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SpeisenAmbienteService
38
36
38
Gesamtrating
37
15 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Rating Details
Weinhaus Arlt Weinhaus Arlt Weinhaus Arlt
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Weinhaus Arlt Info
Features:
Gastgarten, Schanigarten
Fußball Übertragungen
Preislage:
Mittel
Kreditkarten:
VISA MC DINERS BANKOMAT
Öffnungszeiten:
Mo:
geschlossen

Di:
geschlossen

Mi:
11:00-23:00

Do:
11:00-23:00

Fr:
11:00-23:00

Sa:
11:00-23:00

So:
11:00-16:00
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Lokalinhaber?

Weinhaus Arlt

Kainzgasse 17 | 1170 Wien (17. Bezirk - Hernals)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Beisl, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 4860293  
Web: www.weinhausarlt.at
Gastgarten, SchanigartenFussball TV
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15 Bewertungen für: Weinhaus Arlt
Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
via Handy am 19.11.2014
Experte
Gourmetlisa
Diamond Level 22
77
8
Top 10 Tester 4 Wochen
4Speisen
4Ambiente
5Service
5 Fotos 1 Check-In
Gestern, 12.00 Uhr Mittags fällt uns ein, dass es uns spontan wieder nach dem Saisonalen Vogel gelüstet. Doch wo bekommt man denn so kurzfristig das heiß begehrte Gansl?

Ein paar Telefonate geführt, schließlich wird uns beim Arlt völlig problemlos die Erfüllung unseres Wusches für zwei Personen zugesichert.

Im Wirtshaus angekommen überzeugt die Atmosphäre gleich – nicht so urig wie oft woanders. Mit Farbe, in diesem Fall roter Wandfarbe, hat man sich hier sehr bemüht, das Lokal nicht zu einfach, und doch sehr gemütlich zu gestalten. Gleich beim Eingang befindet sich die Bar, an dieser werden wir vorbeigeführt und zu unserem Tisch begleitet.

Die Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam, eine große Tafel mit den saisonalen Speisen wird zu unserem Tisch gestellt, zur Auswahl. Doch wir hatten bereits entschieden, ein Gansl muss es sein – für mich bitte, wie immer, mit einem extra Knödel und besonders viel Saft.

Rasch werden auch die Getränke serviert, auch heute wieder antialkoholisch. Bald kommt der Vogel angeflogen, zusammen mit einem extra Saucier, wie bestellt, dem 3. Knödel, sowie dem hübschen Rotkraut in einem weiteren Schüsselchen.

Der erste Endruck ist gleichzeitig sehr gut, wie auch enttäuschend. Sehr gut, weil das Essen wirklich exzellent aussieht, aber eine so kleine Gans hatte ich noch nie auf dem Teller. Auch die Knödel sind jeweils nicht größer als ein Golfball… Was soll´s – der Geschmack ist nun in erster Linie wichtig!

Dieser hält schließlich, was er verspricht. Die Küche, übrigens mit einer Haube ausgezeichnet, hat hervorragende Arbeit geleistet. Das Fleisch fällt förmlich von selbst vom Knochen, so zart ist es. Die Haut ist an den meisten Stellen gut knusprig und auch nicht zu fettig. Auch wenn ICH die Knödel lieber „gummig“ habe, schmeckt er hier, wie er in feiner Küche zu schmecken hat – nicht gummig, nicht zu weich und nicht zu fest, mit einer mutigen Muskat – Note. Viel Bratensaft ist hier auch jedem vergönnt, beinahe hätte ich die extra Portion nicht einmal gebraucht. Der Saft ist schön dunkel, und fein würzig im Geschmack. Auch das Rotkraut überzeugt allemal.

Wie befürchtet, ist allerdings der Teller leer, bevor der Hunger gestillt werden konnte. Um noch den letzten Rest des guten Safterls zu genießen, bestellen wir noch Gebäck, das wir zusammen mit diesem genießen – jetzt ist alles perfekt. Man muss sich nur zu helfen wissen!

