Die Top-Adresse wenn man wirklich sehr gut österreichisch Mittagessen will und noch dazu mit perfektem Preis-Leistungsverhältnis. Hier schmeckts wie bei Oma mit dem gewissen etwas vom Spitzenkoch, immer frisch!
Auch Touristen würde ich immer wieder nur empfehlen hierhin essen zu kommen, wenn sie echte Wiener Küche perfekt gekocht erleben möchten und noch dazu ein preiswertes Essen mitten in der Innenstadt suchen.
Toll finde ich auch, dass Herr Wojta selbst ausgibt und sich dafür nicht zu schade ist.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Eine Kantine in der Stadt- ein tolles Konzept, das sich wirklich sehen lassen kann.Sehr bodenständige Gericht, super zubereitet und preislich auf jeden Fall leistbar. Sehr frische Zubereitung der Speisen -> auf jeden Fall für einen Besuch zu empfehlen.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Eigentlich ist Andreas Wojtas Minoritenstüberl kein Restaurant, sondern eine Kantine. Die Speisen und Getränke müssen also selbst geholt werden. Speisen kann man nur mittags und es empfiehlt sich spätestens um 11:45 dort zu sein. Ab 12 Uhr wird der Andrang immer größer.
Die klassischen österreichischen Speisen sind von vorzüglicher Qualität. Die geröstete Hühnerleber zum Beispiel hat mir beim essen mehr Spaß gemacht, als manche Gerichte in hochdekorierten Restaurants.
Service im herkömmlichen Sinn gibt es keines (wie Eingangs erwähnt, muss man Speisen und Getränke selbst holen), aber Herr Wojta ist bei der Speisen- und Getränkeausgabe sehr freundlich und charmant.
Die Weinauswahl ist klein, der vom Chef empfohlene Grüne Veltliner war sehr gut, aber mit drei Euro pro Glas für eine Kantine nicht gerade günstig.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Super Idee - eine Kantinee, preiswert aber deutlich über dem üblichen Berner-Würstel-mit-Pommes Angebot zu machen. Viel Andrang, mittags zur 'Stosszeit' eher versieftes Ambiente - Hose habe ich danach in die Putzerei getragen, hoffentlich gehen die Fettflecken raus, Hemd kann ich zum Glück selber waschen - aber das Essen ist dafür günstig, kernig und reichlich.. Man darf allerdings keine Haut Cuisine erwarten, was Herr Wojta im TV bringt liegt (zumindest bei unserem Besuch) eher drüber. Negativer Nebengeschmack - man hat das Gefühl dass man eigentlich schon zu lange dort ist und fertigessen sollte...nicht weil man sich im vollen Lokal nicht wohl fühlte oder zu lange auf den Sitzplatz wartet während das Essen kalt wird sondern weil einem alle anderen, Mitarbeiter wie auch Wartende dieses Gefühl recht offensiv vermitteln. Ach ja - eines passt perfekt zur Kantine - es gibt zwei Klassen, die aus dem inneren Kreis der Kantine, die dazu gehören - und die, die wie wir nur vorbeischweifende Gäste sind. Nicht so bald wieder, obwohl das Preis-Leistungs-Verhältnis, nimmmt man nur das Essen, recht fair ist.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Letzter Kommentar von dr.prima am 03.02.2011
"Hose habe ich danach in die Putzerei getragen, hoffentlich gehen die Fettflecken raus, Hemd kann ich zum Glück selber waschen"
vielleicht solltest du mal richtig essen lernen
Andi Wojta und seinem Team gelingt im Minoritenstüberl ein - soweit mir bekannt - einzigartiges Kunststück. Nämlich jenes, hochwertiges und dennoch preiswertes Kantinenessen anzubieten.
Eine ganz solide Wiener Wirtshauskost wird hier angeboten. Ohne Schnörksel, ohne Experimente. Und ohne Geschmacksverstärker! (so behaupte ich hier einfach einmal)
Das Mittagsmenü besteht aus Suppe und Hauptspeise und kostet 6 Euro. Ein Preis der für die Innenstadtlage so ziemlich die Untergrenze darstellt. Und wie wirkt sich das auf die Qualität aus? In keinster Weise negativ! Die Rindssuppe ist ein Genuss und glänzt mit vollem dichten Aroma. Wen hier ein Verlangen nach Maggi - welches in diesem Hause ohnehin nicht zu finden ist - überkommt, dem ist wohl in kulinarischer Hinsicht nicht mehr zu helfen.
Die a la cart Gerichte kosten zwischen 6 und 13 Euro. Erwähnenswert sind die klassischen Wiener Schmankerl wie gefüllter Paprika, Grammelknödel, Rindsroulade, Schinkenfleckerl sowie ein paar mediterran angehauchte Gerichte wie Lasagne oder Spaghetti.
Das Minoritenstüberl ist ein reiner Kantinen-Betrieb, das heißt es gibt keine Kellner sondern man muss sich selber anstellen. Bedient wird man hierbei von Andi Wojta höchstpersönlich, der trotz stressigem Mittagsgeschäft nie seinen Charme verliert. Auf Zack sind auch die Damen im Hintergrund.
Aufmerksam ist das Personal auch was das Abräumen der Tische betrifft, was ja nicht immer der Fall ist in Selbstbedienungsrestaurants. Daher auch meine hohe Service-Bewertung trotz Selbstbedienung.
Das Ambiente ist rustikal und sehr gepflegt, das Publikum sehr angenehm.
Wenn man etwas bemängeln kann dann ist das die beschränkte Getränkeauswahl und der Umstand, dass wenn man etwas später kommt (also zb. erst nach 13 Uhr) schon viele Gericht von der Karte gestrichen wurden weil sie bereits ausverkauft sind. Eine - durchaus verkraftbare - Kehrseite des Mottos "Qualität vor Quantität".
Der durch das Fernsehen berühmt gewordene Kantineur Andi Wojta beherrscht und liebt die echte Wiener Küche wie kaum ein anderer. Es wird täglich frisch gekocht was beim Andrang auf seine Kantine im Unterrichtsministerium auch nicht zu vermeiden ist.
Wojtas Rindsroulade und Grammelknödel sollte man auf jeden Fall einmal gegessen haben.Was meinst du zu dieser Bewertung?