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32
6 Bewertungen
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Pleven Pleven Pleven
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Preislage:
Günstig
Kreditkarten:
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Öffnungszeiten:
Mo:
10:30-14:30
18:00-23:30

Di:
10:30-14:30
18:00-23:30

Mi:
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Lokalinhaber?

Pleven

Kohlgasse 19 | 1050 Wien (5. Bezirk - Margareten)
Küche: Bulgarisch
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 544 51 49  
Web: www.pleven.at
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6 Bewertungen für: Pleven (32)
Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21.07.2014 | Letztes Update am 21.07.2014
Experte
schlitzaugeseiwachsam
Diamond Level 21
130
81
3Speisen
3Ambiente
3Service
7 Fotos 1 Check-In
Durch die beiden hervorragenden Bewertungen meiner sehr geschätzten Testerkollegen adn und hautschi bleibt mir nicht viel zu schreiben. Bezüglich Ambiente und Service wurde schon alles wichtige geschrieben und genauso habe ich es auch empfunden. Bleibt also nur noch meine subjektive Meinung zu den Speisen.

Meine Frau und ich bestellten einmal das Satch in gemischter Version, d.h es wurden Hühnerfleisch und Schweinefleisch gemeinsam verwendet in Form vom geschnetzelten und in Form von gebratenen Wurstscheiben. Die Menge war bombastisch und von einer person mit Sicherheit nicht zu schaffen. Ich interpretiere es als Großzügigkeit seitens des Wirtes. Das Fleisch war sehr zart, etwas salzig für meinen Geschmack und leider bin ich nicht den Verdacht losgeworden, das hier mindestens TK-Gemüse, wenn nicht sogar Dosenware verwendet wurde...aber ok...es war alles geniesbar und so viel, daß wir noch am nächsten Tag davon satt wurden. Die Fleischlaibchen bestellte ich in der scharfen, gefüllten Version. Auch hier der Geschmack durchaus passabel, aber stellenweise doch ein bisschen zu schwarz gegrillt (siehe Fotos). Die Beilagebraterdäpfel eher belanglos und auch der Krautsalat als Beilage waren nun wirklich kein Beweis für hohe Kochkunst, aber auch hier alles im Bereich des Annehmbaren. Solide Hausmannskost eben. Authentische Atmosphäre gegeben durch (überlaute) bulgarische Schlagermusik oder bulgarische Versionen internationaler Musik. Meine Frau war zusätzlich begeistert vom bulgarischen Traditionsgeschirr und bestellte erstmal ein Set für 4 Personen bei adn. ;)
Als Nachtisch bestellte ich eine bulgarische Creme Caramel welche wirklich herrvorragend schmeckte, ähnlich einer guten Panna Cotta. Weiterhin erwähnenswert waren natürlich auch der Shopskasalat mit geriebenem Schafskäse und die gemischte, kalte Vorspeisenplatte als begleitung zum sehr traubigen bulgarischen Schnaps gesponsort von unserem Captain. Nochmals vielen Dank für diesen Genuss.

Insgesamt war es wieder einmal ein sehr netter und kulinarisch interessanter Abend. Beim Essen kommen die Leute eben zusammen.
Und das liebe ich einfach!
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5 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 22.07.2014 um 09:20
dieBrotvernichter
Mein Kommentar bezieht sich auf die Bewertung von adn1966.
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
via Handy am 20.07.2014 | Letztes Update am 20.07.2014
Experte
adn1966
Diamond Level 22
54
41
4Speisen
3Ambiente
3Service
3 Check-Ins
Über das Pleven wurde hier ja schon, zuletzt von hautschi, recht ausführlich geschrieben, daher veruche ich, mich kurz zu fassen. Wird mir nicht gelingen, - who am I kidding?

Ein paar Zeilen möchte ich als Reminiszenz des letzten ReTe - Treffens aber doch posten. Nach einer etwas längeren kreativen Nachdenkpause, angestossen durch einige Vorgänge, die mir nicht gerade gefallen haben und mir nach wie vor nicht gefallen (müssen) hat mir genau dieses Treffen wieder vor Augen geführt, dass das Beisteuern von Bewertungen, Kommentaren, Fotos, etc. eigentlich nur eine Motivation haben sollte: mit einer Gemeinschaft, die, wie ich, den Genuss von gutem Essen in guter Atmosphäre mit ausreichend Leidenschaft frönt, die Eindrücke von Restaurantbesuchen zu teilen. Die Seite ist eine (zugegeben technisch sehr gut gemachte und ziemlich konkurrenzlose) Plattform, - mit Leben wird sie erst durch die Aktivität ihrer user erfüllt.

