren die Wartezeiten alles andere als ungewöhnlich lang. Wie das ganze Service wurde auch in der Küche mit Hochdruck gearbeitet.

Das Carpaccio, welche für mich ein Erstversuch war, perfekt hauchdünn geschnitten. So wie es sein soll, wenn man diversen Berichten glaubt. Wir mussten es vom Teller eigentlich mit der Gabel abschaben anders war es nicht möglich es auf die Gabel zu bekommen. Perfekt abgeschmeckt. Hier etwas mit Salz oder nachzuwürzen wäre ein Frevel gewesen. Ein neues Gericht welches auf meine persönliche „schmeckt mir“ Liste kommt.

Die Fleischstrudelsuppe wurde in einem klassischen Suppenteller serviert, und entpuppte sich als ein Geschmack Sensation. Wobei nicht unbedingt der Fleischstrudel, welcher jedoch auch sehr gut und ohne jeder Kritik war, sondern ganz einfach die klare Rindsuppe. Seit ich hier schreibe habe ich mir angewöhnt mehr Suppe zu essen, und die ist sicher unter meinen konsumierten Top 5 wenn nicht unter den Top 3. Eine Rindsuppe wie man sie sich nur wünschen kann. Hier schmeckt man die Markknochen mit jedem Löffel heraus. (Zum Suppenfoto: Am bekleckerten Tellerrand ist nicht der Ober schuld sondern mein Kollege neben mir der sich zu breit machte noch bevor das Foto entstand).

Der Zwiebelrostbraten war wirklich so wie in der Karte beschrieben. Zwei Stück mageres Fleisch welches eher untypisch für einen Zwiebelrostbraten ist. Dieses tat dem Geschmack jedoch keinen Abbruch, da das Fleisch von sehr guter Qualität und keine Spur von trocken oder zäh war. Für alle die Gusto auf Zwiebelrostbraten haben jedoch in Anbetracht der Fetteinlagerung davon absehen, auf zum Amon. Der Saft auch perfekt abgeschmeckt. Die Röstzwiebel hausgemacht und in sehr großer Menge sodass kein Saft am Ende überbleib, denn dieser wurde von dem Zwiebeln aufgenommen. Die Braterdäpfel waren meiner Meinung nach nur dezent in der Fritteuse. Sie waren äußerlich ganz leicht knusprig, jedoch geschmacklich einwandfrei. Dazu die klassische Salzgurke fächerförmig aufgeschnitten. Ein tadelloser, etwas ungewohnter, da fettfreier Zwiebelrostbraten.

Für die Nachspeisenauswahl wurden die Speisekarten noch einmal ausgeteilt. Ich entschied mich da mein Hunger gestillt war, und ich nur mehr eine Kleinigkeit für den süßen Gusto hatte für Schokolade Palatschinke mit Schokosauce und Schlagobers. Hier wurde kein Nutella verwendet. Dürfte eine Hausgemachte Schokocreme gewesen sein denn für ein Fertigprodukt war mir der Süßgrad zu gering. Gott sein dank nicht so picksüß, sodass man den unterschied vom Palatschinke und Creme noch unterscheiden konnte. Die Schokosauce war aus Bitterschokolade. Als Draufgabe konnte ich noch am Eisbecher meiner Kollegin teilhaben. Einen Wiener Sacher Becher mit Schokoladeneis nach Sacher-Art, Marillen Sorbet, Schokoladesauce und ein Tupf Schlagobers. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln. Die Gesckmaksmischung zwischen Eis und den Marillen war sehr gelungen und das Eis selbst auch von sehr guter Qualität.

Mein Fazit. Ein Lokal in welchem man einen schönen Abend in einem entsprechenden Ambiente und Atmosphäre verbringen kann. Die Küche ohne jeden Makel. Auch das Service sehr gut eingespielt und jederzeit zu Stelle mit den richtigen Grad an Freundlichkeit und Aufmerksamkeit. Ich für meinen Teil werde das Lokal auch mit meiner Frau bei einem gemeinsamen Mittagessen erneut besuchen.

