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<!-- Generated on Fri, 24 May 2013 09:38:55 +0200 -->
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    <title>RestaurantTester.at - roschitz's Bewertungen</title>
    <link>http://www.restauranttester.at/profile.php?member=roschitz</link>
    <description>RestaurantTester.at - roschitz's Lokal-Reviews</description>
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      <title>Schottenring</title>
      <description>Verblichener Glanz

Nach einigen Jahren Pause war ich vor kurzem in Begleitung an einem nicht so schönen Sonntagnachmittag wieder einmal im Cafe Schottenring. Offenbar aufgrund einer verklärten Erinnerung an alte Tage.

Das Interior erscheint nun schon sehr klassisch, teilweise machten die Sitzbezüge einen etwas schmutzigen Eindruck. Tote Fliegen in den Fenstern und Staub an vielen sichtbaren Stellen erscheint mir auch nicht notwendig. Besonders ärgerlich ist, dass der Raucherbereich im Börsesalon angesiedelt ist, dieser ist der hinterste, dunkle, fensterlose Raum des Cafes. Unzumutbar für einen entspannten Kaffeehausbesuch.

Am Kaffee selbst gab es wenig auszusetzen, Wiener Standardröstung, geschmacklich nicht auf einem Niveau wie die Stadtbekannten Hausröstereien, aber geschmacklich tadellos. Die Zubereitung der Kaffeespezialitäten ließ etwas zu wünschen übrig: beim Piccolo wurde soviel Automaten(!)-Obers draufgegeben, dass er die Tasse entlang runtergelaufen war, bekleckern beim Trinken kaum zu vermeiden. Die Melange kam ebenfalls mit einem Häubchen Schlagobers anstelle von Milchschaum. Der Cafe latte  ich hatte meine Begleitung auf die Perversität dieser Bestellung hingewiesen  war ohne Fehler.

Einem Wiener Kaffeehaus absolut unwürdig waren die großen, klobigen, intensivblauen Teetassen. Anstelle einer Kanne wird Tee ausschließlich in einer Jumbo-Tasse serviert, die rein optisch auch aus dem Baumarkt stammen könnte. Wenig stilsicher.

Die georderten (Süß)-Speisen waren keine Meisterleistung, der als frischer, warmer Apfelstrudel angepriesene war leider kalt, halbwegs solide zubereitet, für meinen Geschmack aber mit etwas zu wenig Brösel im Inneren ausgestattet. Der frische Topfenstrudel war warm, die Topfenfülle allerdings etwas zu trocken und ohne Pep. Hier wäre es meines Erachtens sinnvoll, die Marillenstücke wegzulassen und die Topfenfülle mit etwas Rum, Zitrone, etc. geschmacklich zu verbessern. Über die Fritattensuppe braucht man keine Worte zu verlieren, Brühwürfelsuppe mit Einlage, lieblos.

Zur Rechnung: grundsätzlich Wiener Innenstadtpreise, erfreuliche Ausnahme die Strudel: EUR 3,00 pro Stück (wenn auch nicht übermäßig groß) ist im Vergleich zu anderen Kaffeehäusern eher günstig. Die EUR 3,60 für die Melange erschienen mir aufgrund der sehr, sehr kleinen Tasse dann doch heftig.

Unterm Strich besteht bei mir keine Widerbesuchsgefahr, für mich passt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis aufgrund der deutlich gesunkenen Qualität der Speisen/Getränke und des Ambientes nicht mehr.
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      <link>http://www.restauranttester.at/product.php?productid=4258</link>
      <pubDate>Mon, 25 Jul 2011 16:03:32 +0200</pubDate>
      <georss:point>48.2163487 16.3668367</georss:point>
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      <title>Bangkok</title>
      <description>Recht authentischer Thai mit freundlichem Service und beinah bizarrem Ambiente

Habe nun des öfteren mit unterschiedlicher Begleitung das Bangkok besucht. Das Lokal dürfte vorher ein Wiener Beisl gewesen sein, zumindest legt das die Einrichtung nahe. In Kombination mit einigen thailändischen Dekorationselementen wirkt diese recht einzigartig. Wie die Vortester bereits beschrieben haben, ist der Raum beinahe etwas zu dunkel.

