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Speisen
Ambiente
Service
37
40
32
Gesamtrating
36
3 Bewertungen
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Alto Südtiroler TrattoriaAlto Südtiroler TrattoriaAlto Südtiroler Trattoria
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Alto Südtiroler Trattoria Info
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2016
Öffnungszeiten
Mo
17:00-24:00
Di
17:00-24:00
Mi
17:00-24:00
Do
17:00-24:00
Fr
17:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
Hinzugefügt von:
Otternase
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Bertl2
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Alto Südtiroler Trattoria

Dornbacherstraße 88
1170 Wien (17. Bezirk - Hernals)
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Restaurant, Pizzeria
Tel: 01480 480-0
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Alto Südtiroler Trattoria

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 21. März 2016
unbekannt03
1
1
5Speisen
4Ambiente
1Service

Die Speisen waren ausgezeichnet!! Ich hatte noch nie so eine gute Verdure Pizza zuvor bekommen, diese ist einfach mit sehr guten Zutaten belegt, nicht nur mit diesen typischen Standardzutaten. (zB. gelbe Zucchini oder getrocknete Tomaten)

Leider war der Service eine absolute Katastrophe!! Für jede Bestellung mussten wir unheimlich lange warten. Gerne wurden auch Dinge vergessen, wie zum Beispiel 2 Getränke, zwei Personen mussten ihre Mahlzeit ohne Getränk konsumieren.
Auf Wunsch wollten wir ein Tabasco zu unserer Pizza (welches wir beim Eingang links auf einem Tisch stehen gesehen haben). Jedoch erklärten uns zwei Kellner so etwas besitzen sie nicht. Nur komisch, dass diese Tabasco Flaschen beim Verlassen des Restaurants immer noch beim Eingang standen.
Außerdem wurde auch das Brot zu den Vorspeisen bei unserem Tisch komplett vergessen.
Obwohl wir alle eine Pizza konsumiert haben, bekamen wir sie alle total unterschiedlich. Die einen waren beinahe fertig, da hatten die anderen noch gar nichts auf ihrem Teller serviert bekommen.
Nach Abservieren des Hauptgangs, wollten einige von uns noch eine Nachspeise bzw. einen Kaffee bestellen. Jedoch wurde es uns nach 35min zu blöd, da wir alle leere Gläser hatten und nach mehrmaliger Aufforderung immer noch keine Speisekarten bekommen hatten, so entschlossen wir uns zu bezahlen und zu gehen.
Bei einer Gruppe von 11 Personen ein ziemlicher Verlust für das Restaurant, beinahe jeder hätte noch ein Getränk bzw. ein Dessert konsumiert.
Die Rechnung war auch vorne und hinten falsch. Wir waren als Gruppe dort, jeder musste jedoch einen anderen Betrag bezahlen als wie auf seiner Rechnung stand, da die Preise überhaupt nicht übereinstimmten.

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am 17. März 2016
Experte
Stammersdorfer
235
28
27
3Speisen
4Ambiente
3Service
12 Fotos1 Check-In

Aufgrund des Bericht von Gastronaut von vor drei Tagen und da wir seit vielen Jahren Südtirol Liebhaber sind (unser 10tes Bundesland) dann auch noch Meinrad Neunkirchner wieder einmal wie Phönix aus der Asche auferstanden ist, haben wir alle Pläne für gestern Abend über den Haufen geworfen, uns nach vorheriger telefonischer Reservierung in den 43er gesetzt und sind ins ALTO Südtiroler Trattoria gefahren.

Egal ist, ob man bei der Endstation Neuwaldegg oder beim Himmelmutterweg aussteigt, der Wirt liegt genau in der Mitte. Man befindet sich in Dornbach, das zum 17enten gehört, unterhalb des Pötzleinsdorfer Schlosspark.

