Essen zu zweit wochentags 17.4.2012,ca.16.30h,lokal fast leer-also eigentlich durchaus angenehm.beef tartar als vorspeise wurde nicht wie früher am tisch zubereitet,dazu reichte man 4 hauchdünne scheibchen toast.nachdem schon das brot beim couverts alt und wenig war,bitten wir zum tartar um etwad mehr brot-man teilte uns mit,brot sei leider aus..hallo?am dienstag um 17h?na da könnte man wohl welches besorgen,oder?vorallem angesichts der preise fürs gedeck eine unverschämtheit!tartar in ordnung,alpenlachs ging so,tafelspitz schwamm in einer süsslichen..tja-suppe oder sauce,fleisch ok,geschmack naja...spinat hatte eine haut u.war so eingedickt,daß man nockerl ausstechen konnte,schnittlauchsauce künstlich,im apfelkren war zitronensäure vorherrschender geschmack.kalbswangerln so lala,teilweise sehr sulziges fleisch.highlight eigentlich nur die abschliessende gemeinsame portion nutellapalatschinke...fazit:bei 120€für 2personen u.1 gemeinsamen nachspeise zu teuer im verhältnis zur unterdurchschnittlichen speisenperformance!
Wir besuchen die Steirerstuben seit Jahrzehnten und waren meistens sehr zufrieden. Nach Neuübernahme wurde das Lokal am 16. Februar 2012 wieder geöffnet.
Dabei wurde das Speisekonzept komplett geändert. Leider waren unsere Lieblingsspeisen nicht mehr auf der Karte. Sogar den Früchtewodka gabs nur mit 1 Stück Birne anstatt der eingelegten Früchte.
Das gekochte Weiße Scherzl war gut zubereitet, auch die Rösti waren sehr schmackhaft. Das Menü mit gebackenem Karpfen und Kernölmayonnaisesalat nicht optimal. Der Karpfen war etwas zu braun geraten, der Mayonnaisesalat zu üppig.
Die Bedienung war bemüht aber noch sehr unbeholfen was am ersten Tag liegen könnte.
Nach knapp fünfzig Jahren wurden die Steirer Stuben aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Und das von niemand Geringeren als Siegried Kröpfl (früher Imperial-Küchenchef) sowie Gerald Angelmahr (Korso, kurz auch Nachfolger von Reinhard Gehrer). Ja, das Lokal ist kein Schnäppchen, aber es bietet einem sehr gehobene gutbürgerliche Küche, die einen Steirischen Einschlag hat.
Sehr gut bedient ist man mit einem der wirklich köstlich zusammengestellten Menüs. Hervorragend das gekochte Schulterscherzerl vom Rind, der gebratene Zander mit Belugalinsen aber auch die Speisen nach dem Kalender sind empfehlenswert. Das Rindercarpaccio mit Erdäpfeldressing ein Traum, der Hirschrücken butterzart. Die wechselnden Nachspeisen sind sehr gekonnt und optisch wirklich ansprechend angerichtet und von hoher Qualität. Die Steiermark läßt zwischendurch immer wieder grüßen - so zum Beispiel beim Tafelspitzsülzchen mit Kernöl, oder beim Dessert mit Schwarzen Nüssen.
Das Ambiente (Tischeindeckung, Lokalität,...) ist stimmig und auffallend mit Liebe gemacht und klassisch. Die Sanitäranlagen hinken da nicht hinterher. Dass es hier Stoffservietten gibt, muß nicht erwähnt werden.
Das Weinangebot ist mehr als ausreichend und bietet für jedem etwas. Auch die Beratung zur jeweiligen Speise ist unaufdringlich (wie der Service auch) und zuvorkommend, kompetent.
Das man hier nicht täglich essen geht liegt auf der Hand, aber zu schönen Anlässen sollte man sich dieses Lokal wirklich gönnen.
Fazit: gehobene sehr gutbürgerliche Küche mit hohem Qualitätstandard auf den Teller gebracht, fein angerichtet in geeignetem Ambiente. Die beste Voraussetzung für einen gelungenen Abend. Auch für ein Geschäftsessen ist hier für den richtigen Rahmen gesorgt.
P.S. Eigene Parkplätze um's Eck vorhanden. Reservierung ist empfohlen.
Wir sind uns ohnehin einig, dass das Essen, Ambiente, etc. gut ist.
Und auch ich frage nicht jedesmal wer gerade kocht. Das tat ich nur, weil in den vorigen Bewertungen die unterschiedlichsten Dinge standen und ich wissen wollte, was der aktuelle Stand der Dinge ist.
