Wir haben gestern zu 4 einen rundherum gemütlichen und gelungenen Abend verbracht.Ofen mit Katzen zum Wärmen,Vor-,Haupt- und Nachspeise(alles unterschiedlich,alles probiert)ein Vergnügen,Service unkompliziert aufmerksam und sympathisch-Speisen waren allesamt geschmacklich und optisch hervorragend und der flüssige Schokokuchen zum Dessert hat mich vollends glücklich gemacht!Uneingeschränkt empfehlenswert!Danke für den schönen Abend!
Kommentar von gray am 21.01.2012
das ist keine Bewertung was ist beste Küche was steht auf der Speisekarte?Nicht stylisch oder abgehoben da gibts ja noch einiges dazwischen mir sagt die sogenannte Bewertung nixxxxxxxx
Ich muss sagen, sobald man sich an die Preise gewöhnt hat, ärgert man sich auch nicht mehr über die teilweise eigen anmutenden Kreationen. Bin doch alle paar Monate dort und war bislang stets von der Qualität aller Zutaten begeistert. Verkocht werden wirklich nur die Besten Ingredienzien und das Service war bislang immer sehr bemüht alle Sonderwünsche an die Küche weiterzuleiten.
Das Roastbeef, dass im Kommentar davor so unappetitlich beschrieben wurde, wird eigentlich nach allen Regeln der Kunst zubereitet, wobei es beim vorletzten Koch (es war ein ganz junger) sein absolutes geschmackliches Hoch hatte.
Was das Lokal, in meinen Augen, zu einem ganz besondern Fleckchen in Wien macht, ist das Service. Spätestens nach dem dritten Besuch erkennen die Kellner (alles Studenten, aus aller Welt) die Gäste und sind extrem freundlich und zuvorkommend. Der Charme des Lokals besteht in erster Linie aus der unterschiedlichen Behandlung der Gäste. Trotz des saftigen Preisniveaus, scheinen dort hochnäsige Menschen nicht willkommen zu sein! Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Lokal seit mind. zwei Jahrzehnten Anlaufort für Künstler, Schauspieler und Literaten ist (und sicher nicht für zuvor erwähnte "Möchte Gern Künstler").
Ein gewisses Bildungsniveau müssen die Gäste dort auf jeden Fall mitbringen, sonst werden sie, zumindest von den älteren Kellnern, gnadenlos in den Boden gerieben. Leider musste auch ich feststellen, dass die neueren Kellner wirklich keine Ahnung sowohl von den Speisen, als auch von den Weinen haben, was auch mich etwas stutzig gemacht hat. Aber solange ich von denen bedient werde, die ich schon länger kenne, bleibe ich diesem Lokal treu und freue mich auf jeden einzelnen Besuch.
2 Fleischstücke ohne Pfeffer und ohne Salz, geworfen auf Gras - 21 €.
Bierglas klebrig vom alten Schmutz.
Ambiente: laut und stinkend, Lüftung unzureichend.
Service ok.
Gesamteindruck: ein Besuch ist genug.
Mein Mann fand, dass er schon lange nicht mehr essen war. Er vertiefte sich in den Falter, spuckte das Stomach aus und reservierte einen Tisch.
Das Ambiente des Lokals ist sehr nett, irgendwo zwischen gut bürgerlich, schick und urig - ich habe mich sofort wohl gefühlt und dass nicht nur weil ich zwei schwarze Katzen erblickt hatte.
Die Speisekarte war klein und handgeschrieben, auf den ersten Blick vielverprechend originell, auf den zweiten habe ich aufgrund der Zusammenstellung jeweils vieler verschiedener Zutaten (z.B gebackenes Ei auf spinat mit Speck und Wiesenchampignons) kaum etwas gefunden, das Lamm war in Tomatenpanier und ich bin auf Paradeiser allergisch, also leider nein.
Gefreut hat mich, dass Griesnockerlsupper auf der Karte war (einfach nur Griesnockerlsuppe) und die war excellent. Danach eben obengenanntes gebackene Ei und die Bärlauchnockerl in Käse. Die Preise sind saftig, aber nach der Suppe hat mich nichts überzeugt: Bei Bärlauchnockerl um 13 Euronen erwarte ich eine Geschmacksexplosion. Die Einzelzutaten des gebackenen Eis waren gut, aber ich habe die Zusammenstellung nicht verstanden. Kreatives, das Selbstzweck ist und das Gericht nicht am Gaumen zu einem Gesamterlebnis werden lässt, mag ich nicht. Schon gar nicht um den Preis.
Ich wollte mich mit einer Nachspeise trösten, aber die Nachspeisenkarte war wieder superkreeativ und pro Gericht gabs eine Zutat, die ich nicht ausstehen kann. Was nützen Marzipanknödel und Mohnmousse, selbst wenn ich Marzipan und Mohn liebe, wenn vor ersterem Kokos und nach zweiterem Weichseln stehen. Nein danke.
Die Trauntorte, von der ich meinem Mann ein Stück abgeluchst habe, war gut - schade, dass ich Schokotorten nur stückweise zu genießen pflege.
Ach ja das Service: charmant-chaotisch. Vergessene Pilze wurde mitten im Essen nachgeliefet und auf den Teller geleert (ich gestehe, wär mir nicht aufgefallen, bei all dem Zutatenchaos) und der zweite bestellte Schilchersaft kam nicht (war mir aber im Endeffekt recht, ich habe lieber einen Kaffee zum Abschluss getrunken) Ich tu mir da ein wenig schwer mit dem Bewerten. Objektiv gesehen war das Service nicht gut, ich konnte aber die vom Vortester beschriebenen Überheblichkeit nicht bemerken, man war durchaus freundlich und charmant.
Schade, diese überkreativen Speisenzusammenstellungen, bremsen mich in meinem Verlangen das Loakal zu besuchen, wobei die beiden schwarzen Katzen sehr anziehend wirken.
Küche kreativ und top Qualität. Die Weine sehr gut, werden aber offenkundig vom Besitzer sehr regelmäßig getestet, was sich auf den allzu burschikosen und überheblichen Umgang mit den Gästen auswirkt.
Junge Kellner, bemüht aber total überfordert: "Mit den Weinen kenn ich mich nicht aus, da müssen's warten, bis der Chef Zeit hat".
Im Winter mangelhaft geheizt auch das Schicki-Mick Publikum - "Möchte Gern Künstler" - trübt den Gesamteindruck.