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37
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17 Bewertungen
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Weinhaus ArltWeinhaus ArltWeinhaus Arlt
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Weinhaus Arlt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Fußball Übertragungen
WLAN, WiFi
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
17:00-23:00
Do
17:00-23:00
Fr
17:00-23:00
Sa
11:00-23:00
So
11:00-16:00
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ThomasZ2
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Weinhaus Arlt

Kainzgasse 17
1170 Wien (17. Bezirk - Hernals)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 4860293
Lokal teilen:

17 Bewertungen für: Weinhaus Arlt

am 8. Dezember 2015
MartinaT
1
1
3Speisen
3Ambiente
1Service

Wegen des guten Rufes wurde entscheiden, eine Betriebsfeier beim Arlt abzuhalten - leider stellte sich heraus, dass Küche und Service damit bei weitem überfordert waren. Lange Wartezeiten (3/4 Stunde zwischen Hauptgang und Dessert....)und eher ruppige Auskünfte des Personals machen bei Einzelrechnungen von mehr als € 50,- für ein 3-gängies Abendessen (mit eher wenig Getränken) einfach keine Freude. Das Essen war ok, aber, wie ich finde, zu teuer für das gebotene. Keine Empfehlung.

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am 28. November 2015
Experte
Stammersdorfer
209
27
26
3Speisen
4Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Ganz in der Nähe einer Kultstätten des österreichischen Fußballs, dem Platz des Wiener Sportclubs, da findet man in der Kainzgasse 17, in Hernois, das WEINHAUS ARLT.

Die große rote der Linie 43, eine auf „Schiene“, hält entweder Station Hernals oder Dornbach-Güpferlingstraße. Etwa in der Mitte ist der Wirt zu finden. Den großzügigen Raucherbereich findet man vor dem Lokal :-))

Die telefonische Reservierung vor einigen Tagen hat perfekt geklappt. Auf gut Glück hat es zumindest am Abend des 25.11.2015 keiner versucht. Wieso ich das weiß? Unser Tisch war ein kleiner feiner für zwei, wenn man rein kommt gleich rechts, vis a vis der Schank. Da müssen alle vorbei.

Innen drinnen ist man ob der vielen Eindrücke zuerst einmal quasi erschlagen, nach einiger Zeit haben wir uns aber sehr wohl gefühlt. Der Gastraum, ein ums Eck Lokal, mit hellem Steinboden, bietet Platz für etwa 60 Personen und sie waren fast alle da. An der Wand überall rote Holzvertäfelung, samt roten Bänken, darauf Pölster fürs zarte Popschal :-) Gleich wenn man rein kommt eine schöne alte Schank, Holz dominiert. Es gibt einen Raumteiler aus Glas, da war sicher einmal ein Raucherbereich. Viele geleerte Wein- und Schnapsflachen stehen herum und einige schwarze Holztafeln hängen an der Wand, mit verschiedenen Empfehlungen, nicht nur für Wein. Schönes altes Wiener Wirtshaus! Siehe dazu auch die Ausführungen von hbg338, vom 21.10.2015.

Das Personal an diesem Mittwochabend, ein Kellner, ein weiterer der kurzfristig eingesprungen ist und wie wir erfahren konnten, noch keinen Tag da gearbeitet hat. Der war zwar sicher vom Fach, hatte aber natürlich so seine Probleme sich zurecht zu finden und der Chef half auch mit. Sie waren allesamt sehr freundlich, insbesondere der Wirt, aufmerksam aber nur teilweise, auch hier der Chef mehr, die beiden anderen weniger. Manches stand für unsere Begriffe viel zu lange am Tisch. Nachgefragt wurde zwar, aber auch da wünschen wir uns etwas mehr. Sagen wir so, mit einigen „Schwimmbewegungen“ haben sie das recht ordentlich hin gebracht.

Den Start in den Abend machte ein gut gekühlter Rose Frizzante, vom Daschütz aus Mitterstockstall, Kirchberg am Wagram in NÖ, herrlich! Ein Winzer den wir sehr schätzen! Weiter ging es mit je einem Achterl von seinem Staubigen, der hat uns zuletzt beim Hausmair Link schon begeistert. Wir blieben bei ihm und zwar bei seinem GV „Tradition„ 2014. Ein sehr fruchtiger, harmonischer weißer, mit nicht zu viel Säure, sehr feines Gesöff. Der Abschluss, Cabernet-Franc 2012 von Fuchs-Steinklammer aus Liesing UND Stammersdorf. Ein sehr weicher roter, dunkle Farbe, er hatte irgendwas von Weichsel? Ein sensationeller Wein, der uns bereits heuer im Sommer, beim WienO Stand am RHP, begeistert hat.
Die Weinkarte hat etwa 600!! verschiedenen Tropfen zu bieten, damit macht er ja schon fast dem Floh in Lale Konkurrenz. Die Karte selbst hat er am Tablett, auf Papier gibt’s die nicht. Ich weiß schon, die Zeit bleibt nicht stehen, aber wollen wir das in dieser Form wirklich?
Und dann war da noch ein Grappa Nonino Riserva und Nonino Riserva 115th Anniversary. Der wurde 2012 anlässlich des 115 jährigen Bestehens, der in Friaul ansässigen Destillerie kreiert. Der Wirt hat ihn mit einem speziellen Gerät, ähnlich einem Weinheber, aus den 6,3 Liter Flaschen geholt, wir haben so eine Gerätschaft zuvor noch nie gesehen. Die beiden Grappas waren übrigens großartig, sehr weich, der 115ener noch etwas feiner.
Der kleine schwarze starke kam diesmal von Caffe Gemelli? sehr gut, nicht bitter, passt!

