Chefkoch:
Fritz Braumüller
Features:
Frühstück
WLAN, WiFi Ambiente:
MultiKulti
Preislage:
Gehoben
Kreditkarten:
Keine Info
Öffnungszeiten: Mo: Keine Info Di: Keine Info Mi: Keine Info Do: Keine Info Fr: Keine Info Sa: Keine Info So: Keine Info
Ich verstehe ehrlich gesagt garnicht warum alle soviel auszusetzen haben an diesem Lokal.
Ich bin desöfterem als Gast im NENI zu besuch jedoch eher Abends und hatte bis jetzt nichts auszusetzen
Wir werden jedesmal herzlichst begrüsst und werden vom Service Personal zu unserem Tisch begleitet, wenn uns hin und wieder mal der Tisch nicht gefallen hat war es auch nie ein problem uns selber einen Tisch auszusuchen
Warum ich lieber Abends im Neni im Zweiten speise - weil Tagsüber alles so kalt rüberkommt und eher wenig los ist im ganzen stilwerk da fühlt man sich einfach nicht so wohl wie am Abend .
Abends im vergleich zu Tageszeit wirkt alles viel wärmer und netter weil vielleicht auch abends meistens viel viel mehr los ist. Kerzenlicht und die nette Musik macht alles natürlich viel stimmiger.
Nun zum essen:
Alles im grossen und ganzen immer sehr gut gewesen vorallem die speisen aus dem Holzofen haben einen besonders guten rauchigen Geschmack. Aber mein Favorit ist und bleibt Hamshuka eine Hummes Variation mit Faschiertem Fleisch - lecker
Ich verstehe auch die Bewertungen nicht die das Service Personal als ''hochnäsig,, bezeichnen. Immer sehr nett und zuvorkommend gewesen. Ich denke das sich die meisten Besucher von den negativen Kritiken erschrecken lassen und das ganze auch von einer ganz andere Sicht sehen
Meine Erfahrungen zufolge war bislang alles super und werde das Neni im Stilwerk auch weiterhin besuchen trotz schlechter Kritik !
steve021 am 08.04.2012
| Letztes Update am 08.04.2012
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Das "Neni" wurde in zahlreichen Zeitungen und Magazinen empfohlen, an Promotion mangelt es eigentlich nicht und war auch an den Abenden, als ich dort war, immer gut besucht!
Die Speisen sind durchaus in Ordnung, zu empfehlen sind Pita, Hummus sowie auch die Desserts - die Preise sind im Großen und Ganzen ebenfalls okay... Der 2. Bezirk wird halt langsam "gentrified" und die Preise in den Lokalen passen sich dem an.
Man könnte sich wünschen, im Sommer draußen zu sitzen, aber im Winter ist der beleuchtete Raum in dem Gebäude recht schön. Trotzdem - wirklich gemütlich oder zum längeren Verweilen lädt das Lokal nicht ein, dafür ist das Ambiente zu "gestellt", zu fake und aufgrund des Services doch zu abgehoben...
Nun zum Service: Ich kann der Mehrheit der Poster nur beipflichten. Bei jedem meiner Besuche bekam ich das Gefühl, wie herablassend man eigentlich als Gast behandelt wird - dabei sind die Kellner mal gerade so alt wie ich und ich frage mich echt, womit man sowas verdient. Nun kann man über diese Hochnäsigkeit vielleicht noch als Tourist hinwegsehen und sie als "Wiener Charme" bezeichnen, in einem orientalischen Lokal hat sie meiner Meinung nach aber wenig verloren. Also wirklich - wenn man schon ein Lokal so promotet, dann muss man auch die Kunst des guten Services beherrschen...auch wenn man etwas in der "Servicewüste" Wien eröffnet!
