Trotzdem der großzügige und überdachte Außenbereich gegen 22.00 Uhr halb leer war, beflegelte uns der Kellner regelrecht, dass wir keinen Tisch reserviert hätten und er den Gastgarten eigentlich schon schliessen wollte und wir ausnahmsweise Platz nehmen dürften. Die bestellte Mineralwasserflasche zum hervorragenden offenen Wein (exzellente Weinkarte) kam nicht und die schön arrangierten Vorspeisen waren aufgrund deren Miniportionen unangemessen teuer.
Seine fehlende Motivation setzte sich fort, indem trotz leerer Gläser nicht nachgefragt wurde, ob wir vielleicht noch ein Glas Wein haben wollten. Den eigentlichen Gedanken des Steakessens haben wir damit verworfen. Enttäuschend - Wiederkommen fraglich.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja1Nein6Gefällt mirLesenswert
Spontan haben wirnentschlossen, zum Ausklang eines anstrengenden Kurstages dieses Lokal aufzusuchen.
Sofort waren wir begeistert von dem gemütlichen, etwas altmodischen Ambiente. Das Personal war sehr freundlichnund hilfsbereit und konnte bestens Auskunft über Speisen und Getränke geben.
Das Essen an und für sich war hervorragend; perfekt angebratenes Fleisch und deliziöse Beilagen, auch für meine Freundin, die eigentlich kein Fleischfan ist.
Wir waren vor Weihnachten mit der Arbeit dort Abendessen, und es war recht durchwachsen.
Das Ambiente finde ich durchaus nett, aber nichts besonderes. Eigentlich wie ein nobleres Bierlokal.
Die Kellner waren sehr nett und bemüht aber zeitweise etwas überfordert, obwohl das Lokal nicht einmal halb voll war.
Zum Essen hatten eigentlich alle diverse Steaks. Ich das Wagyū Steak. Dieses war in allen Punkten perfekt. Wahsinnig zart, perfekt innen rosa und ganz leicht blutig (wie bestellt), einfach ein Traum. Ein Traum der aber auch €88,- für ein 200g Steak kostet. Aber auch die Steaks vom Angus und Herford Rind waren hervorragens und sind billiger (um die 30,-). Dazu hatten wir diverse Hausgemachte Chutneys und Pommes, die auch zu empfehlen sind. Zum Nachtisch hatten wir verschiedene Eissorten mit Früchten, ebenfalls top.
Das Essen also wirklich ausgezeichnet, was bei den Preisen aber auch das mindeste ist was man erwarten kann.
Nun das große Minus! Also wir zahlen wollten, wurden wir erst 10min ingnoriert. Dann haben wir festgestellt, dass offensichtlich der Computer abgestützt war und sie alle Bestellungen verloren hatten, da es keine handschriftlichen Aufzeichnungen gab. Dies hatte zur Folge, dass für 20min überhaupt niemand im Lokal bezahlen konnte, und ab dann hintereinander nachdem man selbst aufgezählt hat was man alles hatte, und der Kellner dann die Preise aus der Karte gesucht hat und alles addierte. Und das bei etwa 35 Gästen. Ergo mussten wir in Summe 45 Minuten warten, bis wir zahlen konnte! Es gab zwar eine Entschuldigung, aber keinerlei Entschädigung in Form eine Reduktion oder einem Gutschein oder einem Angebot für ein Getränk in der (sehr schönen) Bar. Und das finde ich echt letztklassig!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja7Nein10Gefällt mirLesenswert
Wie immer im Leben gibt es halt mehrere Meinungen- akzeptiere die Ihrige, meine ist es nicht. Völlig richtig: Service ist mehr als nur Essen&Getränke bringen, Service ist aber auch nicht nur ein Teil eines Gesamten. Wenn ich den Vergleich mit Hoffmanns Erzählungen, die wirklich fantastische Oper in 5 Akten von Jacques Offenbach in der Inszenierung von Olivier Py, heranziehen darf: Der 4 Akt war grauenvoll, die restlichen aber grandios- ich würde deswegen keine 0-er Bewertung- steht für Ungenügend- abgebenGefällt mir
1. Ambiente
Das Ambiente an sich ist sehr gemütlich und einladend - wenn dann nicht das völlig überforderte, unterbesetzte und unaufmerksame Servicepersonal wäre. Außerdem: Bei derartigen Preisen Entgelt für die Abgabe von Mäntel, ist einfach lächerlich. Auch wenn es nur 0,9 € sind: Muss das sein? Das sollte auf jeden Fall im Service inkludiert sein.
