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SpeisenAmbienteService
37
24
32
Gesamtrating
31
10 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Rating Details
Restaurant Zhong Xin im Chinazentrum Restaurant Zhong Xin im Chinazentrum Restaurant Zhong Xin im Chinazentrum
Alle Fotos (17)
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Restaurant Zhong Xin im Chinazentrum Info
RESTOmeter RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 432 | 215
Wien
Rang: 318
Ambiente:
Minimalistisch
Preislage:
Günstig
Kreditkarten:
Keine
Öffnungszeiten:
Mo:
10:00-23:00

Di:
10:00-23:00

Mi:
10:00-23:00

Do:
10:00-23:00

Fr:
10:00-23:00

Sa:
10:00-23:00

So:
10:00-18:00
Hinzugefügt von:
schlitzauges...
Letztes Update von:
uc0gr
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Lokalinhaber?

Restaurant Zhong Xin im Chinazentrum

Rechte Wienzeile 29 | 1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Chinesisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 585 30 08  Fax: 01 585 30 01
Web: www.chinazentrum-naschmarkt.at
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10 Bewertungen für: Restaurant Zhong Xin im Chinazentrum (31)
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
AuV
am 11.05.2013
AuV
2
1
2Speisen
4Ambiente
3Service
Wir gingen ins Zhong Xin, weil wir über diese Bewertung gestopert sind und uns erhofften, endlich wieder einmal richtig gutes chinesisches Essen zu bekommen. Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach einem guten Gong Bao ji ding (Hühnerfleisch mit Sichuan-Pfeffer, Chili und Nüssen), weil ich mich in Peking unter anderem davon ernährt habe.
Tatsächlich gab es auch "gong bao Hühnchen" auf der Speisekarte - man kann sich gar nicht vorstellen, wie glücklich ich mich wähnte! Die 0815-China-Lokale in Österreich verwenden keinen Sichuan-Pfeffer (zu teuer?) und Fleischgerichte aller Art kommen grundsätzlich immer in der braunen Einheitssauße mit Pilzen, Morcheln, Paprika, Bambussprossen und Broccoli.
Neben dem Gong bao ji ding bestellten wird noch Baozi (Teigtaschen mit Schwein) und Rindfleisch auf Sichuan-Art, scharf*.

Das Resultat: Hühnerfleisch und Rindfleisch kamen beide in genau der Einheitssauce, deren Genuss ich in diesem "authentischen" Lokal vermeiden wollte. Scharf war beides nur in geringen Ansätzen, von Sichuan-Pfeffer und Nüssen beim Gong Bao keine Spur. Zudem waren auch die Baozi keine Offenbarung (bekommt man in Wien in gleicher Qualität mittlerweile an vielen Orten).
Einzig das Ambiente erinnterte wirklich an ein Mittagslokal am Eck in einer x-beliebigen chinesischen Stadt - einfache Tische, keine üppige Deko, einfaches Geschirr.
Werden wohl weiter herumirren müssen, um endlich einmal wieder in den Genuss eines scharf-lustigen Gong Bao ji ding zu kommen :(

PS: Im Lili-Markt nebenan kann man wenigstens Sichuan-Pfeffer kaufen...
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von
AuV
am 11.05.2013 um 21:23
AuV
meinst du das Sapporo inn am Heumarkt?
Das Lokal kenne ich - habe allerdings das letzte mal verschiedene DimSums probiert - waren nicht schlecht.
das Chinarestaurant No. 27 werd ich auf jeden Fall probieren - danke für den Tipp!
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am 12.01.2013 | Letztes Update am 12.01.2013
BruderBernhard
Basis Level 2
4
2
3Speisen
3Ambiente
3Service
1 Foto
Als Tourist aus einem Land, wo es solche authentischen Chinalokale mit Bestimmtheit nicht gibt, musste ich die hier bei restauranttester.at erwähnten Spezialitäten unbedingt mal versuchen. Quallen, Krallen, Ohren, Zungen - da schlägt mein Herz gleich höher.

Das Lokal selber hat mir sehr gut gefallen, familiäre Stimmung, ein Kinderwagen im Thekenbereich, weitere Kinder gleich am Nebentisch, europäische Pärchen, Landsleute des Personals, alle scheinen gleichermassen willkommen, ohne dass gleich die grosse Freundlichkeit ausbricht. Es war ein wenig wie in der Kantine eines Marktes, und das meine ich unbedingt positiv - funktionell, sauber, effizient, ohne Chichi und Tamtam.

Ich habe nebst dem für mich obligaten Grüntee, der natürlich im Kännchen serviert wird, eines der Budget-Menus mir zusammengestellt. Diese bestehen aus einer Suppe und zwei Speisen, die Auswahlmöglichkeiten sind zwar beschränkt, aber immer noch so gross, dass ich nach dem Ausschlussverfahren vorgehen musste. Und so bestellte ich einfach die extrem speziellen Gerichte, Schweinedarm und Entenzungen.

Die Suppe, eine dünne Bouillon mit Fleisch- und Gemüseeinlage, war schon mal recht gross. So gross, dass man vielleicht auch nicht unbedingt die ganze Flüssigkeit essen müsste.

