Gute Pizza, angemessene Preise, hochwertige Zutaten. Mir persönlich war die Pizza aber schon fast etwas zu puristisch.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?JaNein13Gefällt mirLesenswert
Andy, ad "kurz halten": finde ich nicht. Gerade bei Pizza gibt's ganz unterschiedliche Sichtweisen, wie Pizza zu sein hat, selbst die Italiener sind sich da je nach Region nicht einig. Dicker Teig, dünner, knusprig, oder "più soffice"? Gewürzt, ungewürzt, Basilico, oregano?
Ich würd mir den Kommentar also nicht ersparen, nur weil andere zuvor schon ausführlich berichtet haben.Gefällt mir2
Da wir zu dritt einen späteren Termin in der Gegend hatten, reservierten wir einen Tisch für drei Personen in "That's Amore". Das war ein Fehler. Denn der Tisch den wir bekommen haben, war ein Tisch für zwei Personen mit einem extra Sessel. Natürlich baten wir den Kellner nach einem größeren Tisch, doch dieser meinte nur etwas wirsch, dass bisher noch immer drei Leute an einem der kleinem Tische essen konnten. Wir entschieden uns folglich drei einzelne Speisen zu bestellen und diese nacheinander zu teilen, damit wir mit den räumlichen Gegebenheiten zurecht kommen.
Als erstes kosteten wir zwei Sorten Bruschetta. Einmal mit Pilzen, einmal mit Büffelmozarella. In beiden Fällen waren die Portionen eher überschaubar, der Belag in Ordnung und das Brot hart und trocken. Sicht knackig und kross, sondern hart und trocken. Und in beiden Fällen, fehlte Olivenöl, dafür waren die Teller mit Unmengen Essigreduktion verziert...
Weiter ging es mit einer Portion Panuozzo, einer kalabrischen Kombination aus Panino und Pizza. Abgesehen davon, dass die von uns ausgesuchten Zutaten - gegrillte und eingelegte Gemüse sowie Käse- absolut nicht abgeschmeckt waren, war das gefüllte Pizzabrot durchaus spannend.
Highlight war hier aber eindeutig die Pizza. Als Puristen bestellten wir eine "Buffalina" mit lediglich Tomaten und Büffelmozarella. Sowohl von der Konsistenz als auch in Sachen Geschmack kommt dieser Teigfladen an neapolitanische Genüsse heran und war damit dann doch noch ein versöhnlicher Abschluss.
Die Preise sind bei den Speisen großteils moderat, die Tageskarte gleicht die eher überschaubare Standardkarte absolut aus. Nur die Weinkarte lässt etwas zu wünschen übrig, es fehlt außerdem ein einfacherer Hauswein. Das günstigste Achterl Rotwein ist mit 3,5 Euro absolut überteuert.
Also für die Pizza würde ich hierher bei Zeiten unbedingt wiederkommen!
Die Pizzeria That's amore im 3. Bezirk ist wirklich ein Geheimtipp, denn Italiener oder Restaurants, die sich so nennen, gibt es in Wien wirklich unzählige.
Wir sind im Untergeschoss des Lokals gesessen, ein wirklich sehr schön hergerichteter Keller.
Die Qualität der Speisen war ausgezeichnet, die Pizza knusprig und mit frischen Zutaten belegt.
Der Service ist ebenfalls zuvorkommend.
Eine Notiz am Rande: Sogar eine Freundin von mir, die in Deutschland lebt, hat bereits über diese Pizzeria gelesen- ich kann nur sagen zurecht ;)Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja1Nein9Gefällt mirLesenswert
Termin im 3. Bezirk. Rete.at mobil – spuck die nächstgelegenen Lokale aus!
„That’s Amore“ – sieh an, hatte das nicht der größte Feinschmecker unter den Piloten schon erfolgreich besucht? Nichts wie hin, nur zwei Straßen weiter….
Der dunkle Rattan-Sitzgarten draußen, die schlichte Trattoria drinnen.
Das Interieur gefällt auf Anhieb. Kein Schnickschnack, bequemes und robustes Gestühl, der rauchende Vesuv hier, ein Vespafahrer dort, Totò stopft sich gierig die Spaghetti in den Mund.
Die Bilder an der Wand sind wirklich gut gewählt. Ein Hauch von Napoli.
Hinter der Theke hat man Einblick in die Küche.