2. Service
Absolute Frechheit. Es ist offensichtlich, dass das Personal massiv unterbesetzt ist und nicht mit dem Austragen der Speisen nachkommt. Zusätzlich mangelt es den meisten an Freundlichkeit. Nachdem unsere Hauptspeise serviert wurde, warteten wir 1 h bei leeren Gläsern, ohne dass wir auch nur angeschaut wurden! Uns wurde kein Wein empfohlen; es wurde nicht gefragt, ob alles gepasst hat; es wurde nicht nach Wünschen gefragt; ob wir Desserts / Wein / Cocktails / Digestiv bestellen möchten - NICHTS.
Und das obwohl wir mitten im Lokal gesessen sind. Die Rechnung wurde uns auf den Tisch geklatscht ohne eine Wort. So eine derartige Unfreundlichkeit zerstört jeden Abend.
3. Essen
Gut, aber auch nicht mehr. Sehr zu empfehlen ist die ausgezeichnete Vorspeise vom Thunfisch (3erlei). Das Tartar war gut, geschmacklich aber bloßer Durchschnitt.
Bei der Hauptspeise gab es neben einem sehr guten Filet Mignon, zähe - aber geschmacklich sehr gute - Rindsbackerl (und nicht so zart wie sie sein sollten!).
Auf das Dessert verzichteten wir, nachdem wir bereits 1 Stunde nicht vom Service beachtet wurden.
4. Cocktails
Die Cocktails waren ausgezeichnet, wir probierten allerdings nur 2.
=> Insgesamt bietet das Livingstone gutes bis sehr gutes Essen zu relativ gehobenen Preisen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt aber definitiv nicht.
=> Wir fühlten uns absolut nicht wohl oder willkommen, da wir schlichtweg ignoriert wurden. Bei Restaurants solcher Klasse, sollte dies kein Thema sein.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja10Nein1Gefällt mir3Lesenswert
Ach, magic, da gibt es wohl keine unverrückbaren Regeln. Ich liebe Restaurants, wo man mich nach dem gewünschten Würzungsgrad und den Würzungsmitteln fragt und mir dann während der Zubereitung am Tisch Kostproben zur Feinabstimmung anbietet.
Das läßt sich natürlich nur in Restaurants der Oberliga verwirklichen.
Aber die Fleischqualität und Hackart, die sollte man überall befriedigend anbieten können.Gefällt mir1
Die Speisen sind in Ordnung, allerdings der Service lässt schon sehr zu wünschen übrig. Hier herrscht gar keine Ahnung davon, was der Gast braucht, besonders Damen gegenüber.
