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SpeisenAmbienteService
42
40
44
Gesamt: 42
Bewertungsschlüssel
Sehr gute Küche
Sehr gutes Ambiente
Ausgezeichn. Service



Korso Info
Chefkoch:

Christian Krumpholz
Preislage:

Sehr hochpreisig
Kreditkarten:

Gängige Karten
Öffnungszeiten:

Mo:
12:00-15:00
19:00-01:00

Di:
12:00-15:00
19:00-01:00

Mi:
12:00-15:00
19:00-01:00

Do:
12:00-15:00
19:00-01:00

Fr:
12:00-15:00
19:00-01:00

Sa:
19:00-01:00

So:
12:00-15:00
19:00-01:00
Letztes Update von:
Meidlinger12
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Lokalinhaber?

Korso

Mahlerstraße 2 | 1010 Wien
1. Bezirk - Innere Stadt
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 515 16-546  Fax: 01 515 16-575
Web: www.restaurantkorso.at
Email: 
Küche, Haushalt & Büro »   |   Restaurant Gutscheine »
Lokal bewerten
2 Bewertungen für:
Korso (42)
Erst-Tester Erst-Tester
pumuckels
pumuckels Master Master
yangel
yangel
Master Master Bewertung
Experten Bewertung
yangel am 06.05.2011
Experte
yangel
Platinum Level 16
Bewertungen 57
Kontakte 22
Master 26
Top 10 Tester
Hilfreich Hilfreich: 9 von 9 | Gefällt Gefällt: 1 | Lesenswert Lesenswert: 2
Sp
Am
Se
5
4
4
Kaum ein anderes Lokal wurde die letzten Jahre wohl derart von den Medien zerrissen wie das gute alte Korso bei der Oper. Ich oute mich hiermit zum Fan - zum Fans aus alten Zeiten, wohlgemerkt!
Früher, als Herr Gerer hier noch am Herd stand, hatte ich eine Zeit, in der ich das Korso gute zweimal im Monat besuchte. Über Herrn Gerer im Allgemeinen lässt sich ja streiten, mich persönlich haben seine Kochkünste wie zB die knusprig gefüllte Bauernente und der Wildreis mit Kaviar immer absolut überzeugt. Aber gut, das ist ja nun schon einige Jährchen her. Als Gerald Angelmahr den Platz von Herrn Gerer eingenommen hat, war es so, als würde man plötzlich in ein völlig anderes Lokal gehen. Nichts, aber wirklich rein GAR nichts ist da gleich geblieben. Für mich eine herbe Enttäuschung, da mich die Gerichte des "jungen Wilden", der von vielen Medien hochgelobt wurde, nie wirklich vom Hocker gehaut haben. Hätte ich das Korso zu dieser Zeit bewertet, wäre die Punktevergabe wohl miserabel ausgefallen.
Ich ging seither eigentlich vermehrt in die Rote Bar vom Hotel Sacher, an welche ich mich auch schon gut gewöhnt habe. Gestern wollte es das Schicksal nicht anders und die Rote Bar war restlos ausgebucht, also entschieden wir uns, dem Korso nochmal eine Chance zu geben - und gut war diese Entscheidung!!
Dass Herr Angelmahr das Korso bereits wieder verlassen hat und nun Herr Krumpholz (vormals Koch im Radisson SAS Hotel) am Herd steht, war ja seit längerem bekannt. Meine Hoffnung, dass ich im Korso jemals wieder ein einzigartiges Geschmackserlebnis erleben werde, hatte ich aber eigentlich längst aufgegeben.

