Plachuttas Gasthaus zur Oper bietet bekannte Wiener Klassiker. Im Mittelpunkt steht allerdings das Wiener Schnitzel, welches es für Eilige sogar als Schnitzelsemmel vom Kalb direkt auf die Hand gibt. Allerdings kann man auch hier den weltberühmten Plachutta Tafelspitz geniessen. Das Gasthaus zur Oper bietet auch ein gutes Weinsortiment und und ein speziell gebrautes Bier, welches im Sommer im Gastgarten genossen werden können.
Waren zu Acht Freitagabend im neuen Plachutta zur Oper. Service unqualifiziert, vergisst Bestellungen. Ambiente ungemütlich ( vgl. mit McDonalds) total eng zum Sitzen. Bei uns wurde auf ein Essen und auf mehrere Getränke vergessen - ohne Entschuldigung. Es ist leider wirklich so, dass es sich nur um eine gewinnmaximierende Touristenfalle handelt - alles schnell schnell! Der Gast bleibt völlig auf der Strecke! Essen war wirklich gut, Preise ok. Aber sonst gibt es nichts positives zu sagen. Waren sehr enttäuscht und gehen sicher nie wieder hin!!
Wer einen richtig schlechten Abend in einem überteuerten Restaurant verbringen will, der geht ins Plachutta bei der Oper!!! Das nicht vorhandene Platzangebot zum Sitzen und Essen (die Tischnachbarn sitzen ca. 20 cm entfernt) wird nur noch von überheblichen Personal übertroffen (das einem beim Servieren am Nebentisch aus Platzmangel permanent das Hinterteil ins Gesicht streckt und auf die Frage nach einem großem Salat meint, man hätte sich vor dem Besuch über die Speisekarte besser informieren sollen, denn sowas gibt es nur bei den "anderen" Plachuttas).
Belehrendes, arrogantes Personal, das man in so einem Lokal nicht erwartet.
Ein Flopp...mich sehen die nie wieder!
Touristenfalle, mehr sag ich nicht. ah mehr als 50 Zeichen na dann, Service überfordert und nicht herzlich eher maschinell und aufgesetzt. Essen beginnt "angemessen" und fällt von Gang zu Gang ab, Service schließt sich diesem Trend an.... ich denke es geht hier um Umsatzmaximierung auf Teufel komm raus, wo bleibt hier der Gast? auf der Strecke, schade um das Königsbacher.
Zu Silvester gegen 14 Uhr hab ich nun auch endlich mal den neuen Plachutta getestet. Das Ambiente fand ich sehr hell, freundlich, edel und durch die eigenwillige Holzbeizung (grüngrau) und dem netten Gewölbe wirkt es sehr individuell also nicht 08/15. Für 6-10 Leute gibt es zwei Extranischen, für 4 auch ein paar Tische die schön abgetrennt sind, wenn man nur zu zweit ist, wird man aber an so kleine Tische gesetzt, wo sich rechts und links mit grad mal 30cm Abstand der nächste Tisch befindet ist – rückwärts eine Bankreihe, vorne 1 Sessel.
Fand ich also nicht wirklich gemütlich und diskrete Unterhaltung ist auch nicht möglich, ohne dass der Nachbartisch mithört. Das Lokal war bis auf den letzten Platz voll und dementsprechend laut auch die Geräuschkulisse.
Die Auswahl der Speisen hält sich in Grenzen, mehr als ein großes eingeschweißtes Blatt gabs nicht. Ich hab mich für die gebackene Kalbsleber mit Kartoffelsalat (15,90) entschieden. Den Salat fand ich absolut durchschnittlich, war gut aber ich hab schon besseren gegessen. Die Leber war dafür ein Traum. Die zerging auf der Zunge, die Panier war schön goldgelb, war sicher die beste die ich je gegessen hab.
Meine Bekannte hat das Wiener Schnitzel gewählt, das fand ich eher fad, liegt aber sicher daran, dass ein „normales“ Wiener Schnitzel generell nicht so mein Ding ist.
Auch bei den Nachspeisen hätte ich mir mehr Auswahl gewünscht, denn es gab Palatschinken allerdings nur mit Marmelade, keine mit Topfen oder Nuss/Schoko..etc.
Somit entschied ich mich für den klassischen Mohr im Hemd (6,90) der wunderbar flaumig, saftig und einfach herrlich schmeckte.