Das kulinarische begann mit dem Gedeck, ein eher geschmackloser Topfenaufstrich im Minieinsiedeglasl wurde serviert, dazu das Körberl mit frischem Brot, die Rinde knusprig.
Danach hatten wir eine Leberknödelsuppe, sowie Beef Tartar vom Rinderfilet. Die Suppe mit einigen kleinen Fettaugen, eine ordentliche Rindssuppe, drinnen ein festes self made Knödel, das einiges an Leber vermuten ließ und viele, nicht tot gekochten Karotten. Irgendwas hat ihr gefehlt, aber sie war gut. Das Tartar war frisch gehackt, so stand es zumindest in der Karte, gschmackig und sehr fein, mit viel Petersilie zubereitet, irgendwie anders, aber es hat überzeugt. Dazu etwas senfähnliches, ausreichend Zwiebel, 4 halben Toastscheiben und genügend Butter. Serviert wurde es auf einem dunklen Steinteller, der nicht jedem gefällt.
Meine Hauptspeise war die gebackene Leber vom Jungbullen, mit fadem, geschmacklosem, Erdäpfel-Vogerlsalat. Die Leber sehr weich, in einer ordentlich knusprigen Panier, wenn auch farblich nicht so goldgelb wie schon oft gesehen, die war eher dunkel. Die Größe der Portion überschaubar, der starke Esser hat hier weniger Freude. Dazu am Teller eine kleine Presse samt Zitrone.
Meine Angetraute, hatte von der Tageskarte, die glacierte Ganslleber auf Püree von der Grundbirn, oben drauf Röstzwiebel. Auch diese Portion eher eine für den schwachen Esser. Das dunkle Zwiebelsaftl schön sämig und perfekt gewürzt, das Erdäpfelpüree so wie es halt schmeckt, nach nicht viel. Was uns sowohl bei der Gansl- als auch der Jungbullenleber aufgefallen ist, die waren irgendwie bröselig, keine Ahnung woran das lag? Wir hatten beides jedenfalls schon besser.

Das Fazit für das WEINHAUS ARLT zwiespältig. Essen teils gut, teils sogar sehr gut, aber es fehlt bei allen konsumierten Speisen der berühmte Höhepunkt. Was aber an Flüssigkeiten geboten wird, kann schon was, die Preise dafür aber recht ambitioniert. Das Ambiente hat uns letztendlich sehr gefallen. Nachdem im Service kurzfristig jemand ausgefallen ist, soll‘s gerade noch der 3er sein. Wir haben 105,-- Euro mit gezahlt.

Ob wir wieder kommen? Schau ma mal?

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am 21. Oktober 2015
Experte
hbg338
362
54
29
4Speisen
4Ambiente
5Service
14 Fotos1 Check-In

Das Weinhaus Arlt befindet sich in einer Seitengasse der Hernalser Hauptstraße. Für Fußballkundige auf Höhe des Sportklubplatzes. Die Straßenbahnlinien 2,43 und 44 halten in der Nähe des Lokals. Kurparkzone ist von Mo-Fr von 9 – 19 Uhr mit einer erlaubten Parkdauer von 3 Std. Ich fand einen Parkplatz, unter der Woche gegen 13 Uhr in unmittelbarer Lokalnähe. Ohne Internet, d.h. ohne DIE Lokalhomepage zu kennen und ohne die Rete-Bericht wäre ich allerding nicht auf die Idee gekommen hier einzukehren. Für mich ist der Begriff Weinhaus, auch wenn ich falsch liege, verbunden mit nikotingeschwängerter Luft viel Alkohol, ähnlich einem Brandineser auf gut Wienerisch. Auf jeden Fall hätte ich ohne Internet keine gute Wiener Küche in gepflegtem Rahmen erwartet.