Sehr fein war’s, die Bedienung fragt freundlich nach Dessertwünschen und gibt auch zwischendurch immer wieder freundliche Schmähs zum Besten. Das Dessert lassen wir heute allerdings aus, dieses wartet nämlich schon zuhause auf uns.

Mit einer Rechnung von EUR 52,- befinden wir uns, angesichts der Portionsgröße im eher gehobenen Bereich, befinden dies aber als durchaus passend.

Zufrieden starten wir unseren Heimweg. Die Küche hier ist geschmacklich absolut zu empfehlen, ist allerdings weniger geeignet für jemanden, der gerne mehr isst. Auch auf den Nachbartischen wurde optisch Hervorragendes serviert, aber die Größe der Portionen war durch die Bank, in unseren Augen, zu dezent.

Wenn´s also mal „nur“ eine Kleinigkeit sein darf, kommen wir gerne wieder!
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Kommentar von am 19.11.2014 um 13:27
dieBrotvernichter
Jaja, beim Arlt sind die Portionen für uns auch leider zu klein. Wir wohnen gleich um die Ecke und würden gerne öfter kommen, so aber eher selten!
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26.10.2014 | Update am 26.10.2014
LCI14
Gold Level 11
28
6
4Speisen
4Ambiente
5Service
Ich kenne das Weinhaus Arlt nun auch schon seit einiger Zeit und gehöre zu den, wenn auch unregelmäßigen, Wiederholungsgästen. Erstens, weil ich das Ambiente mag – besonders der vordere Schankbereich ist recht gemütlich, bis auf den unsäglichen Fernseher der, wenn er eingeschalten, es immer wieder schafft Gespräche zum Stocken zu bringen. Zweitens, wegen des guten bodenständigen Essens, das um saisonale Gerichte erweitert wird und Drittens wegen des guten Services, das freundlich und zuvorkommend ist.
Der Reihe nach, wir sind zu sechst und die Bestellung läuft etwas chaotisch ab, Einige wollen nur ein Hauptgericht, dafür aber evtl. eine Nachspeise und die Beilagen werden getauscht – nur Erdäpfelsalat oder Erdäpfel-Mayonnaisesalat anstelle von …. etc, einer nimmt ein Beef Tatar zur Vorspeise und einer kann sich nicht entscheiden nimmt dann eine Vorspeise (Blunzennockerl) und eine kleine Hauptspeise als Zwischengang (Kalbsleber) – aus meiner Sicht ist alles ein bisserl mühsam. Die Kellnerin lässt sich nicht aus der Ruhe bringen nimmt die Ansagen auf, quittiert jede Bestellung mit „sehr gerne“ und „kein Problem, das können wir machen“ und am Ende macht sie für die Vorspeise/Zwischengang Esser einen Serviervorschlag, damit die anderen, die nur Hauptgerichte haben nicht so lange warten müssen. Die Dame ist eindeutig vom Fach, denn so was kenne ich persönlich nur aus der gehobenen Gastronomie. Der Vorschlag wird angenommen und es kann los gehen.

Zu trinken gibt es Hofbräuhaus Traunstein Bier (vom Fass) in den richtigen Gläsern, ein leichtes hopfiges Bier ohne viel Kohlensäure, das sich schnell trinken lässt, Schilcher und Uhudler Sturm und Mineralwasser. Hier zeichnet sich die Dame im Service ein weiteres Mal aus, denn die Gläser werden nicht leer. Ein kurzer Blick beim Vorbeigehen und schon fragt sie ob es noch was sein darf.