Dann kamen die beiden Speisen, zusammen mit einer Doppelportion Reis. Die Entenzungen, solange sie heiss sind, gingen recht gut runter, sie kamen mir ein bisschen vor wie frittierte Sardellen im Teig, mit einer Konsistenz, die an Fett gemahnte. Die Portion war allerdings so gross, dass ich so ab der Hälfte überfordert war, es wurde mir dann doch zu einseitig, zu fad, zudem irritierte mich eine Art Knöchelein zunehmend, welches jedes Zünglein aufwies.

Ähnlich ging es mir mit dem Schweinedarm. Ich habe selber schon Kalbsgekröse gehabt, was mir extrem geschmeckt hat, in Frankreich isst man den Schweinedarm in der von mir heiss geliebten Andouillette, und der Geschmack hier erinnerte mich manchmal an Letztere - auch mit dem typischen Geruch von Darmausgang, wenn ich das mal so sagen darf. Wer's mag - ich mag's.

Aber auch hier: die Portion war grosszügig, mit der Zeit wird es dann zu viel des Guten, weil halt doch sehr fremd und ungewohnt, trotz der Andouillette. Diese mag ich dann doch mehr, weil stärker gebraten. Hier war der Darm eher gekocht, wie Kutteln etwa.

Besser wäre natürlich gewesen, ich hätte mit ein oder zwei Personen eine breitere Palette bestellen können, damit es nicht ganz so einseitig wird.

Die europäisch und studentisch wirkenden Pärchen an den Nachbarstischen übrigens bestellten die sicheren Werte, Teigtäschchen und Rippchen (mit Bier...) konnte ich ausmachen, und sie schienen alle ganz zufrieden.

13.50 € habe ich bezahlt für ein Erlebnis, das ich auf keinen Fall missen möchte. Würde ich hier leben, könnte das ein Stammlokal werden. Es müsste ja nicht immer das extremste bestellt werden. Ich würde beim nächsten Mal sicher nicht grad mit den Quallen oder den Krallen weitermachen, sondern z.B. die riesigen frittierten Teigstreifen, die mit viel Luft drin, geniessen. Die haben toll ausgesehen. Chinesische Croissants?

Das Personal habe ich als nett empfunden, das möchte ich auch noch bemerken - Schwellenangst wäre also fehl am Platz.
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5 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 27.12.2013 um 19:26
EliSue
Ich bin ja auch recht experimentierfreudig aber um Darm mache ich einen großen Bogen. Hab ich mal in Portugla gegessen und es hat echt so geschmeckt wie es auf dem Häusl riecht. Seither no go.
ABer die Entenzugen dort sind wirklich gut!
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am 27.08.2012 | Letztes Update am 28.08.2012
langnan
Gold Level 11
24
9
2Speisen
2Ambiente
3Service
26.August 2012

Hab auf einem Forum gelesen, dass es in Zhong Xin recht gute "La Mian" (von Hand gezogene Nudeln in einer Suppe) gäbe. War mit meiner Frau vor Ort und haben es getestet.

Das Restaurant ist recht klein. Die meisten Besucher waren Chinesen, sprachen alle möglichen chinesischen Dialekten. Man hat das Gefühl in irgendeiner Kneipe in China zu sitzen, soviel zur Ambiente.

Es gibt ein Menü, da kann pro Person zwei Hauptgerichte und eine Suppe für 11,8€ bestellen, eine Schale Reis ist inbegriffen. Wir hatten einmal die Menü (eine Wintermelonensuppe, einmal "Hong shao dou fu"= rot gebratener Tofu, einmal "Guang dong shao ya"= Ente nach kantonesicher Art), zwei kalte Vorspeisen ("Niu bai ye"=Rindermagen und "Feng zhao"=Hühnerfüße) und einmal "La mian". Zum Trinken hatten wir "Dou jiang"=Sojamilch und Bier. Insgesamt 28€ und irgendwas.

Zuerst die kalten Vorspeisen. Rindermagen sahen schön rot gewüzt aus, der Geschmack war ok. Die Hühnerfüße sahen optisch nicht besonders gut aus, kaum mariniert nur mit bisschen Soße bestreut. Aber der Geschmack war gut, besser als der Rindermagen. Sie waren lange genug gekocht und der Geschmack war schon im Gewebe drinnen. Was mir nicht so gefällt war, dass diese zwei Gerichte "frisch" aus dem Kühlschrank kamen und zu kalt waren. Da kann sich der volle Geschmack nicht ausbreiten.

Hauptspeise. Tofu war enttäuschend. Keine Spur von "Hong shao", wo die Speisen sicherlich mit Soja-Soße zubereitet werden müssen und der Geschmack sollte salzig wenig süßlich sein. Eben das hat gefehlt, keine Soya-Soße. Lediglich gebratener Tofu mit Gemüse. Geschmacklich fad.
Ente war recht gut, eine große Keule, Haut kross, innen zart und mit Soya Soße.

Wintermelonensuppe war in Ordnung.