Mehr Einfühlungsvermögen würde keinesfalls schaden.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein16Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von letstrytoday am 13.12.2012
Mal sehen wie es heute am abend wird. hoffe das service hat sich diese bemerkungen zu herzen genommenGefällt mir1
Haben vor vier Monaten einen Tisch für 15 Personen reserviert - wurden mit einer nicht vereinbarten Menükarte konfrontiert und auch abgespeist. Nach dem Gespräch mit dem Chef stellte sich heraus, dass das Restaurant mit ,,Gruppen" ab 11 Personen nur auf Menübasis um € 43,-- serviert. Die Enttäuschung war groß, da wir uns auf einen kulinarischen Abend gefreut hatten. Wir scheiterten bei dem Versuch einige Steakvarianten aus der Speisekarte zu ordern - der Chef hatte nicht genügend Steaks in der Küche vorrätig !!!!!! Die Vorspeisen waren mässig - die Steaks gut - bei den Nachspeisen wurde keine Auswahlmöglichkeit angeboten - es wurde nur Süsses serviert. Schade, dass die vielversprechende Speisekarte von uns nicht durchgekostet werden konnte - auf die guten Weine lt. Karte haben wir dann auch verzichtet. Werde dieses Lokal sicher nicht mehr besuchen und weiterempfehlen.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja6Nein5Gefällt mirLesenswert
Sehr nettes Restaurant mit ausgezeichnetem Essen. Tolles Ambiente und sehr leckere Cocktails/Weine. Preislich noch im Rahmen allerdings schon sehr hochpreisig. Die Toiletten gehören hier unbedingt erwähnt, kling blöd aber die sind der Hammer! Ansonsten kann man nach einem netten Essen im Restaurant runter in die Bar gehen. Auch die ist sehr schön, elegant, zeitlos u tolle Auswahl an Getränken!Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein8Gefällt mirLesenswert
Ich war am Wochenende erstmals mit meinem besten Freund im Livingstone und möchte kurz meinen Eindruck schildern.
Zugegeben, für die Preisklasse habe ich gleich von vorn herein hohe Erwartungen an Service und Qualität gehabt. Letzteres wurde auch vollkommen erfüllt. Die Steaks waren butterweich, innen warm, die Beilagen ebenfalls perfekt. Hier gibt es wirklich nichts zu meckern.
Die Wartezeit fürs Essen war mit ca. 15 Minuten absolut in Ordnung!
Aber beginnen wir beim Anfang - wenn man das Lokal betritt gibt es Links ein Pult wo man empfangen und zu seinem Platz begleitet wird (wir hatten reserviert). Leider war in unserem Fall keiner an diesem Platz und wir mussten erstmal warten bis nach 1-2 Minuten ein Kellner kam und uns zum Platz begleitete. Da das Lokal dazu noch sehr gering ausgelastet war für mich unverständlich. Wenn es so einen Platz gibt, sollte er auch besetzt sein!
Das Livingstone ist sehr sehr dunkel, aber noch ok. Was gar nicht angenehm war, war die Hitze. Bei gefühlten 30 Grad wirds schon mal schnell feucht unterm Hemd.. eine Klimaanlage gibt es nicht, ein Deckenventilator - nicht eingeschaltet.
Wir saßen in der oberen Etage, die bis auf 3-4 besetzte Tische komplett leer war. Trotzdem bekamen wir einen Tisch gleich neben einem anderen besetzten Tisch. Dieser stand nur einen halben Meter neben uns. Privatssphäre somit null.
Das "schlimmste" an dem Abend war der Kellner, welcher auf uns absolut demotiviert und schlecht gelaunt wirkte. Die Bestellung wurde mal so ruck zuck abgearbeitet, hektisch, kein Lächeln, keine Motivation. Da waren wir schon sehr überrascht. Dies ging leider den ganzen Abend so. Ein weiterer Kellner, der uns auch beim Dessert bediente war da sehr viel angenehmer.
Unterm Strich halte ich den Preis im Gesamtpaket, trotz der sehr hohen Qualität der Steaks, für nicht gerechtfertigt, da man am drum herum einfach viel mehr rausholen könnte. Ich möchte den Service nicht erleben, wenn das Lokal komplett gefüllt ist.
Von einem weiteren Besuch sehe ich daher künfitg ab.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja15Nein1Gefällt mir2Lesenswert1
Schöne, einladende Räumlichkeiten.
Der gegrillte Oktopus war sehr zart und mit feinem Grillgeschmack. Das Gemüse frisch und knackig.
Das Dry Aged Beef bleu gebraten sehr zart und auch im Kern handwarm.
Die Linsenbeilage war geschmacklich langweilig und die Sauce "Cafe de Paris" hatte nichts mit dem Original gemein. Das war eine mässig abgeschmeckte Allerweltssauce nach Fantasierezept.
