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SpeisenAmbienteService
31
24
32
Gesamt: 29
Bewertungsschlüssel
Gute Küche
Gutes Service



Zur Philadelphia Wirtin Info
Preislage:

Günstig
Kreditkarten:

Keine Info
Öffnungszeiten:

Mo:
08:30-22:00

Di:
08:30-22:00

Mi:
08:30-22:00

Do:
08:30-22:00

Fr:
08:30-20:00

Sa:
08:30-16:00

So:
geschlossen
Hinzugefügt von:
Meidlinger12
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Lokalinhaber?

Zur Philadelphia Wirtin

Wilhelmstraße 53 | 1120 Wien
12. Bezirk - Meidling
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl
Tel: 01/ 813 44 45  
Küche, Haushalt & Büro »   |   Restaurant Gutscheine »
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durchgehend warme Küche
4 Bewertungen für:
Zur Philadelphia Wirtin (29)
Erst-Tester Erst-Tester
Meidlinger12
Meidlinger12
Experten Bewertung
walt am 22.01.2012
Experte
walt
Platinum Level 15
Bewertungen 69
Kontakte 36
Master 0
Hilfreich Hilfreich: 5 von 5 | Gefällt Gefällt: 5 | Lesenswert Lesenswert: 1
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Ich liebe das Wiener Gasthaus als Institution, und ich liebe die klassische Wiener Hausmannskost als Küchenrichtung. Einfach, ehrlich, liebevolle Zubereitung von gewöhnlichen, aber guten Grundprodukten, kein Schnickschnack.

Ich fasse mich kurz, da Gerry uc0gr schon eine detaillierte Beschreibung des Lokals geliefert hat. Auch wenn ich mit ihm sehr oft übereinstimme, dieses Mal kann ich seine sehr positive Sichtweise nicht so ganz teilen.

Wenn man den Schankraum betritt, geht es rechts in ein Stüberl, über dessen stets offener Eingangstür RAUCHER geschrieben steht. Ich weiß jetzt nicht, hat sich das Schild auf das Stüberl bezogen oder auf den großen Schankraum. Das Stüberl jedenfalls war voll besetzt, also habe ich mir im hinteren Teil des Schankraums ein Platzerl gesucht. Ich bin bei Zigarettenrauch nicht heikel und tolerant gegenüber Rauchern, aber die Luft war wirklich nicht gut, abgestanden, dumpf, eine Mischung aus Küchendunst und Rauch. Die Einrichtung ist alt und abgewohnt, aber durchaus sauber, ebenso die Toiletten am Gang.

Die kleine Speisekarte enthält einige Klassiker der Wiener Wirtshausküche. Ich habe mich für den Schweinsbraten mit Semmelknödel entschieden, statt des Salats konnte ich ohne Problem eine Portion Sauerkraut wählen. Zwei perfekt glatt wie auf der Wurstmaschine geschnittene Scheiben vom Schweinsschopf, der fettere Teil gut, der magere trocken und grobfasrig, der Saft war nicht sonderlich intensiv, das Semmelknödel war gut. Das total zerkochte Sauerkraut hatte eine eigenartige Farbe, so leicht ins Hellbeige gehend, und einen ebensolchen Geschmack. Das Essen war nicht wirklich schlecht, aber besondere Freude hat es mir auch nicht bereitet.

Die Frau im Service war nett und freundlich, leider habe ich sie nicht oft gesehen. Da ich in einem toten Winkel saß, konnte ich mich auch nicht mit Zeichen bemerkbar machen.

Vielleicht habe ich nur einen schlechten Tag erwischt, möglicherweise hätte ich eher ein Schnitzel oder das freitägliche Fischmenü nehmen sollen, der Schweinsbraten ist schließlich ein Härtetest für jedes Gasthaus. Die Rechnung hat für Schweinsbraten und ein Krügerl genau 10,-- Euro ausgemacht, also wirklich überaus günstig, das muss man auch dazusagen.
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Kommentar von uc0gr am 22.01.2012
uc0gr Danke für deinen informativen und lesenswerten Review!

