Für dieses Lokal habe ich mir den Gusto hier im Forum geholt. Die diversen Bewertungen haben mir gefallen und meine Fantasie beflügelt. Gerichte aus Erdäpfeln und Äpfeln - tolle Kombination. Haben wollen! Diese Euphorie hat sich zwischenzeitlich ETWAS gelegt.
Gestern, nach der Yamm!-Pleite, war es dann soweit. Unsere Füßchen trugen uns quer durch den 1. Bezirk zu Jonathan & Sieglinde.
Was soll ich sagen? Das Lokal war bis auf 3 reservierte Tische voll. Allerdings wurde für uns kurzerhand ein Tisch links vom Eingangsbereich direkt in der Mitte (sitze ich eigentlich nicht so gerne, möchte möglichst eine Wand im Rücken haben) vor der offenen Küche, ent-reserviert. Da hab´ ich aber g´schaut! D.h. die stellen die Reserviertschilder prophylaktisch auf. Auch eine Möglichkeit das Lokal voll aussehen zu lassen. Wird wahrscheinlich gängige Praxis sein, ist mir aber ehrlich gesagt noch nie aufgefallen. Entweder bekam ich meinen reservierten Tisch oder es waren “leere” Tische frei. Um die anderen Tisch, reserviert oder nicht, habe ich mich weiters nie gekümmert. Werde dieses Phänomen aber weiter beobachten! ;-)
Einerseits war es ja interessant die Emsigkeit in der Küche zu beobachten, andererseits bekommt man von den diversen “Kochprozessen”, hier sollte ich wohl besser “Aufwärm-/Mikrowellenprozessen” schreiben, ZU VIEL mit. Leider! Auch die Kellnerinnen sind in diese Prozesse eingebunden, was ich an späterer Stelle noch näher erläutern werde.
Zum Ambiente wäre noch zu sagen, dass es liebevoll mit Erdäpfel und Äpfel in jeglicher Form dekoriert ist. Selbst auf der Toilette (Damen) sind zwei Erdäpfel-Männchen platziert. Nein, nicht im Vorraum - direkt im Örtchen! Die Tische sind unterschiedlich groß. Bei manchen könnte man Platzprobleme bekommen. Alles in allem ein nettes Lokal.
Zum trinken hatten wir einen Apfel-Punsch (mit Alkohol - gibt´s auch ohne!) und einen Apfel-Glühmost beides war nicht nur schön heiß, sondern auch ordentlich promillig. Köstlich! Mit Euro 3,60 (ca. ATS 50,–) für eine Tasse nicht wirklich günstig, aber es ist ja nur einmal im Jahr Winter, und man gönnt sich ja sonst nichts! ;-)
Dann ging es ans bestellen der Speisen. Wir wählten:
Die Suppe war heiß - gut! Geschmacklich kam die Säure des Rahms und der doch feine Geschmack der Erdäpfel sehr schön durch. Die Kümmelmenge war auch nicht von schlechten Eltern! Die gerösteten Schwarzbrotwürfel passten hervorragend!
Als der Teller mit dem Erdäpfel-Cordon-Bleu vor mich hingestellt wurde, man möge es mir verzeihen sollte ich mich irren, aber der erste Gedanke war - und die sind meist die Richtigen, dass es sich hierbei um ein Fertigprodukt handelte. Die Assoziation zu einem Tiefkühlprodukt war augenblicklich vor meinem inneren Auge. Die beiden Teile waren mir ganz einfach zu gleichmäßig. Handmade war das 100% nicht. Keiner bring so gleichmäßige Stücke zusammen. Never ever!
Es war nett angerichtet (siehe Foto) die Sauce Tartare eine Spur zu fett. Die Preiselbeeren sehr lecker. Das Cordon an und für sich gut, kein Ausreißer, wohin auch immer. Der Erdäpfelteig zu dünn - sorry, da war ja die Panier außen herum noch dicker! Das Verhältnis Käse : Schinken war, und da bin ich schon sehr tolerant, 2:1. Obwohl es ein sehr guter Käse war, gab es leider nur den Käse zu schmecken. Weder den Schinken noch die Erdäpfelummantelung. Sollte der Erdäpfel nicht im MITTELPUNKT stehen? Das ging ja mal voll daneben.