Im Restaurant angekommen wurden wir freudig begrüßt - das Serviceteam ist teilweise das selbe wie vor vielen Jahren - und bekamen einen schönen Tisch in der Mitte des Restaurants. Ich glaube, wir waren die einzigen deutschsprechenden Gäste, das Lokal war gut ausgelastet, allerdings zu 90% mit Hotelgästen, größtenteils Japaner (was ja nix schlechtes sein muss).
Nach dem Aperitif warfen wir einen gespannten Blick in die Speisekarte - und die war wirklich vielversprechend! Nix mehr mit Rondo, Scherzo und Intermezzo - spätestens jetzt erkennt man, dass es sich definitiv ausgeangelmahrt hat! Es werden tolle a la Carte Gerichte geboten, von Beef Tatar, Vitello Tonato und Hummerschaumsuppe über Gänseleber und Kalbsbries bishin zu Klassikern wie Bauernlamm, Milchkalb und verschiedenste frische Fische (Zander, Seezunge und St. Petersfisch). Auch ein Abendmenü wird angeboten, welches als Zwischengericht sogar Rehleber beinhaltet.
Die Preise sind geschmalzen wie immer, keine Vorspeise unter 15, keine Hauptspeise unter 27 Euro, der Trend geht natürlich nach obenhin, Abendmenü je nach Anzahl der Gänge von 59 bis 80 Euro, die Weinbegleitung dazu von 27 bis 41 Euro. Die Weinkarte selbst lässt keine Wünsche offen und bietet eine große Auswahl an österreichischen sowie internationalen Weinen. Weinliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten - im wahrsten Sinne des Wortes!

Ich entschied mich für das Beef Tatar, die Gänseleber und das Milchkalb, wobei ich zwischen Milchkalb und Almochse & Maine Hummer seeeeeeehr lange überlegen musste...
Unglaublich, dass ich mir mit der Entscheidung tatsächlich mal wieder schwer getan hab. Dass das nochmal der Fall sein wird, hätte ich nie gedacht.

Los gings mit dem Gruß aus der Küche, Rotbarsch mit Spargel, schmeckte sehr gut, also ein durchaus gelungener Start.
Die Vorspeisen kamen in Windeseile, und ich staunte nicht schlecht: mein Beef Tatar war riesig und wirklich ganz klassisch angerichtet, mit getoastetem Weißbrot, Wiesenkräutersalat und gebackener Kapernbeere - geschmacklich vorzüglich, wobei es eventuell noch ein kleines Bisschen mehr Würze vertragen hätte.

Das Zwischengericht, die gebratene Gänseleber, war punktgenau gebraten und harmonierte mit dem karamellisierten Apfel hervorragend! Die Portion war auch hier wieder groß im Vergleich zu früher, jedoch perfekt als Zwischengericht.
Auch unser Wein, ein 2008er St. Laurent von Heinrich, wurde zwischenzeitlich gebracht und sogar dekantiert. Von mir aus zwar keine Notwendigkeit, aber wenns dem Herrn Ober Freude bereitet, warum nicht..

Anmerken möchte ich zwischendurch, dass der Service in Ordnung, aber ehrlich gesagt ein bisserl aufgesetzt war. Unser Ober hat mich während unseres gesamten Aufenthalts gezählte 9x mit "Gnädigste" angesprochen, was er wohl bei allen sich im Restaurant befindlichen Damen macht. Ich bin grundsätzlich keine "Idipferlreiterin", aber das empfand ich irgendwie als unangenehm..

Der Höhepunkt war die Hauptspeise, das Milchkalb. Wie gut, dass ich mich dafür entschieden habe und nicht für den Almochsen.
Das Gericht war eine Variation aus zwei (!) guten Stücken vom Filet und einem Stück vacuum gegarter Stelze. Ich weiß nicht, wie ich es am besten beschreiben sollte.. das Fleisch war weich, so unglaublich weich, dass es noch untertrieben ist, wenn ich sagen würde, dass es auf der Zunge zergangen ist.. ich habe noch NIE ein derart weiches Fleisch gegessen - es war himmlisch, natürlich ganz besonders das Filet! Die dazu servierten Schwarzwurzeln und das Sauerrahmnockerl, welches mich eher an Polenta erinnerte, passten auch ganz wunderbar. Kleiner Minuspunkt: ich musste das ganze Gericht zweimal nachsalzen - soll aber schlimmeres passieren..

Meine Begleitung war ebenfalls schwer begeistert und weils gar so gut war, entschieden wir uns auch noch für ein Dessert, eine Art Mousse (vielleicht aber auch Parfait?) von der Valrhona Schokolade mit einem Erdbeerkörbchen und hausgemachtem Sorbet. Die Schokolade fand ich etwas trocken, das Sorbet und das Körbchen widerum äußerst gelungen!