Wenn man rein kommt steht man im großen Hauptraum, mit einer Art Schauküche? Das Lokal gerade renoviert, seit 4 Wochen offen, alles schaut noch sehr neu aus und viel Holz ist da in den alten hohen Räumen. Wir hatten unseren Zweiertisch links im Nebenraum wo 25 Personen Platz haben und sie waren im Laufe des Abends alle da. Moderne Holztische gibt’s, dazu recht gemütliche, in hellem und dunklem Leder bezogene Sessel. Links vom Eingang noch ein weiterer Raum, könnte mir vorstellen, dass der auch irgendwann einmal als Gastraum genutzt wird. Derzeit sieht man von außen durchs Fenster rein, er ist unansehnlich und vollgemüllt mit allerlei Gastrokramuri. Naja! Aber sonst bis hin zu den originellen Toiletten, im hinteren Bereich des Lokals, alles sehr ordentlich.

Der Prosecco zu Beginn hat überzeugt, ein sehr fruchtiger und leicht zu trinkender, lediglich etwas zu warm war er.
Da war dann auch gleich die Südtiroler Vorspeisenvariation am Tisch, serviert in einer länglichen flachen Holzschüssel, dazu das Körberl mit viel zu hartem Schüttelbrot, Vinschgerl, länglichen Stangerln aus Pizzateig? und noch etwas sehr ähnlich dem Schüttelbrot, nur nicht so stein hart, sondern knusprig. Drauf befand sich köstlicher Graukas und ein Bergkäse mit Kräuterrinde. Etwas gewöhnungsbedürftig die beiden Aufstriche, Erdäpfelkas und süßliche rote Rübe. Weiters magerer Speck, Lardo und geräuchertes Karree, alle drei sehr gut und weich. Dann noch verschiedenes eingelegtes, wie einige wenige Schwammerln, Paprika rot und gelb, ein kleiner Zwiebel im Ganzen, zwei würzige Pfefferoni und ein Stück Artischocke. Alles jedenfalls von sehr ordentlicher Qualität.
Dazu hatten wir je 1/8 eines süffigen und sehr fruchtigen Pinot Grigio aus 2014 von der Elena Walch aus Tramin.

Bei der Bestellung der Speisen gaben wir an, zuerst die Vorspeise, dann die Pizza „Rosengarten“ und als „Nachspeise“ die Knödel-Trilogie. Hat so nicht funktioniert, Pizza und Knödel wurden gemeinsam serviert, auch gut.

Die Pizza eine aus Roggenteig, mit Paradeissauce, viel Graukäse, Lardo und für meine Begriffe viel zu viel Rucola, aber meine Frau liebt das Grünfutter. Sie war schlicht genial, dünn, mit der perfekten Menge an Belag, außen etwas knusprig, einfach herrlich!
Wir hatten im Gegensatz zum Vortester 3 Knödel am länglichen Teller. Einen festen, sehr guten Speckknödel, der Kasknödel ebenso fest, nur leider mit nahezu geschmacklosem Käse gemacht und ein recht weicher Spinatknödel. Ob die in überschaubaren Mengen vorhandene und geschmacksneutrale Schwammerlsauce dazu passt, das zu beurteilen, bleibt jedem selbst überlassen, ich habe sie nicht gebraucht. Zwei Dinge sind uns noch negativ aufgefallen, zum einen waren alle drei wenig gewürzt und beide Hauptspeisen kamen nicht mehr ganz heiß auf den Tisch.
Dazu tranken wir je 1/8 eines Sauvignon 2014 von der Kellerei St. Pauls in Eppan, auch Südtirol, wie Tramin und später noch eins. Ein sehr genialer fruchtiger Sauvi, mit viel Stachelbeere in der Nase und einem harmonischen Abgang. Passte perfekt zu den Speisen. Wasser gabs unaufgefordert in der Karaffe dazu.
Der Espresso zum Schluss, einer fast so wie ich ihn mag, (sehr) stark, schwarz wie die Nacht, ganz wenig bitter, von Accademia del Caffe und das aus 1030 Wien :-))

