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SpeisenAmbienteService
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Gesamt: 25
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Schloßtaverne Ebelsberg Info
Ambiente:

Gemütlich
Preislage:

Gehoben
Kreditkarten:

VISA
Öffnungszeiten:

Mo:
geschlossen

Di:
geschlossen

Mi:
10:00-14:30
17:00-24:00

Do:
10:00-14:30
17:00-24:00

Fr:
10:00-14:30
17:00-24:00

Sa:
10:00-24:00

So:
10:00-21:00
Hinzugefügt von:
cfx
Letztes Update von:
amarone1977
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Lokalinhaber?

Schloßtaverne Ebelsberg

Ebelsberger Schloßweg 22 | 4030 Linz
Oberösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 0732 305378  
Web: gasthaus-schlosstaverne.magix.net
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3 Bewertungen für:
Schloßtaverne Ebelsberg (25)
Erst-Tester Erst-Tester
cfx
cfx
Experten Bewertung
amarone1977 am 05.02.2012
Experte
amarone1977
Diamond Level 23
Bewertungen 125
Kontakte 43
Master 71
Top 10 Tester
Top 10 Tester 4 Wochen
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2 Fotos 1 Check-In hier
Das Lokal ist gar nicht so einfach zu finden, die Zufahrt vom Ebelsberger Ortskern ist durch ein Fahrverbot, Anrainer ausgenommen, erschwert.

Als Gast bin ich Anlieger, zumindest sage ich mir das, und finde auch gleich einen Parkplatz. Der ist allerdings vor allem deswegen frei, weil ein morscher Baumstumpf Platz für ein ganzes Vorderrad bietet. Also vorsichtig einparken. Nur, ist das dem Besitzer noch nicht aufgefallen? Man könnte zumindest provisorisch ein wenig Schnee reinfüllen.

Erfreulich: man kommt rein, der Großteil ist Nichtraucherbereich, rund um die Schank. Raucher müssen Richtung Toiletten ausweichen, dort gibt’s das „Extrastüberl“.

Das Interieur: sehr helles Holz, allerdings haben die Möbel und der Schankverbau den Charme einer billigen Möbelix-Garnitur.
Speisekarte: sehr husch-husch mit Winword geschriebene Karte, Cordon bleu, Schnitzel, Würschtl, Topfenstrudel, Zanderfilet, nichts was irgendwie so etwas wie „klare Positionierung“ am Gastromarkt sein soll.
Die Tageskarte ist ein bunt zusammengewürfeltes Spiel aus Variationen der Standardkarte.

Während ich noch immer das Besondere der Karte suche, fragt mich die junge Dame vom Service, ob ich schon gewählt hätte. Da ich noch intensiv am Suchen bin und die Karte noch nicht beiseite gelegt habe, darf man davon ausgehen, dass ich mich noch nicht entschieden haben dürfte. Eigentlich einleuchtend, aber…

„Dreierlei Filet vom Süßwasserfisch“. Schließlich finde ich doch etwas, das sich vom Standard abzuheben scheint. Auf meine Frage, welche süßen Fische sich denn am Teller tummeln, wird kurz nachgefragt. Der Chef (oder Chefober) hinter der Schank diskutiert daraufhin einige Zeit mit der jungen Dame, um sie dann schließlich schulterzuckend und mürrisch murmelnd in die Küche zu schicken.

Dafür, dass der gute Herr dem jungen, wohl noch in der Lehre stehenden Mädl ständig erklärt, wo sie zu putzen und wo sie aufzuräumen hat (merkt er nicht, dass das die Gäste auch mitkriegen?), weiß er selbst nicht, was der Koch in der Küche so brät: Zander, Saibling und Reinanke also. Gut, man möge mir die Fische bringen.

Davor die Fleischstrudelsuppe: Strudel in Ordnung, sehr kompakt, viel Fleisch, wenig Teig. Die Suppe ist salzig, aber nicht ganz die arge Maggisuppe. Trotzdem nicht himmelschreiend.