"La mian", naja, denke nicht dass es wirklich handgemachte bzw. gezogene Nudeln sind. Für echte La mian waren diese Nudeln viel zu breit, eher wie aus dem ausgerollten Teig geschnittenen Nudeln. Konsistenz war gut, Suppe ist ok. Die Beilage in der Suppe war Schweinefleisch und bisschen chinesischer Lauch. Schade, denn es gab nur diese eine Sorte von "La mian". Mit Rindfleisch oder Lammfleisch, Koriander, eine Chilipaste, diversen Suppen und viele andere Sachen kann man "La mian" sehr abwechslungsreich gestalten.

Sojamilch, bisschen zu dünn, zuviel Wasser.

Zum Essen hätte ich eine 3 gegeben, aber nach dem Essen, obwohl ich Suppe und Bier hatte, war ich für den restlichen Tag sehr durstig. Salz? Glutamat? Auf jeden Fall war es zu viel.

Fazit: Trotz meiner mässigen Bewertung würde das Restaurant schon noch weiterempfehlen. Erstens ist die Auswahl der Speisen sehr groß und ich habe nicht mal ein Bruchteil davon probiert. Das Essen kann sehr authetisch chinesisch zubereitet werden. Zweitens in jeder chinesischen Küche wird mit Glutamat gekocht. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Koch bisschen zuviel davon in das Essen hineintut.

Paar Worte noch zum Thema Glutamat:

Der Geschmacksverstärker in der heutigen Form gibt es erst seit der 1960er. Ein japanischer Forscher hat es zunächst aus Algen synthetisiert. Früher hat man die Speisen auch so zubereitet bzw. mit "natürlichen" Geschmachsverstärkern, wie z.B Hühnersuppe, Algen, eingelegtes Gemüse usw.. Also Glutamat ist nicht ein muss, aber gut angewendet erhöht es wesentlich den Geschmack und somit die Kochkunst.

Wo Glutamat nicht angewendet werden sollte:

-Ei: enthält sowieso bereits sehr viel Aminosäure, was auch bei Glutamat der Fall ist. Bring also nichts.

-großer Hitze: wird Glutamat zerstört und manche behaupten es sei auch schädlich für den Körper.

-Überdosis: mehr als 5 gram pro Tag ist zuviel

-Meeresfrüchte oder Fisch: genau wie beim Ei, bringt nichts.

-direkt auf kalte Speisen oder Salat: Glutamat ist schlecht löslich. Direkt in die fertigen Speisen hat es wenig Wirkung. Besser ist es in die Soße bei warmen Speisen zu geben, bei kalten Speisen zuerst mit Wasser auflösen dann dazugeben.
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6 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 30.08.2012 um 10:18
amarone1977
langnan: genau solche Berichte braucht dieses Forum. Hab vor kurzem einen Artikel über Glutamat im A la Carte gelesen. Sehr aufschlussreich.
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am 17.07.2012
amarone1977
Diamond Level 21
305
64
Top 10 Tester
4Speisen
2Ambiente
3Service
2 Fotos 1 Check-In
Gelistet in: Wien - Asiatisch!
amarone1977 meets schlitzaugeseiwachsam.
Treffpunkt U4 Kettenbrückengasse.
Tatort Zhong Xin.

Lektion in Sachen Chinesisches Essen. Nicht für SSW, für mich natürlich.

Das spartanisch eingerichtete Lokal (endlich mal kein Kitsch aus der Standard-Chinarestaurant-Lieferanten-Tischlerei) ist ziemlich voll, ich bin der einzige Österreicher. Kann es etwa sein, dass in vielen Chinarestaurants ein Chinese nie und nimmer essen gehen würde? Scheint so.

Die Lokalbetreiber sind freundlich, ein paar kleine sprachliche Probleme können den Appetit nicht verderben.

Ich lasse mich überraschen.
Empfehlung: 2 Hauptspeisen und 1 Suppe. Der Preis ist kaum zu glauben, keine 12 Euro! Ein paar Dim Sums kommen noch hinzu. Und eine Nachspeise.
Wir teilen brüderlich.

Die Suppe: ich sortiere Gurken und Zucchini aus, übrig bleibt Schweinefleisch und Pak Choi. Trotz des unerwarteten Gurkenfunds merke ich sofort: für gutes Essen gilt auch hier die einfache Regel frischer Zutaten und einfacher Zubereitung.
Eine wunderbar leichte, einfache Brühe mit knackigem Gemüse und – für mich auch ein wenig überraschend – schmackhaftem Schweinefleisch.

Dim Sum: Teigtaschen mit Schweinefleisch, eine Art Dampfknödel (weiß, flaumig, ebenfalls mit Schweinefleisch) sowie eine Sorte mit Garnelen. Genau letztere erwische ich leider zu allererst, die war ja eigentlich nicht für mich gedacht. Gut gemacht, leider mag ich den süßlichen Touch von Garnelenfleisch überhaupt nicht.

Hühnerfleisch Si-chuan (nicht so scharf wie angekündigt) und ein Entengericht, dessen Namen ich schändlicherweise natürlich schon wieder vergessen habe. Ja, Fünf, setzen!

Knackiges Gemüse, dezente Würze. Das Entenfleisch darf seinen Eigengeschmack hervorkehren, die Sojasauce bleibt stets in der Menage stehen, höchstens die scharfe rote Sauce darf mal herhalten. Fein.
Ordentliche Portion Sojasprossen.