Daher, - nachdem mir heute ob meiner längeren Bewertungsabstinenz mein Expertenstatus aberkannt wurde, - hier meine Review als Amateur:

Das Pleven ist seit vielen Jahren die Bastion bulgarischer Küche in Wien. Ich erhebe im Bezug aufs Pleven natürlich nur bedingt Anspruch auf Objektivität, bin ich doch seit vielen Jahren geschäftlich und familiär mit Bulgarien "verbandelt". Ein bulgarisches Restaurant in Wien zu betreiben ist wahrscheinlich ziemlich schwierig. Viele der Gerichte sind dem Wiener auch aus der griechischen und türkischen Küche in ähnlicher Form bekannt, - imagemäßig ist Bulgarien in Wien leider nur irgendwo zwischen "Schwarzmeerküste", "unbekannt" und vielleicht sogar mit einer leichten Tendenz zu "Balkanküche = billig" und diametral von "haute cuisine" entfernt, angesiedelt.

Schade, eigentlich, hat doch Bulgarien sowohl eine tolle Küche zu bieten, sehr gute Produkte (ich favorisiere den bulgarischen Schafkäse weit vor dem griechischen/türkischen, auch die Tomaten sind laut der Liebsten die Besten) und eine durchaus hedonistische Esskultur (ein gutes Essen kann in Bulgarien schon einmal ein paar Stunden in Anspruch nehmen, es wird dazwischen geplaudert, getrunken und geraucht).

Vor einigen Jahren erfuhr das Pleven ein Facelift, es ist jetzt noch ein bißchen mehr "rustikal bulgarischer" eingerichtet, als es unter den Vorbesitzern war. Gut so, sehr authentisch.

Zum Treffen: die Runde bestand aus schlitzaugeseiwachsam und Frau, cmling, Ulli (die diesem Forum leider den Rücken gekehrt hat) und Mann, sowie meiner Wenigkeit.

Ich habe, bevor ich mir meinen Kindertraum der Fliegerei erfüllen konnte, einige Jahre in Bulgarien verbracht und natürlch ist durch meine Verbindung mit der Liebsten Bulgarien auch familiär mehr in das Zentrum meines Lebens gerückt. Ich geniesse bei meinen Besuchen in Sofia die oben angesprochene "slow" Esskultur, das wohlschmeckende, keinen Glashäusern entstammende Gemüse, und natürlich den ein oder anderen Schnaps, der DAS signature-Getränk Bulgariens ist.

Umso mehr wollte ich den Teilnehmern dieses Treffens Bulgarien etwas näher bringen, und das "Pleven" hat meiner Meinung nach, mit ein paar kleinen Schwächen, gut mitgespielt.

In Bulgarien ist es üblich, vor dem Essen einen Salat (z.B. Shopska - Gurken, Tomaten, geriebener Schafkäse, Zwiebel und Paprika) oder eine kleine Vorspeise (z.B. gefüllte Weinblätter, eingelegte Paprika mit Knoblauch oder ein Melanzanipüree) zusammen mit einem Schnaps (normalerweise ein Traubenschnaps, fallweise je nach Region auch Marille oder Zwetschge) zu nehmen. Erst dann geht's zur Auswahl der Hauptspeisen.

Ich arrangierte also vorab, dass ein großer Shopska-Salat, eine Vorspeisenplatte und eine Flasche "Burgas 63" - mein persönlicher Favorit in der sehr reichhaltigen Schnapslandschaft Bulgariens - eingestellt wurden. Der Salat war tadellos, ebenso die Vorspeisenplatte. Ich persönlich finde die bulgarischen "sarmitshki" - gefüllte Weinblätter besser als die bekannte griechische Variante, besser, auch Bulgariens Antwort auf "Tsatsiki" war köstlich.

