Rossian Info
Features:
Gastgarten, Schanigarten Preislage:
Mittel
Kreditkarten:
Keine Info
Öffnungszeiten: Mo: Keine Info Di: Keine Info Mi: Keine Info Do: Keine Info Fr: Keine Info Sa: Keine Info So: Keine Info
Labrouche am 14.07.2011
| Letztes Update am 14.07.2011
Experte
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Das kleine Lokal direkt am Kaiser Josef Markt in Graz ist eine sympathische Erscheinung, zwei quereinsteigende Schwestern aus dem Architekturbereich haben sich darauf spezialisiert, Produkte direkt vom Markt als etwas außergewöhnlichere Kreationen anzubieten. Der Platz in der kleinen Hütte ist sehr bescheiden, hier kann man das Kochgeschehen jedoch hautnah miterleben, wobei mit einem normalen Haushaltsherd und handelsüblichen Töpfen und Kasserollen hantiert wird. Die Bedienung war freundlich und sympathisch, es herrscht insgesamt ein wenig alternative Wohlfühlatmosphäre.
Mein Gericht beim erstmaligen Besuch hörte sich viel versprechend an – Kreolisches Huhn mit Marillen, Limetten und Mandelsplitter mit Basmatireis und Koriander. Leider konnte das Dargebotene das Versprechen nicht halten, das Ganze war wirklich kein Genuss. Auf meinem Teller waren drei Viertel einer Limette mit Schale (mehr als Fleisch), dies machte das Ganze unangenehmst bitter und auch sauer, der Überkiller war dann noch die große Menge an Korianderkraut. Mit so potenten Kräutern bzw. Gewürzen muss man wirklich vorsichtigst und mit Zurückhaltung umgehen. Die gefüllten Tomaten vom Nachbartisch sahen gut aus und schienen den Gästen auch zu schmecken, das bittere Huhngericht wurde auch dort hörbar bemängelt.
Fazit: Ich bin überzeugt davon, dass hier grundsätzlich mit Liebe und Können gekocht wird, mein heutiges Gericht war jedoch leider nahezu ungenießbar, das lässt sich nun mal nicht beschönigen. Man konnte eigentlich nur den Reis mit ein paar kleinen Fleischstückchen essen, der Marillensaft vom Obstbauern dazu schmeckte jedoch sehr gut.
Nach einer Latenzzeit werde ich vielleicht wieder einmal ein Essen probieren.