Kürbissuppe sehr dünn und kaum typischer Geschmack; Saibling eher trocken; Mohnnockerl = Schlagobers/Mohnmischung ebenfalls nicht sehr überzeugend. Leider wurden die Erwartungen das Essen betreffend nicht erfüllt. Erwähnenswert ist aber eine zwar auf wenige Winzer eingeschränkte aber von der Sortenvielfalt ansprechende Weinkarte. Was meinst du zu dieser Bewertung?
Freitag, dem 18.11. waren wir um 20.45h ohne Reservierung beim Stern, in der Annahme, es ist eh nichts mehr los dort, doch weit gefehlt, der Laden war bumvoll. Eine sehr junge und superfreundliche Servierdame hat uns sofort den letzten Tisch freigemacht und trotz vollem Haus wurden wir sofort bedient und hatten in ca. 40min unser gesamtes Menü am Tisch. Leberknödelsuppe (riesiger Knödel, flaumig und herzhaft), Wiener Schnitzel mit wunderbarem Erdäpfelsalat, Beef Tartare als Vorspeise - fein und pikant und Ganslgröstl, das sich als sehr kreatives, asiatisch mit knackigem Gemüse serviertes Gericht entpuppte (kein Erdäpfelpampf).
Der Höhepunkt war ein locker-leichtes Mohnmousse mit kandiertem Kürbis - alles superlecker.
Wir haben für nächstes Wochenende eine Weihnachtsfeier für 14 Personen dort gebucht, ich bin schon sehr gespannt....Was meinst du zu dieser Bewertung?
Ein Wirtshaus wie es sein soll. Einfach, grad, ehrlich und frisch gekocht.
Vorne bei der Schank steht der Eingeborene auf ein Stehachterl. Der Kellner hat den noetigen Schmaeh, aber auch die noetige Umsicht und Erfahrung, ist freundlich aber nicht unterwuerfig.
Feine Frittatensuppe, der Geschmack kommt vom Liebstoeckl und dem Wurzelwerk und nicht vom Wuerfel. Die Frittaten sind unregelmaeszig - also handgeschnitten und selbergemacht, was man spaeter bei der Palatschinke, die luftig und leicht daherkommt wieder merkt.
Es gibt zweimal Rindstatar - einmal um EUR 3.50 als Vorspeise und einmal um 14 als Hauptspeise. Die Vorspeisenportion reicht voellig wenn man eine Hauptspeise danach nimmt und schmeckt wie Tatar schmecken soll - frisch und wuerzig.
Ausgeloeszte gebackene Huehnerkeulen mit Gurkenrahmsalat um 10,90 meinerseits und karamelisierte Krautfleckerl um 7,90 fuer meine Begleitung. Herz was willst du mehr, ausser eben Palatschinken als Nachspeise mit einer guten Melange.
Ein Glas Welschriesling aus der Suedsteiermark zum Hendl ansonsten viel alkoholfrei ergibt Summa Summarum fuer 2 Personen mit je 4 Gaengen Euro 52.
Was will man mehr, ausser das es mehr solche Wirtshaeuser geben sollte.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Die Küche dieses Wirtshauses ist sehr empfehlenswert.
Kalbsbries, Gordon Bleu, Altwiener Backfleisch, jede Suppe, Salate sehr gut.
Was meinst du zu dieser Bewertung?
Waren mit einer größeren Gruppe am Fr Abend dort.
Wurden trotz regem Betrieb schnell und freundlich bedient.
Lob ans Service.
Das Essen wurde durchgehend als ausgezeichnet bewertet - besonders die Steaks, das Beef-Tartare und die Beilagen (Erdäpfel in jeder Form) wurden gelobt.
Der Zwiebelrsotbarten war vom Fleisch/Saft her Exzellent aber der Zwiebel oben auf war instant, beim geb. Kalb Bries die Panier etwas zu stark gesalzen. Raunzen auf hohem Wirtshausniveau.
Die EssensPreise sind ok
Die Weinkarte ist gut aber nicht gerade billig 3-4 Euro pro 1/8.
Das Bier ist ausgezeichnet gezapft und temperiert.
Atmosphäre: ein gemütliches Wirtshaus, WC's könnten eine Renovierung vertragen.
Kann das Lokal uneingeschränkt weiterempfehlen.
Komme sicher wieder.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Kommentar von walt am 08.09.2011
Was die Weinpreise betrifft, es gibt Schankwein ohne nähere Bezeichnung, Weiß 1,10 und Rot 1,20 je Achterl. Die aus der Bouteille glasweise ausgeschenkten Weine beginnen bei 1,80 (Weiß) und 2,10 (Rot).
DER Wirt im 11ten, die besten Kartoffeln (in jeder Form), das großartigste Schnitzerl (auch im Schmalz gebacken), die coolste Hauslimo (mit Melisse) und und seit kurzem auch die Weinentdeckung: den Sauvignon blanc vom Weingut Kollerhof aus der Südsteiermark....einfach "astronomisch"Was meinst du zu dieser Bewertung?