Zu den Hauptspeisen: es gab "zapakenki" - ein mit Zwiebeln in einer schmackhaften Sauce gedünstetes Fleisch (wahlweise Huhn, Schwein oder gemischt), das mit Käse überbacken in einem typisch bulgarischen Keramikgeschirr serviert wurde, es gab "Satch", eine gußeiserne Grillpfanne, in der das Fleisch (ebenso wahlweise Schwein, Huhn, Rind, oder gemischt) saftig mit Gemüse und Zwiebeln brutzelte, die Karte bietet auch Spiesse, Suppen, aber auch Fisch. Beim Fisch ist das "Pleven" leider sehr Pangasius-lastig, etwas, das mir in der Seele weh tut, seit ich weiß, unter welchen Bedingungen dieser Fisch in Ostasien in wahrlichen Zuchtfabriken erzeugt wird. Zugegeben, ein guter Ausseer Saibling wäre a) nicht bulgarisch und würde b) das Preisgefüge im Pleven etwas nach oben korrigieren, mich krampft's halt, wenn ich den P-Fisch auf der Karte sehe.

Die servierten Speisen waren allesamt durchaus gut und wohlschmeckend, - und das bei absoluten Wirtshauspreisen (Hauptspeisen zw. 8,- und 10,- Euro).

Der Service, in unserem Fall in Form der sehr bemühten Kellnerin "Stela", war durchaus in Ordnung und sehr freundlich und bemüht.

Bei der Größe der Portionen hat sich wieder das bekannte, wenn auch nur bedingt nachvollziehbare Sprichwort "gut gemeint ist das Gegenteil von gut" bewahrheitet. Seriously, - lieber Pleven - Koch, diese Portionen kann kein Gast aufessen. Nicht immer ist "überbordend viel" auch besser.

In Summe hatten wir, zumindest ich empfand es so, einen sehr schönen Abend in guter Atmosphäre, mit den jedem ReTe Treffen inhärenten anregenden Gesprächen über Essen, Trinken, Genuss und, nun ja, ReTe, und jeder von uns ging sehr satt nach Hause.

Ein paar kleine Tipps ans "Pleven" seien mir gestattet:

- "mehr" ist nicht immer "mehr". Der Tellerrand gehört dem Gast, nicht der Küche, eine weise gastronomische Binsenweisheit.

- Es ist gut, dass die Karte die klassisch bulgarischen Gerichte bespielt, ein bißchen mehr Mut zu etwas mehr hochwertigen "Schmankerln" täte gut. Die 08/15 Spiesse und faschierten Laibchen sind zwar Teil der bulgarischen Küche, etwas mehr Kreativität, ohne die bulgarische Tradition zu verlassen, wäre fein.

- Als eines der einzigen bulgarischen Restaurants könnte man den persönlichen Touch noch etwas mehr ausleben. Erklärungen zu den Gerichten gab's nur auf Nachfrage, hier könnte das Personal, der Koch und vielleicht auch der/die Besitzer des Lokals mehr Akzente setzen, um auch Einheimischen die Vorzüge der bulgarischen Küche näher zu bringen. Der Koch könnte einmal zum Tisch kommen, das Service Personal könnte etwas mehr, von sich aus erklärend die Gäste betreuen.

- der Facelift im Inneren ist gelungen, - das Lokal könnte man tatsächlich 1:1 in Bulgarien finden. Der Garten bräuchte ein ähnliches Facelift, mangels "bulgarischem" Flair hatte ich mich dazu entschieden, das Treffen trotz 28 Grad nach innen zu verlegen.

In Summe trotzdem ein vergnüglicher Abend, ich freue mich auf das nächste Treffen, das hoffentlich noch in diesem Sommer unter dem Motto "Fado/Portugal" statt finden wird.
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27 Kommentare »
Letzter Kommentar von
eho
am 08.08.2014 um 06:58
eho
Ich hab erst jetzt den Bericht gelesen. Vielen Dank! Schade, dass ich nicht dabei sein konnte, auch wenn der Grund dafür ein angenehmer war.
Auf des nächste Treffen freu ich mich schon, weil die Teilnahmechancen gut stehen, was an den schlecht stehenden Urlaubschancen liegt ;-)
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30.06.2013 | Letztes Update am 30.06.2013
Experte
hautschi
Diamond Level 24
81
19
Top 10 Tester 4 Wochen
3Speisen
3Ambiente
3Service
5 Fotos 1 Check-In
Die bulgarische Küche war bisher absolutes Neuland für uns. Aus diesem Grund beschlossen gestern die liebste Frau und ich das Restaurant Pleven zu testen.
Tja was soll ich sagen, unser Besuch war von Höhen und Tiefen gekennzeichnet und ein Zusammenprall von Gegensätzen wie schon lange nicht mehr, aber alles der Reihe nach:

2 Tage im Voraus telefonisch einen Tisch für 2 Personen um 18 Uhr im Raucherbereich zu bestellen, stellte nicht das geringste Problem dar.

Tiefpunkt1:
Das Pleven befindet sich in einer Seitengasse der Reinprechtsdorferstraße im 5. Wiener Gemeindebezirk. Laut HP und auch der Tafel am Restaurant, öffnet dieses an einem Samstag um 18 Uhr.
Gegen 17.50 Uhr fuhren wir auf Parkplatzsuche am Lokal, das fest verschlossen war (ist um diese Zeit auch noch durchaus ok) vorbei. Die Parkplatzsuche gestaltete sich sehr entspannt, am Samstag Abend dürfte es in diesem Bereich keinerlei Problem sein, einen Abstellplatz für den Boliden zu finden.
Ganz kurz vor sechs erreichten wir das Pleven – es ist zu (wenn es der Betreiber sehr genau nimmt, noch immer ok).
Wir beschlossen die nähere Umgebung zu erkunden und kamen ca. 10 Minuten nach 18 Uhr wieder zum Pleven – zu – jetzt ist aber dann Schluss mit lustig. Nach einigem Gerüttle an der Tür, wurde von innen aufgesperrt und wir ganz erstaunt nach unseren Wünschen gefragt. Eine Reservierung war nicht bekannt, wir durften dann aber im recht nett angelegten Schanigarten Platz nehmen und man kümmerte sich auch sofort freundlich um uns.
Trotz allem: Öffnungszeiten sollten eingehalten werden und auch getätigte Reservierungen sollten bekannt sein – ein dicker Minuspunkt für den Service.

Betritt man das Pleven, befindet man sich im Raucherbereich, dort ist auch die Bar. Durch Glaswände abgetrennt (Tür war während unseres Besuches offen – es war aber auch keine Menschenseele da), befindet sich der Nichtraucherbereich. Alles ist sehr gefällig mit viel Holz eingerichtet, den Innenraum würde ich als sehr gemütlich bezeichnen.
Die WC-Anlagen sind in gutem Zustand und sehr sauber.
Der Schanigarten ist mit Holztischen und –bänken ausgestattet, auch hier ist alles sauber und in gutem Zustand.
Kurz nach unserem Eintreffen wurde der Tisch mit einem Platzdeckchen einer Menage mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl und einem Aschenbecher ausgestattet.

Service: Wir wurden von mehreren jungen Damen bedient. Alle waren sehr freundlich und bemüht. Obwohl wir längere Zeit die einzigen Gäste im Garten waren, wurde immer wieder geschaut ob wir was brauchen und was bestellen möchten. Wäre da nicht Tiefpunkt 1 gewesen, hätte es für das Service die 4 gegeben, so geht sich leider nur die 3 aus.

Die Karte bietet ausnahmslos nur bulgarische Gerichte. Das gefällt mir bei einem auf eine bestimmte Landesküche fixierten Lokal sehr gut. Ich mag es nicht, wenn bei so einem Lokal dann oft als Zugeständnis dann doch auch Wiener Schnitzel und Pute natur auf der Karte zu finden sind.
Auf der HP unter www.pleven.at kann die aktuelle Speisekarte in übersichtlicher Form eingesehen werden.

Hochpunkt1: Spinatsuppe 3,10: Es kommt in einer größeren Suppenschale eine brennheisse, dampfende Suppe daher. Viel Blattspinat und Nudeln bilden die Einlage. Die Suppe wurde mit Sauerrahm verfeinert und schmeckt generell leicht säuerlich. Hat uns sehr gut geschmeckt und bekommt verdient die 4.