Beim Service gab es nichts zu beanstanden, es war flott, sehr höflich und freundlich, fragte ob alles ok ist.
Fazit: Auf jeden Fall mal einen Besuch wert, ich selber werde dort allerdings kein Stammgast, da mich von der Karte nur wenig reizt (bin eher der asiatischen Küche verfallen *ggg*) und ich Lokale bevorzuge, die nicht so voll sind.
Wir hatten "rechtzeitig" (4 Tage im Voraus) einen Tisch für 4 Personen um 18.30 im Raucherbereich reserviert, das hat funktioniert, wir wurden aber schon am Telefon darauf aufmerksam gemacht, dass wir bis 19.45 weg sein müssten... kein Problem, wir wollten ohnehin nicht den ganzen Abend dort verbringen.
Wir wurden im Eingangsbereich platziert, sehr eng , sehr laut, sehr hektisch. Man bekommt sehr schnell mit, dass es sich hier um "Massenabfertigung" handelt. Wir hatten in etwas über einer Stunde den Tisch neben uns drei mal besetzt. Die ersten tischnachbarn verliessen uns, als wir die erste Zigarette anrauchten... die Herrschaften hatten scheinbar im Nichtraucherbereich reserviert, der allerdings voll war. Zweite Besetzung bekamen ihre zwei Wiener Schnitzel vor ihren Getränken, ausserdem wurden wir gebeten, eine "Rauchpause" einzulegen, da es wieder Nichtraucher waren, die hier im Raucherbereich platziert wurden... kein Problem..
Nun bekamen wir die Vorspeise: beef tartare.. der weisse Klecks obendrauf (?) war zwar optisch im ersten Moment etwas verwirrend, geschmacklich passte es aber auf jeden Fall. Nicht grossartig, aber brav & gut!
Hauptspeise.. das Wiener Schnitzel.. quasi das "Aushängeschild" des neu eröffneten Plachutta... war .. gut, ok.. leider schwamm der Teller in Fett, da das Schnitzel scheinbar nicht abgetropft wurde vor dem Servieren. Erdäpfelsalat dazu war nicht mehr als Durchschnitt.
Als Dessert gabs einen klassischen Kaiserschmarrn.. der war eindeutlich unterdurchschnittlich! Trocken, hart, nach 5 Minuten serviert, also eindeutig nicht frisch gemacht.. ist auch verständlich bei dem Andrang an Gästescharen, aber der wurde schon vor langer, langer Zeit zubereitet, dann noch kurz in der Pfanne erhitzt. das kann nicht sein bei einer so kleinen Portion um ~ 8,50€
Service war deutlich überfordert, obwohl genug vorhanden.. es wirkte etwas unorganisiert und hektisch.
Es wird definitiv nicht mein Stammlokal, war aber auch nicht zu erwarten..
positiv festhalten muss ich auch die glasweise Weinauswahl, die für den Bezirk vernünftig kalkuliert ist und es gibt große österreichische Rotweine wie Admiral oder Gabarinza zum Kampfpreis von 49€
@bambussprosse: eine 2 fürs essen ist ja schon mies... das beef tartare war wirklich gut, also 3+, das Schnitzel hätte einfach nur kurzen Kontakt mit einer Küchenrolle benötigt, ne 3, Dessert war nicht toll, daher eine 3 insgesamt....und @ alle anderen.. war mein erster&letzter Besuch im Plachutta-Imperium...wollts mal sehen, das nächste Mal werd ich nicht über Schnitzel rezensieren ;-)
Trotz rückbestätigter Reservierung war der Tisch im Lokal nicht reserviert. Das Personal war total überfordert und auch nach Aufforderung nicht bereit etwas zu unternehmen. Wir wurden vom Restaurantleiter gebeten 3 Stunden später nochmals vorbei zu kommen oder in der Zwischenzeit an der Bar einen Drink zu konsumieren. Das Angebot lehnten wir dankend ab und gingen stattdessen in die neu eröffnete Passage bei der Oper was sich als kulinarischer Leckerbissen herausstellte.
Plachutta wird uns auf alle Fälle in Zukunft nicht mehr so schnell als Gäste begrüßen können.
Egal wie schlecht die Organisation war, und wie sehr der Appetit darunter gelitten hat: die 1 für das Essen ist irrelevant, schließlich wurde doch nichts konsumiert, oder schmeckten die Zahnstocher am Empfangstisch nicht?