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Kommentar von am 12. Dez 2014 um 21:38

Und "I sog NIX!" - weil eine gute, hier sogar sehr gute Bewertung keines Kommentars bedarf. HGL-Gerry

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am 22. November 2014
Annap369
1
1
2Speisen
2Ambiente
0Service

Waren eine Gruppe von 15 Leuten für Martini Gansl Essen. Tisch war schön gedeckt, zuständig waren verschiedene Kellner, die zwar (zumindest einer davon) bemüht waren, jedoch komplett gestresst (unhöfliches - komm gleich) immer am Tisch vorbei gehuscht sind, das va während dem Essen sehr gestört hat. Das gansl war extrem klein u es hatte jeder ein haxerl (Bio?). Der Knödel war gar nicht (!) gesalzen, dafür die Haut des gansl fast schon zu viel u das Fleisch sehr trocken. Rotkraut bekommt man in einer gemeinschaftsschüssel, das war dafür gut.
Was die größte Frechheit aber war, sobald der Kellner letzte Runde sagt (20 Minuten vor 12) wird die Musik abgedreht, die Kellner fangen an die Tische für den nächsten Tag herzurichten, und jeder schaut dich verächtlich an. Auf die bett gemeinte Frage von uns ob wir denn langsam niicht mehr erwünscht wären kam vom Chef "najo 10 Minuten habts noch". Also extrem unhöflich u das letzte getränk trinkt man dann ganz gestresst runter.

Im großen und Ganzen also schlechte Atmosphäre, Essen niht gut u Service miserabel. Nie wieder

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am 22. November 2014
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
4Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Es sind Wildwochen im Amon's, und so gestaltet sich auch die saisonelle Karte mit gebratenen Rehfiletspitzen, geschmortem Rehnusserl, geröstete Rehleber, Eierschwammerltartar, Kürbis-Chutney, Dreierlei Wildes am Spieß (Hirschkalb, Fasan und Frischling), Wilderer-Reindl, gebratene Wildente und Hirschkalbsrückenmedaillons. Die klassische Karte, zum Teil modern interpretiert, bietet unter anderem Tartar vom Salzburger Tauernrind, Wiener Weinbergschnecken, Fogoschfilets, Waldviertler Schafkasnudeln, mediterranes Gemüserisotto, Altwiener Braumeistergulasch (mit Debrecziner Würstel), Kalbsbeuschel, Lammbratl, Wiener Tafelspitz, Alt-Wiener Zwiebelrostbraten, Wiener Schnitzel vom Kalb bis hin zum Filetsteak vom Angus-Rind mit unzähligen Wahlbeilagen. Schon beim Lesen läuft einem das Wasser im Mund zusammen und wir schreiten zur Tat.

Die Front ist sehr einladend gestaltet, mit einiger Werbung und Einblicken in die 'gute Stube'. Es gibt mehrere Bereiche, wie z.B. Hofplatzl, Weinkeller, Austeria, Kids Corner, Garten und Laube, Festsaal und einen Wintergarten. Gleich nach dem Betreten befindet man sich vor einer modern gestalteten Theke, wo auch das Reservierungsbuch liegt. Wir haben nicht reserviert, aber für Zwei findet sich relativ rasch ein Plätzchen, ansonsten würde ich eine Reservierung empfehlen. Während sich die Kellner um unseren Tisch kümmern, warten wir im Gangbereich und lassen den Blick schweifen. Der Eye-Catcher ist die Wand, von der Wasser rinnt, man könnte stundenlang zuschauen. Ansonsten viel Holz und warme Materialien in gediegener Ausführung. Alles sehr sauber und ordentlich.

Wir finden Platz im Wintergarten, an der Wandfront stehen die Tische auch einigermaßen eng beisammen, allerdings sind sie sehr geschickt mit Trennwänden (Grasdesign in Plexi o.ä. gegossen), ich greife an dem Abend mehrmals drauf, so natürlich sieht es aus. Seitlich ist eine reservierte Tafel zusammengestellt, in die Holzsprossenwand ist ein Aquarium eingelassen. Die Hochlehner im Rattan-Leder-Mix samt Sitzpolsterl sind sehr bequem. Schnell ist die Speisekarte gebracht, rasch geordert und relativ zügig serviert.

Steirisches Jagdgröstl (EUR 10,70, kleine Portion)
So rasch es serviert wird, so skeptisch wird es beäugt. Für ein Gröstl ist es viel zu hell, keine ‚Anbruzzelstellen‘, demzufolge gibt es leider auch keine Röstaromen. Bei den Schwammerln ist das schwierig, aber den Hirschschinken, die Zwiebeln und vor allem die Erdäpfel hätte man sehr viel mutiger anbraten können. Genauso zaghaft ist das Würzhändchen unterwegs gewesen. Schade, denn die Zutaten sind Spitzenware, die herzhafte Röstung und die Birnen laut Speisekarte können wir nicht ausmachen. Die Stangenselleriescheiben bitte das nächste Mal weglassen.
Aconto der leichten Fadesse muss ein Dessert sein.

Nougat–Mascarpone–Knöderl (EUR 6,00)
Serviert werden drei Knöderln, gewendet in Nussbröseln und Zucker, in denen jeweils ein Herz steckt, wie man es von den Eisspezialitäten kennt. Sie sind einfach ein Traum, locker, flaumig, feiner Geschmack und werden perfekt abgerundet und ergänzt mit einem Beerenragout.