Überraschung zum Schluss. Eine Nachspeise, die ich bis dato nicht kannte.
Reiskuchen.
SSW erklärt: Klebreis wird gekocht, gestampft und erhält eine ganz eigene, an Quittengelee erinnernde Konsistenz, nur fester.
Gefüllt mit süßem Bohnenmark (ich hab das sicher schon wieder falsch bezeichnet!). Das ganze wird in Sesam gewälzt und in der Pfanne gebraten. Dies entlockt wiederum dem Sesam seine nussigen Qualitäten. Ganz neu, sehr gut!

Wenn letzteres nicht so fett wäre! Doch es gibt ja Oolong-Tee zur besseren Verdauung.

Wie sagt man so schön nach so einem kulinarischen Treffen? Beim Essen kommen d’Leut z’samm. Hoffentlich bald wieder. So viel sei verraten: das nächste Mal wandeln wir auf den Spuren von Reinhold Messner. Nein, es gibt kein Dosenfutter.
SSW, vielen Dank nochmal, bis bald!
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 21.07.2012 um 22:45
schlitzaugeseiwachsam
Und so viel sei verraten. Ich bin es nicht auf diesem Foto!
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via Handy am 15.01.2012 | Letztes Update am 15.01.2012
Mammut
Basis Level 1
3
1
5Speisen
3Ambiente
4Service
Wer auf authentische chinesische Küche steht muss hierher kommen. Mefr gibt es kaum zu sagen, vielleicht das: Es zahlt sich aus neugierig zubsein und auch etwas stange klingendere Sachen zu probieren, z. B. Schweinedarm mit chin. sauerkraut.

Derzeit mein Lieblingslokal!
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Kommentar von am 15.01.2012 um 14:28
magic
Es gibt sicher mehr zu sagen, bzw. zu schreiben!
Deine Bewertung ist zu vergessen!!!
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13.08.2011
Experte
uc0gr
Diamond Level 26
188
39
Top 10 Tester
Top 10 Tester 4 Wochen
4Speisen
2Ambiente
4Service
7 Fotos 6 Check-Ins
Gelistet in: Meine Asia-Lokalerfahrungen in Wien, Essen in Wien - Im 4-ten (Wieden)
Wer einmal eine authentisch Chinesische Küche probieren will, der ist in Wiens „Chinatown“ (in 1050 Kettenbrückengasse bzw. im Grätzel um die Kettenbrückengasse auf der Rechten Wienzeile) bestens aufgehoben. Das „Chinazentrum“, das zu 99,9% von Chinesen besucht wird, hat, wenn man die Stiege hinaufgeht links auch ein kleines aber feines Restaurant – das „Zhong Xin“. Eines gleich einmal vorweg, hier gibt es keine Warmhalteplatten und auch keinen Pflaumenwein nach dem Essen, das ist eine europäische Erfindung. Dafür wird man hier aber mit Chinesischen Spezialitäten belohnt, die man beim „normalen“ Chinesen nicht bekommt. Daher verwundert es auch nicht, dass man hier als Österreicher auffällt – es ist aber nicht unangenehm, denn man wird beim Eintreten in das Lokal sofort freundlich begrüßt und an den gewünschten Tisch geleitet. Das Lokal ist direkt gegenüber dem Naschmarkt auf der Rechten Wienzeile zwischen Heumühlgasse und Preßgasse.

Das Lokal ist relativ klein, und es kann schon vorkommen, dass man entweder gar keinen Platz bekommt oder diesen mit jemand Anderen teilen muss. Aber das kann beim Heurigen genau so passieren. Hier gibt es keinen kitschigen Schnickschnack – denn es ist eben ein ur-chinesisches Restaurant.

Der Blick auf die Karte lässt erahnen, dass hier wirklich auch andere Spezialitäten angeboten werden, die wir in unserem Kulturkreis gar nicht kennen. Das beginnt bei Entenzunge, geht über Schweinedarm bis hin zur in China leider obligaten Haiflossensuppe oder auch Schildkröte oder Frosch und sehr ZAHLREICHE Dim-Sum-Spezialitäten. Das ist einer der Kritikpunkte für mich persönlich: die haiflossensuppe. Ich weiß, in China ist es eine Spezialität, wie bei uns zum Beispiel eine „Ganslsuppe“. Aber wer einmal etwas über die Gewinnung der Haiflossen gesehen oder gelesen hat, der wird sie wohl nicht mehr essen. Es ist nun einmal so, dass den majestätischen Haifischen (die sowieso vom Aussterben bedroht sind) die Flossen bei lebendigem Leib abgeschnitten werden und der Fisch wieder ins Meer zurückgeworfen wird. Dass er hier qualvoll und siechend verendet ist wohl jedem klar. Daher, wenn geht, bitte nicht essen – keine Nachfrage, kein Angebot, wenn es auch von einem Wiener blöd klingt, aber ich esse z.B. aus Prinzip auch keine Gänsestopfleber.