Wir hatten einen Tisch für 8 Personen bestellt. Es wurde jemand krank und wir haben die Reservierung auf 6Personen geändert. Leider bekam ich beim Anruf um dies bekannt zu geben das Gefühl das die Empfangsdame sehr genevt war das wir erst 3Stunden vorher anrufen. Man kann sich aber leider nicht immer aussuchen wann man krank wird.
Das Service ist meiner Meinung nach überfordert obwohl Keller für 3 Restaurants anwesen waren. Bestellungen kamen falsch und kein Kellner ist zuständig.
Das Essen war bis auf mein Dessert das mit einem Haar "verziehrt" war sehr gut. Leider interessierte den Kellner auch das Haar im essen nicht wirklich. Man bekommt als Gast das Gefühl das man möglicht viel Geld in schnellst möglicher Zeit dalassen soll. Schade da das essen eigentlich ganz gut ist.
Ja, wenn der Chef nicht im Hause ist, dann wird halt lasch gearbeitet.
Beim nächsten Beitrag liebe Nicole bitte weniger Rechtschreibfehler, man plagt sich beim Lesen, den Sinn herauszufinden.
Das, das Service zu wünschen übrig lässt ist mittlerweile bei Plachuta kein Geheimnis mehr, aber dass die tradionellen Wiener Speisen so schlecht zubereitet sein können (besonders Kartoffel Gulasch) habe ich nicht erwartet. Schnitzel ist gut
Das Service lässt zu wünschen übrig und wir bekamen trotz unserer 8 Tage zuvor getätigten Reservierung einen Zeit limitierten Tisch ! Das Schnitzel war sehr gut- das drum herum eher nicht
und warum?? Das Bier wird nach dem Kartoffelgulasch serviert und Espresso vor der Nachspeise und dass alles nach 10xmaligen Nachfrage - irgendetwas stimmt mit dem Lokal nicht - würde ich meinen...
Kathinka am 29.11.2011
| Letztes Update am 06.12.2011
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Nachdem es bereits zahlreiche unterschiedliche Bewertungen von diesem Lokal gibt (zumindest in den Medien) und sogar am Flughafen für das "echte Wiener Schnitzel" im Gasthaus zur Oper geworben wird, musste ich mir selbst davon ein Bild machen. Vor allem, weil ich sehr gerne zum Figlmüller Schnitzel essen gehe (ja, sogar obowhl ich weiß, dass es sich dabei um kein Kalbsschnitzerl handelt). Gesagt, getan.
Mit meiner Resevierung (für 3 Pax) lief alles perfekt. Der Herr vor mir hatte ebenfalls einen Tisch reserviert. Und als der Kellner beim Empfang dessen Namen fand, fügte er hinzu: Until 8(pm)? Und der Herr, wahrscheinlich Geschäftsreisender, zuckte mit den Achseln und lies sich zum Platz bringen. Dass man hier trotz Reservierung "verjagt" wird, passt finde ich nicht ganz zu einem Lokal, das vorgibt doch eher in eine bessere Kategorie zu gehören. Aber wie gesagt, mit meiner Reservierung war alles in Ordnung.
Die Speisekarte ist wirklich sehr ansprechend. Die Preise dafür wären bei einer passenden Qualität auch in Ordnung. Mein Freund hatte das Tafelspitzsülzchen mit Käferbohnen als Vorspeise. Leider schmeckte es ihm aber gar nicht. Ich weiß leider nicht woran dies lag. Ich ließ die Vorspeise aus, obwohl es Gänseleber Crème Brûlée gab (von der ich sehr angetan bin), da ich dachte, dass das Schnitzel mir mehr als nur reichen würde. Vor allem nachdem ja "2 Stück" serviert werden. Insgesamt war ich danach nicht wirklich satt, und mein anderer Begleiter auch nicht... Geschmacklich war das Schnitzel gut. Der Kartoffelsalat war aber einfach nur ungenießbar. Er war total sauer/salzig, sodass wir ihn nicht essen konnten. Zum Glück hatten wir uns Preiselbeeren dazu bestellt - sonst hätten wir die Schnitzel ohne gänzlicher Beilage essen müssen.