Hochpunkt2: Die Vorspeisen: Melanzaniaufstrich 4,50, Katuk (klein geschnittene Paprika mit Schafkäse, Yoghurt und frischem Dill) 4,-- und dazu Parlenka Classic (gegrilltes Fladenbrot, vielleicht ähnlich dem indischen Naan) 1,20:
Liebe Tester, vorsicht vor den Portionen (siehe auch Foto)! Es ist wirklich alles riesig. Ich bin ein sehr starker Esser, hätte aber Suppe, Vorspeise und Hauptspeise niemals aufessen können, die liebste Frau, sehr schlank geraten, hatte nach der Vorspeise schon Angst vor der Hauptspeise.
Alle Vorspeisen waren wirklich sehr gut. Der Melanzanisalat leicht säuerlich, mit Käse überstreut wirklich fein. Katuk ebenfalls gut, auch hier zusätzlich mit Käse überstreut. Wie schon erwähnt sehr viel und noch dazu sehr sättigend. Das Brot fein mit sehr gutem Eigengeschmack, vielleicht als Beilage etwas fett. Die Vorspeisen können in Summe aber durchaus mit einer sehr guten 3 bewertet werden.

Tiefpunkt 2: Die Hauptspeisen
Schweiner Satsch 14,10: Auf einer heißen Platte kommt in Stücke geschnittenes Schweinefleisch mit Kartoffeln, Unmengen an Champignons und TK-Gemüse (Karotten, Mais, und ich glaub ein halber Kilo Erbsen). Dass ich keine Erbsen mag, ist mein privates Problem, dass das Essen aber im wahrsten Sinn des Wortes ungewürzt war, ist das Problem des Restaurants. Es fehlte an Salz, Pfeffer geschweige denn gab es irgendein Gewürz, das mir vielleicht neu gewesen wäre und ein fremdländisches Geschmackserlebnis hätte erzeugen können. Die Satsch-Gerichte werden als Spezialität des Pleven beworben, für mich war das Gericht weit unter jedem Durchschnitt und gut gemeint vergebe ich die 2.

Thrakilisko Käse 7,90: In einem Tontopf kommt ein Eintopf aus frischen Tomaten (Hauptbestandteil), Schafskäse, bulgarischer Wurst, Ei und laut Karte scharfen Pfefferoni (diese wurden bei unserer Speise leider komplett weggelassen). Dieses Gericht schmeckte zumindest nach etwas. Der liebsten Frau hat es nicht geschmeckt (ist aber natürlich voll subjektiv), ich hab´s nicht schlecht gefunden. Fairerweise ist hier die Mittelnote 3 angebracht.

Die Getränke (Ayran, kleines Bier, Mineral, Soda Zitron) waren allesamt gut gekühlt und in Ordnung. Der große Braune überraschenderweise überdurchschnittlich gut.

Fazit: In Summe zahlten wir € 46,-- was ich für die Menge an konsumierten Speisen und Getränken als eher günstig bezeichnen würde.
Die Portionen sind sehr groß (meiner Meinung nach zu groß), die Qualität wie beschrieben von wirklich sehr gut bis echt grauslich schwankend. Es werden auch viele gegrillte Gerichte angeboten, das wäre vielleicht auch noch eine Option für einen zweiten Besuch. Mit der Gesamtnote für die Speisen tu ich mir sehr sehr schwer. Eigentlich wäre die 2,5 genau richtig. Da es sein kann, dass wir uns einfach nur die falschen Hauptgerichte bestellt haben, bewerte ich mit der 3, diese hat allerdings starke Tendenz zur 2.
Bezugnehmend auf unseren gestrigen Besuch kann ich das Pleven aber leider nicht weiterempfehlen.
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 30.06.2013 um 19:30
hautschi
adn: Ja, bis die Hauptspeisen serviert wurden, haben wir auch geglaubt, einen Glückstreffer gelandet zu haben - schade drum.
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am 11.06.2013
MarkusRadostina
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service
Also Hut ab! Tolle Speisen also gegenüber dem Vishnite( Auch ein Bulgarisches Restaurant) wo ich gegessen habe und mir danach Übel war. und die Preise Total Überzogen Sind 15€ für ein Mittagessen wo ein Hamburger Serviert Wird. Ist Dieses Lokal Bei Weitem Das Beste was ich nur Empfehlen kann. Einfach Hingehn und Genissen Pleven Hat einen Super Koch. Essen Mit Genuss!
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4 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 11.06.2013 um 18:01
adn1966
Also, abgesehen von den mangelnden Informationen in diesem Bericht:

Das "Pleven" mit dem "Vishnite" zu vergleichen ist ein Ausflug in die Äpfel-Bananen-Vergleichsregion. Beide Lokale sind in Konzept und Klasse doch sehr unterschiedlich (nicht wertend).