Amon's Dessertvariation (EUR 7,50)
Auf einem großen Teller wird gebracht, was die Küche hergibt, die Präsentation ist ganz leicht schlampig, zugegebenermaßen aber auch schwierig, bei so vielen verschiedenen Kleinigkeiten, die da sind:
Nougat-Marscarpone-Knödel
Amon’s Topfenstrudel, ganz dünner Blätterteig und seeehr viel Topfenfülle. Sehr cremig.
Eine großes Nockerl mit dem Suppenlöffel ausgestochen vom Tiramisu, relativ hell, gut abgeschmeckt, für mich zu wenig Kaffeeanteil.
Kirschschnitte, sehr viele Früchte im Teigboden, dünne Cremeschicht, nicht geil und dünner Schokoladendeckel.
Dekofrüchte, Beerenröster und eine Kugel Vanilleeis.
Ich bin wieder versöhnt 

Fazit: Die Speisen schrammen an der Vier vorbei, weil uns die Hauptspeise zu wenig gewürzt und eine Tick zu wenig angeröstet war. Bei den Desserts blitzte die Kochkunst mehr auf.
Die in den Vorbewertungen relativ schlecht weggekommenen Kellner mussten an unserem Tag Urlaub gehabt haben, wir wurden sehr gut betreut, mit dem richtigen Timing, viel Schmäh und gleichzeitig Respekt.
Beim Extra-Service ist man sehr nah am Kunden: Man kann ab vier Personen auf Vorbestellung einen Braten (Schwein- oder Spanferkelstelze) genießen und es gibt einen ‚Braten to go‘ (ab 6 Personen, zwei Tage vorher zu bestellen, essfertig mit allen Beilagen). Saisonale Menüs gibt es als Drei- bis Fünf-Gang-Degustationsmenüs mit Weinbegleitung (ab EUR 45,-) und ein viergängiges Candlelight-Dinner (EUR 39,-), sowie werktags zwischen 11 und 14 Uhr einen Tagesteller um EUR 5,40, wobei eines der beiden Gerichte ein Vegetarisches ist.
Ich spreche eine vorsichtige Empfehlung aus, da das Service womöglich einer Tages- und/oder Gastverfassung unterliegt, die Palette an noch zu probierenden Speisen ist allerdings verlockend groß. Von vielen Gerichten gibt es auch kleine Portionen, und es für alle Gusto etwas dabei: Innereien, Wiener Klassiker in bodenständiger, aber auch neu interpretierter Form bis hin zu vegetarischen Speisen.

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am 22. September 2013
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren heute eine Gruppe von rund 20 Personen, beim Eingang wird man - wie in einem Theater in die richtige Reihe - in den richtigen Raum geschickt, fast schon Massenabfertigung. Eine schöne Tafel war gedeckt. Die Räume sind modern eingerichtet, nicht besonders heimelig. Im Kinderspielzimmer steht ein Tischfußball und eine Spielkonsole, sowie ein Fernseher. Es gibt ein stehende (Wiener) Speisekarte und eine saisonale. Die ersten beiden Vorspeisen auf der Wiener Karte sind Garnelen und Carpaccio vom Salzburger Rind... Das Service íst großartig, die Ober sind ständig unterwegs und bemühen sich, auf jeden Wunsch einzugehen. Ein oder zwei Kollegen mehr zur Stoßzeit könnten aber nicht schaden. Wir hatten eine überraschend gute Frittatensuppe, eine sehr gute Schwammerlsuppe und eine etwas zu dicke Kürbissuppe mit Kernöl und gerösteten Kürbiskernen. Zwar schreiben sich die Ober mühevoll genau auf, von welchem Platz welche Suppe und welche Hauptspeise bestellt wurde, wenn die Speisen dann gebracht werden, ist der Zettel nicht da und die Ober müssen fragen, wer was bestellt hat. Hier könnte man optimieren. Die Qualität aller Hauptspeisen war sehr gut, die Ente frisch, die Ravioli sehr nett angerichtet, das Beuschel wie es sein soll, die geröstete Leber weich. Doch auch hier krankt es an Details. Statt der bestellten zwei kleinen Putenschnitzel mit Pommes frites kam ein großes, das wir dann auf zwei Kinderteller aufgeteilt haben. Die Eispalatschinken waren sehr gut, hervorragend waren die Nougat-Mascarponeknödel in Nüssen gewälzt mit Beerenragout. Beim Bezahlen gab es wieder Probleme mit der Bürokratie: weil wir getrennte Rechnungen wollten, mußten sich die Zahler beim Computer anstellen und dem sehr bemühten Ober einzeln alle Speisen und Getränke ansagen. Fazit: ein solides Lokal mit sehr guter Küche, flinkem und kompetenten Service und auch das Preis-Leistungsverhältnis ist ok, denn die Portionsgröße ist in Ordnung. Doch bei der innerbetrieblichen Organisation könnten die Chefleute nachrüsten.