Vor dem Lokal befindet sich ein Gastgarten der natürlich, jahreszeitlich nicht mehr verwendet wird. Links davon der Eingang welcher über eine Stufe in das Lokal führt. Hier befindet man sich im Schankraum. Optisch für mich der Inbegriff eines sehr gut erhaltenen und gepflegten Alten Wiener Gasthauses. Dunkles Holz, massive Luster, eine großes Bild über der Schank und des Weiteren eine große Tafel auf welcher die verschiedensten Weine welche angeboten werden aufgeschrieben sind. Gestaffelt vom Schankwein, das Achtel um € 2,20, bis zum 2009 Riesling Kellerberg Smaragd F.X.Pichler das Achtel um € 18,--. Dazu massive Holztische mit dazu passenden schweren Holzstühlen. Der Zugang zur Küche und zu den Toiletten ist ebenfalls im Schankbereich. Im Anschluss des Schankraums ist ein weiterer Gastraum welcher zwar mittel Glastür vom Schankraum abtrennbar ist aber da das Lokal mittlerweile ein Nichtraucherlokal ist stand diese offen. Der hintere Lokalbereich ist ähnlich gestaltet wie der Schankraum. Ein Lokal wie ich es liebe, ohne noch etwas bestellt zu haben geschweige etwas gegessen zu haben.

Ich nahm im hinteren Lokalteil Platz, hatte aber dank der Trennwand aus Glas das ganze Lokal im Blickfeld. Die Speisekarte wurde prompt überreicht und vom jungen Ober wurde ich in Ruhe gelassen und so konnte ich die Karte in Ruhe lesen. Keine nervige Frage nach dem Getränkewunsch bevor man noch in die Karte gesehen hat. Die Speisekarte(Link) lässt den Liebhaber der Wiener Küche frohlocken. Rindsuppe, Leber, Schnitzel, gekochtes Rindfleisch, Palatschinken usw. bietet die überschaubare Karte. Dazu saisonale Gerichte und ein Mittagsmenü. Nach kurzer Zeit, die aber ausreichte meine Getränke- und Speisenwahl zu treffen kam der Ober wieder. Als Getränk bestellt ich einen großen Apfelsaft mit Holunderbeere gespritzt(€ 4,00). Zum Essen wurde eine Leberknödelsuppe(€ 4,00) und als Hauptspeise das Altwiener Backfleisch mit Erdäpfel-Vogerlsalat(€ 18,90) gewählt. In Anbetracht der Berichte meiner Vortester die die Portionsgröße bekrittelten ein doch recht stolzer Preis. Dafür hatte ich die Chance auf das Schokomousse als Nachspeise welche s mir beim Lesen der Karte aufgefallen ist, wenn die Portionen klein sind.


Der Apfel/Holundersaft wurde umgehend serviert. Bei dieser Qualität und den Geschmack schmerzen die € 4,00 nicht so. Ein Nepp ist, für einen Apfelsaft aus dem Tetrapackerl so viel zu verlangen. Hier passt der Preis verhältnismäßig zur Qualität. Auch die Suppe ließ nicht lange auf sich warten. Serviert klassisch in ein einem Suppenteller kam der Leberknödel und am Tisch wurde aus einer Schale die Suppe aufgegossen. Die Suppe nicht zu dunkel jedoch perfekt im Geschmack. Reichlich mit Suppengemüse und Schnittlauch versehen. Dazu ein Leberknödel welches in der üblichen Größe war. Eher weich ohne jedoch matschig zu sein. Den Püriergrad wurde ich als mittel einstufen. Der Knödel sehr geschmackvoll und in perfekter Harmonie mit der kräftigen Rindsuppe. Kaum fertiggegessen wurde mit der Nachfrage ob es geschmeckt hat abserviert.


Die Wartezeit benutze ich um einen Besuch der Toiletten. Eine Tür in der Schank führt in einen Gang welcher an der Küche vorbei zu den Toiletten führt. Hier hörte ich das Zischgeräusch des heißen Öls wie gerade mein Backfleisch in die Pfanne gegeben wurde. Die Herrentoiletten klein, älterer Generation aber sauber und noch gut in Schuss. Zurück im Lokal waren obwohl schon weit nach 13 Uhr, immer mehr Gäste im Schankraum.