Das Blunzenpfandl meines Mannes war der einzige positive Aspekt des gestrigen Abends. Es war frisch in der Pfanne, mit der es auch serviert wurde, zubereitet worden. Das war wirklich einsame Spitze. Die Blunzenstückchen mit etwas Speck und den Erdäpfeln sehr kross angebraten und sehr fein mit Gewürzen abgeschmeckt. Top! Nachwürzen unnötig!
Der Ofen-Erdäpfel “Popeye”:
Spinat (Tiefkühl - Mikrowelle)
Spiegelei (frisch - Pfanne)
Röstzwiebel (Packung? - wahrscheinlich, da keinerlei Fettspuren darauf waren, und in so kurzer Zeit kriegt man die aus der Pfanne nicht so trocken!)
Ich würde einmal sagen: Ein richtiger Ofen-Erdäpfel braucht im Ofen (wie der Name schon sage) mindestens, vor allem bei der Größe, 1 Stunde. Dieser wurde nach ca. 15 Minuten serviert? Die Haut war nicht knusprig, sondern ledrig eigentlich ungenießbar. Ist daran vielleicht der “Spezialofen” schuld, der in der Speisekarte angeführt wird? Bei jedem Standl bekomme ich ihn besser, vor allem ist es dort kein Problem die Haut mitessen zu können. Müssen wir auf jeden Fall nicht wieder haben.
Somit wären wir jetzt beim Handling des Service-Personals angekommen. Diese richten nämlich die Ofen-Erdäpfel zurecht, die mit kalten Saucen oder Dingen belegt/verfeinert werden. (Beobachtung!) Gehört das nicht eigentlich in den Küchenbereich bzw. zum Küchenpersonal?
Bevor noch die Hauptspeisen serviert wurden, konnte ich die Kellnerin beobachten, wie sie die fertigen Salatschüsselchen aus dem Kühler nahm und uns direkt auf dem Tisch stellte. (Luftlinie 2 m! - gute Sicht! - keine Nebel!). Ja, alle haben es jetzt erraten. Selbst die letzte Gabel dieses Salates war noch eiskalt. Muss das denn wirklich sein?
Aus dem gleichen Eiskasten hat dann jemand, ob Küchenpersonal oder Kellnerin kann ich mich nicht mehr 100 % erinnern - habe mich mehr auf die Hände konzentriert, mit unbehandschuhten Händen eine Handvoll Salat herausgenommen und auf einen Teller gelegt. Das sah so extrem unappetitlich aus! Bitte für solche Handgriffe sollte es eigentlich, gerade in der Gastronomie, verpflichtend sein, Handschuhe zu verwenden. Rohe Speisen oder Zutaten die den Gast auch roh serviert werden, dürften nicht mit bloßen Händen berührt werden. Woher ich weiß, dass diese Zutat roh gegessen wurde? Ein paar Minuten später wurde ein Rohkost-Salat an meiner Nasenspitze vorbei, zu einem Gast gebracht.
Wie gesagt, die Küche mitten im Lokal zu haben, ist zwar praktisch fürs Personal (keine weiten Wege). Aber mache Köche sollten sich doch lieber nicht in ihre Töpfe reinschauen bzw. auf ihre Hände schauen lassen. Geht meist nach hinten los! Abgesehen davon war das Summen/Piepsen der Mikrowelle ständig zu hören!
Weiters ging es mit der Nachspeise. Die “warme” gedeckte Apfelschnitte, ich habe sie ohne Schlag genommen - für mich passt das nämlich überhaupt nicht zusammen, wurde HEISS serviert. Böse Menschen könnten jetzt annehmen sie war in der Mikrowelle und vorher eingefroren. Ja, ich oute mich, ich gehöre zu diesen bösen Menschen. Selbst der letzte Bissen war noch heiß und nicht warm. Geschmacklich nicht schlecht. Ich finde aber den Erdäpfelteig für diese Mehlspeise unpassend.