Besonders interessant finde ich hier deinen Besuch und meinen Besuch im Vergleich! Aber wir hatten mit Sicherheit die "einfacheren" Speisen. Und bei uns war die Tür zum Raucherstüberl permanent zu, aber, wie ich geschrieben habe, dort drinnen konntest du kaum etwas sehen.

Gerry
KommentarKommentar
Experten Bewertung
uc0gr am 04.05.2011
Experte
uc0gr
Platinum Level 15
Bewertungen 48
Kontakte 17
Master 0
Top 10 Tester 4 Wochen
Hilfreich Hilfreich: 5 von 5 | Gefällt Gefällt: 2 | Lesenswert Lesenswert: 2
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Täglich fahre ich am Nachhauseweg von der Arbeit an der Philadelphiawirtin vorbei. Immer schon wollten wir dieses urige und originale Wiener Wirtshaus / Gasthaus mit Wiener Küche besuchen. Nun war es soweit. Man betritt das Lokal, das V-förmig angelegt ist, auf einem typischen, alten, eingeölten / eingewachsten Schiffbrettboden und steht mitten vor der wirklich alten und für Wirtshäuser (ich lasse es nun einmal bei dem Begriff, denn er hat für Wien etwas Liebliches) so typischen Schank. Hier finden sich alle, die auf die Schnelle ein Achterl oder wahrscheinlich in der Früh ein „Reparaturseidel“ wollen. Ja, es hat etwas von einem Bahnhofslokal, aber die Wirtschaft ist ja auch genau gegenüber vom Meidlinger Bahnhof. Tische und Bänke aus gutem altem Holz, typisch Wirtshaus.

Die Wirtin und gleichzeitig Bedienung, sehr nett und wirklich um den Gast bemüht. Das Wirtshaus bietet typische Wiener Küche - Schnitzel in allen Variationen: vom Schwein, von der Pute, Gordon Bleu, Champignonrahmschnitzel, Pariser Schnitzel,…

Bemerkenswert ist (LEIDER HEUTE SO VERGESSEN!!), dass es hier auch noch einen gebackenen Leberkäse gibt – das erinnert doch an die Kindheit und an die Mama. Auch geröstete Leber wird hier noch angeboten – ein Klassiker! Was ich persönlich sehr schade finde ist, dass hier die Cevapcici NICHT selbst gemacht werden – daher habe ich darauf verzichtet – ich brauche keine „Abpackware“ (beim „Dormann“ werden die noch wirklich selbst gemacht)! Was noch auffällt, es gibt keinen gebackenen Emmentaler – sollte in jedem „Wirtshaus“ Standard sein.

Wir hatten:
Eine Frittatensuppe (2,10 EUR): TOP – super selbst gemachte Suppe – g’schmackig und wirklich wie bei Mama.
Wiener Schnitzel vom Schwein mit gemischtem Salat (5,70 EUR): sehr gutes Fleisch, ein großes Schnitzel, sehr gute krosse Panier. Dazu ein gemischter Salat, an dem sich wohl die Geister scheiden mögen – ich hab’s gern süßer („wienerischer“), aber das ist ja wirklich Geschmackssache und daher nicht bewertungsrelevant. Denn er war ausgezeichnet und so richtig typisch (Rote Rüben, Krautsalat, Erdäpfelsalat, grüner Salat, eigentlich „Jägersalat“ = „Chinakohl“, wienerisch aber IMMER „Jägersalat“, Bohnensalat und auch noch Karottensalat). Wie gesagt, sehr gut, aber eher in die saure Richtung.

Gordon Bleu vom Schwein mit gemischtem Salat (6,70 EUR) & extra Pommes (2,00 EUR): sehr brav und gut gemacht, ebenfalls knusprige Panier, zwei kleiner Stücke (kleiner als das Schnitzel, aber dafür ja doppelt!). Was hier besonders auffiel ist, dass nicht der übliche „Schinkenblock“ = Pressfleisch oder was auch immer für ein Industrieschinken verwendet wird, sondern ein gut geräucherter ehrlicher Schinken, der viel Geschmack hat und auch an das Gordon abgibt – den würde man auch gerne aufs Brot essen. Die Pommes waren von der Farbe her gut goldgelb, aber leider doch „letschert“, das muss und darf nicht sein. Salat, wie vorher beschrieben.