Wieder an meinen Tisch Platz genommen dauerte es nicht mehr lange bis mein Backfleisch serviert wurde. Eine mittelgroße Schüssel mit dem Erdäpfel-Vogerlsalat und auf einen klassischen weißen Porzellanteller das Fleisch. Keine Spur von kleiner Portion. Zwei doch recht ansehnliche Stück Fleisch. Dazu in der Zitronenpresse eine Scheibe Zitrone. Die Presse funktioniert zwar perfekt, hat aber den Nachteil dass die Zitronescheibe recht dünn sein muss. Dadurch leidet die Saftmenge. Für mich der reichlich davon auf sein gebackenes Fleisch will ein Nachteil. Obwohl die Zitronenstücke fast in allen Lokalen mittlerweile sehr klein ausfallen. Der Salat eher säuerlich mariniert und perfekt temperiert. Das Fleisch perfekt. Dicker geschnitten, trotzdem perfekt noch ganz leicht hellrosa. Der Geschmack von Senf und Krenn dezent herauszuschmecken. Keine Spur von zu dominant. Die Panier ohne jeden Fehler. Perfekt mit den Beiried verbunden, auch nach dem zerschneiden blieben Fleisch und Panier eine Einheit. Obwohl ich schon einige dieser Wiener Spezialität gegessen habe kann ich mit Fug und Recht behaupten das dieses sicher zu einen der besten gehörte. Auch hier stand der leere Teller nicht lange am Tisch und der junge Ober nahm diesen mit der Nachfrage ob es in Ordnung war von Tisch.


Obwohl mehr als satt ging mir das Schokomousse nicht aus dem Kopf. Also Nachgefragt beim Ober über die Portionsgröße und meinen Zweifel ob ich es noch schaffen würde. Dier hatte den idealen Vorschlag für mich. Die Arlt Kombi(€ 6,00). Ein kleiner Espresso mit einer kleinen Portion Schokomousse. Perfekt.
Serviert wurde in einer zum Sportklub passendende schwarz/weißen Tasse ein sehr kräftiger, bitterer Espresso. Dier traf perfekt meinen Kaffeegeschmacksnerv. In einer länglichen Schale kam das Schokomousse in Form einer Eiskugel garniert mit etwas frischem Schlagobers. Das Mousse für einen Schokoladenfreak wie mich ein Hochgenuss. Leider etwas wenig, aber infolge der doch recht beachtlichen Fleischgröße wäre sowieso nicht mehr gegangen. Dem Geschmack nach hätte ich eine Portion ähnlich der Salzburgernockerln vertragen. Doch so musste ich mich mit der kleinen Variante begnügen.

Das Service vom Anfang bis zum Verlassen des Lokals ohne einen Makel. Kompetent wurde auch mir als weintechnischen Blindgänger Auskunft gegeben über die sehr teuren Weine die mittlerweile auch Glasweise ausgeschenkt werden. Die Karte ohne sofortiger Getränkefrage übergeben und das prompte Abservieren gefiel mir sehr gut. Trotz seines noch jüngeren Alters ein Ober wie man ihn sich wünscht.

Mein Fazit – Ein Alt Wiener Gasthaus wie man es sich nur wünschen kann. Sehr schönes gepflegtes Ambiente. Hervorragende Küche und ein perfektes Service. Das i-Tüpfelchen wäre noch ein schöner Gastgarten mit alten Baumbestand. Aber so muss es der Gastgarten in der Kainzgasse sein mit Blick auf den Flutlichtmast des Sportklubplatzes und des Dornbacher Friedhofs. Der einzige Minuspunkt für mich Persönlich ist die Distanz zu Gerasdorf. Sonst absolut zu empfehlen.

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am 19. November 2014
Experte
Gourmetlisa
89
10
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
5 Fotos1 Check-In

Gestern, 12.00 Uhr Mittags fällt uns ein, dass es uns spontan wieder nach dem Saisonalen Vogel gelüstet. Doch wo bekommt man denn so kurzfristig das heiß begehrte Gansl?

Ein paar Telefonate geführt, schließlich wird uns beim Arlt völlig problemlos die Erfüllung unseres Wusches für zwei Personen zugesichert.

Im Wirtshaus angekommen überzeugt die Atmosphäre gleich – nicht so urig wie oft woanders. Mit Farbe, in diesem Fall roter Wandfarbe, hat man sich hier sehr bemüht, das Lokal nicht zu einfach, und doch sehr gemütlich zu gestalten. Gleich beim Eingang befindet sich die Bar, an dieser werden wir vorbeigeführt und zu unserem Tisch begleitet.

Die Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam, eine große Tafel mit den saisonalen Speisen wird zu unserem Tisch gestellt, zur Auswahl. Doch wir hatten bereits entschieden, ein Gansl muss es sein – für mich bitte, wie immer, mit einem extra Knödel und besonders viel Saft.

Rasch werden auch die Getränke serviert, auch heute wieder antialkoholisch. Bald kommt der Vogel angeflogen, zusammen mit einem extra Saucier, wie bestellt, dem 3. Knödel, sowie dem hübschen Rotkraut in einem weiteren Schüsselchen.