Das Essen kommt. Das Beef Tatar schön angerichtet mit genügend Toast (auch immer ein Thema – viel Fleisch und zu wenig Brot) und roten Zwiebeln. Auf Wunsch wird Tabasco gebracht. Das Blunzennockerl gibt es mit Roten Rüben und frischem Kren – sehr gut. Auch die folgenden Gerichte Rehragout, Weinhaus Arlt Schnitzel, gefüllt mit Rohschinken und Bergbaron – quasi ein Edel-Cordon, Zwiebelrostbraten mit Erdäpfel (ja, aus dem Fritter – mich stört es nicht), Schweinsschnitzel und Kalbsschnitzel beide mit Erdäpfel-Mayonnaisesalat im ausgewogenen Verhältnis und ein Kalbsrahmbeuschel mit Serviettenknödel.

Der Zwiebelrostbraten war ausgezeichnet, das Fleisch dünn und mit gutem Biss, die Zwiebeln genauso wie ich sie mag, zwischen letschert und knusprig. Der Geschmack à la bonne heure, einziger Wermutstropfen, der Saft war zu dünn. Auch alle anderen scheinen zufrieden, denn es bleibt nichts auf den Tellern zurück außer die Zitronenspalten. Dazwischen wieder Biernachschub und letztendlich die Frage nach etwas Süßem. Es gibt einen sensationellen Apfelkuchen (ein dünner Mürbteig-Boden und massig Äpfel, damit ist der Kuchen auch sehr saftig) und Palatschinken mit Marillenmarmelade – auch 1-Stück-Portionen sind kein Problem.
Zu guter Letzt gibt es noch das eine oder andere Schnapserl aus einer unglaublich großen Auswahl und wir zahlen und „rollen“ satt und zufrieden heimwärts.

Mein Resümee: Zum Weinhaus Arlt gibt es schon ein paar Bewertungen und zusammenfassend kann man sagen, dass sich alle bezgl. Speisen und Ambiente im Großen und Ganzen einig sind (3-5). Ich vergebe wegen der guten Qualität und des nicht alltäglichen Bieres, sowie der großen Spirituosenauswahl ein „Sehr gut“. Das Ambiente erhält auch ein „Sehr gut“, Abzüge gibt es für den Fernseher und die etwas zu kleinen Tische. Geschirr und Besteck sind von guter Qualität und „gepflegt“, das Messer wurde für den Rostbraten gewechselt. Das Service erhält von mir ein „hervorragend“, denn ich habe selten jemanden gesehen der so professionell und routiniert einen Tisch betreut – die Dame würde in jedem Haubenlokal eine gute Figur machen – ein großes Lob dafür.
Ich gehe sicher wieder hin.
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via Handy am 07.09.2014 | Update am 08.09.2014
derTribun
Basis Level 1
9
1
5Speisen
4Ambiente
5Service
Wiener Küche mit Haubenniveau. Immer wieder gerne dort. Auch eine nette Weinauswahl, wobei die Karte in Form eines iPads nicht mein Fall ist. Die Blunzennockerl sind meine Empfehlung.
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via Handy am 21.08.2014
lilly75
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service
Sehr zu empfehlen wenn man gerne gute Wiener Küche geniessen möchte. Die Weinauswahl lässt die Herzen von Feinschmecker höher schlagen.
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am 31.03.2013 | Update am 31.03.2013
IngeR
Basis Level 1
3
1
5Speisen
4Ambiente
5Service
Sehr freundliche Reservierung schon am Telefon, sehr aufmerksames Personal und ein ausgezeichnetes Essen. Trotz der Öffnungszeiten am Sonntag bis 16 Uhr durften wir noch 2 Stunden länger bleiben wie bereits bei der Reservierung versprochen. Das einzige was ich nicht so ideal fand ist dass die Tür zwischen Raucher und Nichtraucher immer offen ist. Ich sehe schon ein dass das Personal immer hin und herlaufen muss aber für einen Nichtraucher wie uns war das eher ungemütlich. Das ist allerdings mein einziger Kritikpunkt. Komme bestimmt wieder weil das Essen super schmeckt.
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via Handy am 18.12.2012
Essenistgut
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service
Wir waren letztes Wochenende das erste Mal auf Empfehlung von Freunden im Weinhaus Arlt.