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am 28. Juli 2013
wuffi55
40
3
5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Da für den Amon bereits eine sehr ausführliche Expertenbewertung geschrieben wurde, möchte ich mich eher kurz aber trotzdem informativ halten!
Bereits die Tischbestellung über das Internet funktionierte rasch und zuverlässig. Schon das entsprechende "Formular" auf der Homepage sieht sehr professionell aus. Auf dieser sehr umfangreichen Homepage kann man bereits vor dem Lokalbesuch das gute Speisen- u. Getränkeangebot als komplette Speisekarte(n) als PDF downloaden und so wussten wir eigentlich schon vorher, wofür wir uns entschieden hatten!
Bereits beim Betreten des Lokales wurden wir vom Hauptkellner sehr freundlich empfangen und auch die Getränke wurden von einem eigenen Kellner blitzschnell und mit auffallender Freundlichkeit serviert. Die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen geröstete Kalbsleber, Lammbratl, Pljeskavica, Surbratl, Wiener Zweiebelrostbraten und Filetspitzen lag unter 10 Minuten und es wurden auch alle Gerichte gleichzeitig serviert. Bereits die Optik war sehr ansprechend und sämtliche Speisen waren sowohl geschmacklich als auch qualitativ sehr gut! Die Fleischstücke ideal gebraten und butterweich und z.B. die gebackene Polenta als Beilage zum Lammbratl einfach super! Wir wurden auch nach dem Essen laufend nach Getränkewünschen gefragt und man hatte stets das Gefühl guter Betreuung durch das Personal. Das Ambiente des Garten ist sehr einladend und auch beim Verlassen des Lokales wurden wir vom Besitzer sehr freundlich verabschiedet. Wir werden sicher gerne wiederkommen, da auch das Preis-/Leistungsverhältnis absolut in Ordnung war!

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am 10. Mai 2013
Leyla
10
1
2
3Speisen
4Ambiente
2Service

das amons ist ein alteingesessenes Lokal im dritten bezirk.
ambiente ist gemütlich, der Empfang auch.
die speisen sind manchmal vorzüglich manchmal recht mittelmässig.
Mir persönlich oft zu stark gewürzt und an den beilagen gespart.
eine kleine feine standardkarte wird durch wechselnde saisonale Karten ergänzt.
leider hatten wir mit dem service schon gleich viel pech wie glück wobei ersteres einfach stärker in erinnerung bleibt.
die qualität des services nimmt leider stark ab wenn wenig zu tun ist.
zusammenfassend hatten wir schon sehr schöne momente in diesem restaurant aber eben auch viele weniger gute.
sehr zu empfehlen ist unserer meinung aber der heringsschmaus

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Letzter Kommentar von am 10. Mai 2013 um 14:54

für mich ist das ganz einfach zu beantworten wenn wir die beiden mal gegenüber stellen wollen. deim schwabl krieg ich kontinuierlich gute qualität bei speisen und service. beim amon hatte ich wiederholt probleme überhaupt etwas nachzuordern weil kellner lieber mit der freundin am plaudern waren, oder schlichtweg den raum nach erstbestellung und essen bringen gar nicht mehr betreten haben. zudem hatte ich dort neben vielen guten speisen auch schon komplett ungeniessbare gerichte. @bewertungen: oftmals zieht man hier ja auch erkundigungen zu lokalen ein die man vom hörensagen oder vorbeilaufen kennt, dafür finde ich prägnante beschreibungen hilfreicher, da interessiert mich keine topbewertung

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am 23. Februar 2013
Hasbach
2
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Am 16.2. 2013 hatte meine Freundin für Ihre Geburtstagsfeier für 15 Personen im Restaurant Amon reserviert.
Leider fiel kurzfristig eine Person krankheitsbedingt aus so das nur 14 Personen anwesend waren.
Als meine Freundin am darauffolgenden Montag den Rest der Geburtstagsfeier bezahlen wollte und Sie dem Chef des Hauses mitteilte das nur 14 Personen da waren weil eine krank war antwortete der Restaurantinhaber das ihm das egal sei und Sie trotzdem für 15 Personen zahlen muss da auch 15 Personen angemeldet waren.
Soviel ich weiss wurde genügend konsumiert was auch die Getränke betraf und ich glaube das dem Chef des Lokales kein Zacken aus der Krone gefallen wäre wenn er auf Kulanzweg 14 Personen verrechnet hätte.
Aber so vermiest man sich nur Gäste.
Wir und allen Anwesenden werden das Restaurant Amon sicher nicht mehr besuchen auch wenn es dem Inhaber nicht weh tut.
Mit besten Grüsssen an den freundlichen Kellner der für seinen Chef nichts kann!
Bruno Kastel

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Kommentar von Bruno am 23. Feb 2013 um 14:41

Das Essen war hervorragend. Ambiente war auch sehr schön.(Weinkeller) Das Essen wurde a la Carte von den Gästen bestellt. Zu diesem Zweck wurde vom Restaurant eine eigene kleine Speisenkarte gemacht. Das änder aber nichts am Nicht Entgegenkommen des Lokalinhabers.

