Immer wieder gebe ich dem Skopik & Lohn eine Chance, weil das Essen nicht schlecht und die Location sehr sympatisch ist. Leider hört sich genau dort die Sympatie auch auf. Das Personal ist langsam, vergesslich und fehleranfällig. Der Wirt ist unfreundlich in einer Art und Weise, die an Frechheit grenzt. Ein kürzlicher Abend wurde unserer gesamten Gruppe daher zum Abschluss verdorben, weswegen ein weiterer Besuch nicht am Programm steht.
Fazit: Wem es egal ist, frech und unfreundlich zu behandelt zu werden, und wer aufgrund des ganz schönen Ambientes über das schlechte Service hinwegsehen kann, und auch genügend Geld einstecken hat (die Portionen sind klein und die Preise recht geschmalzen), für den ist das Skopik die richtige Adresse.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Letzter Kommentar von Unregistered am 20.01.2012
Ich war am 19.1. um 18.30 in dem Lokal und wir wurden bestens betreut. Von der Abnahme der Mäntel, über Weinempfehlungen, Nachschenken von Wasser und Wein, etc.. Als mir meine Serviette auf den Boden gefallen ist, habe ich binnen Sekunden eine neue bekommen. Also besser kann ein Service kaum sein.
Wir saßen gestern draußen, sehr schön. Auch drinnen schaut das Lokal gut aus. Service sehr zuvorkommend und bemüht. Hatte Pappardelle mit Steinpilzen, die sehr gut waren, hätten vielleicht etwas mehr und ein kleines bißchen weniger fett sein können (bin da aber heikel). Die Karte ist sehr klein, es hat aber jeder von uns etwas gefunden und war dann zufrieden.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Valentinstag im Skopik&Lohn. Vielleicht nicht das erste Restaurant, an das frau für ein romantisches Dinner denkt, aber offenbar sehen Männer das anders, denn das Lokal war ziemlich gut gefüllt.
Zuerst die positiven Punkte:
1.) Wir hatten einen Parkplatz vorm Haus - da kann Skopik zwar nichts dafür, aber die Stimmung war schon mal gut, denn im 2. Bezirk ewig kreisen kann die Vorfreude aufs Essen ziemlich trüben.
2.) Der Nichtraucherbereich ist wesentlich größer als der Raucherbereich. Wir haben das Lokal verlassen, ohne komplett geräuchert gewesen zu sein. Herrlich!
3.) Ambiente: Die Beleuchtung ist nicht zu hell, aber auch nicht zu düster - man konnte sich gut in die Augen sehen. Die kleinen Papiersackerln mit den Teelichtern drin machen sich gut und passen zum Ambiente des Lokals. Die Deckenbemalung (schwarze Krakel) war eine gute, ungewöhnliche Idee - zumindest abends sieht das echt gut aus. Wenn man´s grundsätzlich mag. Als „Gasthaus“ im herkömmlichen Sinn würde ich das Skopik&Lohn übrigens nicht bezeichnen, es ist mehr eine Mischung aus Bar, Beisl und Szene-Restaurant. An einem Abend gleich drei Journalisten im selben Lokal - das kann ein gutes Zeichen sein, muss aber nicht ;-)
4.) Die Musik. Nachdem wir am Abend zuvor einen "Mad Men"-DVD-Marathon genossen hatten, kamen die alten Crooner im Skopik&Lohn gerade recht. Äußerst angenehm und appetitanregend.
5.) Der Service. Durch die Bank männlich, attraktiv, professionell - tadellos.
6.) Und nun zum Essen, ist ja doch die Hauptsache. Wir hatten den gegrillten Oktopus an Fenchelsalat und den Saibling an einer Mayonnaise - deren Details mir entfallen sind - als Vorspeise. Beides war sehr gut zubereitet, aber die Portionen hätten ein wenig größer sein dürfen. Der gereichte Brotkorb hat halt dann herhalten müssen.
Als Hauptspeisen wählten wir „Hühner Supreme“ an Rucola-Risotto und Zander mit Steckrüben. Das Hühner Supreme entpuppte sich als einzelne Teile vom Huhn, inklusive Beinchen (es war ein sehr kleines Huhn) auf einem Bett von knatschgrünem, aber sehr würzigen Rucola-Risotto. Sah ein bisschen schräg aus, hat aber sehr gut geschmeckt. Der Zander kam an einem Püree von Rüben etwas salzig daher, aber die Würze braucht es vermutlich, denn die Rübe an sich ist ja nicht für extremen Eigengeschmack bekannt. Die Karte ist nicht sehr umfangreich, aber es dürfte sich für jeden Geschmack was finden, von italienischen Pastavariationen über das klassische Kalbs-Wienerschnitzel hin zu Fisch oder auch Blutwurst (nächstes Mal sicher). Desserts gibt´s auch, u.a. Créme brulèe, allerdings haben wir sie ausgelassen.
Getrunken haben wir Prosecco (moderate Säure, unaufdringliches Prickeln) und ein Glas vom Schwarzböck Muskateller (mild und schon nach dem Schlucken vergessen – geht so..). Glasweise gibt´s leider nur 5 weiße und 4 rote Weine, die Weinkarte gibt flaschenweise allerdings mehr her.
Einziger Wermutstropfen: sehr kleine Tische und sehr eng nebeneinander. Wer sich als Pärchen eine dunkle Ecke zum Anschmachten wünscht, tut sich hier schwer.
Fazit: War schön, wir haben Essen, Musik und Ambiente genossen, wurden gut bedient und schauen sicher bald mal wieder vorbei.
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Letzter Kommentar von Phlegethon am 15.06.2011
Waren gestern... gutes Essen (nicht sehr gut), Personal zwar ambitioniert aber nicht unbedingt tadellos qualifiziert. Ambiente hervorragend. Portionen lächerlich für das Geld. Musste mir nach einem 3 Gänge Menü noch eine Pizza beim 20 m weiter gelgenen pizza mari holen um satt zu werden. Ergo nettes Lokal aber für die portionen und das Service zu teuer.
Wenn man weiß was einem erwartet und das genauso bekommt dann ist´s perfekt. Genauso war´s auch : Einziger Unterschied zum Letztbesuch: Diesmal gerammelt volles Lokal; Wenn man da nicht reserviert- keine Chance. Tombinambursuppe mit frischer Albatrüffel ( das Gramm 4€- sehr, sehr günstig; sonst wo kaum unter 6€ zu bekommen), Blunznauflauf/Soufflee mit Kürbis, Stelze und Niere vom Kalb- jedes Gericht ( so sagten die Freunde) eine Wucht. Spannend die Weinpreise; ab 18€ pro Flasche ist man mit dabei. Spannendes Lokal; sehr zu empfehlenWas meinst du zu dieser Bewertung?