Nun noch einiges zum Personal, zuerst nur ein junger Mann, dann ein Mädl dazu, sowie noch ein männlicher Kellner. Alle drei freundlich, recht flott, sie sind aufmerksam und es wird auch nachgefragt….. nur leider alle drei mehrmals dasselbe. Die Unkoordiniertheit kommt vielleicht auch dadurch zustande, dass jeder für jeden Tisch zuständig war. Lächeln kam ihnen leider auch zu keiner Zeit eines aus.
Und dann war da noch Herr Steindachner, der leider die unangenehme Angewohnheit hat, wenn er jemand an einem Tisch kennt, so wie auf dem neben uns, dann schwanzlt er die ganze Zeit um die herum und erzählt denen das eine oder andere Gschichtl. So wissen wir jetzt, dass er nach wie vor auch GF vom Francesco und einem weiteren Kaffee irgendwo in Wien ist. Nur interessiert mich das, wenn ich mit der Liebsten einen Abend zu zweit verbringen möchte? Nein weghören ging nicht, er redete einfach zu laut. Und dann hat er noch eine Angewohnheit, die uns ganz stark an den King of Pop erinnert. Aber das eine andere Geschichte ist, würde Meister Yoda sagen :-)))

Das Resümee über das ALTO fällt bei uns beiden leider nicht ganz so euphorisch aus. Das Essen war GUT im wahrsten Sinne des Wortes, großartig der „Rosengarten“ Das Ambiente gefällt, nur hängt bitte die Müllhalde mit etwas zu, da muss jeder Gast dran vorbei. Die Serviceleistung im Großen und Ganzen in Ordnung. Die Zech mit Maut 78 Euro.

Ich denke wir kommen irgendwann wieder, so in einem halben Jahr vielleicht und ja Meister Neunkirchner haben wir auch gesehen, in Freizeitkleidung, in der Küche und dann war er fort......

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. März 2016
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Bei unserem Besuch im Alto starteten wir mit einem Teller „Südtiroler Antipasti“. Auch wenn dort - also in Südtirol - niemand dazu so sagen würde, war dieser Teller ein gelungener Einstieg mit Speck, geräuchertem Karree, Bergkäse, Graukäse und Lardo. Alles urig. Alles köstlich. Bis auf zwei Aufstriche, die wir beim besten Willen nicht verstanden haben: Erdäpfelkas und Rote Rüben-Aufstrich. Die beiden waren zwar insgesamt nicht schlecht, haben aber mit der Südtiroler Küche in etwa so viel zu tun wie Matjesfilets und Orangenmarmelade.
Serviert wurden die Antipasti mit selbstgebackenem Schüttelbrot und sogenanntem Vinschger Paarl, bei uns auch als „Vinschgerl“ bekannt. Beide Brotvarianten schmeckten eigentlich erdig und interessant, nur fehlte in beiden Fällen die richtige Menge Anis. Würde man zusätzlich zu den Körnern im Teig diesem noch eine geriebene Menge an Anis zusetzen, wären wir genau am Punkt.So hatte das Schüttelbrot mehr von getoastetem Roggenbrot…

Es folgte das Nationalgericht der nördlichsten italienischen Provinz: Schlutzkrapfen mit Parmesan und brauner Butter. Diese Cousins von Ravioli werden in der klassischen Variante mit Spinat und Topfen gefüllt, wobei es bei den Füllungen genauso viele Rezepte wie Wirtshäuser in Südtirol gibt. Die Alto-Version ohne Spinat war ungewohnt, aber insgesamt herrlich. Nur Salz hat ein wenig gefehlt…Überraschend war auch die Knödel-Variation: Der traditionelle Speckknödel war ein flaumiger Traum. Und das ist deswegen ungewöhnlich, weil dieser Semmelknödel mit Speck vor allem auch davon lebt, dass er fest und kompakt ist. In früheren Zeiten wurde diese Knödel den Arbeitern in den Bergen mitgegeben, damit sich in einer kurzen Pause ein Süppchen kochen könnten. Und zu flaumige Knödel würden sich ja in einer Suppe auflösen…Geschmacklich einwandfrei war auch der – viel kompaktere – Käseknödel. Etwas mehr Salz hätte auch hier nicht geschadet, und vielleicht sogar ein intensiverer Käse. Der Graukas von der Vorspeisen-Platte wäre ja da gewesen. Verwundert hat uns nur ein schöner Batzen Pilzsauce als Knödel-Begleiter. Die Champignons waren zwar an sich absolut in Ordnung, hatten nur unserer Meinung nach nichts mit den Knödeln zu tun. Auf Nachfrage bei Rene Steindachner meinte dieser zu den Pilzen „Das ist mein Küchenchef Meinrad Neunkirchner! Natürlich will er auch seine eigenen Ideen in die klassischen Speisen einbringen!“ Das ist zu akzeptieren, vor allem auch weil es schön zu wissen ist, dass der ehemalige Küchenchef des „Freyenstein“ wieder wohlauf und in seinem Element ist.