Ich war gerade Mittagessen im viel zitierten Neni im Stilwerk, das ob seiner mangelnden Kundenfrequenz auch Stillwerk genannt wird. Wenn man das Gebäude durch den Eingang in der Taborstrasse betritt, fällt einem erstens sofort ein grosses, bereits wieder leeres Geschäftslokal auf und dann der etwas penetrante Geruch des Neni. Über das Ambiente zu diskutieren ist sinnlos - es gefällt, oder nicht. Ich fand es prinzipiell ganz stimmig, etwas mehr Sauberkeit wäre wünschenswert. Wir wechselten den Tisch, da an unserem Speisereste klebten. Das war aber insofern kein Problem, da das Lokal nur spärlich besucht war. Die Speisen waren durchwegs in Ordnung, allerdings hatte ich mir mehr erwartet. Vor allem die erwartete orientalische Geschacksvielfalt vermisste ich. Vielleicht auch, weil es dazu kritische Anmerkungen gab. Insgesamt war das Essen aber gut, ob der Preise könnte man aber mehr erwarten. Wesentlich mehr erwarte ich mir vom Personal. Bei einem nur spärlich besuchten Lokal sollte das Service und die Küche eigentlich flott arbeiten können. Hier ging es aber sehr uninspiriert und zäh zu. Alles sehr langsam, selbst auf die Rechnung mussten wir zehn Minuten warten. Was noch auffällt: Wir nahmen im Gastbereich vor dem Lokal Platz, da wir uns dadurch weniger Küchenluft erwarteten. Was erstens auch nicht stimmte und zweitens eine eher trostlose Angelegenheit ist - draussen scheint die Sonne (endlich) und man sitzt in einer Art abgedunkelten Hotelhalle und wenn die automatischen Türen des Stilwerks aufgehen kommt kühle Luft. Vielleicht ist das Lokal bei mehr Besuch etwas ansprechender, ich werde sicher das viel gepriesene Frühstück, welches erfreulicherweise bis 14Uhr serviert wird, demnächst probieren. Bei diesem Besuch hatte sich offensichtlich die Leere und Trostlosigkei des Stilwerks auch auf das Neni ausgwirkt. PS - Manchmal hilft auch ein Blick auf die homepage des Lokals: Hier findet sich ausser dem Hinweis auf die Eröffnung des Lokals im Jahre 2010 nichts.....!
Letzter Kommentar von Unregistered am 13.03.2012
....Abends schaut die Sache besser aus! Die Beleuchtung stimmig und auch das Personal hat sich "warmgelaufen". Trotzdem wir nur Getränke nahmen, wurden wir überaus nett und flott bedient. Viel los war allerdings auch jetzt nicht!.
Ich war gerade einen Kaffee trinken - um 16Uhr scheint man hier noch nicht munter zu sein. Sowas von lustlos und langsam. Und die Toiletten sind nur per Rolltreppe im ersten Stock zu erreichen.....!
Meine Mutter und ich haben heute Abend mittels eines Gutscheins von Daily Deals in diesem Lokal gegessen und sind hoch zufrieden. Die Vorspeise (Hummus etc.und Pitabrot), Kürbiskernsuppe, Chateaubriand mit vielen Beilagen und eine Dessert-Selektion waren ausgezeichnet, das Fleisch butterweich. Auch der Service war bestens, schnell und aufmerksam.
Ich kann die abwertenden Kommentare anderer Besucher nicht teilen.
Die floskelhaften positiven Bewertungen auf Reaktion auf die untenstehenden negativen können nur von Personen aus dem Umfeld des Lokales kommen.
Man kann über das Ambiente streiten, mir gefällt es. Aber nicht diskutieren kann man über ein wirklich sehr schlechtes, völlig unambitioniertes und offensichtlich nicht geführtes Personal (bei jedem Besuch). Nicht streiten kann man dass die Speisen den Preis in keinster Weise rechtfertigen. schade das Lokal hätte das Potential auch mittag voll statt leer zu sein, ist es aber zurecht nicht.
Ich muss ehrlich gestehen, ich bin von den zahlreichen negativen Bewertungen für das Neni ziemlich überrascht. Wir gehen dort eigentlich regelmäßig essen und ich hatte noch nie eine annähernd schlechte Erfahrung wie hier zum Teil beschrieben.