Das Fischtrio danach war in der Knoblauchbutter gebraten worden. Ist ok, nicht ganz meine Sache, macht ein leichtes Essen trotzdem wieder zur Magenbombe. Dazu das Gemüse: Karotte, Rübe, Zucchini. Recht bissfest, aber völlig geschmacklos, nur ein leicht parfümierter Geruch: das kommt davon, wenn man Gemüse in reinem Wasser kocht. Ein bissi abschmecken wär schon fein gewesen.

Die Kartoffeln: habe schon Schlimmeres bekommen, diese hier haben gute Konsistenz, heben das Gesamtbild ein wenig.

Beef Tartar: ordentlich, allerdings eine Interpretation des Hauses. Mit der Würzung hapert es doch noch gewaltig.

Krapfen-Zwetschken-Auflauf mit Vanillesauce: wenn Krapfen schon zu hart zum Essen sind, macht man einen Krapfenauflauf draus: die Idee selbst ist ja interessant, aber eine Garantie für schweren Magen. Das Zeug ist einfach nur geil: fett, süß – und lange im Magen. Die Vanillesauce ist von Herrn Oetker. Also am besten zur Hälfte aufhören.

Fazit: die Preise sind nicht übertrieben, aber für ein Solala-Essen zahlt man dann doch einen gewissen Preis, für den man woanders mit ein paar wenige Euronen Aufpreis das gewisse Etwas bekommt.
Auch hier arbeitet ein etwas skurriles Service-Gespann, beim Bezahlen wird vom Chef das Trinkgeld wortlos eingesackt, ob das Mädl davon was hat?

Alles in allem fragt man sich: was ist das Besondere, das hier geboten wird, was bringt mich dazu, in puncto Essen, Ambiente und Serviceteam wieder hierher zu kommen? Ich stelle mir immer wieder vor, wie mein eigenes Lokal aussehen soll. Es muss eine „Marke“ sein, ein Gesamtkonzept, das einzigartig und sympathisch ist. Hier suche ich das Besondere vergeblich.
Schloßtaverne Ebelsberg
Schloßtaverne Ebelsberg
   
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aldebaran am 19.06.2011
aldebaran
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Nun ja, wie sich Chef, Chefin und das Personal den Gästen präsentieren, hängt wohl auch vom Gast selbst ab. Wenn wir dort essen, geben wir uns nett, unauffällig und unkompliziert – und die Chefin und das Personal geben uns das mindestens in doppelter Weise zurück.

Sind wir in Linz, dann essen wir meist in der Ebelsberger-Schlosstaverne: das Essen ist reichlich , schmackhaft – und darüber hinaus auch ein Genuss für die Augen. Das Ambiente im Gastgarten im Schatten von alten Laubbäumen ergibt eine angenehme Mischung aus Genießen, Wohlsein und Gastgartenromantik, das sich in einem nostalgischen und heimeligen Behagen kundtut.

Der Preis ist der Kategorie des Gasthauses angepasst.

Summa summarum: Die Ebelsberger-Schlosstaverne ist ein Geheimtipp unter Kennern und Individualisten.

Fam. Steiner
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cfx am 12.04.2010
cfx
Basis Level 1
Bewertungen 6
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Master 0
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Seltsam bis eigenwillig, das geht von der Chefin (die sich auf ihre Frage "Wie hat es geschmeckt" nicht eine EINZIGE Sekunde Zeit nahm unsere Antwort abzuwarten), bis hin zum stummen Kellner, der zu uns zum Tisch zur Bestellung kam und einfach nur da stand ... bis hin zum Verhältnis Preis/Leistung. Ein Längs-Viertel (!!!) von einer Kartoffel und 2 Löffel Reis, inklusive einem winzigen Spurenelement einer geblätterten Karotte, das gab’s zu einem Schweizer Schnitzel, welches schon alleine durch das Fett des überbackenen Käses einer normal üblichen Beilage bedürfte. Zusammengefasst, ein Lokal das man durchaus nicht anfahren muss.
Hilfreich Hilfreich: 3 von 8
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