Der erste Endruck ist gleichzeitig sehr gut, wie auch enttäuschend. Sehr gut, weil das Essen wirklich exzellent aussieht, aber eine so kleine Gans hatte ich noch nie auf dem Teller. Auch die Knödel sind jeweils nicht größer als ein Golfball… Was soll´s – der Geschmack ist nun in erster Linie wichtig!

Dieser hält schließlich, was er verspricht. Die Küche, übrigens mit einer Haube ausgezeichnet, hat hervorragende Arbeit geleistet. Das Fleisch fällt förmlich von selbst vom Knochen, so zart ist es. Die Haut ist an den meisten Stellen gut knusprig und auch nicht zu fettig. Auch wenn ICH die Knödel lieber „gummig“ habe, schmeckt er hier, wie er in feiner Küche zu schmecken hat – nicht gummig, nicht zu weich und nicht zu fest, mit einer mutigen Muskat – Note. Viel Bratensaft ist hier auch jedem vergönnt, beinahe hätte ich die extra Portion nicht einmal gebraucht. Der Saft ist schön dunkel, und fein würzig im Geschmack. Auch das Rotkraut überzeugt allemal.

Wie befürchtet, ist allerdings der Teller leer, bevor der Hunger gestillt werden konnte. Um noch den letzten Rest des guten Safterls zu genießen, bestellen wir noch Gebäck, das wir zusammen mit diesem genießen – jetzt ist alles perfekt. Man muss sich nur zu helfen wissen!

Sehr fein war’s, die Bedienung fragt freundlich nach Dessertwünschen und gibt auch zwischendurch immer wieder freundliche Schmähs zum Besten. Das Dessert lassen wir heute allerdings aus, dieses wartet nämlich schon zuhause auf uns.

Mit einer Rechnung von EUR 52,- befinden wir uns, angesichts der Portionsgröße im eher gehobenen Bereich, befinden dies aber als durchaus passend.

Zufrieden starten wir unseren Heimweg. Die Küche hier ist geschmacklich absolut zu empfehlen, ist allerdings weniger geeignet für jemanden, der gerne mehr isst. Auch auf den Nachbartischen wurde optisch Hervorragendes serviert, aber die Größe der Portionen war durch die Bank, in unseren Augen, zu dezent.

Wenn´s also mal „nur“ eine Kleinigkeit sein darf, kommen wir gerne wieder!

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Kommentar von am 19. Nov 2014 um 13:27

Jaja, beim Arlt sind die Portionen für uns auch leider zu klein. Wir wohnen gleich um die Ecke und würden gerne öfter kommen, so aber eher selten!

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am 7. September 2014
derTribun
9
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wiener Küche mit Haubenniveau. Immer wieder gerne dort. Auch eine nette Weinauswahl, wobei die Karte in Form eines iPads nicht mein Fall ist. Die Blunzennockerl sind meine Empfehlung.

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am 21. August 2014
lilly75
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr zu empfehlen wenn man gerne gute Wiener Küche geniessen möchte. Die Weinauswahl lässt die Herzen von Feinschmecker höher schlagen.

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am 31. März 2013
IngeR
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr freundliche Reservierung schon am Telefon, sehr aufmerksames Personal und ein ausgezeichnetes Essen. Trotz der Öffnungszeiten am Sonntag bis 16 Uhr durften wir noch 2 Stunden länger bleiben wie bereits bei der Reservierung versprochen. Das einzige was ich nicht so ideal fand ist dass die Tür zwischen Raucher und Nichtraucher immer offen ist. Ich sehe schon ein dass das Personal immer hin und herlaufen muss aber für einen Nichtraucher wie uns war das eher ungemütlich. Das ist allerdings mein einziger Kritikpunkt. Komme bestimmt wieder weil das Essen super schmeckt.

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am 18. Dezember 2012
Essenistgut
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren letztes Wochenende das erste Mal auf Empfehlung von Freunden im Weinhaus Arlt.

Uriges Lokal mit ausgezeichneten Weinangebot!

Das Essen war ein Gaumenschmauss, Beef Tartare als Vorspeise, ein hervorragendes Salonrahmbeuscherl oder für mich ein perfektes Kalbschulterscherzerl, zum Abschluss gab es Maronireis mit Amarenakirschen und Vanilleeis für mich gab es ein Lebkuchenmousse!

Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Toll war auch das Service, wir wurden sehr herzlich vom Wirt empfangen und zu Tisch gebracht! Es folgten Empfehlungen bei den offenen Weinen! Die Weinkarte als iPad fanden wir sehr überraschend aber toll!

Obwohl das Lokal voll war wurden wir sehr charmant von einer Servicemitarbeiterin bedient, welche trotz Stress immer ein Lächeln auf den Lippen hatte. Etwas Wartezeit wurde sehr gut überspielt und war somit auch kein Thema.

Tolles Team!

Ein wirklich sehr gelungener Abend, wir kommen auf jeden Fall wieder!