Das Essen: Wie gesagt waren wir schon des Öfteren im Neni und bisher mit allen Speisen sehr zufrieden. Klar, ein Teller Humus mit Pitabrot ist auch im Neni nur ein Teller Humus mit Pitabrot. Wobei mir die Variante mit der Hühnerleber sehr gut gemundet hat. Also für Freunde von Leber ist das zu empfehlen. Am Salat zur Vorspeise konnten wir auch nichts aussetzen. Immer sehr frisch und ein leckere Dressings. Besonders begeistert waren wir von der angebotenen Hochrippe. Die war auf den Punkt und ein echter Gaumenschmaus. Auch die Beilagen waren lecker. Insbesondere die gegrillten Auberginen waren fantastisch. Der Wein hat uns bisher auch jedes Mal geschmeckt. Die Getränkepreise sind nicht ungewöhnlich hoch, aber auch nicht günstig. Positiv erwähnen möchte ich noch, dass wir auch dann zuvorkommend und freundlich wie immer bedient wurden, als wir einmal einen DailyDeal Gutschein eingelöst haben. Eigentlich versteht sich das von selbst, ist aber leider in so vielen Restaurants nicht der Fall, dass ich mich genötigt fühle, das jedes Mal lobend zu erwähnen.
Der Service: Wir waren bisher wie gesagt immer zufrieden.
Das Ambiente: Hier kann man sicher streiten. Uns gefällt es jedenfalls sehr gut. Man kann „im“ Lokal sitzen oder „draußen“. Wobei draußen lediglich bedeutet, auf einer Art Plaza innerhalb des Hochhauses und nicht unter freiem Himmel. Die Einrichtung im Lokal ist ansprechend und gemütlich. Wir sitzen aber immer lieber „draußen“. Wegen des vielen Platzes außen rum fühlt man sich nicht beengt.
Fazit: Was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht liegt das Neni im 2. in unserer Rangliste im oberen Drittel. Das Essen ist nicht günstig, aber für die gebotene Qualität gehen die Preise in Ordnung.
Dafür, dass das Shopping Center dort nicht funktioniert können die Betreiber vom Neni ja nichts....
Essen war gut, klassisch orientalisch halt (das übliche humus, etc.) aber insgesamt ein guter eindruck.
Lediglich ein wenig langsam für zu mittag ( obwohl das Lokal fast leer war, dauerte alles sehr lange...).
Ich habe mir heute das Neni trotz der vielen Kritiken angesehen und war wirklich positiv überrascht. Ich aß ein vorzügliches Humus - eine Riesenportion, die aber so toll schmeckte, daß ich sie leider essen "mußte". Als Hauptgang nahm ich die Tintenfische auf Salat - ausgezeichnet und den abschließenden auch sehr guten "Käsekuchen" mußte ich auch noch haben. Wenn das Ambiente draußen nicht gefällt - drinnen ist es ja wirklich sehr nett. Das Servicepersonal war ausgesprochen höflich und zuvorkommend und ließ auch zwischen den Gängen ausreichend Zeit. Das nächste Mal werde ich das Huhn probieren, freue mich schon darauf.
Absolut empfehlenswert!
Waren gestern hier vor allem um das Gebäude des Stararchitekten Jean Nouvel zu besichtigen.Das sich das Lokal hier befindet war ein schöner Zufall!
Von dem sehr freundlichen Kellner,hervorragend beraten und freundlichst bedient!
Als Vorspeise nahmen wir Humus,welcher absolut hervorragend geschmeckt und eine Portionsgrösse die meiner Meinung nach zuviel war,egal ich habs trotzdem gegessen!
Hauptgericht gabs ein Marokkanisches Zitronenhuhn mit Couucous das edenfalls in dieser Stadt seinesgleichen sucht.
Als Abschluss wurde uns ein Cheesecake empfohlen,der den Abend versüssen sollte.
Alles in allem kann ich die Location nur wärmstens empfehlen.
Wunderbares Gebäude,hervorragender,freundlicher Service,absolute Topküche im gehobenen Preissegment!!
Wie kann so ein Lokal auf die Top Liste der besten 50 kommen???
Ambiente: katastrophal
Service: hochnäßig und unfreundlich
Angebot: eine Frechheit
Essen: wirklich unterer Durchschnitt
Preise: Frechheit zum Quadrat
Sorry, Ambiente ist Geschmacksache, aber das gleicht eher einer abgedackelten alten Bahnhofshalle im DDR-Style! Decke in Industrielook, verbeulte und schmutzige!!! Bleckverkleidungen, Akustik die volle Katastrophe (laut und nur laut!!!), etc
Die Begrüssung war voll ok (freundlich und nett). Die Begleitung zum Tisch auch (die telefonische Reservierung hat diesesmal auch geklappt - nach 2 Fehlversuchen wo unser tel. reservierter Tisch doch nicht reserviert war).