Die Küche ist im Großen und Ganzen sehr Thai. Die Qualität der Speisen ist über Zweifel erhaben, das Preis-Leistungs-Verhältnis würde ich als sehr gut bezeichnen. Die Tom Yang Gung war sehr heiß und hatte eine gute Ingwer-Schärfe, die Tom Gai Kai durchschnittlich. Die Hauptgerichte grünes Curry mit Huhn und Ente mit Erdnuss-Sauce waren ausgezeichnet. Das Curry mit ordentlicher Schärfe, das Huhn innen saftig, die Gemüse mit perfektem Biss. Die Erdnuss-Saucen-Ente war eine Empfehlung des Service, die Ente ausgesprochen weich, die Sauce eine interessante Geschmacksvariante und äußerst cremig. In beiden Fällen war die Reisportion wesentlich zu klein, wir haben 2 Portionen nachbestellt.

Das Service ist sehr engagiert, flott und sehr freundlich, manchmal etwas sehr amikal aber immer um Fröhlichkeit bemüht. Für mich persönlich absolut ok, weil authentisch.

Resumme: The Bangkok ist mein bevorzugter Thai in der mittleren Preisklasse, authentisches Essen, hohe Qualität der Speisen und versierte Zubereitung. Das Service fröhlich und nett. Preis-Leistungs-Verhältnis für meinen Eindruck bestens.</description>
      <link>http://www.restauranttester.at/product.php?productid=1033</link>
      <pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:22:20 +0200</pubDate>
      <georss:point>48.2052534 16.3542029</georss:point>
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      <title>Medl Bräu</title>
      <description>Mehr zufällig als beabsichtigt besuchte ich vor kurzem zum ersten Mal das Medl Bräu, ein Bekannter wohnt in der Nähe und wir wollten den schönen Abend in einem Schanigarten ausklingen lassen.

Das innere ist urig, wie schon von Vortestern angemerkt etwas kitschig und verwinkelt. Dies sorgt für einen angenehmen Geräuschpegel. Der Schanigarten ist recht spartanisch ausgestattet, Schirme bzw. Markise, man sitzt auf einfachen Biergarnituren.

Zum Essen ist zu sagen, dass das Preisniveau recht niedrig ist, teilweise würde ich sogar sagen billig. Sowohl die kalten und warmen Brote (EUR 3 bis 6) als auch die Hauptspeisen (EUR 7 bis 14) bewegen sich im unteren Preissegment. Das gebotene entspricht meiner Meinung nach der Preisgestaltung: etwas langweilige Auswahl, die Zubereitung weder kreativ noch besonders begeisternd, aber handwerklich ohne grobe Schnitzer, der optische Eindruck lässt zu wünschen übrig. Der Schinken für ein warmes Brot war Industrie-Formschinken, der zäh geschmolzene Käse von niederer Qualität. Der Schweinebraten war Durchschnitt, das Fleisch recht trocken, die Biersauce etwas unharmonisch (starke Säurenote). Beide Gerichte lieblos auf Teller gebettet.

Das hausgebraute Bier ist im großen und ganzen Wiener-Hausbräu-Durchschnitt. Das Märzen bietet angesichts der schönen Bernsteinfarbe überraschend wenig Würze, das Helle ist für meinen Geschmack relativ leicht. Gut geschmeckt hat mir das Dunkle, rund, keine ausgeprägte Malzsüße, sehr süffig.

Das Service war flott und freundlich. Beim Zahlen zu fortgeschrittener Stunde versuchte der Kellner geradezu dreist, sein Trinkgeld aufzubessern: es wurden nur die Münzen herausgegeben, die Scheine wurden zwar aus der Geldbörse genommen, verschwanden jedoch unter der Geldbörse in der Hosentasche. Etwas, dass ich eigentlich nur aus dem Nachtgeschäft in Bars o.ä. kannte. Nach Reklamation wurde das fehlende Rückgeld jedoch sofort anstandslos ausgehändigt. Ich hoffe, dies war ein einmaliger Irrtum.

Unterm Strich ein Erlebnis, dass der Lokalkategorie und dem Preisniveau entspricht. Meine Empfehlung: wenn man seinen (Bier-)Durst stillen will, ist man dort gut aufgehoben. Beim Essen sollte man keine hohen Ansprüche haben, dafür ist es sehr günstig.</description>
      <link>http://www.restauranttester.at/product.php?productid=1742</link>
      <pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:07:15 +0200</pubDate>
      <georss:point>48.1955190 16.2802952</georss:point>
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