Von den Kritiken auf dieser Webseite darauf hingewiesen, besuchte ich kurz nach meiner Rückkehr nach Wien dieses Lokal.
Es ist ein typisches “hole in the wall”, wie schon einige Kommentator/inn/en bemerkten: ich mußte da an die Unzahl kleiner Lokale (so wie eben Kuishinbõ, oft sogar kleiner noch) in einer kleine Seitengasse an der Westseite der Shinjuku Station in Tōkyō denken, wo Mitte der sechziger Jahre, also vor dem riesigen Umbau der Gegend, diese den aus dem Büro zurückeilenden “sarari-man” (kleinen Angestellten) eine weite Auswahl von Imbissen und Sake zu günstigen Preisen offerierte.
Daher muß man meine Bewertung des Ambiente: "sehr gut" beurteilen... es trifft für diese Art von Lokal zu; man soll sich kein Sacher erwarten.
Das Lokal ist also winzig (acht Sitze: vier links, vier rechts). Keine Reservierungen. Öffnungszeiten: mittags bis 21:30 Uhr, täglich außer Sonntag. Um sechs, sieben Uhr abends herum hat man oft keine Chance, einen freien Platz zu finden.
Das Speisenangebot ist limitiert… wie es eben in einem solchen Lokal ist… die beliebten japanischen “fast food” Gerichte: Nudeln (udon; soba), Reisgerichte… an die sieben udon-Gerichte, fünf soba-Gerichte (kalt wie auch warm), bestens zubereitet; Donburi-Reisgerichte (große Schale Reis, mit “irgendwas” darauf… z.B. teriyaki Hendl, oder kushikatsu (Rindfleisch auf Spieß)); und auch — überraschenderweise — gegrillten Aal auf Reis (unagi-donburi), eines meiner Lieblingsgerichte, ein richtiges Schmankerl (nicht billig — na ja, in keinem der Wiener japanischen Restaurants billig, falls erhältlich — aber gut). Sogar Curry Reis ist auf der Speisekarte an der Wand… typisches Studentenessen in Japan. Auch mehrere “Menu”s (teishoku) gibt es... werde ich nächstes Mal ausprobieren. Für den Vegetarier, eine Anzahl von Tofu-Gerichten. Getränke aus dem Kühlschrank beim Eingang: Bier (auch Kirin und Asahi), soft drinks. Sake gibts natürlich, obwohl dieser (Marke: Õzeki) einen für mich ungewöhnlichen, sehr penetranten Alkoholgeruch und –geschmack hatte… Außerdem wird er nicht in tokkuri (kleine Keramikflasche — 180 mL) angeboten, sondern nur ein einem überdimensionalen choko (Keramik-Trinkschälchen — ??? mL); ist auch, habe ich gefunden, verhältnismäßig teuer.
Die Familie — aus Kyōto — kocht: Mann, Frau, deren Kinder… Qualität ist wie gesagt sehr gut; auch sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Bedienung ausgezeichnet… ein typisch japanischer Familienbetrieb also, im besten Sinne des Wortes.
Für einen “authentisch” japanischen Imbiß bestens zu empfehlen (zum Thema “Authentizität”, siehe mein Kommentar zum Restaurant “Hidori”)… erinnerte mich an meine Studienzeit in Tōkyō. Wie man sich denken kann, weniger geeignet für ein romantisches tête-à-tête Dinner.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja13Nein2Gefällt mir10Lesenswert5
Eines der besten Japan Restaurants in Wien , seit Jahren gleichbleibend höchster Genuss. Hervorragende Udons .Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?JaNein8Gefällt mirLesenswert
eine großartige Bereicherung für Wien. Jetzt wissen wir, was uns so lange gefehlt hat. Austattung spartanisch, Service sehr freundlich, Küche exzellent. Einfache aber sehr schmackhafte japanische Hausmannskost. Guter Algensalat, sehr guter Sesamspinat, mein Favorit - Oyako Don.