Uriges Lokal mit ausgezeichneten Weinangebot!

Das Essen war ein Gaumenschmauss, Beef Tartare als Vorspeise, ein hervorragendes Salonrahmbeuscherl oder für mich ein perfektes Kalbschulterscherzerl, zum Abschluss gab es Maronireis mit Amarenakirschen und Vanilleeis für mich gab es ein Lebkuchenmousse!

Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Toll war auch das Service, wir wurden sehr herzlich vom Wirt empfangen und zu Tisch gebracht! Es folgten Empfehlungen bei den offenen Weinen! Die Weinkarte als iPad fanden wir sehr überraschend aber toll!

Obwohl das Lokal voll war wurden wir sehr charmant von einer Servicemitarbeiterin bedient, welche trotz Stress immer ein Lächeln auf den Lippen hatte. Etwas Wartezeit wurde sehr gut überspielt und war somit auch kein Thema.

Tolles Team!

Ein wirklich sehr gelungener Abend, wir kommen auf jeden Fall wieder!
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am 11.11.2012 | Update am 11.11.2012
Arlt
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service
Das Essen war einem Vorstadtgasthaus würdig, aber was sich eine Mitarbeiterin geleistet hat (der Chef hat es kommentarlos mitverfolgt), war NIVEAULOS. Als ich höflich nachgefragt habe, wer denn die 2 Gläser Rotwein konsumiert hätte, die uns in Rechnung gestellt wurden (ohne überhaupt irgendeinen Rotwein bestellt oder getrunken zu haben), hat mir die Servierkraft KEINE Entschuldigung entgegengebracht (Fehler können ja mal passieren), sondern hat nur trocken gemeint: "Da fehlt mir ja nun Geld in der Kassa" (!!!!!!!)
Die Chuzpe zu haben, sich NICHT einmal zu entschuldigen, sondern noch frech zu meinen, dass ihr dann Geld in der Kassa fehle (weil sie offensichtlich irgendwo vergessen hatte, diesen Wein zu verrechnen und nun mir auf die Rechnung gesetzt hatte) ist eine SCHAMLOSE Frechheit und hat das Niveau von einem Studentenbeisl.
Tut mir leid, aber so etwas habe ich noch nie erlebt! NICHT empfehlenswert!
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
am 03.08.2012 | Update am 03.08.2012
Experte
dieBrotvernichter
Platinum Level 18
56
28
3Speisen
3Ambiente
3Service
Oft, wenn uns mal schnell der Hunger packt und uns (oder eher der weiblichen Hälfte von uns) keine Zeit mehr zum Kochen bleibt - dann ist das Arlt unsere recht gute Alternative...

Obwohl das Zöbinger Stöckl (seit der Neu-Übernahme schon wieder erwähnenswert) doch um 20 Meter näher zu uns gelegen ist, entscheiden wir uns für eine anständige Mahlzeit zu zweit doch meistens für das Weinhaus Arlt. Wir fühlen uns dort einfach wohler. Das macht zum Einen, das schon eingespielte Team (Küche, Service & Wirt), die alle trotz ihrer leger-gemütlichen Art ziemlich flink und organisiert unterwegs sind. Zum Anderen ist das alte Weinhaus authentisch renoviert worden, sodass der rustikale Charme der Räumlichkeiten nicht verloren gegangen ist. Und nun zum Wesentlichen:

Die Speisekarte wird saisonal justiert, bleibt aber bei ihrer sehr fleischlastigen Gestaltung. Es sind zwar immer 2-3 Fischgerichte auf der Karte aber wenn's nicht Fisch und nicht Fleisch sein soll, muss man ab und zu den Ober um Rat fragen... Der ist dann aber sehr bemüht und legt beim Küchenchef ein gutes Wort ein.