Aber dann ging es los:
Wir musste nach mehreren gescheiterten Versuchen einen Kellner zwangsbeglücken um endlich unsere Gedränkebestellung aufzunehmen. Die Lieferung kam zwar recht prompt, aber der weiße Spritzer bestand aus etwas Spülmittel gemischt mit warmen Wasser und - wir behaupten einmal - dem Rest eines bereits angebrauchten Spritzers, denn es waren noch SPEISERESTE im Glas!!!! Absolutes NO GO!!!!
Die Speisekarte ist wohl eher ein Scherz!?! (sehr dürftig!!!)
Nachdem wir dann doch aus der sehr überschaubaren Speisekarte für uns etwas "Probierbares" gefunden haben mussten wir wieder einen Kellner finden der gewillt war die Bestellung aufzunehmen. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse haben wir uns erst einmal für eine Vorspeisenrunde entschieden.
Die Lieferung kam in angemessener Zeit aber:
Die Bollitos waren undefinierbare "Fleisch"-Kügelchen in einer Pasta Asciutta Souce Marke Fertiggericht - geschmeckt hat es so!
Hummus mit Hühnerleber war optisch die volle Katastrophe (sah aus als wäre es schon einmal durchge...) und geschmacklich auch sehr - naja gewöhnungsbedürftig.
Der Avocado-Kichererbsensalat war ok, aber nicht mehr!
Der Ceasar-Salad (was kann man da groß verhauen?!?) war von einer Unmänge Parmesan (äusserst mäßige Qualität) erdrückt und die Croutons waren steinharte gedrocknete Brotwürfel die weder zu beißen waren und sich auch nicht aufweichen ließen!
Trotz dass wir alle nicht aufgegessen haben wurde ohne Nachfrage abgeräumt und der Kellner war wieder verschwunden. Es schwirrten jede Menge Personen umher, die anscheinen zum Personal gehörten, aber irgendwie wollte man von uns keine Bestellung mehr aufnehmen. Nach gezählten 6 Bestellversuchen haben wir dann jemand gefunden der uns dann wenigstens netterweise die saftige Rechnung gebracht hat!!! (43€ für 3 Spritzer, ein Glas Wasser, zwei Salate, Hummus und Bollitos - stolz!!!)
Glücklicherweise ist vis a vis ein Würstelstand, da konnten wir unseren Hunger vernünftig stillen!
Entweder haben wir einen der angeblich schlechten Tage erwischt, oder das ist Programm. Nun, wir werden es sicher nicht herausfinden denn dort sieht man uns nie wieder!
Ohne den Genussbuben und seine Reviews verteidigen zu wollen, würde ich den unregistrierten Kommentator vom14.09.2011 einladen, Mitglied des Forums zu werden, um dann kompetente, informative und hilfreiche Reviews zu verfassen.
anita47 am 12.03.2011
| Letztes Update am 04.01.2012
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Es ist ein nettes Lokal, aber das ist schon alles, das Service ist schlecht und arrogant, das Essen einmal gut und das naechste Mal nicht besonders! Das Hummus allerdings schmeckt hervorragend.
Ich war heute dort früstücken. Essen für DEN Preis viel zu wenig und durchaus durchschnittlich. Von wegen Highlights. Weder das Frühstück für zwei noch der Frischkäse.
Personal leider überfordert überheblich, vergesslich und unfreundlich. Wenn ich mich einmal aufraffe, um einen Kommentar zu posten, dann heisst das schon was!! Also ich werde keine "Gästin" mehr sein.
Habe soeben dort ein Mittagessen gehabt, Essen ist gut, Personal bemüht sich. Das Highlight kommt, wenn man mit Kreditkarte zahlen will. Die wird naserümpfend abgelehnt und der Gast erfährt von der arroganten Überbringerin, dass die erst ab 20.- EUR akzeptiert wird. Auch gut, spar ich halt das Trinkgeld und geh nie wieder hin.