Die gebackenen Erdäpfel-Nougat-Knödel eine herbe Enttäuschung. Wo bitte ist das Problem diese blöden Knödel in kochendes Wasser zu geben, in Brösel zu wuzeln und zu servieren? Gut, dann wären sie ja nicht mehr gebacken, aber dadurch, dass die Knödel - mit einem hauchdünnen Teigmantel - in die Fritteuse geworfen werden, wird der Nougat bitter bzw. verbrennt er (zu hohe Temperatur!). Bitterer/verbrannter Nougat ist ekelig! Das Himbeer-Dingsbums auf dem die vier Liliput-Knödelchen lagen, hat trotz Mikrowelle ihre (die Himbeeren) Haltung sprich Form sowie den Geschmack behalten. Das war´s aber auch schon. Auch hier knapp vorbei ist auch daneben!
Das Konzept eine total tolle Idee, leider die Umsetzung ein totaler Reinfall. Die einzigen Speisen die wirklich zu empfehlen sind, sind die Pfannengericht. Hier kann man davon ausgehen, dass sie frisch zubereitet werden. Für die Preise, die in diesem Lokal verlangt werden, sollte man auch frisch zubereitete Speisen serviert bekommen.
Das Beste wie immer zum Schluss: Wann gewöhnen sich die Servier-Tanten und -Onkel endlich ab sich über das Trinkgeld zu beschweren. Wo steht geschrieben, dass ich Trinkgeld geben muss! Ich gebe Trinkgeld wann und wie viel ich will! Natürlich haben wir, dem gebotenen Service entsprechend, Trinkgeld gegeben. Übrigens, sooo freundliche Nasenlöcher haben die diversen Kellnerinnen auch wieder nicht gemacht! Allerdings dürfte es in den Augen der Bedienung zu wenig gewesen sein, denn es kam die unweigerliche Frage: “Hat´s denn nicht geschmeckt?” Das ist nicht nur unverschämt, sondern auch eine Frechheit! Was meinst du zu dieser Bewertung?
Letzter Kommentar von magic am 31.12.2011
Bei der Kettenbrückengasse (Maronistandl) werden jetzt sogar Langos angeboten. Keine Ahnung, wie die hergestellt werden - eine Fettpfanne oder ähnliches hab ich nicht gesehen. Auch bei den Bratkartoffeln, die früher "normal" waren, hat die Qualität sehr gelitten; jetzt werden die auch oft mit Fett gemacht.
Da schneid ich mir lieber 2 Erdäpfel in Scheiben, hau sie mir in mein Backrohr und gut is es.
Ich liebe Kartoffeln! Also natürlich muss es in Österreich "Erdäpfel" heissen, aber ich bin halt in Oberöstereich mit dem Wort "Kartoffeln" aufgewachsen, was soll ich machen. Also rutscht mir öfter mal "Kartoffel" raus. Man möge es mir nachsehen. Ich bemühe mich.
Also ich liebe Kartoffeln. Und ich liebe Äpfel. Die besten Voraussetzungen um bei Jonathan und Sieglinde einzukehren. Vor ein paar Jahren hat es mir eine Freundin empfohlen, weil ich ihr immer vom "Kraut und Rüben" in Bad Hofgastein vorgeschwärmt habe (dort gibt es die besten Erdäpfelnudeln die ich je gegessen habe und die von der Kartoffel weg selbst gemacht werden... Erdäpfelnudeln aus Kartoffeln, jetzt wird's dann aber bedenklich..)
Also sind wir damals gleich hin. Und seither waren wir oft dort. Leider hat es sonntags geschlossen.
Mein Mann isst dort 8 von 10 mal das Erdäpfel-Cordon-Bleu. Wurde hier schon mal beschrieben. Erdäpfelteig mit Schinken-Käse Füllung, gebacken. Dazu Preiselbeeren und Sauce Tartare. Schmeckt ihm jedes mal. Ich find' s auch sehr gut.