Walt hat schon insofern recht als auch ich als Nichtkenner des Lokals, trotz einer "5" = "AUSGEZEICHNET" bei den Speisen, absolut keine Info haben, was dort so vorzücglich gespeist wurde - vom Rest rede ich ja gar nicht einmal...
Ausser eines guten (="3") Algensalates und eines sehr guten (="4") Sesamspinates wissen wir NIX!
Das winzige Lokal (Nichtraucher) - innen an der Wand gerade 8 Plätze mit Barhockern und im Sommer 2-3 Tischen draußen - wird von einem japanischen Ehepaar aus Kyoto geführt.
Für die die Authentizität des Ambiente gäbe es eine 5: in Japan gibt es viele kleine Lokale, die nur ein paar Barplätze haben, innen sehr einfach, fast schäbig, aussehen und trotzdem hochklassiges Essen und auch zu ebensolchen Preisen servieren. Und genauso ist es hier – das Aussehen und Essen, nicht die Preise. In Österreich würde man das Ambiente wahrscheinlich eher mit 1-2 bewerten, also nehme ich den Mittelweg. Aber solche japanischen Lokale sind ja nur zum Speisen und nicht wie in Österreich üblich, zum Verweilen und Trinken nachher gedacht. Man kann hier auch Essen bestellen und es nachher mitnehmen.
Zu Essen gibt es japanische Hausmannskost und all die Sachen, die man sonst in Wien fast nicht bekommt. Die "Speisekarte" hängt in Form von Zettelchen mit den japanischen Namen der Gerichte und der deutschen Erklärung an der Wand (ich lasse die japanischen Namen jetzt einmal weg, obwohl die Gerichte dann ziemlich banal klingen):
Es gibt eine Abteilung für Gemüse: z.B. Seetangsalat, Spinat, Kürbis, Lotoswurzeln, in Miso gegrillte Melanzani, Algen, Edamame, Natto und sogar Kimchi (ja: das ist ein koreanisches Gericht und ja: das isst man auch in Japan, so wie man in Korea auch Sushi isst).
Eine Vielzahl von Udon- und Soba-Nudeln in diversen Suppen mit Fleisch, Fisch, Tofu, Gemüse oder Curry und auch Tofugerichten (kalt, warm, in Sauce, mit Thunfisch, …).
Eine weitere Abteilung umfasst Fisch: Takoyaki (Oktopus in einer Art Teig mit Sauce), gegrillter Stockfisch, gegrillter Tintenfisch und Thunfisch mit Yams oder Natto und dann noch eine "Menü" (Teishoku)-Abteilung (mit Misosuppe): z.B. Kroketten-Menü, Teriyaki-Menü, Shogayaki (mit ingwer gebratenes), Spieße, usw. und verschiedene Donburi (Reis mit irgendwas drauf) wie Lachs, Thunfisch, Spieße, Huhn mit Ei, Kroketten oder Curry-Reis.
Früher gab es hier auch Okonomiyaki ("nach Deinem Geschmack gebraten"), ein eigentlich geniales "Restlessen", das man mit Fleisch, Fisch, Gemüse, Tofu, etc. zubereiten kann, welches man mit Mehl, Ei, Kohl usw. mischt und auf dem Teppan brät, das habe ich diesmal leider nicht entdeckt
Sushi gibt es nicht außer Onigiri (gewürzte Reisbällchen meist mit Nori umhüllt) und ein paar Sorten Maki mit Gemüse (California) oder Lachs und Thunfisch.
Wer eine Nachspeise will, kann Eis haben (Matcha, Sesam, etc. mit oder ohne Azuki-Bohnen).
Trinken kann man neben Bier (auch Sapporo), G'spritzten, Tee, Softdrinks auch Ramune (eine Art japanisches Kracherl, das Erinnerungen wach werden lässt – habe ich sonst noch nie in Wien gesehen).