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am 11. November 2012
Arlt
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Das Essen war einem Vorstadtgasthaus würdig, aber was sich eine Mitarbeiterin geleistet hat (der Chef hat es kommentarlos mitverfolgt), war NIVEAULOS. Als ich höflich nachgefragt habe, wer denn die 2 Gläser Rotwein konsumiert hätte, die uns in Rechnung gestellt wurden (ohne überhaupt irgendeinen Rotwein bestellt oder getrunken zu haben), hat mir die Servierkraft KEINE Entschuldigung entgegengebracht (Fehler können ja mal passieren), sondern hat nur trocken gemeint: "Da fehlt mir ja nun Geld in der Kassa" (!!!!!!!)
Die Chuzpe zu haben, sich NICHT einmal zu entschuldigen, sondern noch frech zu meinen, dass ihr dann Geld in der Kassa fehle (weil sie offensichtlich irgendwo vergessen hatte, diesen Wein zu verrechnen und nun mir auf die Rechnung gesetzt hatte) ist eine SCHAMLOSE Frechheit und hat das Niveau von einem Studentenbeisl.
Tut mir leid, aber so etwas habe ich noch nie erlebt! NICHT empfehlenswert!

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am 3. August 2012
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
3Speisen
3Ambiente
3Service

Oft, wenn uns mal schnell der Hunger packt und uns (oder eher der weiblichen Hälfte von uns) keine Zeit mehr zum Kochen bleibt - dann ist das Arlt unsere recht gute Alternative...

Obwohl das Zöbinger Stöckl (seit der Neu-Übernahme schon wieder erwähnenswert) doch um 20 Meter näher zu uns gelegen ist, entscheiden wir uns für eine anständige Mahlzeit zu zweit doch meistens für das Weinhaus Arlt. Wir fühlen uns dort einfach wohler. Das macht zum Einen, das schon eingespielte Team (Küche, Service & Wirt), die alle trotz ihrer leger-gemütlichen Art ziemlich flink und organisiert unterwegs sind. Zum Anderen ist das alte Weinhaus authentisch renoviert worden, sodass der rustikale Charme der Räumlichkeiten nicht verloren gegangen ist. Und nun zum Wesentlichen:

Die Speisekarte wird saisonal justiert, bleibt aber bei ihrer sehr fleischlastigen Gestaltung. Es sind zwar immer 2-3 Fischgerichte auf der Karte aber wenn's nicht Fisch und nicht Fleisch sein soll, muss man ab und zu den Ober um Rat fragen... Der ist dann aber sehr bemüht und legt beim Küchenchef ein gutes Wort ein.

Die Speisen sind kochtechnisch wirklich solide zubereitet und geschmacklich schön ausgeglichen, fallen aber hin und wieder portionstechnisch ein bisschen zu klein aus. Auch klitze-kleine Patzer kommen manchmal vor (z.B.): So wurde die Sauce der Schweinemedaillons mit Schwammerl (gemischt) einfach auch zur Sauce für die hausgemachten Fettucine mit cremigen Eierschwammerl umfunktioniert, indem der raffinierte Koch diese mit ein bisschen Obers gestreckt hat. Was aber bedeutet: 1) nicht vegetarisch und 2) Champignons dominierten die cremigen Eierschwammerl... Nichts desto trotz, waren fast alle Gerichte und so auch dieses geschmacklich gut. Man merkt, dass hier mit guten Zutaten wirklich alles hausgemacht ist. Keine Convenience-Produkte, nichts aus dem Kübel oder Packerl...

Solange die Küche bei der traditionell österreichischen Küche mit mediterranem Einschlag bleibt, ist alles zu unserer Zufriedenheit... Den seltenen aber doch vorkommenden Ausflügen auf der Speisekarte in die internationalen Küchen (Rinder-Curry) sollte man eher ausweichen. Das machen aber die Nachspeisen wieder wett - nur selten hinkt auch hier entweder die Portionsgröße oder der Geschmack (zu wenig gezuckert oder fehlende Zitronenzesten im Hollerröster) und überrrascht dann wieder mit perfekten Butter-Nussbröseln zum Marillen-Knödel-Brummer. Dennoch alles sehr genießbar und nach traditioneller Kochkunst zubereitet.

Der Name ist hier tatsächlich auch Programm und es gibt eine reichhaltige Weinauswahl. Aber auch die Nicht-so-gern-Weintrinker kommen auf ihre Kosten: mit dem Pinot-Noir-Traubensaft von Ott...

Schön ist es, so einen Wirten um's Eck zu haben...