Ich wiederum kämpfe jedesmal mit der Speisekarte. Vor allem darum, nicht SCHON WIEDER den El Comanchero zu bestellen - Ofenkartoffel mit Chili con Carne. Da kommt ein riesiger dampfender Kartoffel mit leicht scharfen Chili con Carne. Unzwar mit Rindfleisch in Streifen, nicht faschiert. Finde ich gut. So gut, dass ich es immer noch nicht geschafft habe endlich einen anderen Ofenkartoffel zu kosten - außer zur Kürbiszeit. Da gab es mal einen mit Kürbis und Garnelen und Currysauce. Der war sehr sehr gut. Den musste ich gleich zwei mal essen.
Als Vorspeise nehmen wir gerne den Erdäpfelchips-Korb. Frisch gemachte Chips. Warm mit zwei Dips nach Wahl serviert. Reicht als Vorspeise eigentlich für vier Leute.
Das Angebot an Suppen haut mich wiederum nicht um, zumindest nicht das aus der Standardkarte. Einmal hab ich eine probiert. Wiener Erdäpfelsuppe. War nur leider kein einziges Stück Erdapfel drin. Hab ich reklamiert und neu bekommen. Hat mich trotzdem nicht überzeugt. War langweilig.
Gekostet haben wir auch schon die Erdäpfelravioli mit Lachsfülle, das Erdäpfel-Gemüse-Pfandl und von den Saisonkarten den Erdäpfel-Polenta-Burger, Erdäpfelgnocchi mit Kürbisgemüse, Erdäpfel-Linsen-Curry und die extrem leckeren Erdäpfelnudel mit Käse, wenn die auf der Karte stehen bin ich schon unterwegs in die Riemergasse.
Die Nachspeisenkarte wird öfter mal ausgetauscht und beinhaltet Bodenständiges, aber immer auch recht originelle Sachen. Meistens bin ich schon zu satt, aber als einmal Bröselnudeln auf der Karte waren, musste ich zuschlagen. War ein Fehler. Sie waren schon gut, aber sie konnten denen meiner Mutter nicht das Wasser reichen. Aber eigentlich war die Enttäuschung vorprogrammiert. Wer bestellt schon was in einem Lokal, das die eigene Mama am Besten kann?
Es hat mir im Jonathan und Sieglinde echt immer gut geschmeckt (abgesehen von der Suppe) und es ging auch meinen Mitessern immer so.
Das Einzige was ich irgendwie bemängeln könnte ist vielleicht, dass sie für meinen Geschmack etwas zu viel Fett verwenden... Aber ich bin kein Maßstab, ich bringe mein Öl regelmäßig zur Sammelstelle weil es abgelaufen ist, bevor ich es leer gemacht hätte. Somit wird für mich überall zu fettig gekocht. Da dürfte ich nicht essen gehen. Aber was tät ich dann auf dieser Seite? :-)
Das Lokal selbst ist recht hübsch eingerichtet und liebevoll dekoriert. Aber die Tische sind relativ eng beinander und manche auch echt zu klein. Durch die offene Küche riecht man - zumindest im Winter - leider schnell mal nach Essen. Da beliebe ich zu scherzen, dass ich früher wenigstens nach Rauch gerochen habe. Ich hasse es, wenn Essensgeruch an mir haftet.
Preislich liegt das Essen für den 1. Bezirk im günstigeren Bereich, wenn es auch teurer ist als außerhalb der Innenstadt. Die meisten Hauptspeisen kosten um die 9-10 Euro. Die Bedienung varriert von neutral bis meist sehr freundlich. Man wartet auch bei vollem Betrieb nicht unnötig lange und leere Gläser werden ebenso bemerkt wie leere Teller.
Die Getränke sollte man bei dem Lokal auch noch extra erwähnen. Es gibt nämlich natürtrübe sortenreine Apfelsäfte. Es gab sogar mal Kronprinz Rudolf Saft. Meine Lieblingssorte. Billig sind die Säfte natürlich grad nicht, aber ihr Geld wirklich wert.