Gebackene Schweinsleber mit Mayonnaise-Erdäpfelsalat (6,50 EUR): es waren VIER kleinere bis mittlere Stücke, die allesamt sehr gut paniert und butterzart waren. Auch der Geschmack konnte wirklich überzeugen. Der Mayonnaise-Erdäpfelsalat war ebenfalls eher in die saure Richtung aber sonst ebenfalls ausgezeichnet.
Getränke: Bier und Orangensaft – alles O.K. und mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

Ja, hier isst man nicht „Sternemäßig“ oder weiß wie gehoben, aber es ist eine sehr gute, bodenständige und typische Wiener Küche, die offensichtlich (einige Gäste) auch die in der Umgebung wohnhafte Bevölkerung zu schätzen weiß. Und das ist immer ein gutes Zeichen! Ja, das Ambiente ist nichts für Restaurantgeher – obwohl ich selber einer bin! Aber ab und zu muss man „back to the roots“ und das ist hier in wirklich unangenehmer Weise möglich (keine lärmenden „B’suffrattler“)

Preise: die Preise muss man wirklich als günstig ansehen, denn ich zahlte für alles (3 Hauptspeisen & eine Suppe & einmal Pommes extra, sowie 2 Krügel & 2 Seidel sowie einmal Orangensaft auf einen halben Liter) nur 36,20 EUR!! Das lobe ich mir, denn es ist EHRLICH kalkuliert!

Sanitäranlagen: sie sind dem Standard des Lokals angepasst, nicht mehr „taufrisch“ aber sehr sauber gehalten. Handwaschbecken ist halt am Gang zum WC,

Wie Meidlinger12 schon erwähnte, der Spielautomat ist wirklich nervig – der „meldet“ sich auch mit „Düdeldü“, wenn niemand spielt.

Den Raucherbereich würde ich, selbst als ich noch viel rauchte, echt meiden, denn es könnte sein, dass man die Karte nicht mehr lesen kann ;-)

Fazit: hingehen, ausprobieren und günstig und AUSREICHEND essen. Ja, das Gewand sollte man nachher gleich in die Waschmaschine stecken, sonst weiß jeder, wo du gestern warst :-)
Danke noch einmal auch an Meidlinger12 auch für den letzten Kick, dort einmal hinzugehen!
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KingofRips am 30.03.2010
KingofRips
Basis Level 1
Bewertungen 3
Kontakte 1
Master 0
Hilfreich Hilfreich: 0 von 11
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schönes lokal gut besucht top Service empfehlenswert
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Experten Bewertung
Meidlinger12 am 10.03.2010
Experte
Meidlinger12
Platinum Level 19
Bewertungen 209
Kontakte 35
Master 0
Top 10 Tester
Hilfreich Hilfreich: 3 von 4 | Lesenswert Lesenswert: 1
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Wir waren nach längerer Zeit wieder mal bei der Philadelphia Wirtin. Es hat eben, sicher auch zur Nähe des Bahnhofs Meidling, das typische Ambiente eines Bahnhofslokals. Es kommen und gehen viele Leute, die sich nur schnell ein Bier, ein Achtel oder ein Viertel Wein schnell hinunterleeren.
Da nervigste am Lokal war aber der monoton, die gleiche Musik spielende Spielautomat.
Das Essen war wieder sehr gut und äusserst preiswert. Fritattensuppe, 1x CordonBleu vom Schwein und 1x Cordon Bleu von der Pute mit gemischten Salat, dazu einen G´spritzten und ein Seidel Bier. Das ganze um sensationelle € 20,40.
Wo bekommt man denn heute noch ein Cordon Bleu um 6,70 bzw. 7,30 fürs Puten inkl. Salat ?
Dazu muß ich noch bemerken, das der gemischte Salat mit Fisolen, Grünem Slat, Rote Rüben und Kartoffel der beste war, den ich seit langem gegessen habe. Die Marinade war perfekt für meinen Geschmack. Nicht zu süß und nicht zu sauer.
Der Ober oder ist es der Chef ist auch ein Wiener Original wie er im Buche steht.
Wer also solide und preiswert essen will, dem das Ambiente und der Spielautomat nichts ausmachen, der sollte hier einmal vorbeischauen.
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