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Letzter Kommentar von am 20. Aug 2012 um 16:39

Nein, das ist anscheinend Geschmackssache. Champignons sind etwas derber und gewöhnlicher im Geschmack. Ganz im Gegenteil zu den feinen Eierschwammerl. Auch der Preis unterscheidet sich erheblich. Die Sauce war mit dem Bratenrückstand vom Fleisch angesetzt und daher ist diese nicht mehr vegetarisch...

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am 18. Dezember 2011
Experte
ProUndContra
112
11
21
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Nachdem wir schon einige positive Kommentare über das Weinhaus Arlt in der Hernalser Vorstadt gehört/gelesen hatten, wollten meine Frau und ich uns das einmal selbst anschauen und zu einem Abendessen hingehen - einfach so. Das war ein grosser Fehler - das Lokal war bummvoll. Einzig ein kleines, zugiges Katzentischerl im Raucherbereich, gleich neben der Eingangstür, war noch frei.

Ich wollte gleich wieder kehrtmachen, aber der geschäftstüchtige Wirt beruhigte: "Setzen Sie sich einmal auf ein Getränk auf den kleinen Tisch, bis zum Essen organisiere ich Ihnen einen schönen Tisch im Nichtraucherbereich". So war es dann auch, nach 10 Minuten konnten wir in den Nichtraucherbereich wechseln (...obwohl der Wirt schon nervös wurde, weil auf "unserem" Tisch bereits bezahlt war, aber die Gäste nicht und nicht gehen wollten...).

Bei unserem letzten Besuch vorige Woche waren wir bereits klüger und haben reserviert - und richtig war's.

In der Speisekarte und in der Wochenkarte findet man sowohl Wiener Wirtshaus Klassiker (Rindsgulasch, Schweinsschnitzel, gebackene oder geröstete Leber, Beuschel, Wiener Backfleisch, ...), als auch einige Schmankerln (im Ganzen gebratener Saibling, mit Mozarella gefülltes Kalbsrückenfilet, ...). Und fast schon legendär ist die grosse Wein- und Schnapsauswahl.

Wir hatten zuletzt als Vorspeise ein Tafelspitzsulz (6,90€), als Hauptspeisen das gesottene Schulterscherzel vom Weiderind mit Erdäpfelschmarrn, Apfelkren und Schnittlauchsauce (14,00€) und ein Arlt Schnitzel gefüllt mit Rohschinken, Käse und frischem Thymian, dazu Petersilerdäpfel und Blattsalat (14,00€), als Nachspeise einen Maronireis mit Vanilleeis und Amarenakirschen (6,80€).

Die Speisen waren in Qualität, Zubereitung und Menge sehr gut, wobei mir für eine Höchstnote - ohne es genau erklären zu können - noch der gewisse Pep gefehlt hat.

Als Getränke gab's zuerst einen Rose-Frizzante (4,20€) als Aperitiv. Danach mussten wir je ein Seiterl der uns bis dato unbekannten Biere Piestinger Schneeberg (3,00€) probieren. Für mich als Wenig-Biertrinker hat's geschmeckt wie alle anderen Biere.

Zum Essen blieben wir dann lieber beim Wein, und zwar bei einem jungen, spritzigen Cuvee 2011 (3,20 Euro für's Achterl).

Das Ambiente beim Arlt ist eine urig-gemütliche, aber doch etwas gehobene Wirtshaus-Atmosphäre. Glücklicherweise wurde nach der Übernahme im Jahr 2008 an der original Wirtshaus-Einrichtung nicht viel herumgedoktert. Einzig die vorgeschriebene Glastrennwand für Raucher/Nichtraucher finde ich ausgesprochen hässlich - mir persönlich wäre der Arlt als reines Nichtraucherlokal lieber (ein Raucher sieht das sicher genau umgekehrt).

Zusammenfassend hat es uns beide Male geschmeckt und wir haben uns wohlgefühlt, aber nicht ganz billig - besonders wenn man einige Getränke durchprobiert. Weitere Besuche unsererseits beim Arlt sind ganz sicher vorprogrammiert.

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Letzter Kommentar von am 19. Dez 2011 um 00:47

DANKE nocheinmal und jetzt auch LESENSWERT!
Gerry

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am 7. August 2011
Schnapsdrossel
2
0
4Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren wieder bei unserem Wirten im 17. Bezirk. Das Schweinsbraten- und das Rindscarpaccio waren vorzüglich! Der Zwiebelrostbraten und das Kalbsbeuscherl rundeten den Abend ab. Die Wein- und Schnapsauswahl vom Chef waren wieder vorzüglich. Wir wollten nur zwei Schnäpse trinken - haben aber dann die ganze Flasche ausgetrunken :-). DANKE für den wunderschönen Abend!

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Kommentar von am 18. Dez 2011 um 21:17

Schade, dass noch keine Fotos hochgeladen wurden...