Zwei Ragazzi, einer mit großer Kochhaube, einer mit noch viel größerem Ranzen ("'o panzooone"), gestikulieren und plaudern angeregt während sie kochen. Noch ein Hauch von Napoli.
Neben mir sitzen zwei Italiener, eindeutig nicht aus dem Norden. Kein Zufall.
Die Speisekarte ist nicht sehr umfangreich, doch das ist eher ein gutes Zeichen. Es gibt ja schließlich auch eine Tageskarte, und die sollte es dann für mich sein:
Menù del giorno mit Zucchinisuppe (nicht für mich) und Orecchiette con tonno e capperi.
Anstelle der Tagessuppe lasse ich mir einen sehr guten Blattsalat bringen, der – was mir sehr zusagt – mit einer schönen Haube geriebener Karotten garniert ist.
Der stets flotte und gewandte Kellner bringt die Condimenti zu Tisch – ich darf selber abmachen.
Tu ich gern: Salzmühle, Balsamico, gutes Olio extra vergine. Keine Standardware, der Salat wird zum schnellen und denkbar einfachen Genuss.
Die Orecchiette („Öhrchen“) sind eine herrlich gummige Pasta, perfekt al dente gekocht. Der Teller dampft, die Aromen überzeugen mich vom Fleck weg.
Wichtig: italienische Küche ist einfach. Das heißt aber nicht, dass es genügen würde, eine Dose Thunfisch zu öffnen. Saper fare gehört dazu. Die Kombination Thunfisch und Kapern funktioniert bestens, die Kirschtomaten sind zwar knackig frisch, aber eben immer noch Tomaten und werden von mir fast gänzlich aussortiert. Ich weiß, schade drum, aber ich bin nun mal heikel.
Ändert aber nichts daran: das war die beste Pasta seit sehr sehr langer Zeit.
Jetzt bin ich natürlich neugierig: wie sieht’s mit der Pizza aus?
Margherita, klar. Der Maßstab für mich. Aus dem Holzofen.
Der Teig macht einen ordentlichen Randwulst, ist aber sehr zart und gut durch, mäßig knusprig.
Der Belag mit dem guten Fior di latte und der schön fruchtigen, aber nicht säuerlichen Tomatensauce hat den nötigen Basilikum-Touch mitbekommen.
Das ist natürlich etwas, was in Pizzerien hierzulande nicht machbar ist.
Kleines Manko: trotz der punktgenauen Backzeit hat die Unterseite ordentlich schwarze Stellen bekommen, die ich rausschneide. Das Argument, dass dies in der Natur des Holzofens liegt, lasse ich nur bedingt gelten, habe aber Verständnis dafür, dass es eine Sache von Sekunden sein kann, ob ein Pizzateig schwarz wird oder nicht.
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich hier eine sehr gute Pizza am Teller hatte. Den Rest kann man mit ein klein wenig Augenzwinkern hinnehmen ;-)
Zusammenfassung einer weiteren feinen Mittagspause:
kleine, feine Trattoria mit süditalienischem Flair. Wirklich gute Pasta, geradlinig und handwerklich fein gemacht, die sehr gute Pizza hat vielleicht diesmal einen Tic zu lange im Ofen zugebracht.
Also:
Amore? Ancora no.
Simpatia? Assolutamente sì.
Auf Grund einer Bewertung auf rete.at (danke an adn1966 und wiener) besuchte ich letzten Sonntag das Restaurant That´s Amore.
Ich blieb gleich in Gastgarten, da die Messenhausergasse eigentlich sehr verkehrsarm ist und wurde kurz darauf von einen typischen Italiener begrüßt (zumindest hat die Mutter meiner Kinder diesen Typus immer als echten Strand-Ragazzi bezeichnet und dann immer ganz leuchtende Augen bekommen…).
Nach dem ich die Pizzen vom That´s Amore testen wollte, erschien mir eine Quattro Stagioni als beste Wahl – perfekte Verteilung verschiedener Spezialitäten und gleich die erste angenehme Überraschung – diese vier Jahreszeiten hatten ein Viertel mit Meeresfrüchten.
Die Pizza kam nach einer kurzen Wartezeit und sie sah so herrlich aus, dass ich zuerst die optischen Eindrücke und natürlich den Geruch auf mich wirken ließ. Echter Mozarella, fein in Streifen geschnittener Prosciutto cotto, frische Champions, eingelegte Artischocken, zwei Gamberi (das war die Abteilung Meeresfrüchte) und ein herrlicher Pizzaduft.