Und da Sie eine neue Bewertung geschrieben haben, dachte ich Sie hätten neuere Informationen.
Nachdem die letzten Bewertungen recht unterschiedlich waren, hab ich mir gedacht, ich muss mir selbst ein Bild davon machen – eine Bestandsaufnahme.
Ich kenne das Lokal schon sehr lange, sogar noch zu Zeiten als es noch "Steirer Stüberl" hieß und ich habe es in regelmäßigen Abständen immer wieder frequentiert, allerdings in letzter Zeit nicht mehr.
Das gediegene Ambiente ist gleich geblieben , das leidige RaucherInnen – NichtraucherInnen –Problem wurde bestens gelöst (im "linken Flügel" Nichtraucherbereich, dann Gang dazwischen, im "rechten Flügel" Raucherbereich ohne Verbindung bzw. geschlossene Türen; sogar die Garderobe ist eine andere ).
Wir wurden sehr freundlich begrüßt, obwohl keiner der Kellner, die uns kannten mehr da ist, uns wurde die Garderobe abgenommen und wir wurden zu unserem Tisch geleitet.
Den berühmten Früchtevodka, der sehr lecker ist, gibt es immer noch. Die Speisekarte ist tatsächlich kleiner geworden und weniger "steirisch" obwohl es jetzt gerade ein Steirerballmenü gibt. Auf der Speisekarte ist vermerkt "Falls Sie irgendwelche Speisen nicht vertragen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben, teilen Sie uns das bitte mit, wir werden uns bemühen….". ein Satz, der zeigt, dass man sich wirklich um gute Betreuung bemüht.
Wir wählten zur Vorspeise ein Beef Tatar und ein Matjesfilet Hausfrauenart mit Apfelrahm und Zwiebel. Das Beef Tartar war ausgezeichnet, das Matjesfilet leider nicht, ich musste es zurückschicken, da es so voll Gräten war (ich bin bei Gräten allerdings extrem heikel). Auf die Frage, was man mir zum Matjesfilet für einen Wein empfehlen könnte, erhielt ich die Antwort "einen weißen". Auf meinen "no-na-ned"-Blick hin empfahl man mir dann einen Sauvignon vom Sabathi, der wirklich gut gepasst hätte, wenn nicht … (siehe oben).
Die Hauptspeisen - Rinderfiletspitzen Stroganoff mit Butterspätzle und Käferbohnensalat mit gegrillten Lammkotelettes waren gut und auch der zum Lammkotelett empfohlene Wein (Cabernet vom Scheiblhofer) passte gut.
Auf eine Nachspeise verzichteten wir (laut Karte sind die Nachspeisen weniger phantasievoll als früher, hsl. österr. Klassiker wie Apfelstrudel, Kaiserschmarren, Dukatenbuchteln, Kardinalschnitte, Mohr im Hemd,…) nicht aber auf den türkischen Kaffee. Er ist noch immer ein Highlight, wird am Tisch zubereitet und serviert mit Rahat (Locum).
Die Schnapsauswahl war früher auch vielfältiger und hielt immer wieder eine leckere, unbekannte Überraschung bereit, was damit zusammenhing, dass die steirische Kellnerbrigade eine Onkel (Tante, Bekannten, etc.) hatte, der einen Medailienprämierten Weichsel- (… oder sonstigen) Schnaps herstellte. Die jetzige Auswahl am Schnapswagen sind eigentlich hsl. bekannte Namen (die ganze Gölles-Reihe, beim Grappa Poli, Nonino, etc. Allerdings war mir auch nicht bekannt, dass das Weingut Lackner-Tinnacher einen hervorragenden Zwetschkenschnaps macht.
Beim Geplauder mit den Kellnern stellte sich heraus, dass das Lokal jetzt 3 (Kärntner?) Brüdern gehört, die ganze alte Kellnerbrigade entlassen wurde und in der Küche ein Herr Hacker als Chef steht, der zwar schon lange hier gekocht hat, aber nie als Chef.
Fazit: trotz einiger Schwächen ein Lokal, dass noch immer einen Besuch wert ist.
walt hat vollkommen recht damit, dass die Küche früher "ausgezeichnet zubereitet, exquisit, raffiniert, aber kaum klassisch steirisch" war. Was ich mit dem fehlenden "steirisch" meinte, war der kleine raffinierte Kick, das Tüpfelchen auf dem i, das immer wieder die Steiermark durchblitzen ließ (z.B. bei einem Desert, das eig. mit Nüssen gehört, Kürbiskerne verwendet wurden, die reichliche Verwendung von Kernöl, etc.)