Beim Abräumen kam dann zum Glück die übliche Frage, ob es denn geschmeckt hätte. Ich erwähnte dabei, dass der Erdäpfelsalat nicht gut war. Daraufhin wollte man mich auf einen Kaffee einladen. Als ich verneinte wurde mir ein Schnaps angeboten. Auf diesen ließ ich mich dann auch einladen. Zur Nachspeise hatte ich das Raffaello Mousse. Sprich, weißes Mousse mit Kokosflocken und Ananasstückchen. Schmeckte eigentlich so wie ich es mir erwartet hatte. Von der Sauce vom Mohr im Hemd, durfte ich auch kosten. Diese war, meiner Ansicht nach, top. Trotz der eigentlich guten Nachspeisen gibt es bei mir trotzdem nur ein "mäßig". Einfach aus dem Grund weil mein Freund so dermaßen von seinen Speisen (Sülzchen & Krautfleckerl) enttäuscht war.
Auch ich muss bestätigen, dass die Bedienung noch etwas unkoordiniert wirkt. Um Essen zu bestellen mussten wir 3 verschiedene Kellner (bzw. Männer, denn die hatten scheinbar unterschiedliche Funktionen weil anders gekleidet) ansprechen. Die Wiedergutmachung für den misslungenen Salat fand ich jedoch wiederum professionell.
Das Ambiente hat mir sehr gut gefallen. Das Lokal ist sehr modern eingerichtet und wirkt durch die weißen Kacheln und das Holz im hinteren Teil auch gemütlich. Generell ist das Lokal aber eher kleiner bzw. enger was sich aber meiner Meinung nach von den restlichen Plachutta Lokalen nicht sehr unterscheidet. Außerdem bilde ich mir ein, dass Raucher- und Nichtraucherbereich nicht gut getrennt sind. Da kann ich mich aber auch irren...
Trotz rückbestätigter Reservierung war der Tisch im Lokal nicht reserviert. Das Personal war total überfordert und auch nach Aufforderung nicht bereit etwas zu unternehmen. Wir wurden vom Restaurantleiter gebeten 3 Stunden später nochmals vorbei zu kommen oder in der Zwischenzeit an der Bar einen Drink zu konsumieren. Das Angebot lehnten wir dankend ab und gingen stattdessen in die neu eröffnete Passage bei der Oper was sich als kulinarischer Leckerbissen herausstellte.
Plachutta wird uns auf alle Fälle in Zukunft nicht mehr so schnell als Gäste begrüßen können.
Am 29.September besuchten wir den "neuen" Plachutta.
Der erste Eindruck ist für das neue Lokal leider durchwegs negativ.
Die Athmosphäre ist eher kühl und sehr künstlich. Das Service bemüht, aber noch sehr unrund un sehr künstlich und von einem funktioniereden Team noch weit entfernt.
Die speisen und Service reicht von der Qualität kaum an die anderen Plachuttas heran.
Alles in allem könnte es viell besser sein, ist es leider nicht und mann hat das gefühl für Massenabfertigung!
Besuch zu dritt am 11.11.2011. Mühsam zum vor ca 10 Tagen reservierten Tisch gequetscht, es ist alles sehr eng. Das Essen war für Systemgastronomie - welche hier offensichtlich betrieben wird- recht gut. Nach dem Bezahlen incl € 20 Trinkgeld wurden wir während des abschließenden Kaffees von der Lokal"managerin" darauf aufmerksam gemacht, daß wir nun gehen müssten, da der Tisch bereits für die nächsten Gäste gebraucht werde. Ihre Behauptung, darauf wäre bei der Reservierung hingewiesen worden, ist falsch. Wir gehen gerne und oft gut essen und sich auch bereit, dabei nicht so sehr auf den Preis zu schauen. Aber eine solche Frechheit ist uns das erste Mal passiert. Man hat überhaupt das Gefühl, dort werden nicht Gäste bedient, sondern es werden möglichst viele Tische für möglichst kurze Zeit an Klienten "vermietet". Hauptsache, der Rubel rollt.
wodaczek am 02.11.2011
| Letztes Update am 02.11.2011
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Am 26.Oktober besuchten wir den "neuen" Plachutta. Schon sehr neugierig, waren wir doch viele Jahrzehnte gerne beim Vorgänger Königsbacher. Der erste Eindruck ist für das neue Lokal leider durchwegs negativ. Trotz aller Lobhudeleiden vieler Profi-Gastro-Kritiker. Die Athmosphäre ist eher kühl, sehr künstlich, trotz dem Pseudolandhausstil im Nichtraucherbereich. Im Raucherbereich stilloses Weiß mit herrlichem Blick auf Empfang, Schank WC- und Garderobengang. Das Service bemüht, aber noch sehr unrund. Von einem funktionieredenTeam noch weit entfernt.