Zum zweiten Steak eine Pfeffersauce zu bekommen, war für den Kellner eine zu grosse Herausforderung. Somit war kein Vergleich möglich.
Der Kellner war seiner Sache nicht gewachsen. Eine unangenehme Mischung aus Überforderung, Aufdringlichkeit und Anmassung. Dafür war er aber auch jederzeit verfügbar und sofort zur Stelle wenn etwas gewünscht wurde.
Eine riesengrosse Weinauswahl wird präsentiert. Den Wein zu treffen, der auch erhältlich ist, ist allerdings Glückssache. Der Kellner muss auch erst nachschauen gehen.
Gutes Essen, nette Ambiance, aufmerksamer Kellner, die Preise sind angemessen.
Alles in allem ein Besuch wert, aber nicht so speziell, dass ich da Stammkunde werde.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja5NeinGefällt mir1Lesenswert
Alle Speisen und Getränke waren von höchster Qualität, auch die Präsentation war ansprechend. Der beste Caesar Salad den ich je gegessen habe! Einzig die Steakfries waren für meinen Geschmack zu fett und über Rosinen im Coleslaw kann man streiten ;-) Das Service war 1a und sehr aufmerksam, sehr gute Weinempfehlung. Beim Ambiente keine Bestnote von uns, weil es im Lokal insgesamt sehr laut ist und man von den Nachbarn meist mehr hört als von seiner Begleitung. Insgesamt aber ein schöner und kulinarischer Abend.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?JaNein6Gefällt mirLesenswert
Speisen von guter Qualitaet, butterweicher Octopus, tolle Weinkarte, aufmerksamer Service. Genial ist der angeschlossene Planters Club mit oftmals interessanten Live-Gigs.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein13Gefällt mirLesenswert
Wir mussten 10 min warten, um unsere Aperitifs bestellen zu können.
Das Beef Tartar vom Angusrind war in Ordnung, die Kartoffelcremesuppe war auch zufriedenstellend, es hat allerdings 45 min gedauert, bis wir unsere Vorspeisen bekommen haben.
Das Filet-Steak vom Waldviertler Simmenthaler Bio-Rind entsprach leider nicht den Erwartungen.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja1Nein7Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von Unregistered am 21.03.2012
da gehts nicht um Haar in der Suppe-. Auch wenn es eines der besten lokale in Wien sein soll: 45 Minuten auf die vorspeise und 19 Minuten auf den Apero zu warten kann speziell in einem der besten Lokale Wien nicht sein: Darum Service 1 oder 2 aber kein - Gefällt mir1
Wir waren mittlerweile sicher über 20 mal im Livingstone. Grund genug eine Bewertung zu schreiben. Zuerst malunsere Highlights:
1) Die unglaublichste Vorspeisenvariation (Hors d´oeuvre), die ich kenne. Normalerweise erwartet man sich kleine Teaser auf einer Platte/Teller. Hier kommt eine Etagere mit einer Köstlichkeit nach der Anderen. € 18,50, die jeden Cent wert sind.
2) der beste Bellini in Wien - mit Pfisrichpürree und nicht abgepacktem Mark oder Saft in der richtigen Mischung mit Prosecco.
3) das beste Beef Tartar in Wien - das es vom Angus Rind kommt, ist fast schon dekadent
4) das beste Angus Steak - vom Wagyu bin ich nicht so begeistert.
5) Die beeindruckendste Nachspeisenvariation auf einer Etagere mit einer Creme Brulee, die ihresgleichen sucht- und das um € 13,50 pro Person
6) Eine Weinkarte, die mit den besten Restaurants in Wien locker mithält - und preislich weit unter dem üblichen Niveau (z.B. einen Cabernet, Kanonkop Stellenbosch 2005 um knapp € 60.-) verbunden mit einem Somelier, der sich wirklich auskennt.
Last not least - wir sind Raucher - der getrennte Raucherbereich im China Room ist der schönste Platz in einem Wiener Restaurant, wo Rauchen gestattet ist.