Zuerst der Teig – innen fantastisch flaumig und außen knusprig. Der erste Pizzateig seit Jahren, der einen unbeschreiblich feinen Eigengeschmack hat – nicht zu vergleichen mit den üblichen geschmacklosen Varianten bei den Kebabbuden-Pizzen.
Auch an der Pommodorisauce, den Champions und dem Mozarella merkte man, dass hier Wert auf Qualitätsprodukte gelegt wird. Dass die Artischocke eingelegt war, liegt möglicherweise an der Saison – jetzt gibt es halt keine frischen.
Der Prosciutto cotto war mir persönlich zu fein geschnitten und eine Spur zu lieblos verteilt. Dafür verteilte sich in diesen Viertel der Pizza ein Hauch von Oregano. Ein Oregano, der sicher nicht vom Kotányi kommt- zuletzt hab ich so einen Geschmack in Apulien verspürt.
Dafür waren die gegrillten Gamberis wieder phantastisch – genau richtig durchgegrillt, saftig und perfekt gewürzt lagen zwei große Stücke noch mit Schale auf der Pizza.
Serviert wurde die Pizza von einer typischen Italienerin, wie der Sohn meines Vaters sagen würde – freundlich und doch spürt man den leichten Stolz, den nur Italien versprühen kann – wie Sophia Loren in „Es begann in Neapel“. Während des ganzen Essens fühlte ich mich in die Gegend irgendwo rund um Pisa versetzt.
Abgeschlossen habe ich diesen Abend mit einem Ristretto von Illy, der leider nicht ganz perfekt war – keine Ahnung warum, er hatte einen Nachgeschmack...
Der Gastgarten war für 22:00 Uhr abends noch gut besucht – einige italienische Gäste und ein paar deutsche Studenten – und ist angenehm gestaltet, aber keine architektonische Meisterleistung. Angenehm und nicht mehr. Das restliche Lokal hab ich nicht besucht und verlasse mich da ganz auf die Beschreibung „adn1966“
Für mich war es trotz einiger Kleinigkeiten ein perfekter Abend und ich komme sicher wieder, denn das „That´s Amore“ zählt sicher zu den Top-Italiener im dritten Bezirk.
Dio mio, welch angenehme Überraschung in puncto Pizza, so sehr in meiner Nähe. Nachdem mir das „That’s Amore“ empfohlen wurde, konnte ich nicht umhin, der Versuchung nachzugeben, das Lokal zu besuchen.
That’s Amore gliedert sich in drei Bereiche: einen gemütlichen Garten an der Messenhausergasse, die eine Seitengasse der Landstraßer Hauptstraße ist, einen Raum zu ebener Erde mit 6-8 Tischen und einen etwas größeren Kellerraum. Das Lokal hat sich für die Nichtrauchervariante entschieden, nicht das Einzige, das einem das Gefühl gibt, in Italien zu Abend zu essen. Davon aber noch später mehr.
Im Lokal wird überwiegend italienisch gesprochen, die Karte ist durchwegs auf italienisch abgefasst (auch die Zutaten der Pizze), mit Ausnahme von zwei Zeilen: „vini bianchi in Glas“ und „vini rossi in Glas“ finden sich auf Deutsch, es könnte ja sein, dass der p.t. Gast mit „bicchiere“ nichts anfangen kann.
Nun gut, bei den „vini rossi in Glas“ wurde ich schnell fündig, meine Wahl fiel auf ein Achterl Carnuntum Cuveé vom Netzl aus Göttlesbrunn zu € 3,50. Auf meinen Wein wartend ließ ich das Ambiente dieses kleinen Lokals auf mich wirken, während ich die Karte studierte.
Minimalistisch comes to mind, kein Italo Kitsch, Halogenspots an (in) der Decke, cremefarbene Wände, mediterran-orange Terracotta Fliesen. Eine Schank, dahinter eine halboffene Küche, in der 4 Italiener geschäftig (und sehr italienisch, zumindest was die Konversation betrifft) zu Werke gehen. Schicke schwarz-weiß Fotos runden das Bild stilistisch ab, die Tische sind nahe zueinander gestellt, Personal und Gäste sind überwiegend italienisch.