Nun aber zu meinen Speisen:
Als Einstieg hatte ich einmal die „Gebackenen Wan-Tan“ (heißen hier halt „Wun-Tun“ - 2,80 EUR) – sehr knusprig und handgemacht, daher sind auch (siehe Foto) nicht alle gleich. Ausgezeichnet.

Dazu noch eine pikant saure Suppe (2,50 EUR) – so, wie sie eben sein soll und aber nicht so „sojasaucelastig“, wie man es von sonstigen Chinesen oft kennt. Wunderbar, nichts daran auszusetzen.

Als Hauptspeise hatte ich das „Gan-Bian Rindfleisch“ (manchmal auch „Gan-Bao“ oder „Gan-Bin“ genannt, doppelt gebackenes Rindfleisch mit etwas scharfer Sauce – 7,80 EUR, siehe Foto) – außergewöhnlich gut, wenn gleich es hätte schärfer sein müssen/sollen. Was aber besonders herausstach war die gute Fleischqualität (keine einzige schlechte Stelle oder Flachse), der besonders knusprige Backteig sowie das wunderbare und ungewöhnliche Räucheraroma der Sauce – exzellent. Auch knackiges Gemüse war ausreichend dabei. Für die fehlende Schärfe steht ja alles am Tisch, sodass man echt nicht meckern kann.

Das „Goldfassl – Krügerl“ (3,10 EUR) rundete meine Mahlzeit ab. Gut gekühlt und süffig. Natürlich gibt es auch Chinesisches Bier, aber ich hatte diesmal nicht so Lust darauf.

Im Angebot gibt es auch um diverse Mittagsmenüs aber auch um 11,80 EUR Spezialmenüs den ganzen Tag über, bestehend aus einer Suppe und zwei Hauptspeisen nach Wahl (Gemüse, Huhn, Rind, Schwein, Fisch oder Meeresfrüchte), was wirklich sehr günstig ist, und wenn man einen großen Hunger hat.

Die Bedienung ist freundlich und flott nur ist das kleine Lokal leider ein einziges Raucherlokal und relativ warm (keine Klimaanlage). Ich kann es aber wirklich jedem ans Herz legen, dort einmal in die ursprüngliche Chinesische Küche einzutauchen. Die Auswahl reicht für mehrere Besuche und die Preise sind meiner Meinung nach durchwegs moderat bis sogar erstaunlich günstig. Es herrscht keine „Stäbchenpflicht“, es gibt auch „normales“ Besteck. Ich zum Beispiel bin so ein Patscherter. Hingehen und ausprobieren – eventuell vorher reservieren oder außerhalb der Stoßzeiten (besonders zu Mittag von zahlreichen Chinesen gerne besucht) einen Besuch machen. Öffentlich bestens zu erreichen (U4 oder Buslinie 59A) und die Öffnungszeiten sind sehr angenehm, denn meist haben die Chinesischen Restaurants am Nachmittag geschlossen. Für die mäßigen Handyfotos bitte um ENTSCHULDIGUNG!
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10 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 13.07.2012 um 00:10
schlitzaugeseiwachsam
Ja, bei diesen Leuten ist in ihrem Leben eh nichts positiv, ausser ihr HIV-Test.
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am 31.07.2011
Tschulia
Basis Level 1
5
1
4Speisen
3Ambiente
3Service
Das Ambiente des Restaurants ist zwar nicht unbedingt so einladend, die 80%ige Anwesenheit von chinesischen Gästen spricht allerdings für sich. Wer mal richtig gut chinesisch Essen, ohne in Glutamat getränkte Speisen zu sich zu nehmen, und auch mal (für uns Deutsche/Österreicher) ausergewöhnliches probieren will, der ist hier genau richtig. Der Quallensalat war einfach klasse angemacht, die Gurken und der Knoblauch mit frischem Koriander-eine spitzen Kombination. Die Quallen waren überraschend knackig und gar nicht, wie man sie sich vorstellt, glitschig. Der Geschmack kam zwar von der Marinade, die Quallen an sich-so vermute ich-sind eher neutral. Trotzdem ein sehr gelungener Salat. Unter "Dim Sum: Knödel mit gebratenem Schweinfleisch" findet man die nächste Überraschung. Ein etwas süßer Hefeteig gefüllt mit marinierten Schwein, ein wahres Geschmackserlebnis! Auch die Haifischflossensuppe war gut, ebenso wie der Tintenfisch mit Sellerie, der sehr schlicht aussieht, aber klasse abgeschmekt ist.
Das wahre Higlight des Abends waren allerdings die Meerschnecken. Eigentlich mag ich Schnecken nicht, bisher hab ich sie nur einmal probiert und das war nicht lecker, aber die Meerschnecken bei Zhong Xin sind einfach nur klasse. Sehr gut, etwas scharf, mariniert, eine etwas "dreckige" Angelegenheit (man muss sie noch aus ihren Häusern befreien) aber vom Geschmack her fantastisch. Erinnert an Muschelfleisch aber ist doch irgendwie anders. Einen Versuch auf jeden Fall wert! Sie sehen auch sehr appetitlich aus und sind weder glitschig noch körnig. Ein echter Geheimtipp!
Der Service war auch gut, alles in allem ein überraschend guter Abend, mein neues chinesisches Lieblingslokal. Sehr selten so gut gegessen!
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22.06.2011 | Letztes Update am 22.06.2011
Otternase
Gold Level 14
34
47
4Speisen
2Ambiente
3Service
Auch Otternase jun. und ich sind beim ReTe-Gemeinschaftstest im ZHONG XIN mit von der Partie. Ich habe die genaue Adresse im Kopf - und daher ist das Auffinden des einigermaßen versteckten Restaurants gar kein Problem.