Nun die Nachteile:
1) Die erwähnten Schwächen des Service, die erwähnt wurden, stimmen m.E. bedingt. Im Raucherraum läufts problemlos - da sind auch nur 6 Tische (bitte, falls Raucher, gerade zum Wochenende hin Tisch vorreservieren). Die Commis haben hier den Überblick. In der Nichtraucherzone schwankt das Service im 1. Stock und Erdgeschoß manchmal. Je nachdem wer Chef de Rang ist. Die Tischreservierung war immer perfekt, ebenso der Empfang. Die Commis wirken manchmal verträumt und sind vergeßlich sowie über die Speisen nicht wirklich informiert. Dies ist fast schon Livingstone Tradition (ist mir bereits bei meinem ersten Besuch 1999 aufgefallen). Wir lösen das Problem immer dadurch, daß wir die Commis bitten, einen Chef de Rang, den Somelier oder Leiter zu holen, wenn wir etwas ausgefalleneres oder Beratung brauchen.
2) Die Küche hat manchmal - vor allem in der Tageskarte - eine leicht Schwankung zu asiatisch-europäischen Fusion Experimenten, die uns bisher bei jedem Mal NICHT geschmeckt haben. Wir lieben das Livingstone für die Standards - und die sind wirklich seit Jahren auf sehr hohem Niveau
Mehr Negativpunkte fallen uns nicht ein, daher die Bewertung.
Ach ja, der Preis - für das Ambiente, die Qualität der Küche und die Weinauswahl ABSOLUT gerechtfertigt. Wir verlassen das Lokal nach 4 Gängen und einer Flasche Wein mit 2 Apiritf, 2 Digestif und 2 Espresso im Schnitt um € 100 - 110 pro PersonWas meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja6Nein1Gefällt mir3Lesenswert1
@Katkey:
Ich gebe Dir absolut Recht - mit den Steaks in N.Y. hält die Steak-Küche in Österreich sicher nicht Schritt. Es ist nicht nur die fehlende Qualitätskontrolle und Nomenklatur sondern auch einfach das Fehlen guter Steak Köche. Ich kenne das Del Friscos in N.Y. und in Boston. Beide sind U.N.G.L.A.U.B.L.I.C.H. In N.Y. war ich nur im Wolfgang`s in Highland - ich nheme an, du meinst aber das Wolfgang`s in der Park Ave in der City - da hab ich das letzte Mal keinen Platz bekommen - steht aber nach deinem kommentar auf meiner To-do Liste
Ich verbringe im Schnitt jedes Jahr 2 Monate in Brasilien und in Argentinien - wobei mir die argentinischen Angus Steaks 100x besser schmecken als die besten Steaks in Brasilien (hier mein Churrascaria Liebling das Porcao in Flamengo - das auf Ipanema ist überfüllt und hat schlechtes Service). Tip für alle die einmal nach Argentinien fliegen: das Restaurant 1880 in San Telmo/Buenos Aires - die bestge Parilla in der Stadt und ein für Gaumen, Nase und Auge beeindruckendes Ess-Erlebnis
Was das Fleisch im Livingstone betrifft - ich kann 100% garantieren, daß das Fleisch NICHT gefroren war - wieso? Durch wirklich reinen Zufall kenne ich den Großhändler, der für 99,9% der Wiener Lokale ( und auch für das Livingstone) das Angus Rind per Flugzeut importiert - er ist ein Patient von mir - seither habe ich auch für meine privaten Abende unter Freunden frisches, butterweiches Angus und im Sommer sehr gute Picanha. Gebe Dir gerne den Kontakt in 1030 wo du auch gerne in seine Lagerhalle kannst, um das frisch gelagerte Fleisch zu begutachten und das Abpackdatum auf dem originalen argentinischen Aufkleber verifizieren kannst. Das Fleisch kommt übrigens direkt aus Argentinien mit der LH über Frankfurt (nicht über die USA, wie in einigen deutschen Lokalen, die ich kenne) und zergeht wie Butter auf der Zunge. Kilopreis € 38.- unter Freunden :-D
Kompliment übrigens - ich freue mich endlich mal irgendwo fachsimpeln zu können - hatte schon die Befürchtung, daß in Wien und Umgebung die Gourmets ausgestorben sind :-DGefällt mir1
Nun habe ich es endlich geschafft!!!
