Das KAMOT ist in Klagenfurt eine Legende.
Seit über 25 Jahren gibt es die Jazz-Institution mittlerweile im so genannten Spitrakeller.
Gäbe es das KAMOT nicht mehr, so gäbe es wohl kaum noch einen Grund, sich abends in die obere Bahnhofstraße zu verirren.
Nicht nur die Tatsache, dass sich Musiker wie Wolfgang Puschnig, Karen Asatrian oder Tonc Feinig in dem Kellerlokal nach wie vor ein Stelldichein geben, sondern auch, dass es eines der wenigen Lokale in Klagenfurt ist, wo man vor pubertierenden Jugendlichen halbwegs sicher ist, macht es nach all den Jahren immer noch lohnend, vorbeizuschauen.
Wenn mal keine Konzerte sind, so ist der Geräuschpegel angenehm, der Service jung und unaufgeregt.
Am Flair des Spitrakellers hat sich auch nichts verändert, die dunklen Holzsessel sind immer noch dieselben.
Nach wie vor bekommt man auch Biersorten wie das legendäre Jever-Pils aus Norddeutschland, slowenisches Laško, oder auch Kapsreiter Landbier.
Pizza oder Pasta kriegt man bis 1:30 (!), Vegetarier kommen ebenso auf ihre Rechnung wie jene, die einen Schwarzbrottoast haben wollen.
Ich wiederrum freue mich immer wieder auf die genialen Baguettes, seit jeher knusprig und weich zugleich - und dank ihrer Dimensionen auf alle Fälle sättigend.
Pflicht: das Schinken-Käse-Baguette kommt immer mit aromatischem Oregano.
Fazit: legendäres Fortgehlokal für gepflegte Musikunterhaltung, anspruchsvolle Snacks und gutes Bier.
Konzerte kosten normalerweise Eintritt, siehe Website.