Gefällt mir
am 31. Jänner 2013
Fleuri
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Immer wieder gern! Die Speisenauswahl ist groß und für jeden etwas dabei - vor allem für jene die Hausmannkost schätzen.

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am 3. Dezember 2012
gernegutesser
11
1
4
4Speisen
4Ambiente
5Service

Am Samstag den 01.12.2012 wurden wir um die Mittagszeit zu einer Familienfeier in Amon`s Gastwirtschaft geladen. Anlass war die 60er Feier meines Bruders.

Das Amon`s befindet sich seit 1904 in der Schlachthausgasse und wird bereits in der 4ten Generation geführt.

Parkplatzmöglichkeiten zwar spärlich aber doch vorhanden.

Man betritt das Lokal durch eine großzügige Doppelflügelige Glastür. Rechterhand ist der Barbereich. "Vorbei an einem mit Granderwasser belebtem Wasserfall und einer Steinwand mit verschiedenen Pflanzen, die nach Feng Shui Regeln geplant wurde, führt der Weg in die Gasträume.“ (Auszug aus der HP der Amon`s). Ich hätt`s so nicht beschreiben können :-)

Unser Tisch war im Hopfplatzl reserviert. Ein Lichtdurchfluteter Raum mit vielen Fenstern und einer großen Glaskuppel in der Mitte des Raumes. Tisch und Platzl waren dezent Weihnachtlich gedeckt, die äusserst bequemen Sessel mit roten Hussen überzogen. Alles in allem sehr stimmig und gemütlich. Prickelndes und stilles Wasser war am Tisch vorbereitet.

Zur Begrüßung gab es Amonsecco, ein Prosecco aus Muskatellertrauben, entweder pur oder mit Orangensaft, aus der Karaffe, gemischt. Sehr gut im Geschmack, leicht prickelnd und wunderbar zu trinken. Ich nahm ihn pur zu mir. Der Kellner, welcher den Amonsecco kredenzte, war sehr höflich, flott und hatte einen perfekten „Schmäh“ auf den Lippen.

Nachdem wir dann alle Platz genommen hatten, wurden die Getränkewünsche entgegengenommen, Speisekarten gereicht und wir hatten bis zum Servieren der Getränke Zeit, uns die Speisen auszusuchen, welche wir dann dem Verzehr zuführen wollten. Allerdings war dies, aufgrund der Vielfalt der angebotenen Speisen, kein leichtes Unterfangen. Von Hausmannskost, über Wild, Fisch, Gänse, Enten, Pasta, div. kalte und warme Vorspeisen, war alles da, was Mensch sich einverleiben kann. Ein großes Salatbüffet mit div. Ölen, verschiedensten Essigsorten, bzw. fertigen Dressings rundete alles ab.

Ich entschied mich für eine Rindsuppe mit Fritatten, € 3,50, sowie ein großes Filetsteak vom Agnusrind, 280 Gramm € 22,90, das kleine, 190 Gramm schwere, um € 16,90, wurde von meiner Frau geordert. Als Beilage wählte ich Pommes, meine „Chefin“ gebackene Polenta sowie einen kleinen Salatteller vom Büffet. Die Beilagen kosten € 3,10, die Salatschüssel klein € 3,60.
Die Rindsuppe war eine wirklich feine Rinderboullion, sehr gut im Geschmack, fast klar, mit Löffelgerecht geschnitten, hausgemachten Fritatten. Serviert in der Tasse, verfeinert mit frischem Schnittlauch.
Das Filetsteak, welches ich Medium geordert habe, wurde genau so serviert, wie ich es mir als Medium-Steak vorstelle. Außen schön kross angebraten, von einer schönen, braunen Färbung, innen zart rosa mit leichtem Blutaustritt. Dazu wurde in einem Schüsselchen, frische hausgemachte Kräuterbutter dazugereicht. Die Pommes waren leider enttäuschend. Sie dürften auf dem Weg von der Küche zum Tisch ein schreckliches Erlebnis gehabt haben, da sie total verrunzelt und auch nur mehr lauwarm daherkamen. Dafür waren die von meiner Frau bestellten gebackenen Polentastücke ein wahres Geschmackserlebnis. Außen fein paniert (kannte ich bis dahin nicht so) und kross herausgebacken, innen feste, jedoch nicht harte Polenta, fein abgeschmeckt u.a. mit Muskat. Sehr gut.
Als krönenden Abschluß bestellte ich mir noch eine Nußpalatschinke mit Schokosauce und Schlagobers € 5,20. Sehr gute feingeriebene Nußfüllung, leicht „Rumig“ im Geschmack, hauchzarte Pala von perfekter Färbung.
Getrunken habe ich zwei kleine Amon`s Hausbier, ein Zwickl aus der Brauerei Zwettl, eigens für Amon`s hergestellt. Sehr süffiges unfiltriertes Bier um € 3,10 fürs Seidel. Meine Herzallerliebste begnügte sich vorerst mit stillem Wasser, bestellte sich aber zum Ausklang der Feier ein Achterl „Big John“. Ein, wie sie mir versicherte, wohlschmeckender, rubinroter Cuvee vom Weingut Scheibelhofer. € 3,50