Nach einem Besuch vor einigen Jahren, wo ich sehr zufrieden war, habe ich diesmal in einer größeren Gruppe mit vordefinierter Auswahl dort gegessen.
Das Ambiente des Lokals ist fein und gediegen, auch nett dekoriert. Das Haus war auch ziemlich voll.
Das Essen fing mit einer ausgezeichneten Suppe auch gut an, der Hauptgang einem "jungen Wilden" (wie in einem anderen Kommentar angegeben, ich hab jetzt nicht geprüft ob noch aktuell, genauso wenig wie die GaultMilau Referenz, wenn mich auch beides schlussendlich Wunder nimmt) angemssen: kreativ und sagen wir interessant (also nicht schlecht aber nichts was ich nochmal haben muss).
Ein wirkliches Trauerspiel war allerdings die Nachspeise ein Birnen-Mohnstrudel. Entweder gute Zutaten derart zu vernichten oder mit grottigen Zutaten ein strohtrocken, fades Gericht zu generieren, darf eventuell noch im ersten Lehrjahr durchgehen, ansonsten macht das höchstens mich wild. Als Waldviertler kenn ich bei Mohn zwar prinzipiell kein Pardon, es hat's aber auch von den Nichtwaldviertlern keiner Aufessen wollen.
Soweit so schlecht.
Einen für das gehobene Preisniveau eigenen Standard hat der Service gesetzt. Grundsätzlich ist das Personal ja auch sehr freundlich und bemüht, aber doch mit einigen inhaltlichen Highlights.
Ich weiss jetzt nicht, ob es daran lag, dass wir eine grosse Gruppe waren, ob das zu den Eigenheiten der neuen Wilden gehört, ob Fischbesteck neuerdings plötzlich unmodern geworden ist, vielleicht hatte es ja einfach gestern einer mitgehen lassen; jedenfalls es gab keines.
Einige mit Vorahnung hatten als Nachspeise Käse, soweit so ok. Auf Urgenz gab es dann auch Brot dazu; auf EINEM Kaffeeuntersetzerchen für den 20-Mann Tisch: nicht mit der verbalen aber doch praktischen Aufforderung "nimm dir ein Stück runter, ich muss das noch ans andere Ende vom Tisch auch anbieten". Das kann jede engagierte Bahnhofskantine besser.
Wir haben uns davon nicht die Laune verderben lassen, aber trotzdem danke nie wieder.
war mit meiner frau auf einen schönen aus und der ist auch gelungen!! das essen und die kellner!! waren sehr zuvorkomment doch mit dem preis der speisen-getränke würde ich die steiererstuben schon zu der gehobener klasse aufsteigen lassen! trotzdem sehr gutes restaurant mit gehobener klasse toll!! KOMM BALD WIEDER ZU EUCH
Ich bin schon seit sehr vielen Jahren Gast in den Steirer Stubn. Feiere jedes Jahr meinen Geburtstag in diesem Lokal. Oder besser - habe gefeiert! Denn es ist jammerschade, wenn man den Verfall diese einstmals so guten Lokals miterleben muss. Begrüssung der Kellner mangelhaft. (man vergass die Garderobe abzunehmen) Speisekarte ist auf ein Minimum geschrumpft. Diese ist zudem sehr lieblos gestaltet und nicht mehr so schön gedruckt wie früher. Die Speisen selbst haben SEHR an Qualität eingebusst. Auch die Art der Dekoration ist nicht mehr so wie früher. Dies müssen schon viele Gäste bemerkt haben, denn heute sitzt man fast alleine in diesem doch sehr grossen Lokal als Gast! Schade kann ich nur sagen! Aber wir werden meinen Geburtstag künftig wo anders feiern müssen.
Gerald Angelmahr, gefeierter »Junger Wilder« und zuletzt als Gerers Nachfolger im »Korso« tätig, ist neuer Küchenchef in der »Steirerstuben« auf der Wiedner Hauptstraße in Wien
Seit langem stehen die SteirerStuben in der Wiedner Hauptstrasse auf unserer Wunschliste. Vor einigen Tagen fuhren wir am Abend zufällig mit dem Auto vorbei, ein Parkplatz vor dem Lokal wurde frei und wir hatten Hunger - also nichts wie hinein.