Das Lokal, unweit der U4-Station Kettenbrückengasse, ist umzingelt von einigen Asia-Supermärkten. Hinter dem Eingang der Rechten Wienzeile 29 findet man auch das „Deutschzentrum für Chinesen“, von dem man sich aber keinesfalls ablenken lassen darf. Nachdem wir die linke Tür (die paradoxerweise doch die „rechte“ war) passiert haben, wissen wir sofort: hier sind wir richtig!

Wir betreten einen schlichten, relativ schmucklosen Raum, ohne den so oft üblichen China-Kitsch, und schon werden wir von Schlitzauge an den einzigen runden und auch drehbaren Tisch gewunken.
Nach der Begrüßung beginnen wir sofort neugierig in der Karte zu stöbern und finden auch gleich die „gaunz orgen“ Sachen: Schweinedarm, Qualle, Frosch, Hühnerkralle und Co. Aber es gibt auch viele unspektakuläre Speisen, sogar Chop Suey entdecken wir. Um 11,80 kann man ein Menü mit 1 Suppe und 2 Hauptspeisen zusammenstellen, allerdings nur aus einer vorgegebenen Auswahl an Gerichten.

Über unserem Tisch hängt ein Flachbildschirm, von dem sich die Servier-Girlies kaum losreißen können. Es muss wohl eine Serie mit dem derzeit angesagtesten Herzensbrecher und Chinesinnen-Schwarm laufen, denn alle blicken gebannt in den Fernsehapparat und schmachten vor sich hin. Irgendwie hat man auch den Eindruck nicht in einem Lokal, sondern in einem großen chinesischen Wohnzimmer zu sitzen. Wir unterhalten uns prächtig, und da werden auch schon die Speisen serviert.

Gebackener Teigstreifen:
Der entpuppt sich als unförmiger Lángos, also gebackener Hefeteig - nur nicht kreisrund sondern länglich. Und ohne Knoblauch, also geschmacklich ein wenig fad.

Gebackene Wan Tan:
Schön knusprig, aber leider fast keine Fülle

Wintermelonensuppe:
Eine milde, klare Fischsuppe mit vielen Wintermelonenstücken drin. Diese erinnern farblich sehr an Gurke und haben ziemlich wenig Eigengeschmack, am ehesten ganz leicht bitter. Ich motze das Süppchen daher mit etwas Chilisauce auf, hoffentlich nimmt man mir das nicht übel ;-)

Suppe mit Rindfleisch und Gemüse:
Feiner Geschmack, schön „gemüsig“.

Quallensalat:
Das erstaunlichste an diesem Abend war, dass sich meine Tochter Otternase jun. bei der Frage, wer das denn kosten möchte, sofort meldet. Ansonsten gehört sie kulinarisch eher zu den Hasenfüßen bzw. Oberfeiglingen. Sie nimmt also berherzt einen Bissen, der darauffolgende Gesichtsausdruck ist besonders sehenswert: das gesamte Spektrum von leichter Verzweiflung bis zum blanken Entsetzen kann man da erkennen. Aber nicht weil der Geschmack so schrecklich ist, nein ganz im Gegenteil! Das Zeug schmeckt gemeinsam mit Gurke, Sojasauce und Knoblauch gar nicht so schlecht, allein die Konsistenz ist sehr gewöhnungsbedürftig. Irgendwie weich und glitschig, aber einfach unmöglich die Quallenstreifen durchzubeißen! Ich frage mich spontan, warum ich geschmacksneutralen, unkaubaren Quallenglibber essen soll, obwohl dies zugegebenermaßen eine der sinnvollsten Möglichkeiten wäre, die Biester aus dem Meer zu kriegen ;-)

Frittierte Garnelen:
Sehr knusprig, zarter Geschmack, schönes Aroma. Aber ich esse aus Prinzip weder Augen noch Schwänze, deshalb werden Kopf und Hinterteil abgesäbelt.

Hühnerflügel:
Geschmacklich sehr gut, zartes Fleisch in einer dunklen, würzigen Sauce. Aber halt die weiche Ausführung – mir sind resche Flügerl doch lieber.

Knoblauchsprossen mit Huhn:
Die grünen, knackigen Sprossen haben kaum Knoblaucharoma, schmecken aber interessant und harmonieren gut mit dem Huhn und der süßlichen Sojasauce.

Lamm Szechuan:
Eine schöne, milde, aber hintergründige Schärfe, die sich mit jedem Bissen ein wenig steigert. Das Fleisch sehr dünn geschnitten und daher wahrscheinlich beim Braten etwas zu gummiartig geraten.