Die Speisen sind kochtechnisch wirklich solide zubereitet und geschmacklich schön ausgeglichen, fallen aber hin und wieder portionstechnisch ein bisschen zu klein aus. Auch klitze-kleine Patzer kommen manchmal vor (z.B.): So wurde die Sauce der Schweinemedaillons mit Schwammerl (gemischt) einfach auch zur Sauce für die hausgemachten Fettucine mit cremigen Eierschwammerl umfunktioniert, indem der raffinierte Koch diese mit ein bisschen Obers gestreckt hat. Was aber bedeutet: 1) nicht vegetarisch und 2) Champignons dominierten die cremigen Eierschwammerl... Nichts desto trotz, waren fast alle Gerichte und so auch dieses geschmacklich gut. Man merkt, dass hier mit guten Zutaten wirklich alles hausgemacht ist. Keine Convenience-Produkte, nichts aus dem Kübel oder Packerl...

Solange die Küche bei der traditionell österreichischen Küche mit mediterranem Einschlag bleibt, ist alles zu unserer Zufriedenheit... Den seltenen aber doch vorkommenden Ausflügen auf der Speisekarte in die internationalen Küchen (Rinder-Curry) sollte man eher ausweichen. Das machen aber die Nachspeisen wieder wett - nur selten hinkt auch hier entweder die Portionsgröße oder der Geschmack (zu wenig gezuckert oder fehlende Zitronenzesten im Hollerröster) und überrrascht dann wieder mit perfekten Butter-Nussbröseln zum Marillen-Knödel-Brummer. Dennoch alles sehr genießbar und nach traditioneller Kochkunst zubereitet.

Der Name ist hier tatsächlich auch Programm und es gibt eine reichhaltige Weinauswahl. Aber auch die Nicht-so-gern-Weintrinker kommen auf ihre Kosten: mit dem Pinot-Noir-Traubensaft von Ott...

Schön ist es, so einen Wirten um's Eck zu haben...
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 20.08.2012 um 16:39
dieBrotvernichter
Nein, das ist anscheinend Geschmackssache. Champignons sind etwas derber und gewöhnlicher im Geschmack. Ganz im Gegenteil zu den feinen Eierschwammerl. Auch der Preis unterscheidet sich erheblich. Die Sauce war mit dem Bratenrückstand vom Fleisch angesetzt und daher ist diese nicht mehr vegetarisch...
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am 18.12.2011
ProUndContra
Gold Level 10
95
8
4Speisen
4Ambiente
4Service
Nachdem wir schon einige positive Kommentare über das Weinhaus Arlt in der Hernalser Vorstadt gehört/gelesen hatten, wollten meine Frau und ich uns das einmal selbst anschauen und zu einem Abendessen hingehen - einfach so. Das war ein grosser Fehler - das Lokal war bummvoll. Einzig ein kleines, zugiges Katzentischerl im Raucherbereich, gleich neben der Eingangstür, war noch frei.

Ich wollte gleich wieder kehrtmachen, aber der geschäftstüchtige Wirt beruhigte: "Setzen Sie sich einmal auf ein Getränk auf den kleinen Tisch, bis zum Essen organisiere ich Ihnen einen schönen Tisch im Nichtraucherbereich". So war es dann auch, nach 10 Minuten konnten wir in den Nichtraucherbereich wechseln (...obwohl der Wirt schon nervös wurde, weil auf "unserem" Tisch bereits bezahlt war, aber die Gäste nicht und nicht gehen wollten...).

Bei unserem letzten Besuch vorige Woche waren wir bereits klüger und haben reserviert - und richtig war's.

In der Speisekarte und in der Wochenkarte findet man sowohl Wiener Wirtshaus Klassiker (Rindsgulasch, Schweinsschnitzel, gebackene oder geröstete Leber, Beuschel, Wiener Backfleisch, ...), als auch einige Schmankerln (im Ganzen gebratener Saibling, mit Mozarella gefülltes Kalbsrückenfilet, ...). Und fast schon legendär ist die grosse Wein- und Schnapsauswahl.