Man hört viele Gesprächs- und Wortfetzen auf italienisch, während man die Atmosphäre des Lokals auf sich wirken lässt, und man lässt sich gerne fallen in dieses Gefühl als wär’ man in Italien, im richtigen Italien, wohlgemerkt, wenn einem der Rotwein mit einem Glas Wasser von der (eh klar) italienischen Kellnerin serviert wird, nicht im kitschigen „Pseudo – Italien“. Ein angenehmer Kontrast zu den vielen Lokalen, die auf Biegen und Brechen versuchen, den österreichischen Vorstellungen von Italien gerecht zu werden, und ebenso gnadenlos daran scheitern.
Hier geht’s um echtes Italien, um gutes Essen und Trinken, nicht um Kitsch.
Die Auswahl der Pizze ist erfrischend minimalistisch, keine 40 Sorten, nein, höchstens 10 finden sich im That’s Amore. Ich entschied mich für die Pizza „San Daniele“, - Teig, Tomaten, Mozzarella di bufala, San Daniele Schinken, Grana padano, Rucola, punkt. Den Rucola versuchte ich mit einem Ei zu ersetzen, worauf mir beschieden wurde, es gäbe kein Ei. Das nenne ich konsequenten Minimalismus. Auf meine übliche Frage nach „Olio di Peperoncino“ wurde mir von Christoph, einem sehr netten Kärntner, der zusammen mit seinem Partner aus Triest das Lokal führt, vorgeschlagen, doch frische Peperoncini auf die Pizza zu geben, wenn ich’s gern wirklich scharf habe. Gesagt, bestellt.
Am Nebentisch wurde zwischenzeitlich die signature Pizza des Hauses serviert, „Pizza That’s Amore,, eine Pizza, deren Rand mit Ricotta gefüllt ist. Interesting.
Nach extrem kurzer Wartezeit kam meine Pizza (ich glaube, ich habe noch nie so kurz auf eine Pizza gewartet) und ich machte mich hungrig ans Werk. Was auffällt, ist der sehr flaumige, appetitlich angebratene Teig. Ich persönlich favorisiere dünne, knusprige Pizze, aber was mich hier geschmacklich erwartete, übertraf meine Erwartungen bei weitem.
Geschmacklich war diese Pizza ein absoluter Hochgenuss. So was von einem gutem Teig, beste Produkte, nix billiger Schinken, tadelloser und geschmackvoller Mozzarella, sicherlich der Beste, den ich je auf einer Pizza vorgefunden habe. Darüber ein sensationeller San Daniele Schinken, garniert mit geraspeltem Grana Padano. Meine Güte, was für ein Geschmackserlebnis. Die frischen Peperoncini waren selbst für einen Schärfe-Afficionado wie mich eine Challenge, mein Tipp: wer’s nicht ganz so scharf mag, sollte auf das ebenfalls angebotene „Olio di Peperoncino“ zurückgreifen.
Nach der Pizza gab’s den obligatorischen Espresso ristretto, wahrlich zum Niederknien. Christoph versicherte mir, es handele sich um einen ganz normalen Illy, ganz glauben kann ich das nicht. Vielleicht ist im „That’s Amore“ die Espressomaschine besser gewartet, vielleicht ist das Wasser genau richtig weich, einen besseren Espresso habe ich jedenfalls auch in Italien selten bekommen.
Klarerweise musste diesem Espresso ein Zweiter folgen, und klarerweise sollte der von einem gutem Grappa begleitet werden, es kam ein Nanoni, der den Abend perfekt abrundete.
Christoph erzählte mir, dass er mit der Auslastung durchaus zufrieden wäre, dass ein Teil seines Geschäfts auch die Pizza - Zustellung in den Dritten wäre, dass es weiß Gott nicht leicht war, den richtigen Pizzaiolo zu finden, und dass er überzeugt sei, mit dem „That’s Amore“ auf dem richtigen Weg zu sein.
Diese Überzeugung teile ich, vollinhaltlich und ohne Widerspruch.
adn: das klingt sehr interessant... gute Pizza ist ja auch in wenigen Minuten fertig, das durfte ich selbst schon öfters probieren, man kann gar nicht so schnell schauen, wie der Fladen fertig ist, genau so solls sein.