Leider war ich hier essen, ich hätte wohl lieber einkaufen gehen sollen, wobei ich nicht recht weiss, ob ich das rechte Zielpublikum für ZBsp einenextra für mich designten Lichtschalter bin. Vermutlich nicht. Aber zum Lokal:
Das Ambiente ist nett und ansprechend und bemüht eine global weltenbummlerische mancher sagt kosmopolitische Mischkulanz anzubieten um jedem Geschmack zu gefallen.
Das Speisenkonzept ershcliesst sich nicht so ganz, die Präsentation der Speisen zB das Frühstück für zwei dann schon eher, wenn nicht, ja wenn nicht die Etagere auf der das sehr kleien Frühstück zum sehr happigen Preis serviert wird im Gegensatz zu den Tellern nicht gewaschen wird. Das beim Kika Vösendorf bestellte Geschirr entspricht leider nicht so ganz dem Kosmo Anspruch genauso wie das Besteck, von dem das Messer sehr gerne eine scharfe Seite hätte aber nicht bekommen hat,jaja der Preisdruck bei den Mieten...
Zahlen kann man mit nahezu jeden Karten allerdings nur ab einem Betrag von € 30,-. Dann soll man es lieber gleich lassen, wenn man so einen eingeschränkten Service anbietet und damit dem Kunden gleich mitteilt, wie schlecht es um den Umsatz gestellt sein muss, wenn man die paar Prozent an europay nicht verdienen kann...
Es muss halt gesagt werden, dass hier ein enormes Potenzial nihct ausgenutzt worden ist.
Dem Personal fehlt die ordnende Hand, der einzige Lichtblick ist das Brot und ohne jetzt Männerphantasien strapazieren zu wollen die Bäckerin. Ja es ist zufall aber es ist ein Bäckerin und das Brot sowie die ander Backwaren sind ordentlich und schmecken nach Gewürz und Germ und nicht nach Backmischung Metroscher Prägung.
Ein paar Stockwerke bergaufwärts kann man übrigens richtig gut essen....
Recht schickes Lokal in neuem Hotelkomplex (Nachteil: WC aussen erst mit Lift erreichbar) mit hohem Schick-Faktor und "neuem" und schmackhaftem Speisen-Konzept.
Letzter Kommentar von Unregistered am 31.01.2011
ICH HABE SEHR GUT GEGESSEN, MICH WIRKLICH WOHLGEFÜHLT UND HABE DIE FREUNDLICHE BEGRÜSSUNG, BEDIENUNG GENOSSEN. WALTRAUD
Ganz kann ich das beschriebene Reservierungschaos von Otternase nicht nachvollziehen, denn vergangenem Mittwoch war ich mit einer Freundin gegen 17 Uhr im Neni und der offene Bereich war so gut wie leer. Wir haben uns an einem Tisch neben einem Bäumchen niedergelassen und wurden ausgesprochen freundlich und zuvorkommend bedient.
Insgesamt blieben wir bis ca. 19:30 und bis zu dieser Zeit machte uns auch niemand drauf aufmerksam, dass wir unseren Tisch räumen sollten, obwohl das Lokal inzwischen schon recht voll war.
Wer zugempfindlich ist, sollte übrigens eher einen Tisch im Inneren des Lokals wählen, denn im offenen Bereich war es nicht besonders warm und es zog immer wieder ein frische Brise durch. Generell fand ich das Ambiente zwar "cool" aber nicht unbedingt gemütlich :-)
Wir bestellten Bollitos, Garnelen aus der Holzkohle, karamellisierte Melanzani mit Chilli und Ingwer, sowie 2x warmen Schokokuchen mit Vanilleeis mit Muskatnuss
Die Rindfleischbällchen (Bollitos) schmeckten sehr gut und vor allem die orientalisch gewürzte Tomatensauce war wirklich hervorragend.
Die Melanzani waren sehr weich und auch gut, allerdings den Ingwer konnte man nur erahnen und vom Chili war nicht wirklich was zu spüren, also sie hatten Null Schärfe.
Die Garnelen waren lt.Aussage meiner Freundin ausgezeichnet und sie sahen auch optisch wunderbar aus - siehe Foto.