Ich geh immer wieder gerne hin.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Als gebürtiger Waldviertler war ich natürlich extrem gespannt, wie die Erdäpfel im Jonathan & Sieglinde zubereitet werden und wurde nicht enttäuscht.
Neben diversen verschiedenen Apfelsaft-Sorten, die man unbedingt probieren sollte, gibt es auf der recht umfangreichen Speisen – und Getränkekarte diverseste Spezialitäten aus und mit Erdäpfeln sowie aktuell gerade eine Wild/Wald Zusatzseite in der Karte. Wir haben uns für ein Erdäpfel - Cordon Bleu sowie einen Försters-Spieß entschieden.
Das Cordon Bleu ist aus paniertem Erdäpfelteig, gefüllt mit Schinken und Käse. Es war innen schön saftig, außen knusprig, wie man sich das so vorstellt. Serviert wurde es mit Sauce Tartar, Preiselbeeren und einem gemischten Salat, der frisch aber nicht unbedingt pfiffig gewürzt war.
Aus der aktuellen Spezialkarte stammt der Försters Spieß, der sich als zwei Spieße mit Schweinefilet entpuppt hat, die mit einem Ofenerdäpfel und Eierschwammerlsoße serviert werden. Der Spieß war super auf den Punkt leicht rosa gebraten und zwischen den Fleischstücken mit würzigem Speck bestückt. Die Sauce enthielt mehr als ausreichend frische Eierschwammerl war vielleicht eine Spur zu dünn aber gemeinsam mit dem Ofenkartoffel trotzdem sehr gut.
Die Portionen sind reichlich sodass leider kein Platz mehr für eine Nachspeise blieb. Unserem Sitznachbarn zufolge, der sich eine warme Apfelschnitte vergönnt hat, sollen die Desserts aber ausgezeichnet sein.
Aufmerksam, sehr freundlich und fast schon etwas übereifrig war unsere Bedienung. Aber ich werde lieber einmal zu oft gefragt, ob ich noch etwas möchte oder ob es ein Dessert etc. sein darf, als es kommt eine halbe Stunde niemand.
Gestern war ich wieder, diesmal mit 8 Personen im Jo & Si. Da die Mehrheit fürs Freie war, saßen wir im Schanigarten, die Straße ist aber zum Glück nicht sehr stark befahren.
Ich entschied mich diesmal für den Ofenkartoffel mit gebratenen Garnelen, Sojasprossen, Pak Choi, Karotten, Champignon in roter Currysauce mit Kokosmilch zu 12,50.
Die Garnelen waren relativ groß und schön knackig, das Gemüse perfekt, der leichte Kokosgeschmack kam gut durch, die Sauce selber war sehr cremig und gut, allerdings vermisste ich etwas den Currygeschmack.
Mir kam vor die Basis war eher aus Tomaten und Paprika und vom Red Curry wurde mir zuwenig verwendet. Wenn man sich aber nicht auf den Currygeschmack versteift, wars wirklich sehr gelungen.
Als Nachspeise teile ich mir mit einer Freundin die Ananas-Apfelstangerln die neu auf der Karte sind (5,80). Frische Ananas und Äpfel mit Marzipan auf einer Schokoplatte und mit Kokos bestreut, dazu dunkles Schokomousse. Die Portion bestand aus zwei relativ großen „Stangerl“ und zwei „Gupf“ Mousse, sodass wir zu zweit mehr als genug hatten.
Es schmeckte traumhaft gut und am liebsten hätte ich das Rezept verlangt :-)
Eventuell bei den Getränken aufpassen. Ich hab einen naturtrüben Apfelsaft gespritzt auf 0,5l bestellt, auf der Rechnung stand:
2 1Ö2 H20 Apfel-Traub zu 2,30 macht total 4,60.