Der Rest der Familie war mit der Qualität und dem Geschmack ihrer ausgewählten Speisen in vollem Umfang zufrieden. Hervorheben möchte ich hierbei noch, dass es alle Speisen auch im kleinen Format gibt, welches meiner nunmehr über 80jährigen Mutter sehr zugute kam.

Das Personal, zu dem Anfangs erwähnten Kellner gesellte sich ab dem Zeitpunkt der Platzeinnahme am Tisch ein zweiter hinzu, waren äusserst freundlich, wieselflink, kompetent und hatten wirklich einen guten Schmäh.

Alles in allem eine schöne, gelungene Geburtstagsfeier in schönem Ambiente, bei sehr guten Speisen und, wie ich meine, einem vernünftigen Preisleistungsverhältnis.

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Letzter Kommentar von am 4. Dez 2012 um 01:21

Gerne doch ;-) Wichard

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am 19. Oktober 2012
Experte
kuechenmeister
193
27
25
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Foto1 Check-In

Ein Mittagessen beim Amon ist immer erfreulich, und auch diesmal war es keine Ausnahme. Das Lokal ist seit vielen Jahren meine erste Wahl in St. Marx. Der reservierte Tisch stand im Wintergarten, in einem sehr hellen, freundlichen Ambiente. Das Service war - ich habe es nicht anders erwartet - hochprofessionell, effizient, schnell und freundlich, vom Empfang am Eingang bis zum Abschied.
Wildwochen waren angesagt, also habe ich mich als Einstieg für eine Wildcremesuppe mit Sahnehäubchen entschieden. Eine dunkle, sämige Suppe, außerordentlich kräftig, geschmachsintensiv, mit Fleischstückchen, fast schon eine Hauptspeise. Als zweiten Gang hatte das Wild bei mir keine Chance - eines meiner Lieblingsgerichte wurde als Tagesteller angeboten und selbst der feinste gespickte Frischlingsrücken bringt mich nicht dazu, auf eine Krautroulade mit Salzkartoffeln zu verzichten :-) Dass der Tagesteller mit fünf Euro und einigen Cent für ein Lokal mit dieser Qualität außerordentlich günstig ist, sei ebenfalls erwähnt. Die Krautroulade jedenfalls enttäuschte mich nicht. Wunderbare Fülle, ein würziges papriziertes Safterl dazu und auch das Kraut vom Feinsten. Ein traditionelles Wiener Gericht mit viel Sachverstand genau so zubereitet, wie es sein soll.
Fazit: der Amon ist seit vielen Jahren eine vorbildliche Gastwirtschaft mit konstant hoher Qualität.

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am 16. September 2012
Experte
laurent
301
58
27
3Speisen
3Ambiente
4Service

Mittagsteller um € 5,10 das zieht. Allerdings es wäre schade wenn man nicht den Amon als Gesamtes versucht zu genießen!

Da ist einmal das wirklich süffige Amon-Hausbier der Brauerei Zwettl, ein nicht alltägliches Aperitifangebot, eine schier unglaublich viel umfassende Speisenauswahl, ein rein Österreichisches Weinangebot die sowohl in Breite und Tiefe mehr als Alltäglich ist. Bouteillenwein ab 13,20- Promi-Südsteirer- bis2 006 Blaufränkisch Mariental Weingut Ernst Triebaumer,75,00.

Speisen: Vom Filetsteak vom Angus-Rind bis Ofenfrisches Surbratl, von Eienockerl bis Gebackene Garnelen im Kartoffelnest. Erfreulich dass es nahezu von allen Speisen auch kleine Portionen gibt; da kann ich mir als bekennender Gourmet-Gourmand 4 Gänge gönnen.