Ein absolutes Highlight war der heiße Schokokuchen, innen mit viel flüssiger Schokolade.
Das kalte Vanilleeis dazu passte fantastisch, war auch geschmacklich sehr gut, nur von der Muskatnuss war nicht wirklich was zu spüren.
Tipp für Minze-Liebhaber - es gibt hier einen hausgemachten Eistee mit frischer Minze - siehe Foto.
Wovon ernähren sich Bobos* eigentlich und wo suchen sie vorzugsweise ihre Nahrung? Ich fand, es war wieder einmal an der Zeit dieser Frage nachzugehen und beschloss im erst kürzlich eröffneten NENI IM ZWEITEN (das sich an einer der angesagtesten Adressen Wiens befindet) einen Tisch zu reservieren. Wie sich bald herausstellen sollte, war dieses Vorhaben keine Aufgabe, die ohne größeren Aufwand zu erledigen war. Auf der Homepage vom NENI befindet sich ein Link zu „open table“ ein Online-Reservierungs-Service. Also tippte ich brav die gewünschte Uhrzeit (18.00) und das Datum ein. Das Werkl begann eifrig zu suchen und spuckte lapidar die Meldung „17.00“ aus. Also noch einmal die Daten eingeben und warten … das Ergebnis unverändert. Aus Jux probierte ich nun „19.00“ einzugeben. Ratter, ratter - Computer says: 22.30. Ich lasse mich nicht gerne bevormunden, schon gar nicht von Cyber-Intelligenz, also wählte ich die Neni-Telefonnummer und schilderte einem freundlichen Herrn meine fehlgeschlagenen Reservierungs-Versuche. Er bat mich in 2 Stunden noch einmal anzurufen, da wäre dann jemand hier der sich mit dem „System“ auskennt. OK, kein Problem. Sicherheitshalber und weil ich von dem Run auf dieses Lokal schon gehört hatte, bestätigte ich vorerst noch online den 17.00-Uhr-Termin und wollte diesen dann telefonisch korrigieren lassen. Nach 2 Stunden also der nächste Anruf. Ich werde gebeten in einer Stunde noch einmal anzurufen, da wäre dann jemand da der sich … etc. Ich hatte keine Lust mehr und gab dem freundlichen Herren meinen Reservierungswunsch bekannt (18.00) und bat ihn, den System-Meister darüber zu informieren und gegebenenfalls die Online-Reservierung als nichtig zu betrachten. Wird erledigt, die Reservierung für 18.00 geht klar und ist somit fix. „Fein“ dachte ich, las vergnüglich die Review für das NENI im Falstaff und freute mich auf einen schönen Abend mit gutem Essen in einem tollen Lokal.
Punkt 18.00 trafen wir im NENI ein und wurden nach einem Satz meinerseits über die Online-Probleme auch schon zu unserem Tisch geführt. Nicht ohne den Hinweis, dass wir selbigen um 20.00 Uhr an die nächsten Gäste abzugeben hätten. Auf meinen Einwand, dass ich das eigentlich nicht vorgehabt hätte, fragte mich der Herr Geschäftsführer, ob man mich denn nicht bei der Reservierung darauf hingewiesen hätte. Nicht die Bohne! Das Ergebnis der darauf folgenden Diskussion war, dass wir uns vorerst einmal am 18.00-Uhr Tisch niederlassen dürfen, man werde sich dann um einen anderen Tisch kümmern.
Also nahmen wir uns hurtig die Speisekarte vor, die gleichzeitig auch als papierene Tellerunterlage dient. Ein Zwickl, ein gelber Muskateller und ein naturtrüber Apfelsaft waren rasch serviert. Ich freute mich schon seit Stunden auf die vielen Mezzes (kleine Vorspeise-Köstlichkeiten), allen voran auf die Mini-Rindfleischburger. Der nette Ober bedauerte, dass „die Chefin“ diese von der Karte gestrichen habe. Aha, bereits 1 Woche nach der Eröffnung eine neue Karte? Ja, er verstehe auch nicht warum, die Gäste wären ja so begeistert von diesen schmackhaften Burgerchen gewesen, sozusagen eigentlich der „Renner“. Ja sogar der Herr Geschäftsführer (er betonte seine Funktion mehrmals) und eine nette Servierkraft bedauerten den Verlust der wohlschmeckenden Klein-Burger.