Kommentar von Unregistered am 20.09.2010
Das Lokal wurde durch die Reaktion des Lokalbesitzers auf die letzte (auch sehr sachliche) Review überaus sympathisch !
Seufffz ... warum gibt es hier nicht nur solche Reviewer uns Lokalbesitzer
45- 33- 42 das muss ja was Besonderes sein. Gestern im Tuttendörfl, heute auf in den 11. Dank Navi war das Lokal leicht gefunden, mit Parkplätzen schaut’s eher schlecht aus. An der klassischen Wirtshausschank vorbei, durch einen kleinen, holzvertäfelten Raum in einen großen Saal hindurch wurde man in den Innenhof geleitet. Dieser schaut recht manierlich aus, bietet Platz für ca. 60 Personen und ist teilweise überdacht; allerdings auch mit einigen Unrat „verziert“. „Tote“ Pflanzen, leeren Kübeln, verdreckter Boden bis hin zur Waschmaschine ist da einiges Unansehnliches. Die Speisekarte ist riesig; mehrere Zetteln mit Rindfleisch, Sommerliches, Innereinen, Tageskarte ergibt eine Auswahl von über 70 Speisen!
Man sitzt auf nicht unkomfortablen Holzklappsesseln bei Tisch mit Ottakringer-Bierdeckeln, Salz, Pfeffer und Aschenbecher (den könnte man auch ausleeren), Papierservietten, trinkt Zwickl Seidl, 2,80€ oder die unglaublich günstigen Weine ( Bouteille Welsch vom Artner um 9 ( Neun),60 bis hin zu Gr. Veltliner Loibner Berg Smaragd 2005,FX Pichler, Wachau um 64,00€
Gang 1: Steinpilz-Eierschwammerl Tagliatelle 9,90€-
Die Nudeln leicht cremig wenn auch mehr well als al dente, die Eierschwammerl klein und bissfest, die Steinpilze herrlich im Aroma: Keine große Kochkunst; allerdings auch kein Gericht bei der es Kochkunst bedurfte, allerdings in riesiger Dimension
Gang 2: Ochsenwangerlragout mit Waldpilzen und Serviettenknödel 10,90-
Drei Scheiben Knödel( Füllvolumen für den Magen ohne Eigengeschmack und Würzung), das Ragout ein mächtiges Konzentrat und voller Aromen, die Pilze wie bei Gang 1 zusätzlich mit Lauch, die Backerl wunderbar geschmort ohne das sie zerfielen; ein gutes Gericht. (Aschenbecher könnte man auch ausleeren)
Gang 3: Kalbsnierenscheiben gebraten mit Apfel, grünem Peffer und Petersilerdäpfeln 14,90€
20 DAG Petersilerdäpfeln, dazu drei Scheiben der Niere schön im Fettbeet gebraten, das Safterl dazu idealtypisch mit zarter Grünpfefferschärfe; das war großartig (Aschenbecher könnte man auch ausleeren)
Gang 4: Hausgemachte Marillenknödel mit Butterbrösel 5,20€
Die allerbesten des Jahres 2010 (wenn ich auch noch nicht viele gegessen habe; werden kaum zu überbieten sein) Ideale Proportion aus luftig, flaumigem Teig zu süßer, feinsäuerlicher Marille und Bröse lbutter.
Guter Segafredo-Cafe, nett weil mit Wasser serviert.- Freundlich verabschiedet mit dem Gedanken da mal wiederzukehren
Für das Stern würde ich eine kurze Anreise in Kauf nehmen; wenn man in der Gegend ist allerdings schon empfehlenswert
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Letzter Kommentar von Christian Werner am 09.08.2010
@Gourmi Das Hausbier ist das Rotzwickl von Ottakringer, das es kaum in anderen Lokalen in Wien gibt.
@Laurent freue mich auf ihren nächsten Bericht
Mfg Christian Werner
Stern Gasthaus
Braunhubergasse 6
1110 Wien
www.gasthausstern.at
Dieses Lokal ist ein Traum für jeden Liebhaber der Altwiener Küche. Wo sonst gibt es noch so ein köstliches Bruckfleisch in Wien? Freundliche und aufmerksame Bedienung, nettes Ambiente, nur Parkplätze sind eher schwer zu finden. Wir kommen sicher wieder!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Wer würde so ein Feinschmeckerjuwel in Simmering erwarten. Kalssische Wiener Küche mit Innereien und Rindfleisch sowie Gebackenes aller Arten werden geboten. Eine wunderbare Schank und Holztäfelung erwarten den Gast. Das unaufdringlich, zuvorkommende Personal wird man bei Wirten selten finden.
EIN MUSS, wer Wien kulinarisch kennen möchte.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Auf einer Gastroseite mit Vorliebe für eher feinere Küche habe ich sehr viel Lob für das einfache Wirtshaus Stern gelesen, gestern zu Mittag habe ich es endlich nach Simmering geschafft.