Wir hatten zuletzt als Vorspeise ein Tafelspitzsulz (6,90€), als Hauptspeisen das gesottene Schulterscherzel vom Weiderind mit Erdäpfelschmarrn, Apfelkren und Schnittlauchsauce (14,00€) und ein Arlt Schnitzel gefüllt mit Rohschinken, Käse und frischem Thymian, dazu Petersilerdäpfel und Blattsalat (14,00€), als Nachspeise einen Maronireis mit Vanilleeis und Amarenakirschen (6,80€).

Die Speisen waren in Qualität, Zubereitung und Menge sehr gut, wobei mir für eine Höchstnote - ohne es genau erklären zu können - noch der gewisse Pep gefehlt hat.

Als Getränke gab's zuerst einen Rose-Frizzante (4,20€) als Aperitiv. Danach mussten wir je ein Seiterl der uns bis dato unbekannten Biere Piestinger Schneeberg (3,00€) probieren. Für mich als Wenig-Biertrinker hat's geschmeckt wie alle anderen Biere.

Zum Essen blieben wir dann lieber beim Wein, und zwar bei einem jungen, spritzigen Cuvee 2011 (3,20 Euro für's Achterl).

Das Ambiente beim Arlt ist eine urig-gemütliche, aber doch etwas gehobene Wirtshaus-Atmosphäre. Glücklicherweise wurde nach der Übernahme im Jahr 2008 an der original Wirtshaus-Einrichtung nicht viel herumgedoktert. Einzig die vorgeschriebene Glastrennwand für Raucher/Nichtraucher finde ich ausgesprochen hässlich - mir persönlich wäre der Arlt als reines Nichtraucherlokal lieber (ein Raucher sieht das sicher genau umgekehrt).

Zusammenfassend hat es uns beide Male geschmeckt und wir haben uns wohlgefühlt, aber nicht ganz billig - besonders wenn man einige Getränke durchprobiert. Weitere Besuche unsererseits beim Arlt sind ganz sicher vorprogrammiert.
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 19.12.2011 um 00:47
uc0gr
DANKE nocheinmal und jetzt auch LESENSWERT!
Gerry
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am 07.08.2011
Schnapsdrossel
2
0
4Speisen
3Ambiente
4Service
Wir waren wieder bei unserem Wirten im 17. Bezirk. Das Schweinsbraten- und das Rindscarpaccio waren vorzüglich! Der Zwiebelrostbraten und das Kalbsbeuscherl rundeten den Abend ab. Die Wein- und Schnapsauswahl vom Chef waren wieder vorzüglich. Wir wollten nur zwei Schnäpse trinken - haben aber dann die ganze Flasche ausgetrunken :-). DANKE für den wunderschönen Abend!
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Kommentar von am 18.12.2011 um 21:17
uc0gr
Schade, dass noch keine Fotos hochgeladen wurden...