Knuspriges Huhn:
Eine riesige, sehr gut gewürzte Portion Hühnerfleisch in Backteig, gebettet auf Sojasprossen. Die dazu gereichte Knoblauch-Sojasauce hat eine wunderbare, dickflüssige Konsistenz und einen herrlichen Geschmack. Das ganze Gericht ist aber wahrscheinlich nicht besonders authentisch chinesisch, aber trotzdem wirklich erfreulich!

An die übrigen Speisen erinnere ich mich leider nur mehr in Fragmenten, eine davon war mit Huhn, die andere mit Rind und eine weitere mit Melanzani und Meeresfrüchten. Huhn und Rind waren, soweit ich noch weiß sehr in Ordnung, Meeresfrüchte mag ich eher nicht. Der einzige Nachteil an den runden Drehtischen: man weiß oft gar nicht mehr, was man alles gegessen hat ^^

Wir hatten einen sehr netten Abend in angenehmer Gesellschaft und mit wirklich gutem Essen. Wer will, kann hier chinesische Originalgerichte essen, man muss aber nicht.
Das jugendliche Service ist besonders freundlich, ziemlich flott und spricht nicht nur ausgezeichnet Deutsch, sondern sogar akzentfrei - vielleicht aufgrund des benachbarten Deutschzentrums für Chinesen? ;-)

Dies war sicherlich nicht mein letzter Besuch im ZHONG XIN, ich bin schon auf all die anderen Spezialitäten gespannt und hoffe, dass ich mich dann auch traue!
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Hilfreich?Hilfreich?Ja8Gefällt mir5Lesenswert2
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Kommentar von am 23.06.2011 um 17:29
schlitzaugeseiwachsam
Ich fand es sehr gut, das Otternase jun. dabei war und gewillt war auch mal etwas neues zu probieren. Ist man offen fuer fremde Kuechen wird man auch eher offen fuer fremde Kulturen. Man kann nicht frueh genug damit anfangen. Insofern hatte dieser Betriebsausflug auch eine nuetzliche paedagogische Komponente. Ich persoenlich wuerde es in Zukunft begruessen, wenn Kinder bei unseren Betriebsausfluegen dabei sind, sofern sie dayu Lust und Interesse haben.

@Toeris
Nochmals Danke fuer die SH-Muetze! Sie wird mir auf jeden Fall ein Erinnerungsstueck bleoben, wovon ich auch meinen EnkelInnen erzaehlen werde )sofern ich es bis dahin in SH schaffe :)

...das muss ja furchtbar dort sein... :)
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am 19.06.2011
Hibiskus8
Gold Level 10
103
15
4Speisen
3Ambiente
3Service
Da ich gestern auch beim „Rete-Betriebsausflug“ dabei sein durfte – danke an Schlitzauge - mal meine Review.
Das Lokal ist wirklich sehr durch das Chinazentrum getarnt und so rein zufällig, fällt dort kaum ein Europäer rein.
Das Ambiente fand ich durchschnittlich, aber es gab für uns einen schönen runden Tisch in der Ecke. Sonst waren fast ausschließlich Asiaten mit einigen Kleinkindern anwesen und das Ambiente hatte eher einen privaten als Restaurant-Charakter.

Gekostet/probiert hab ich:

Suppe mit Gemüse, Fleisch und Sprossen, die ich mir nicht gemerkt habe. Nachdem ich sie mit der am Tisch befindlichen Chilisauce etwas nachgewürzt habe, schmeckte sie mir sehr gut.

Quallensalat: da kann ich mich nur Toeris anschließen. Das Bisserlebnis ist sehr eigen aber nicht schlecht, der Geschmack der Sauce würzig und ich liebe es, wenn es zu einer Speise frischen Koriander gibt.

Lamm mit Frühlingszwiebel und Ingwer:
Ich liebe Ingwer und Lamm sowieso, alles war für mich sehr harmonisch abgestimmt und sehr gut. Insgesamt war es aber verglichen mit anderen Speisen nichts herausragendes und bekommt man so auch in weniger authentischen Lokalen.

Meeresfrüchte mit Auberginen:
Das war mal was ganz anders, die Meeresfrüchte befanden sie jeweils zwischen zwei Auberginenrädern und waren leicht knusprig. Durch das frittieren waren sie allerdings auch stark vom Öl „angesoffen“, was mir persönlich dann doch etwas zu fett war.

Garnelen mit Blütenpfeffer:
Die waren mein persönlicher Favorit gestern. Sie waren sehr knusprig frittiert, sodass ich mich überzeugen ließ, sie ganz aufzuessen, ohne diverse Beinchen, Schwanz…etc. wegzufitzeln.
Drübergestreut war bisschen kleingeschnittenes Gemüse und Chili und somit schmeckten sie herrlich pikant.

Knoblauchsprossen mit Hühnerfleisch:
Diese Knoblauchsprossen hab ich noch nie zuvor gegessen und ich würd sie optisch am ehesten mit Fisolen vergleichen. Sie schmeckten herrlich knackig, ohne Knoblauchgeschmack aber durch die Sauce recht würzig und einfach ausgezeichnet.