Die zwei großen bestellten Biere waren zuerst zwei kleine, dann unverschämt schlecht eingeschenkte Große ( 2 -3 Fingerbreit unter der Marke) , Schaum bereits zusammengefallen. Nach Reklamation mit Schaum aufgefüllt. Nach weiterer Reklamation mit eisiger Mine in Ordnung gebracht. Die Suppen artig aus der Schale in den Teller serviert. Leider mit Schwung. Kleiner Teil am Tischtuch. Die Rindsuppe reicht von der Qualität kaum an die anderen Plachuttas heran, stark nach Suppenwürze verdächtig. Auch die Einlage ( Fleischstrudel) kennen wir von vielen anderen Lokalen wesentlich besser. Die Wiener Erdäpfel-Lauchsuppe mit Pilzen war schon sehr unterdurchschnittlich. Zur Unkenntlichkeit mit Rahm püriert, die Pilze nicht frisch hatten eine Konsistenz von Gummibärlis. Das Wiener Kalbsschnitzel war von der Größe OK, das Fleisch in verschiedenen Stärken unterschiedlich durchgebacken. Die kräftige Würze (vor allem Salz) ließ den Kalbfleischgeschmack nicht aufkommen, erinnerte uns eher an ein Schweinssurschnitzel. Ein nicht frischer (Vortag?) Erdäpfelsalat rundete das Ganze ab.
Schade, aber die Touristen werden es ohnehin nicht merken !!
Durch Freunde auf den neuen Plachutta aufmersam gemacht worden, besuchte ich gestern Sonntag spontan das neue Wirtshaus bei der Oper.
Beim Empfang, welcher sehr überfordert wirkte, wurde mir nach kleiner Nachdenkpause ein Platzerl zugewiesen. Die Aufnahme von Speisen und Getränken ging sehr zügig vonstatten. Die Fritattensuppe war vorzüglich (beste Suppe seit langem). Als Hauptspeise wurde mir Zwiebelrostbraten mit Erdäpfelpüree serviert. Rostbraten war butterweich ( gute Qualität), leider sehr klein und nicht sehr warm. Dafür war das Püree sehr gut, heiss und viel. Der Service an meinem Tisch war sehr nett, flink und zuvorkommend. Ansonsten bemerkte ich rundherum hektisches, unangenehmes, störendes Treiben. Das Verlassen des Lokales war gar nicht so einfach, da zwischen Empfang und Ausgang sehr viele Leute beim Empfang auf Ihre Tischzuweisungen warteten. Gesamt gesehen ist dieses Wirtshaus kein "must", da zu teuer und eben kein Wirtshaus.
Die Anfangsschwierigkeiten scheinen langsam behoben zu sein, denn unser reservierter Tisch war frei, das Personal konzentriert aber freundlich bei der Arbeit und konnte auf Nachfragen auch zu der Zubereitung der Rindsroulade vorweg Auskunft geben. Die Speisen sind für ein Systemgastrolokal auf hohem Niveau (wir hatten Schnitzel und Rindsroulade), die Getränkepreise allerdings relativ hoch. Das Ambiente ist angenehm wenig verkitscht.
Nachdem die ersten Bewertungen hier sehr negativ ausgefallen sind, wollte ich doch meine eher positiveren Eindrücke teilen:
Auch wir hatten reserviert (für Samstag Mittag) und unser Tisch war problemlos verfügbar (auch der Wunsch nach einem Platz auf der Terrasse wurde erfüllt). Es war viel los, alle Tische draußen und auch viele drinnen waren besetzt und es lief irrsinnig viel Personal herum. Ich teile den Eindruck, dass das Personal noch nicht optimal auf den Betrieb eingestellt ist, es gibt viele Unsicherheiten was die Karte betrifft und auch der Ablauf (wer was macht) dürfte nicht 100 prozent abgeklärt sein Allerdings war im späteren Verlauf dann auch der Chef persönlich anwesend und hat das Personal und die Aktivitäten koordiniert. Ein weiteres kleineres logistisches Manko: für die angebotene riesige Sitzplatzanzahl, gibt es nur 2 Damen WCs, was bei Hochbetrieb zwangsläufig zu Wartezeiten führt.