Nachdem das gepfefferte Tempura-Huhn dasselbe Schicksal erlitten hat, der Kichererbsen-Salat und das Ruben-Sandwich bereits „aus“ waren (um 18.00?) wählten wir Hummus, Bollitos, gegrillte Paprika, Melanzani und Salsicce, einen Caesar-Salat, hausgemachte Pommes Frites mit Chutney und die Lammkronen. Letzteres, weil mir „gespaltete Wachtel“ sehr archaisch bzw. brachial vorkam und ich eigentlich nicht sehen wollte, wie so ein Piepmatz nach der Spaltung aussieht.
Zuerst kamen die Würstel. Etwas blass lagen da 4 kleine Salsicce neben einem Schälchen Senf. Geschmacklich einwandfrei aber für meinen Geschmack viel zu wenig knusprig gegrillt. Als nächstes kamen die hausgemachten Kartoffelstäbchen und der Salat mit Hühnerstreifen mit viel Parmesan drauf. Gott sei Dank war genug Käse drauf, denn das Dressing war sehr lind um nicht zu sagen geschmacklos. Keine Spur von Knoblauch oder anderen würzigen Zutaten. Ich behaupte sogar, dass in diesem Salat nicht einmal Spuren von Eigelb zu finden waren. Und das Grünzeug war schon ziemlich kraftlos, böse Zungen würden sagen: er war letschert. Dafür waren die Croutons knusprig und zahlreich. Die anderen Vorspeisen waren durchwegs OK, besonders gut schmeckten mir die Bollitos (Fleischbällchen) in würziger Tomatensauce. Hervorragend schmeckte auch das dazu servierte, selbst gebackene Brot. Im NENI befindet sich nämlich auch eine Backstube. „Denise die Bäckerin“ bietet hier ihre köstlichen, allerdings nicht ganz billigen Brote an. Ich hab mich nur kurz gefragt, ob sich diese Konzept weiterführen ließe und man in einem zukünftigen, weiteren NENI vielleicht „Kevin dem Fleischhauer“ ein Quartier einrichten könnte. Die Pommes Frites waren sehr gut, ebenso das Chutney – scharf, fruchtig, herrlich! Die Lammkronen kamen lieblos angerichtet auf einem Teller daher und waren noch so „rosa“, dass ich dachte, dem Holzkohleofen wäre schon ein wenig die feurige Glut abhanden gekommen. Ansonsten haben diese Fleischstückchen sehr fad geschmeckt, da hier extrem mit Gewürzen gespart wurde.
Es wurde also 20.00 Uhr, und der nette Kellner teile uns mit, da wir noch etwas trinken wollten, es wäre doch schön langsam an der Zeit den Tisch freizugeben … ähem. Ich erklärte ihm, dass der Herr Geschäftsführer persönlich für einen anderen Tisch zum Ausweichen sorgen wollte. Um es kurz zu fassen: much ado about nothing. Das Lokal war nicht einmal zu ¾ voll, und wir konnten an unserem Tisch sitzen bleiben, in Ruhe zu Ende trinken und hatten den Segen, so lange bleiben zu können wie wir wollten.
Mein Fazit: Wenn man eine „geile Location“ hat, kommen die Gäste in Scharen, sogar wenn vieles nicht perfekt funktioniert oder auch das Essen maximal nur durchschnittlich ist.
Eben genau das Richtige für Bobos*.
Detail am Rande:
Man hat sich nun doch entschlossen bei den Raumschiff-Stile-WCs im Keller des Neni ein "D" vor die Damentoilette zu kleben. Das ganze wurde nötig, da unzählige Männer der Meinung waren, nur sie hätten die Hosen an und schnurstracks in die falsche Abteilung gingen ;-)
Die Schock-WC-Spülung hat man jedoch beibehalten.
Ich war gerade einen Kaffee trinken - um 16Uhr scheint man hier noch nicht munter zu sein. Sowas von lustlos und langsam. Und die Toiletten sind nur per Rolltreppe im ersten Stock zu erreichen.....!