Und ja, guter Espresso braucht gute Grundware. Aber die ist ja dank der Kopfüber-Illy-Dosen einfach zu haben. Die Einstellung der Maschine und das Wissen des Betreibers macht's dann aus.
Vielleicht schaff ich's ja mal in den 3. Bezirk.Gefällt mir
Mir wurde die Pizzeria "That's Amore" , die 2009 eröffnete, von einigen Freunden empfohlen, daher wollte ich mir selbst einmal ein Bild von dem Restaurant machen. Von außen ist das Lokal eher schlicht gehalten, ein schöner kleiner Gastgarten begrüßt den Gast vor der Türe.
Es war Mittwoch kurz vor 18 Uhr als ich samt 4 Begleitern das Restaurant betrat. Wir wurden freundlich mit "Bonasera" begrüßt und uns wurde einer der großen Tische angeboten. Die im Hintergrund laufende Musik unterstrich den italienischen Flair.
Nach einer kurzen Wartezeit kam auch schon der freundliche Kellner und reichte uns die Speisekarte. Bestellt wurden 4 Pizzen, allesamt "Due Sapori". Getrunken wurde ein Zweigelt.
Mich überraschte die kurze Wartezeit, da das Lokal fast voll war.
Zur Pizza : Als Belag wurde eindeutig kein Industriekäse verwendet, die Paradeissoße war auch nicht aus der Konserve. Der Schinken war frisch, eindeutig kein Pizzablockschinken aus der Presse. Der Teig war knusprig und dünn, der Koch aus Italien versteht sein Handwerk eindeutig.
Zum Preis : Die Pizza für 8,00€ und der Wein für 12,00€ sind zwar kein Geschenk, aber bei dieser Qualität gerechtfertigt.
Fazit : Das Lokal ist allemal eine Empfehlung wert, mich sieht man dort bestimmt wieder !Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja14Nein1Gefällt mir1Lesenswert
Erst muss man mal wissen, dass die neapolitanische Pizza nicht "die" Pizza ist, die wir langläufig kennen. Erst wenn man mal in Italien unterwegs war, lernt man diese Art, Pizza zu machen, wirklich zu schätzen. Es gibt einen guten Teig, dünnen Boden, wenig - dafür ausgezeichneten - Belag und darunter eine Sauce, die wirklich schmeckt.
Doch zur Geschichte: jeder bekommt unzählige Postwurfsendungen mit Speisekarten. Eigentlich landen bei mir alle im Müll. Bis ich eines Tages eine schlichte Speisekarte bekam. That's amore. Auf der Karte waren eine handvoll Pizzen und etwas Pasta und sonst auch nicht viel. Ich war interessiert. Also bestellte ich. Das Resultat war überwältigend. Eine Pizza, wie man sie in Österreich eigentlich nicht bekommt.
Einige Wochen später war ich dann doch zu Neugierig und ging mit meiner Freundin ins das Lokal. Dort wurden wir freundlich bedient und hatten ein wundervolles Essen. Alle Zutaten sind frisch und qualitativ großartig. Keine weißen Champignons, kein "Pizzakäse", kein was auch immer, was man auf normalen Pizzas so findet. Frisch, geschmackvoll, würzig, perfekt zubereitet und auch noch leistbar.
Kurz und gut: eine der besten Adressen in Wien, wenn man nicht auf die überladenen American Pizzas steht. Nettes Ambiente, tolles Service, wunderbares Essen. Und Liefern: ja das ist leider derzeit nur im dritten Bezirk. Das spricht aber auch für das Lokal.
sehr gute pizzen mit original italienischen zutaten.
(kein edamer-, oder analogkäse. keine pizza hawaii) pizzen schmecken wie in italien. pannacotta sehr lecker! eine tolle kulinarische bereicherung für die gegend. kleiner kritikpunkt: machmal für meinen geschmack zuviel soße auf den pizzen (das ist wohl geschmacksache). die weinauswahl ist sehr gut. man muss nicht immer zu pizza mari gehen (deren teig manchmal etwas kaugummiartig ist)!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja3Nein9Gefällt mirLesenswert
Nettes Lokal mit Gastgarten am Gehsteig.
Sehr gute Antipasti, die Pizzen schmecken wie in Italien.
Bei Angst vor Autos sollte man sich ins lokal zurückziehen, da die 30 Zone nur zur Dekoration gekennzeichnet ist. ;-)Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein9Gefällt mirLesenswert
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