Ich weiss nicht warum, aber ich hatte eigentlich ein gutbürgerliches Wiener Beisl erwartet. Stattdessen standen wir - etwas unpassend mit Jeans, T-Shirt und Tennisschuhen bekleidet - in einem gediegenen Haubenlokal (GaultMillau 2009) und wurden trotz Bekleidungs-Fauxpax vom Kellner sehr freundlich an einen schönen Tisch geleitet.
Bei einem Glas Schilchersekt (€5,60) konnten wir dann in Ruhe die Speisekarte studieren: sehr übersichtlich, interessante Tageskarte mit aktuellen Produkten, gute Mischung von Fleisch- und Fischgerichten - allerdings gehobene Preisklasse.
Wir wählten die Scampi mit Pilzen (€13,80) als gemeinsame Vorspeise. Freundlicherweise bot uns der Kellner gleich von sich aus an, die Vorspeise auf zwei Tellern zu servieren. Wirklich sehr nett.
Bei den Hauptspeisen entschieden wir uns für einen Mix aus dreierlei gegrillten Fischen (€24,80) und ein Thunfischsteak (€21,80). Vor allem das schöne, dicke Thunfischsteak hat uns voll überzeugt, auf beiden Seiten nur kurz angebraten, innen noch rosig, zart und saftig (und glücklicherweise nicht, wie leider oft: welldone-strohtrocken).
Dazu passte uns am besten österreichischer Weisswein: ein südsteirischer Sauvignon Blanc und ein Grünen Veltliner. Beide Weine waren ausgezeichnet, gut temperiert und harmonierten sehr gut mit unseren Fisch-Gerichten, schlugen allerdings auch mit €4,00 bis €5,50 pro Achterl zu Buche.
Die Speisen waren von Qualität und Zubereitung sehr gut, das Ambiente des Restaurants angenehm ansprechend, das Service kompetent, freundlich und flott. Daher vergebe ich an die SteirerStuben gerne die sehr gute Bewertung "4-4-4".
Ein sehr gutes, nicht allzu-üppiges "Essen für Zwei" überschreitet sehr rasch die 100 Euro Marke - ist also nicht gerade billig. Für eine Spitzen-Bewertung "5-5-5" fehlt mir bei dieser gehobenen Preisklasse noch das berühmte Tüpfelchen auf dem "i".
Trotzdem: Die SteirerStuben sind jederzeit einen Besuch wert - und wir freuen uns schon auf's nächste Mal.
top qualität und super service, essen in der schönsten form, ein restaurant mit hohen ansprüchen, österreichische küche mit einem steiermark schwerpunkt
Ich bin seit vielen Jahren Gast in den Steirerstuben, wenn auch nur zwei oder drei Mal im Jahr. Tiwa muss Riesenpech gehabt haben, auch wenn in einem Lokal dieser Preisklasse Pech kein Kriterium sein dürfte.
Die neuen Besitzer haben vom Gründerteam Korkisch-Weidinger den Großteil der bewährten Mannschaft übernommen, ich halte gerade das aufmerksame Service neben dem sehr schön eingerichteten Lokal und der gleichbleibend hohen Qualität der Küche als den Trumpf des Restaurants. Nur, ein Gasthaus ist das nicht, sondern ein sehr schönes Restaurant mit feiner Küche, die nur noch in leichten Anklängen durch die Steiermark geprägt ist.
Die Familie Weidinger-Korkisch hat ihren Betrieb vor gut anderthalb Jahren verkauft. Das wird einigen Gästen gar nicht so richtig aufgefallen sein, da die neue Geschäftsführung sowohl die Räumlichkeiten als auch die Service- und Küchenmannschaft tunlichst nicht verändert hat, auch der Küchenstil ist im Wesentlichen gleich geblieben, zusätzliche Schwerpunktangebote und Winzerpräsentationen wurden sanft eingeführt, und die Preise haben einen kleinen Sprung nach oben gemacht. Natürlich, die Frau Korkisch, der gute Geist des Hauses, wieselt nicht mehr durchs Lokal, um alle ihre Gäste mit lieben Worten zu begrüßen.
Sehr gut geführtes Restaurant mit Top-Qualität in allen Bereichen. Egal ob Wiener Schnitzel oder Gansl, es schmeckt immer super hier. Unbedingt den Früchte Vodka probieren.
Und auch ich frage nicht jedesmal wer gerade kocht. Das tat ich nur, weil in den vorigen Bewertungen die unterschiedlichsten Dinge standen und ich wissen wollte, was der aktuelle Stand der Dinge ist.
Und da Sie eine neue Bewertung geschrieben haben, dachte ich Sie hätten neuere Informationen.