Gebackenes Waldviertler Teichkarpfenfilet kl. Port. € 12,70 in Kürbiskernbrösel, mit Kartoffel-Vogerlsalat
Toll souffliert mit knuspriger Panade; dazu ein kühlschrankkalter, zart süßlicher Erdäpfelsalat mit etwas Vogerlsalatgarnitur

Kalbsbeuschel mit Semmelknödel € 9,90 kleine Portion € 7,40 Feinnudelig geschnitten, gschmackig- allerdings recht salzig

„Amon`s knusprige Bauernente“ kl. Port. € 11,60
mit Waldviertler Erdäpfelroulade und Kürbisrahmgemüse
Die Ente so wie man sich das vorstellt- Optimal. Das Kürbisgemüse allerdings wieder zu salzig

Crème Brûlée € 5,80 mit Fruchtpüree. Die Konsistenz eher puddingartig und nichts da mit „gebrannte Creme“; obendrauf eine fast kalte, dünne Schicht eher flüssiger Zucker.

Der Service: Hochprofessionell , die 3 Herren sehr routiniert agierend, manchmal etwas schroff- aber ein wirklich sehr guter Service.

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am 21. Februar 2012
Helga
2
1
2Speisen
3Ambiente
1Service

War mit Feunden dort. Leider ein Reinfall.Surbraten mit Fertigsaucen,Filetsptzen selbe sauce mit Pfefferkörner,Semmelknödel alt und gatschig von Wasser,Salatbar fast nur Gläsersalate keine Saisonsalate.Nachfage beim Kellner:alles ist FRISCH bei uns und das sehr unfreundlich!!Nie mehr wieder!!

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am 1. Februar 2012
beta
1
1
3Speisen
2Ambiente
0Service

Das Service war unter jeder Kritik - unfreundliche und unwillige Kellner.
Das Kinderspielraum ist nur für ältere Kinder Spielkonsole und Fernseher

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Kommentar von am 17. Sep 2012 um 09:36

"Das" Kinderspielraum ist auch ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines guten Lokales - naja jedem ist was anders wichtig! :)

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am 7. Oktober 2011
safado
7
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wiener Küche, gutbürgerlich und doch immer wieder überraschend raffiniert zubereitet. Viele der Speisen auch in kleinen und damit günstigeren Portionen erhältlich.Von den Räumlichkeiten für jeden Anlass das passende. Vom grossen Saal für Hochzeiten , Schanigarten im Innenhof, geschlossener Raum für 20 Personen, bis zur Osteria bei der Bar..Die momentan anstehenden Wildwochen laden ein. Das Rehschnitzerl mit Schupfnudeln saftig zart, das Zwutschkerl vom Fasan sehr geschmackvoll und die Medaillons vom Frischling mit Kumquat saftig zart. Empfehlenswert die Variationen vom Dessert und der Pinot Noir Auslese 2007.
Martinigansl ist schon reserviert ;-)Ein Lokal für Jung und Alt - ohne Allüren und Etikette dafür mit anständiger und vor allem bodenständiger Qualität und Gastfreundlichkeit.

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am 22. Februar 2011
julchen
13
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Top Speisen, angenehmes Ambiente mit aufmerksamen jedoch nicht aufdringlichen Kellnern, kleine Portionen werden angeboten.

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am 7. Jänner 2011
SarastroCulinario
53
21
10
4Speisen
4Ambiente
4Service

Amon's Gastwirtschaft spiegelt meiner Meinung nach das wieder, was die Gastronomen heutzutage anzubieten haben, nettes, gepflegtes Ambiente, Service vom Feinsten und eine Küche, die auf der Suche ist, etwas Besonderes zu sein... es wird tiefgestapelt, und mann bemüht sich den Gast zu verwöhnen...

In manchen Fällen frage ich mich warum diese Gastwirtschaften nicht mehr Sterne haben als so manches High Class Lokal - nur weil der Koch sich keine virtuelle Haube verdient hat - heisst das noch lange nicht dass es besser bzw. gleichwertig ist mit so manchem Haubenkoch....

Der Ansatz in Amon's Gastwirtschaft ist einfach - rundum Wohlfühlen soll es sein... mit Stärken und Schwächen wird das umgesetzt - es wird auf (er)brechen versucht anders zu sein, und leider in meinen Augen oft darauf vergessen authentisch zu sein...

Mein Besuch war Business, eine junge tolle Kollegin und Mitstreiterin um einen Auftrag sollte kulinarisch verwöhnt und auf unsere Seite gezogen werden, als gastrobegeistertes Mitglied des Vorstandes unserer Firma, war es an mir, die junge Dame on Board zu holen - das bedarf oft eines Ausfluges in die Gastronomie und nicht selten klappt diese Strategie... wie auch hier....