Das Innere ist zwar eher schlauchartig, aber durch Unterteilungen in drei angenehm überschaubare Räume gegliedert, die Einrichtung mit reichlich Holz strahlt Gemütlichkeit aus, schafft Wärme, Wiener Gasthausatmosphäre, ohne im Geringsten derb zu wirken. Der Garten im Innenhof, wenig Grün, wenig Atmosphäre, aber nette Tische und Sesseln, kein Verkehrslärm, viel Ruhe, insgesamt also auch positiv. Für die Stüberln vergebe ich gerne vier Punkte, für den Garten nur zwei bis drei.
Neben der Standardkarte mit Klassikern der Wiener Küche gibt es eine Tageskarte, auch überwiegend Wienerisches, zusätzlich stehen noch verschiedene Themenkarten zur Verfügung (derzeit: Sommerliches, Innereien, Rindfleisch, Fisch). Eine reiche Auswahl an Speisen, ohne dass ich den Eindruck habe, da wären Instant- oder Tiefkühlprodukte dabei. Der Service hat gut funktioniert, freundlich und sympathisch.
Ich habe ein lockeres Leberknödel in feiner Rindsuppe mit viel Schnittlauch gegessen, endlich einmal nicht brennheiß serviert, sondern angenehm temperiert, dann ein zartes Geselchtes, mild, aber nicht fad, dazu Weinkraut und ein herrlich flaumiges Serviettenknödel. Meine Frau war von der gebackenen Kalbsleber mit gemischtem Salat sehr angetan. Für Nachspeisen war uns zu heiß. Die Portionsgröße war bei meinen Sachen normal, nicht überbordend, aber ausreichend, die Kalbsleber eher reichlich. Drei offene Biere im Angebot, gut gezapft, eine für ein Wirtshaus überdurchschnittliche Auswahl von Weinen in Bouteillen, die teilweise auch glasweise ausgeschenkt werden.
Die Preise reichen von läppischen 5,90 (Specklinsen mit Serviettenknödel) bis 21,90 (Filetsteak vom Bio-Jungrind mit zwei Beilagen), im Durchschnitt sind die Sachen nicht extrem günstig, aber auch nicht wirklich teuer, ich würde sagen, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt durchaus!
Der erste Eindruck war jedenfalls wirklich gut, es ist nur schade, dass ich so selten nach Simmering komme, ich würde beim Stern gerne öfters essen, für mich ist das der Prototyp des gutbürgerlichen Wiener Gasthauses.
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Die asiatische, orientalische und mediterrane Kulinarik hat uns ja mittlerweile fest im Griff, manchmal muss es aber trotzdem was Österreichisches/Wienerisches sein.
Der "Stern" bietet hier einge Vorteile: Das Lokal ist groß genug, um mit der ganzen Familie hinzugehen, man kriegt (nach tel. Reservierung) eigentlich auch immer Platz, die Speisekarte ist sehr groß, von der Oma bis zum vegatarischen Enkerl ist für jeden was dabei.
Die Portionen sind groß genug, das Preisniveau dafür angemessen. Schmecken tut´s gut, wenn man die etwas deftigere Küche mag. Schade, dass man auch hier keinen "echten Oberskren" zum Tafelsspitz serviert - und damit ist nicht die Mischung Schlagobers/Kren gemeint, sondern die mit gekochter Béchamel! Aber das kann nicht einmal mehr der Plachutta...
Es gibt einige gute Weine, die wirklich günstig sind, empfehlenswert zB der gemischte Satz - wenn´s grad einen gibt.
Das Ambiente ist leider ein Schwachpunkt, das Lokal ist "wirtshausig" und erinnert an alte Bahnhofsrestaurationen.
Durch die Nähe zur Simmeringer Hauptstraße ist die Anreise mit den Öffis kein Problem, mit Parkplätzen kann es schwierig werden - dafür gibt´s im 11. noch kein Parkpickerl.
Fazit: Gut essen, das Drumherum ignorieren und zum Angeben lieber ein anderes Lokal aussuchen.
Essen ist großartig - Service sehr aufmerksam - Ambiente urig aber gemütlich - einzig die Zettelwirtschaft bei der "Speisekarte" nervt.
Endlich ein Lokal wo das Essen - jedesmal - ein Vergnügen ist!Was meinst du zu dieser Bewertung?
endlich ein großartiges lokal nahe meiner arbeitstelle.
klassische aber nie langweilige wiener küche, tages/wochenkarte.
diverse großartige speisen bereits dort eingenommen.
gansl (passt zwar derzeit nicht aber es war eines der besten in meinen 9 jahren wiener gansl essenszeit). gastgarten nicht schön aber gemütlich. gute wein und schnaps karte. bei den portionen wird nicht gespart.Was meinst du zu dieser Bewertung?