Die Pizza spielt im „Alto“ auch eine wichtige Rolle. Zum einen, weil sie seit dem „Francesco“ ja eines der Steckenpferde von Rene Steindachner ist, zum Anderen auch um die Bandbreite des Lokals auch für die jüngeren Gäste zu öffnen. Die Klassiker mit weißem Mehl sind allesamt vorhanden, spannend aber die Südtiroler Varianten aus Roggenteig. Von den Spezialpizzen kosteten wir von den Sorten „Alto“ mit Bergkäse, getrockneten Tomaten, Weintrauben und Schinkenspeck (sehr gut!) und „Rosengarten“ mit Graukäse, Rucola und Lardo (fantastisch!). Auffallend war aber, dass beide Roggenpizzen geschmacklich mehr in Richtung Flammkuchen als in Richtung Pizza gehen.

Stolz ist man hier auch auf die fleischigste Speise der Karte, einem Südtiroler Bio-Rind in Rotwein-Thymiansauce mit Schupfnudeln und Kohl. Ein so zartes, intensives, saftiges und vor allem auf den Punkt (medium rare) gebratenes Stück Kuh habe ich sogar in den besten Steaklokalen der Stadt schon lange nicht mehr bekommen. Hut ab! Das Kohlgemüse dazu war zwar wieder ein gefühlter Fremdkörper aus der Ideenwerkstatt von Meinrad Neunkirchner, für sich genommen aber wirklich gut. Und die Schupfnudeln hätten zum einen wieder etwas mehr Salz vertragen, zum anderen auch einen kleinen Schupfer durch eine bebutterte Pfanne. Aber das ist jetzt echt Meckern auf allerhöchstem Niveau!

Als Nachspeise wurde uns der Kaiserschmarrn mit Apfel und Karamell ans Herz gelegt. Eigentlich bin ich ja nicht der allergrößte Nachspeisen-Tiger, aber dieses Dessert hat mich wirklich umgeworfen. Eine so perfekte Harmonie aus flaumig, knackig, süß und herzhaft habe ich noch nie erleben dürfen. Ich bleibe zwar ein Nachspeisen-Verweigerer. Werde aber hier zukünftig eine Ausnahme machen.

Insgesamt ist das „Alto“ eine echte Bereicherung für die Wiener Restaurantszene. Rene Steindachner und Meinrad Neunkirchner schaffen es mit einer Mischung aus Tradition und Innovation den Geschmack Südtirols nach Wien zu holen. Ja, es gibt noch kleine Kinderkrankheiten (bitter mehr Mut beim Salzen!) und zurzeit auch noch kein Südtiroler Bier. Aber das wird noch. Und ich bin mir sicher, dass ich das „Alto“ demnächst zu meinen absoluten Wiener Lieblingslokalen zählen kann!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja17Gefällt mir16Lesenswert16
Letzter Kommentar von am 14. Mär 2016 um 19:33

Wir waren gestern dort und es hat uns auch sehr überzeugt, wir werden gerne wiederkommen!

Gefällt mir2
Alto Südtiroler Trattoria - Karte
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Erst-Tester

Bewertet am 14.03.2016

Master

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