Laut HP sollten 0,5l Apfelsaft gespritzt aber nur 3,50 bzw. 3,90 wenn sortenrein kosten. Vor Ort hab ich leider nicht auf der Karte nachgesehen.
Das Service war etwas herb-freundlich, ich hatte mitunter das Gefühl die Dame musste sich zu jedem lächeln zwingen, aber insgesamt war alles in Ordnung und es gab nichts zu beanstanden.
Dass diesmal meine Bewertung etwas „schlechter“ ausfällt als beim letzten Mal liegt daran, dass ich damals als „Neuling“ noch zu allgemein und großzügig bewertet hab und mir nach oben (raffinierte Haubenküche) zuwenig Luft ließ. Das Dessert hat sich allerdings die 5 verdient :-). Was meinst du zu dieser Bewertung?
Ausgezeichnete kreative Speisen mit Kartoffel und/oder Äpfel und saisonale Schmankerl. Besonders lecker sind auch die Nachspeisen. Große Auswahl an Säften, den Apfelsaft bekommt man sogar von diversen Apfelsorten.
Ambiente ist angenehm und im Sommer sehr luftig, da die Lokalfront geöffnet werden kann. Es gibt auch einen Schanigarten, den ich aber weniger gemütlich finde.
Service war grundsätzlich sehr gut, allerdings sehr freundlich war nur ein Kellner. Preisgestaltung ist für die Innenstadt absolut ok.
Was meinst du zu dieser Bewertung?
Ein sehr gutes Restaurant, die Speisen sind ausgefallen und sehr gut. Die Bedienung ist äußerst freundlich und die Ambiente passt zum Namen. Ist wirklich zum weiterempfehlen
Was meinst du zu dieser Bewertung?
Die idee von diesen Lokal ist eigentlich sehr gut. Es gibt sehr viele Speisenkombinationen aus Erdäpfel und Äpfel.
Küche ist sehr gut. Portionen auch sehr angemessen.
Der Naturtrübe Apfelsaft ist auf alle Fälle zu empfehlen!
Innen einrichtung ist zwar nichts Besonderes, hat jedoch eine angenehme Atmosphäre. Die Sonnenterrasse ist auch bei kälteren Tagen sehr empfehlenswert.
Die Bedienung ist teilweise nicht wirklich freundlich.
Fazit: Sollte man auf jeden Fall man ausprobieren. Diese Speisen findet man nicht an jeder Ecke!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Im Jonathan und Sieglinde sind Äpfel und Erdäpfel die Basis der Speise- und Getränkekarte. Wer gerne Apfelsaft trinkt und Kartoffel isst, ist hier bestens aufgehoben.
Das Lokal strahlt eine sehr heimelige Athmosphäe aus und ist immer passend zur Jahreszeit geschmückt. Sitzreservierung ist am Freitag- und Samtagsabend unbedingt zu empfehlen!
Es gibt eine fixe Speisekarte auf der nicht nur viele Ofenerdäpfel-Variationen enthalten sind, sondern auch Pfandl- und andere Kartoffel-Variationen. Zusätzlich gibt es immer auch noch eine Spezialkarte, in der es unterschiedliche thematische Speisen-Schwerpunkte gibt (Spargel, Kürbis, vegetarische Wochen, Wild,...).
Die Speisen sind sehr phantasievoll (vor allem die Spezialkarte!), gleichzeitig auch bodenständig. Vor allem die Ofenerdäpfel finde ich besonders gut. Ein besonderes Highlight ist meiner Meinung nach auch die eigene Nachspeisenkarte. Die Schmankerl, die darauf zu finden sind, suchen ihresgleichen! Und auch die Fruchtsäfte (vor allem Apfel, aber auch Birnen- und Pfirsichsaft) und die Weine und Schnäpse sind allererste Klasse.
Ich kenne kein anderes Lokal, in dem ich so oft so hervorragend gegessen und getrunken habe wie im "Jonathan & Sieglinde"!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Da schneid ich mir lieber 2 Erdäpfel in Scheiben, hau sie mir in mein Backrohr und gut is es.