Da es Mittag war wollte ich nur eine Kleinigkeit - Maguro Natto (Thunfisch mit vergorenen Sojabohnen) - bestellen, darauf hätte ich 1 Stunde warten müssen, da es ihn gerade nicht gab. Also wählte ich Zaru-Soba, weil es draußen ja noch so schön warm war. Ein einfaches Gericht, das einem fast wie manche Haiku, ein Gefühl von Sommer gibt: kalte Buchweizennudeln mit Nori bestreut, die man in eine Sauce bzw. Dip taucht und dann isst. Sie hätten besser nicht sein können, die Nudeln von guter Qualität, die Wasabi- und Jungzwiebelmenge gerade richtig, die "Sauce" würzig.
Das Service ist sehr aufmerksam, was aber bei der Größe des Lokals keine Kunst ist.
Fazit: Japanische authentische Hausmannskost at its best.
Mit einem Rollstuhl käme man (über eine winzige Stufe) bei der Tür herein, die Toiletten auf Behindertengerecht zu überprüfen erübrigt sich – es gibt keine.
WOW!
Ich war vor wenigen Tagen zum ersten Mal im Kuishimbo nachdem es mir mehrfach empfohlen wurde (auch von einem Freund der 2 Jahre in Japan studiert hat), und meine hohen Erwartungen wurde echt übertroffen.
Das Lokal ist zwar winzig klein und bietet drinnen nur Platz für circa 8 Personen an zwei Theken, aber die Speisen sind wirklich phänomenal!
Ich hatte den Sake Don (Schüssel mit Reis und rohem Lachs Sashimi darauf) mit dem zartesten Lachs den ich je bekommen habe. Eine Freundin hatte einen der Udon, weiß leider nicht mehr welchen, und der war ebenfalls ein Traum.
Die Preise reichen von 5 - 18,- pro Speise, die Portionen sind normal groß. Der Service ist sehr gut und die Bedienung sehr freundlich und schnell und erfüllt auch Extrawünsche.
Im Sommer gibt es auch draußen an der Wienzeile 2 Tische, wodurch dann immerhin 12-14 Personen im Lokal essen können :-)
Ach ja, es gibt auch Sushi und es ist auch durchaus gut, aber ich würde hier eher die anderen Speisen probieren, die sind nämlich wahrlich ausgezeichnet!
Essen aus Japan das nicht dem österreichischen Geschmack angepasst wurde. Für Sushi/Maki sollte man woanders hingehen, dafür bekommt man hier Speisen wie Takoyaki oder Okonomiyaki und verschiedenste typisch japanische Suppen, wobei es sich nicht um das Instantszeug handelt.
Das Lokal selbst ist leider sehr klein, weswegen ich lieber im Sommer dorthin gehen. Dann stehen nämlich einige Tische vorm Lokal, sodaß man der Beengtheit des Lokals entfliehen kann.
Wie bereits von einem anderen Mitglied erwähnt, wird das Lokal von einem japanischen Ehepaar betrieben, das zusammen mit dem kleinen Lokal dem ganzen einen gewissen Flair gibt.
Das Lokal ist auf jeden Fall zu empfehlen vor allem wenn man mal richtig japanisch essen gehen möcht und keine Lust auf irgendeinen Mix verschiedenster asiatischer Küchen, wie in vielen Restaurants erhältlich, hat.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja5NeinGefällt mirLesenswert
Sehr nettes, winziges Lokal, in dem Chef und Chefin (ab und zu mit Sohn oder einem Mädchen als Unterstützung) kochen und servieren. Es gibt japanische Hausmannskost, welche ausgezeichnet ist. Besonders empfehlen kann ich Oyakodon oder Kimchi Udon (es gibt auch wechselnde Speisen). Es gibt KEIN Sushi, aber das macht nichts.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein2Gefällt mirLesenswert
Winziges Lokal (ca. 5m x 2m) neben dem Naschmarkt mit hervoragender japanischer Küche. Yaki Soba war eines der besten, die ich je gegessen habe.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja2Nein2Gefällt mirLesenswert
Kommentar von Unregistered am 28.02.2011
eines der besten japanischen restaurants die ich kenne! Immer gut besucht,...das sagt viel!
Klein aber das macht gar nichts.....sehr nette bedinung, überhaupt das flair ist super.
unbedingt die japanische soda wo eine glaskugel in den flaschenhals fällt! probieren zum köstlichen essen!!!
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