Danke für den SUPER-Review!
Gerry

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am 2. Juli 2011
Experte
laurent
289
59
27
3Speisen
3Ambiente
3Service

Ein Wirtshaus wie aus dem Bilderbuch mit allen Aspekten die man einem Wirtshaus zuschreibt- also nicht unbedingt besonders zu empfehlen. Wären die nicht eine Vielzahl an Dingen die aus diesem Wirtshaus ein ganz besonderes Wirtshaus machen. Das Interieur: Wirtshaus pur mit Schank und gemütlicher Gaststube, ein Gastgarten der zwar nicht das Prädikat Schönheit- weil direkt an der Straße gelegen- verdient, aber in dem es sehr gemütlich zu sitzen ist.
Das Bierangebot: Nicht die Stadtbekannten Großbrauereien, sondern ausgewählte, ausgesuchte, gepflegte Bier
Säfte: Nichts gegen Pago, Rauch und Cappy- aber wenn man sie Säfte von Obsthof Reisinger, welche im Arlt angeboten werden, gekostet hat weiß man was wirklich gut ist.
Ein Weinangebot weit ab von Wirtshaus- eine Auswahl die geradezu sensationell ist- da gibt es auch reifere Weine zu günstigen Preisen und ein Top glasweise Angebot
Ein Schnapsangebot das manchem 2-Hauber locker in die Tasche steckt. In der Speisekarte wimmelt es nur so von Wirtshausklassikern
Sacherwürstel mit Gulaschsaft € 5,00, Gebackenes “Des Wieners Lieblingsspeis” Schweinsschnitzel, Erdäpfel Rucolasalat €10,00, Rindsgulasch vom Wadschinken, Salzerdäpfel € 8,00, Gesottene Gustostückerl vom Rind, Erdäpfelschmarrn, Apfelkren, Schnittlauchsauce € 14,00, Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel und Salzgurke € 14,50, Stiereier Gebacken auf Erdäpfel-Rucolasalat € 9,00
Die kochtechnische Umsetzung dann bei einigen Speisen- Gebackene Fledermaus mit schmeckbarem Butterschmalztouch, gebackene 1A-Kalbsleber mit Majonäsesalat, geröstete Eierschwammerl wirklich sehr gut.
Aber auch einige Gerichte die weniger erfreuten:
Klassisches Beef Tatar vom Almochsen, rote Zwiebel und getoastetes Weißbrot /90g € 8,50. Cremig-fein faschiert in einer unansehnlichen Farbe und einer an Fadesse nicht zu überbietenden Würzung, ein Eierschwammerlgulasch ohne geschmackliche Akzente, auch die Gnocchi mit Schwammerl waren kein Wirtshaus-Highlight.
Dafür ein mehr als würdiger Abschluss: 2 Stück Marillenknödel in Faustgröße
Der Service: Sehr bemüht auf hohem Wirtshausniveau, schmähreich und effizient

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am 27. Dezember 2010
invictor
11
1
2
5Speisen
5Ambiente
4Service

Sehr nettes und gutes Lokal. Allerdings nicht immer billig. Aber wer Qualität haben will, ist hier bestens aufgehoben.
Haben bisher immer nur gute Erfahrung gemacht, sehr zu empfehlen, ist das Bier. Hier gibt es ein Schneeberger, ein österreichisches Amber Bier. Sensationell. :-))
alles im Allen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

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am 13. November 2010
RIM
8
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

Ein Highlight für die Gasthausszene in Hernals. Unübertroffen die Weinauswahl. Kleine aber feine Karte, sehr günstige Mittagsmenüs.

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am 28. Oktober 2010
Hernalser
1
1
4Speisen
3Ambiente
0Service

Das sehr gute Essen wurde uns durch den plumpen Versuch uns die um 40 EUR teurere Rechnung vom Nachbartisch als unsere zu servieren leider vermiest. Entschuldigung dafür gab es nicht wirklich, man hätte sich halt in der Tischnummer geirrt. Schade.

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am 13. November 2009
bert
2
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein erneuter Besuch hat nun eine völlig konträre Erfahrung ergeben. Ein Kellner (derselbe) der fix und lustig war, und lustvoll die empfohlenen Speisen aufzählte, sodass ich mich unschwer danach entscheiden konnte. Das Essen unaufgeregt selbstverständlich auch in der Interpretation einfach gut. Alles in allem ein unkompliziertes schönes Esserlebnis auf hohem Niveau. Offensichtlich habe ich bei meinem letzten Besuch einen schlechten Tag erwischt und habe der Wirtschaft offensichtlich unrecht getan. Ich entschuldige mich dafür.
Bestens
Bert

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Kommentar von Unregistered am 13. Nov 2009 um 17:54

War selbst noch nicht dort, hab aber auch nur gutes geört.

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Bewertet am 13.11.2009

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