Danke für den SUPER-Review!
Gerry
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 02.07.2011
Experte
laurent
Diamond Level 26
261
60
Top 10 Tester
3Speisen
3Ambiente
3Service
Ein Wirtshaus wie aus dem Bilderbuch mit allen Aspekten die man einem Wirtshaus zuschreibt- also nicht unbedingt besonders zu empfehlen. Wären die nicht eine Vielzahl an Dingen die aus diesem Wirtshaus ein ganz besonderes Wirtshaus machen. Das Interieur: Wirtshaus pur mit Schank und gemütlicher Gaststube, ein Gastgarten der zwar nicht das Prädikat Schönheit- weil direkt an der Straße gelegen- verdient, aber in dem es sehr gemütlich zu sitzen ist.
Das Bierangebot: Nicht die Stadtbekannten Großbrauereien, sondern ausgewählte, ausgesuchte, gepflegte Bier
Säfte: Nichts gegen Pago, Rauch und Cappy- aber wenn man sie Säfte von Obsthof Reisinger, welche im Arlt angeboten werden, gekostet hat weiß man was wirklich gut ist.
Ein Weinangebot weit ab von Wirtshaus- eine Auswahl die geradezu sensationell ist- da gibt es auch reifere Weine zu günstigen Preisen und ein Top glasweise Angebot
Ein Schnapsangebot das manchem 2-Hauber locker in die Tasche steckt. In der Speisekarte wimmelt es nur so von Wirtshausklassikern
Sacherwürstel mit Gulaschsaft € 5,00, Gebackenes “Des Wieners Lieblingsspeis” Schweinsschnitzel, Erdäpfel Rucolasalat €10,00, Rindsgulasch vom Wadschinken, Salzerdäpfel € 8,00, Gesottene Gustostückerl vom Rind, Erdäpfelschmarrn, Apfelkren, Schnittlauchsauce € 14,00, Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel und Salzgurke € 14,50, Stiereier Gebacken auf Erdäpfel-Rucolasalat € 9,00
Die kochtechnische Umsetzung dann bei einigen Speisen- Gebackene Fledermaus mit schmeckbarem Butterschmalztouch, gebackene 1A-Kalbsleber mit Majonäsesalat, geröstete Eierschwammerl wirklich sehr gut.
Aber auch einige Gerichte die weniger erfreuten:
Klassisches Beef Tatar vom Almochsen, rote Zwiebel und getoastetes Weißbrot /90g € 8,50. Cremig-fein faschiert in einer unansehnlichen Farbe und einer an Fadesse nicht zu überbietenden Würzung, ein Eierschwammerlgulasch ohne geschmackliche Akzente, auch die Gnocchi mit Schwammerl waren kein Wirtshaus-Highlight.
Dafür ein mehr als würdiger Abschluss: 2 Stück Marillenknödel in Faustgröße
Der Service: Sehr bemüht auf hohem Wirtshausniveau, schmähreich und effizient
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am 27.12.2010
invictor
Basis Level 2
11
1
5Speisen
5Ambiente
4Service
Sehr nettes und gutes Lokal. Allerdings nicht immer billig. Aber wer Qualität haben will, ist hier bestens aufgehoben.
Haben bisher immer nur gute Erfahrung gemacht, sehr zu empfehlen, ist das Bier. Hier gibt es ein Schneeberger, ein österreichisches Amber Bier. Sensationell. :-))
alles im Allen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
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am 13.11.2010
RIM
Basis Level 1
8
1
3Speisen
3Ambiente
4Service
Ein Highlight für die Gasthausszene in Hernals. Unübertroffen die Weinauswahl. Kleine aber feine Karte, sehr günstige Mittagsmenüs.
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am 28.10.2010
Hernalser
1
1
4Speisen
3Ambiente
0Service
Das sehr gute Essen wurde uns durch den plumpen Versuch uns die um 40 EUR teurere Rechnung vom Nachbartisch als unsere zu servieren leider vermiest. Entschuldigung dafür gab es nicht wirklich, man hätte sich halt in der Tischnummer geirrt. Schade.
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am 13.11.2009
bert
2
1
4Speisen
4Ambiente
4Service
Ein erneuter Besuch hat nun eine völlig konträre Erfahrung ergeben. Ein Kellner (derselbe) der fix und lustig war, und lustvoll die empfohlenen Speisen aufzählte, sodass ich mich unschwer danach entscheiden konnte. Das Essen unaufgeregt selbstverständlich auch in der Interpretation einfach gut. Alles in allem ein unkompliziertes schönes Esserlebnis auf hohem Niveau. Offensichtlich habe ich bei meinem letzten Besuch einen schlechten Tag erwischt und habe der Wirtschaft offensichtlich unrecht getan. Ich entschuldige mich dafür.
Bestens
Bert
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Kommentar von Unregistered am 13.11.2009 um 17:54
War selbst noch nicht dort, hab aber auch nur gutes geört.
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Bewertet am 13.11.2009
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