Eine Zeitreise in die Genüsse der Konolialzeit, in schummrig, chilligem Ambiente - ein Traum für Menschen die Besonderes lieben, die sich auf Experimente einlassen wollen und die es lieben mal abwechslungsreich zB im Konolialstil zu speisen - ein MUST wenn man einfach gute Küche mag, die aus den Küchen der Wienerstadt herausragt....
Wir waren 2 - auf dieser kulinarischen Zeitreise in eine andere Dimension der kulinarischen Gastlichkeit und Gaumenfreude - wenn auch nicht alles dem mitteleurpoäisch, wienerischem Gaumen geläufig zu sein scheint - nur Mut Wanderer in die kolonialen Zeiten - geniesse es und trau Dich...
STARTERS
Pralinen vom Meer € 15,50
Thunfisch auf Papaya mit Wasabimayonnaise
und Biolachs auf Avocado mit spicy Mayonnaise
Bewertung: einzigartig, und ungewöhnlich zugleich ein wahrer Genuss am Gaumen - und sehr zu empfehlen...
Thailändische Kokossuppe € 9,80
mit Garnele, Fisch, Ingwer, Koriander, Jungzwiebel
und feinen Reisnudeln
Bewertung: Hmmm woe einem pawlowschen Hund rinnt mir der Gusto-Speichel im Mund zusammen ob dieser Gaumenfreude...
MAIN COURSE
Salzwasser-Tigergarnelen mit Safran-Currysauce € 22,50
Knollensellerie, Fenchel, Karotten, frischem Ingwer
und ein wenig Chili
dazu
Teriyakigemüse - Teriyaki vegetables € 4,90
Bewertung: Meine Begleitung war sehr erfreut und dreht die Augen - es schien ihr ausserordentlich zu schmecken was sie mit einem hmmmmm das ist gut bewertete....
STEAKS VOM LAVASTEINGRILL ANGUS BEEF 260 g € 31,00
dazu
Baked Beans mit knusprigem Speck - Baked beans with bacon € 4,50
Steakfries - Steakfries € 4,90
BBQ-Salsa, Pfeffersauce
Bewertung: Was soll ich sagen - es war traumhaft zart, leicht blutig - eben so wie ein Steak sein muss und darf - einfach Spitzenklasse so soll ein Steak sein, und die Beilagen harmonierten perfekt zu der Harmonie aus Grill, Fleisch und Geschmack....
Als Nachspeise:
Warmer Schokoladekuchen € 9,50
auf karamellisierter Orangensauce,
mit Kumquat und Cointreaueis
Bewertung: die kleinen drolligen Möchtegernorangen mundeten genauso wie der wirklich schokoladige Kuchen... laut meiner Begleitung ein Traum in Schoko - also ein Frauen glücklich Macher...
und
Gestochener Parmesan mit Anti Pasti € 8,20
Bewertung: Ja so soll er sein nicht gehobelt - sondern gestochen in kernigen Teilen mit der gehörigen Portion an Antipasti dazu es war ein kaum zu bezwingender Abschluss - aber es MUSSTE einfach sein....
Beeindruckend, aber auch ein wenig überfordernd die Weinkarte die sich wie ein weltweites Sammelsurium an Genüssen in Weiss und Rot liesst.... aber auch Austria´s berühmteste Winzer sind vertreten...
Die Dame hatte einen Chardonnay Zahel „Bellevue”, 2007
und die 0,75l Flasche war am Ende trocken wie die Sahara
Meine Wenigkeit versuchte sich in einem Merlot aus Chile
Montes „Alpha” Apalta Vineyard, 2007
und beides war im Verhältnis Preis zu Leistung unschlagbar.....