Stimmt, beide sind bulgarisch, - trotzdem wäre es so, als würde ich z.B. die Cantinetta Antinori mit der Pizzaria ums Eck vergleichen, das Hohensinn mit einem Gasthaus, etc....

not quite fair, is it?
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
am 14.11.2012 | Letztes Update am 15.11.2012
Experte
cmling
Platinum Level 17
33
21
3Speisen
3Ambiente
4Service
Ein erfreuliches Mittagessen in einem sympathischen Restaurant!
Das bulgarische Flair wirkt authentisch, bis hin zum Großbild-Fernsehapparat, wo bulgarische Volksmusiker bei ihrer Gesangs- und Tanztätigkeit zu beobachten sind.
Es handelt sich wohl tatsächlich um einen Familienbetrieb - mit dem damit einhergehenden Engagement.
Ich hatte gegrillte Kjufteta (das sind Laibchen vom Schweinsfaschierten - schämen Sie sich nicht, ich weiß das auch erst seit heute) mit Bratkartoffeln, Krautsalat und Ljutenitza (eine Gemüsepaste aus Tomaten, roten Paprika und Auberginen - siehe vorherige Bemerkung in Klammern). Alles sehr gut gewürzt; ich habe den Eindruck, man gibt sich in der Küche Mühe. Ein Mavrud (bulgarischer Rotwein) hinterließ keine besonderen, aber gewiß keine unangenehmen Eindrücke.
Mein Tischgenosse hatte etwas, das "mit Kachel" serviert wurde, worunter ein kleiner keramischer Trog zu verstehen ist. Er war hocherfreut. Ich habe allerdings nicht davon gekostet, weil ich schändlicherweise Schafskäse nicht mag.
Die Preise sind wirklich günstig und die junge Tochter des Hauses, die uns bediente, ist sehr hilfreich und zuvorkommend.
Fazit: Ich werde vielleicht einmal zurückkehren, auch wenn ich nicht wie heute in der Gegend zu tun habe.
Ach ja: Die Rauchverbotszone ist nicht hermetisch versiegelt.
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 05.02.2013 um 17:43
cmling
Schleusen? Bin kein Ingenieur...
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Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieses Mitglied dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 18.03.2012 | Letztes Update am 18.03.2012
Experte
adn1966
Diamond Level 22
54
41
3Speisen
4Ambiente
3Service
3 Check-Ins
Das Pleven hat sich neu erfunden. Nach einer Neuübernahme ist es nun wirklich ein klassisch bulgarisches Restaurant mit einem folkloristischem Ambiente.

Der Service ist bemüht, wenn auch noch nicht ganz perfekt. Die Auswahl der Speisen und Getränke bietet alles, was man auch in einem typischen Restaurant in Bulgarien auf der Karte finden würde. Tolle bulgarische Schnäpse, eine gute Auswahl typisch bulgarischer Speisen in solider Qualität.

Alles in allem garantiert das "Pleven" einen entspannten Abend in bulgarischer Atmosphäre.
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3 Kommentare »
Letzter Kommentar von Unregistered am 18.03.2012 um 19:49
naja, warum nicht auch einmal bulgarisch essen gehen :-)
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sim
am 13.07.2009
sim
Basis Level 1
9
2
4Speisen
3Ambiente
4Service
Sauberes, modernes Lokal nahe Siebenbrunnenplatz / Reinprechtsdorferstraße. Einer der wenigen
authentischen Bulgaren Wiens. Reiner Familienbetrieb mit Vater u.Mutter in der Küche, Söhne im Service.
Sehr gute Weine - Empfehlung: Mavrud (Rotwein aus Adenovgrad).
Fazit: Empfehlenswerte Ethno-Küche in der Vorstadt.
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sim sim
Bewertet am 13.07.2009
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Master



 
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