Dann hab ich noch die Hühnerflügerl – keine Ahnung wie mariniert – probiert.
Waren ok aber absolut nichts herausragendes, dir würde ich unter 08/15 einreihen.

Vom Lamm nach Szechuan Art hab ich probiert, aber offensichtlich zuwenig, denn als scharf empfand ich es gar nicht. War für mich guter Durchschnitt.

Beim Service gabs eigentlich nichts zu meckern, war unauffällig.

Von der Art des Lokals, der Auswahl der Speisen, der Authentizität, sehe ich übrigens eine recht große Ähnlichkeit mit dem Big Bowl eine Ecke weiter.
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Letzter Kommentar von am 19.06.2011 um 17:43
Hibiskus8
@rinaldo: ok, dann ist bei dir wohl Mo-Do am besten ;-) wäre mir auch recht.
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am 01.06.2011 | Letztes Update am 10.11.2013
Experte
schlitzaugeseiwachsam
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2Ambiente
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Authentische chinesische Kueche? Hier werden Sie gefunden!

Im heimlichen Chinatown Wien an der rechten Wienzeile im 4.Bezirk war das wachsame Schlitzauge wieder unterwegs und fand einen kulinarischen Schatz aus dem reich der Mitte. Unscheinbar getarnt im dortigen Chinazentrum ( so ne Art chinesisches Kulturhaus) befindet sich das ZHONG XIN. Erst im Innern entpuppt sich dieses Lokal als kleines chinesisches Kulinarienparadies, welches so leckere Speisen anbietet wie Quallensalat, Haifischhaut, Huehnerfuesse, Froschschenkel, Schweinedarm geroestet usw.

Natuerlich gibt es auch diverse DIM SUMs , die aber keine Highlights darstellen.

Leider habe ich heute nur die dortige hausgemachte Nudelsuppe mit Schweinefleisch und Pakchoi probiert.
In einer milden Suppe befanden sich breite Bandnudeln, die wirklich hausgemacht waren und auch so schmeckten.

Das Mapa-Tofu schmeckte frisch und war gut gewuerzt.
Super, und das alles ohne Glutamat, welches bei mir nach einer gewissen Zeit, Sehstoerungen verursacht.

Unglaublich auch die guenstigen Preise.
Das eher sehr maessige Ambiente war eher unwichtig .

Die Bedienung nett und das Publikum bestand zu 98,99 % aus Chinesen. Wenn das nicht fuer authentische Kueche spricht...Ein echter Geheimtipp...hoffentlich bleibt das auch so...Freu mich schon auf den naechsten Besuch!


2.Besuch am Abend des 31.5.2011 mit insgesamt sieben Personen. Da ich etwas spaeter kam, konnte ich nicht probieren was die anderen hatten*grummel*

Ich bestellte das Spezialmenue (welches aus einer Suppe und 2(!) Hauptspeisen nach freier Wahl aus der Spezialmenuekarte
besteht. Preis: 11,80Euro!!!)

1.Die Suppe selbst ist schon riesig und war eine klare Bruehe mit Gemuese und Schweinefleisch, definitiv ohne Glutamat, da keine Sehstoerungen und Schwindelgefuehle nach Genuss.
Wuerzig und leicht im Geschmack und wirklich gross!

2. Erste Hauptspeise: Lamm mit Fruehlingszwiebeln und Ingwer. Das Lamm etwas zu klein geschnitten, dagegen die Ingwerstuecke zu gross, die Fruehlingszwiebeln noch frisch und knackig im Geschmack in einer Soyasosse, perfekt abgestimmt mit Gewuerzen und Knoblauch.Sehr gut!

3. Zweite Hauptspeise: Geschmorte Schweineripperl mit chinesicher, dunkler Gewuerzsosse und Pakchoi (welches wohl fast in jedem Gericht hier als Gemuese herhalten muss...was mich aber nicht stoert, da ich Pak Choi liebe!). Das Fleisch war so zart, das es fast von selbst von den Knochen fiel und in meinem Gaumen regelrecht schmelzte...Perfekt!

Passendes Getraenk: Ein kaltes Tsing Tao Bier aus der Flasche!

Abgesehen vom sehr authentischen, fantastischen Geschmack der Speisen sind wohl die unglaublichen Preise hier! Bei Bestellung der Spezialmenues kommen immer 2 Hauptspeisen, d.h wenn drei Leute drei spezialmenues bestellen, hat man nach Adams Schleimbeutel insgesamt 6 (!)
Hauptgerichte usw. Kann man da noch meckern?

Seit ich dieses Lokal kennengelernt habe, kommen mir die meisten anderen Chinarestaurants nur noch wie schlechte Witze vor. Werde auf jeden Fall die gesamte Karte ausprobieren (Entenzunge, Quallensalat, Schweinemagen, Huehnerfuesse hoffentlich ohne Fusspilz, etc.) und wieder updaten.

Insgeamt haben wir (7Personen) inklusive Dessert 80,70 Euro ausgegeben!
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Letzter Kommentar von am 08.06.2011 um 16:40
schlitzaugeseiwachsam
Also, den Quallensalat koennen wir besser...
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Restaurant Zhong Xin im Chinazentrum - Karte
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Bewertet am 01.06.2011
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