Wir 2 waren unterwegs - und die Einladung (vorher reserviert, weil sonst nicht zu einfach) führet uns in Amon's Gastwirtschaft

Ambiente:
Klar legt man hier wert auf Stil, aber auch für Familien ist es hier in Amon's Gastwirtschaft angenehm, und die Business Hengste haben ihre Ruhe, das sei gesagt, feine Tischwäsche, schöne Gedecke etc. laden ein sich wohl zu fühlen...

Service:
Ein Lokal steht und fällt mit seinen Mitarbeitern an der Front, hier kann man sich in Amon's Gastwirtschaft getrost in die Hände des Teams begeben und sich verwöhnen lassen...

Speisen:
oder was wir zu uns nahmen - schonungslos analysiert....

Sie:
Gebackene Garnelen im Kartoffelnest € 9,90 kleine Portion € 7,40
auf marktfrischen Blattsalaten mit Himbeer-Balsamicoessig

Klein aber fein- und von Bester Qualität, so versicherte meine Begleitung an diesem Tag mir...

Er:
Tatar vom Salzburger Tauernrind € 12,50 kleine Portion € 9,20
mit Toast und Butter

Egal von welchem Rind es war, es schmeckte - war gut gewürzt nicht aufdringlich und der Toast mit Butter etc.., ließ diese Vorspeise zum Gaumenschmaus werden...

da gerade in Amon's Gastwirtschaft
Nordlichter angeboten werden, entschieden wir uns für eben diese bei der Haupt und Nachspeise...

Sie:
Norwegische „Pasta med Lax“
Streifen vom geräucherten Fjordlachs mit Obers, Nudeln
und frischer Dille zu einer sämigen Pasta verschmolzen
€ 11,60

Bodenständig aber nicht außergewöhnlich zu anders um hoch zu jauchzen lt meiner Begleitung

Er:
„Fårikål“
Eine leicht abgeänderte Version des norwegischen Klassikers
Im Ofen geschmorte Lammstelze im eigenen Saft,
serviert mit gefüllten Kohltascherl und Erdäpfelrösti
€ 16,90

Hmmm ich liebe Lamm, es kann sehr gut zubereitet sein, hier vermisste ich ein ganz klein wenig die Überraschung, die ein guter Koch aus Lamm zaubern kann, zart und nicht lamperln soll es sein, hier lamperllte es doch gewaltig und war nicht so zart wie ich es mir gewünscht hätte,,,



Also Nachspeise gönnten wir uns:

Sie:
„Der Geist Walhallas“ € 6,80
Feines weißes Schokoparfait mit eingelegten Rumpflaumen
und heißen Himbeeren

Standard, mit Früchten (Himbeeren) die sicher vor der Saison geerntet waren

Er:
„Besoffener Wikinger“ € 6,80
Feines Schoko-Nuß-Biskuit in Waldbeerlikör getränkt,
serviert mit Vanillesauce

Hmmm wieder ein Erlebnis, das mich an - kann nicht aber will erinnerte, nicht ein vom Sessel Hauer, sondern eher Standard, zu einem gehobenen Preis...

Wein und Getränke:
Amon's Gastwirtschaft bemüht sich anscheinend den Wiener Weinen eine Chance zu geben - mit diesem Ansatz werden sie mi gleich um 100% sympathischer...
So findet sich in der Weinkarte....

2009 Gemischter Satz € 13,50 / € 21,50

2009 DAC Grüner Veltliner € 17,90 / € 25,90
Bioweingut Zillinger, Velm-Götzendorf,
Nähe Wien
2009 Grüner Veltliner € 16,80 / € 24,80
Weingut Wess, Unterloiben
Wachau
2008 Grüner Veltliner, Gebling € 17,90 / € 25,90
Weingut Buchegger, Dross,
Kremstal
2008Nußberg Alte Reben € 21,30 / € 29,30
Weingut Wieninger, Stammersdof,
Wien

Wir entschieden uns aus einer gewissen Sentimentalität meinerseits für...

2008Nußberg Alte Reben € 21,30 / € 29,30
Weingut Wieninger, Stammersdof,
Wien

Ein stolzer Preis für einen stolzen wein, aber die Wahl war es Wert...

Fazit: zu Amon's Gastwirtschaft
Das Ambiente und das Service sind sehr sehr gut, die Küche hat zwar einen Weg aber - leider - es ist nicht meiner, es ist alles frisch und gut zubereitet, aber es ist nicht authentisch - wirkt aufgesetzt und künstlich - Amon's Gastwirtschaft ist sicher ein guter Betrieb mit bestens geschulten Mitarbeitern und ambitionierten Gastronomen.... aber für mich zu "überkandidelt..."

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Amon's Gastwirtschaft - Karte
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