Fazit: bis auf die Tatsache, dass das Korso preislich immer noch auf einem etwas zu hohen Niveau ist, war das Essen wirklich großartig! Ich denke, dass der Herr Krumpholz eindeutig auf dem richtigen Weg ist und würde dem Lokal wünschen, dass die Anzahl der einheimischen Gäste in Zukunft wieder etwas ansteigt. Es würde sich lohnen!
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Kommentar von D3LTA6 am 06.05.2011
D3LTA6 Was die "Zartheit" des Fleisches betrifft - Sous Vide
heisst die technik und ich muss recht geben wenn die damit erreicht Zartheit nicht zu überbieten ist...
Bei uns wird auch mit der Technik gekocht und ich komme immer wieder in den Genuss eines solch gegarten Fleisches =)
Fazit: Wenn ein solches Gericht auf der Karte steht - zuschlagen.
KommentarKommentar
pumuckels am 15.09.2010
pumuckels
Silver Level 6
Bewertungen 60
Kontakte 5
Master 0
Hilfreich Hilfreich: 7 von 7 | Lesenswert Lesenswert: 1
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Am
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3
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Sehr teuer trifft's schon auf den Kopf, aber da gibt's in der Innenstadt einige in der Kategorie. Wir waren kürzlich in kleiner Runde dort und leider nicht so restlos begeistert. Auf Angelmahr, der auf Gehrer folgte ist mittlerweile seit 1/2 jahr Krumphlz gefolgt (auch wenn in der Weinkarte vorige Woche noch Angelmahr als Chef de Cuisine vermerkt ist - im Gegensatz zum Menü, aber das ist dort nicht der einzige Fehler). Das Ambiente ist sehr schick, allerdings sind die neuesten Ergänzungen dies nicht, weder der gelbgefleckte Teppichboden noch die Kunstlederbänke heben den Look. Das Service ist perfekt, auch wenn es manche als etwas g'schraubt sehen würden. Einziger Fauxpas: am Nebentisch wurde unsere Flasche Wein boniert und verrechnet, dies aber sofort korrigiert. Das Essen hat uns leider etwas enttäuscht, vielleicht zu hohe Erwartungen. Wir speisten ein ganz ordentliches Kürbiscremesupperl als Amuse, dann einen wunderbaren wunderbaren confierten Fjordlachs mit Erbsen und Artischiken (der Höhepunkt!) sowie ein Tartar, das fein aber leider mit einem für sich genommen ebenfalls feinen hausgemachten scharfen Tomatenketchup völlig überwürzt war. Danach einen Seeteufel in delikatem Fenchelsud, der Seeteufel von bester Qualität aber - da kann man sich streiten - für mich etwas zu durch gegart. Schliesslich rosa Kalbsfilet und geschmorte Kalbsbackerl sowie rosa Rückenfilet vom Mangalizaschwein. Beide rosa Fleichsorten auf den Punkt, die Süsskartoffel zum Mangalizaschwein leider zu kurz frittiert, dafür das Pürée wirklich toll. Was aber fehlte war etwas mehr Sauce bei beiden Gerichten und der geniale Touch beim Geschmack. Brav aber nicht aufregend, abgesehen davon dass Sommertrüffel halt nicht wirklich nach viel schmecken, sondern nach mehr aussehen. Fazit - für runde 120 Euro pro Kopf nicht wirklich berauschend. Schade. Kein Wunder dass fast nur ältere Amis dort sind.

Pluspunkte abschliessend: Wirklich tolle, wenn auch teure, Weinkarte - unter 30-35 Euro kaum eine Flasche + man kann die meisten Speisen deutlich günstiger als kleine Portion haben, die ganze Portion ist wirklich reichlich.
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Kommentar von Unregistered am 04.01.2011
Pummuckl sollte sich in die Küche bewegen, jedoch ohne aufgeklebten Bart - dort bringt man ihm was bei.
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