Zugegeben der Abend strapazierte die Geldbörse mit fast 300 € aber es war es Wert - kolonial zu dinieren - in einem unglaublich schönen Ambiente, bestens begleitet durch die kolonialen Kräfte an der Theke und im Service - ein wunderbarer Abend - mit Gaumenfreuden und Genüssen wie er seinesgleichen sucht...Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja10NeinGefällt mirLesenswert2
Beeindruckende Weinauswahl / Faszinierend gute Küche (das Thunfischsteak ist der Hammer) / Service: Restaurantleiter sehr engagiert, restliches Service könnte aufmerksamer seinWas meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?JaNein4Gefällt mirLesenswert
Auch wenn es hier mehr als nur Steak gibt, das Wagyu-Beef sollte man probiert haben - Geld sollte keine Rolle spielen.
Speisen sind generell top und die Tatsache, dass man hier bis spät in die Nacht warme Küche hat ist ein immenses Plus.
Leider hat das Service stark nachgelassen.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein3Gefällt mirLesenswert
Das Carpachio vom Wagyu Rind ist wirklich ein Gedicht, hat mit über 30 Euro aber natürlich seinen Preis. Auch die thailändischen Vorspeisen (zB Thai Basket für 2 Personen) und Steaks sind sehr empfehlenswert. Manchmal findet man in den Speisen jedoch absolut unpassende Gewürze, wie zB Kardamom im Beilagenmais?! War kein so berauschendes Geschmackserlebnis. Service durchaus in Ordnung, Stimmung gemütlich-chillig, im Allgemeinen aber etwas zu düster für ein Speiselokal. Riesige Weinkarte mit tollen Weinen aus aller Welt!
Generell ist das Lokal meiner Meinung nach zwar etwas überteuert, aber trotzdem einen Besuch wert!
Ewig waren wir nicht mehr im Livingstone, just an einem der heissesten Tage im Juli 2010 in grosser Runde. Gleich vorweg - glauben Sie dem Falter Lokalverzeichnis nicht alles - das Livingstone mag im Barbereich eine Klimaanlage haben, aber die bläst, bei offenen Türen, vergebens. Das war allerdings die einzige Enttäuschung. In der Pawlatschen sassen wir ebenso nett wie stylish, wenn auch etwas nieder. Die Speisen waren durchwegs gut bis sehr gut, reichlich für das sommerliche Wetter. Dass der perfekt gegarte Thunfisch leider eine Faszie mitten durch hatte führte zu erhöhtem Arbeitsbedarf, geschmacklich aber - und wie erwähnt auch vom Gargrad her - delikat. Die Weinkarte, besonders die schwarzen Seiten, sind alleine Grund hinzugehen - allerdings leider schwarz, weill für uns Normalverbraucher bei aller Begehrlichkeit kaum leistbar. Leistbares gibts aber genug und wir genossen gemischten Staz vom Roten Haus. Am Ende noch Glück gehabt: keine Gelsen an dem Abend! Übrigens: an unserem Tisch wurde mit VISA und Diners gezahlt, was die Frage nach den cc's wohl beantwortet. Schade dass wir für einen Absacker im Planters zu müde waren...Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja4Nein1Gefällt mirLesenswert
Danke, Gast! Mein Fehler, ich hätte mir die 10 Buchstaben nicht sparen wollen sollen, mea culpa (das heisst meine Sünde), die macht der Gewohnheit. Die 'Faszie' (von der wortstammmässig übrigens auch die Faschisten kommen, nach den 'Bündelträgern' die altrömische Ehrenpersonen begleiteten) in diesem Fall war die etwas derbe haut, die beim Fisch und Tier, in diesem Fall beim Thunfisch, einzelne Muskelbündel umhüllt. Gibt's dafür auch eine gastronomisch verbreiterte Bezeichnung? Wäre mir leider nicht geläufig, mein Fleischhauer sagt auch so dazu...('...und soll ich Ihnen gleich die Faszie auch entfernen?')Gefällt mir1