Die Karte ist wirklich klassisch – wie schon einige Zeitungskritiken festgestellt haben nicht kreativ, aber genau das, was man sich unter österreichischer Wirtshausküche vorstellt und das auf qualitativ hochwertigem Niveau. Aus den Vorspeisen (eher international bis auf die typischen österreichischen Suppen) wählten wir ein Beef Tartar aus, das perfekt abgeschmeckt war. Bei den Hauptspeisen hatten wir die Qual die Wahl: die Auswahl reicht vom Wiener Schnitzel, gebackene Leber und Backhendel über Rindsrouladen, Kalbsbutterschnitzel, geröstete Leber und Schweinsbraten bis hin zu Zwiebelrostbraten und Tafelspitz und „internationalen Gerichten“ wie Steak oder Pasta mit Steinpilzen. Wir haben uns dann für das klassische Wiener Schnitzel (Panade genau so wie sie sein soll – knusprig und locker) und die Rindsroulade (klassisch gefüllt, Fleisch schön mürbe) mit Bandnudeln entschieden: beides nicht irgendwie innovativ oder überraschend, aber einfach richtig gut :-) Etwas ungewöhnlich für ein „Gasthaus“: es gibt keinen gemischten Salat (den wir als Extra Beilage bestellen wollten).
Wir haben uns dann auch noch durch die Nachspeisenkarte gearbeitet und uns schließlich gegen den Mohr im Hemd und für Marmeladepalatschinken (geschmacklich und von der Konsistenz her perfekt, nur einen Hauch zu dick) und Kaiserschmarren (angenehm kleine und somit „schaffbare“ Portion, schön karamellisiert und außen knusprig, innen flaumig, feiner Zwetschgenröster) entschieden und wurden nicht enttäuscht.
Die Nachspeise kam sehr flott, auch bei der Rechnung ging alles sehr schnell, was grundsätzlich zwar gut ist, aber wir hatten irgendwie sehr stark den Eindruck, dass man uns rasch los werden wollte um den Tisch neu zu besetzen.
Fazit: Das Service ist verbesserungswürdig, die Auswahl und Qualität der Speisen ist top, das Preis-Leistungsverhältnis passt, wir kommen auch als Nicht-Touristen sicherlich gerne wieder, wenn uns nach guter österreichischer Hausmannskost ist.
Eine "leider nein" Bewertung:
Wir wollten zu 4 ins "Gasthaus", hatten geziehmend reserviert, aber als wir pünktlich ankamen hatten unsrere "Vortischnutzer" gerade eben ihre Vorspeise bekommen. Chaos, keine Variante außer warten, wo, war auch nicht klar, Service überfordert, Chef weit und breit keiner..... Wir nicht, siehe Fortsetzung mit einem gelungenen Abend in der Albertina bei Do&Co.....Ob wir einen zweiten Versuch wagen? Eher nein...es gibt ja noch andere Gasthäuser in Wien.
lorit
Das Gemüse in der Fritattensuppe sieht aus und schmeckt auch wie "Packerlsuppe"
2 Schnitzel am Teller - jedes schmeckt anders
Serviettenknödel zum Schweinsbraten viel zu wenig!
Cola - siehe Suppe!
Letzter Kommentar von Gast 100 am 25.11.2011
Gestern wolten wir uns einen schönen Abend beim Plachutta zu Oper machen. Leider wurde daraus nichts.
Tisch aobwohl 3 Wochen zuvor reserviert nicht frei, mussten warten, Vorspeise bestellt keinev 5 Minuten später schon serviert, Hauptspeisen schon am Tisch obwohl Vorspeisenteller noch nicht abgeräumt. Qualität der Speisen= Packerlqualität.
Es ist eine Massenabfertigung und es lebe das Fertigpackerl. Wir werden sicher nichr mehr hingehen. Diese Lokal ist sicher kein Renomee für die gutbürgerliche österreichische Küche. Für die Touristen wirds reichen, aber sicher nicht für Einheimische.
Mohr im Hemd ist eine klassische österreichische Süßspeise und wenn richtig zubereitet, weit weg von Junk Food