Das Ambiente ist nicht Jedermanns/fraus Sache: viel Glas, geradlinig, modern – für mich persönlich ein bisschen zu kühl. Aber wir wollten ja nicht wegen der Architektur her, sondern wegen der Speisen.
Allerdings finde ich es immer nett, wenn man dem Koch zuschauen kann, wie er die Pizza zubereitet und dann in den Holzofen schiebt. Auch die italienischen Schinkenschneidemaschinen (siehe Foto) haben es mir angetan (wie gerne hätte ich so eine zu Hause ,-) ).
Die Speisekarte klang verheißungsvoll: Pasta Casarecce alla Cesaro (mit Rinderfiletstücken), Vitello Tonnato , Filetto di Manzo, etc. – da kommt italienisches Feeling auf.
Wir hatten trotzdem Lust auf Pizza (es gibt ca. 23 verschiedene) und Spargelrisotto. Vorher noch eine Spargelsuppe, die völlig Nichtsagend aussah, dafür aber umso besser schmeckte.
Das Risotto war perfekt, nicht zu hart oder weich, überzogen mit einer Parmesancreme - ein absoluter Hammer. Wenn man wirklich die italienische Speisenfolge mit Antipasti, Primi, Secondi , usw. einhalten würde, wäre die Portion absolut zu groß.
Die Pizze (Diavolo, Taormina - mit Kapern, Oliven und Cocktailtomaten) waren sehr gut, der Teig eher dünn, mit gutem Rand, frischen Zutaten. Die Besitzer sind zwar Sizilianer (man sagt ja, die beste Pizza kommt aus Napoli), trotzdem können sie sehr gute Pizza machen. Ungefragt wurde dazu ein Schüsselchen mit Peperoncini-Öl serviert.
Die Biere kommen von Villacher oder Schleppe und obwohl es eine gute Weinauswahl an italienischen Weinen gibt, trank ich weiße G'spritzte (die gut waren – weil viele Italiener nehmen für den G'spritzten eine italienischen Wein, was absolut grauenhaft ist).
Service hervorragend, sonst nichts darüber zu sagen.
Dieses Restaurant ist wirklich sehr authentisch und die gute Qualität zahlt sich offensichtlich aus. Ein Anrainer, der hier in der Nähe wohnt, erzählte uns, dass bevor es das I Caruso gab, an dieser Stelle alle 6 Monate ein neues Restaurant eröffnet hätte, das dann wieder einging.
Das Einzige, was mir hier nicht geschmeckt hat, war der Grappa aufs Haus (wir hätten auch Averna haben können, aber den mag ich überhaupt nicht), aber einem geschenkten Gaul….
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Grossser Lob fuer das Service, welches sehr gut auf Sonderwuensche eingeht. Pizza und Pasta wurden auf jeweils zwei einzelne Teller serviert, d.h. jeder bekam die Haelfte der anderen Speise auf einem neuem Teller und separat serviert. Sehr gutes Konzept und nicht alltaeglich in den allermeisten anderen Restaurants.
Ambiente ist aehnlich wie das I Terroni. Hohe Decken, grauenhafte Akkustik und tobende Kinder im restaurant. Nichts gegen Kinder, sondern eher ein Armutszeugnis fuer die Eltern, das sie ihre Sproesslinge nicht unter Kontrolle halten koennen bzw. wollen. Raucherfrei! Wer rauchen will, muss vor die Tuer.Aschenbecher steht am Eingang. Dank an die RaucherInnen, die trotzdem hier zum Essen kommen und Ruecksicht nehmen auf NichtraucherInnen (Anm:Ich bin selber bekennender Genussraucher!)
Das Essen selbst ist sehr aehnlich dem I Terroni. Pizzateig war wieder zu zaeh und trocken. War wohl nicht die perfekte Wahl heute...
Sehr gute grosser Portion Fettucine mit Garnelen auf Rucolabett und Tomatensosse, welche die Nudeln benetzt und nicht ertraenkt. So wie es sein soll. Wer es wuerziger mag: Olvenoel mit Pepperocini steht bereit am Tisch.
Sizilianischer Hauswein als Begleitung war sehr passend. Habe leider den Namen vergessen. Die Pastaportion war so gross, das locker zwei daraus gemacht werden konnte. Wie gesagt, auf zwei separate Teller serviert. Sehr einfuehlsam vom Kellner und dickes Lob fuer ihn.
Bezahlt haben wir zu zweit mit Trinkgeld 36 Euro! Wir haben es nicht bereut und empfehlen dieses Lokal gerne weiter.
Weiter so!Was meinst du zu dieser Bewertung?
Obwohl das Essen - so wie in den "Schwesterlokalen" (I Ragazzi, I Terroni u. I Tricolori) auch - durchwegs als "authentisch italienisch" bezeichnet werden kann und auch die Cozze gut gewürzt und frisch schmeckten, hatte der Pizzakoch an diesem Tag wohl leider keinen guten Tag. Sowohl bei mir als auch bei meinen Mitessern an diesem Abend war der Teig zu trocken und verbrannt (obwohl ein knuspriger Rand bei einer Pizza für mich ansonsten dazugehört!) und kam diese zudem - aus welchen Gründen auch immer - nur mehr lauwarm auf den Tisch, was nochmals Abzüge in puncto Geschmack bedeutete. Da kann leider auch der vorzügliche Nero d'Avola nicht mehr als eine Durchschnittwertung für die Speisen rausholen.
Service wird von mir deshalb "nur" mit gut bewertet, weil bei meiner Pizza - trotz Mitschreibens - auf eine vom mir bestellte Extrabeilage zuerst vergessen wurde und mir nach Auffallen dieses Faux-pas diese danach wieder weggenommen und fast schon erkaltet zurückgebracht wurde. Sonst ist das Personal aber durchgehend freundlich u. zuvorkommend.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Kommentar von christian am 17.02.2011
durfte dem Pizzakoch während meines Besuchs des I Tricolori zusehen. Aufgrund Zeitmangels passiert es häufig, das Pizzen etwas zu lange im Ofen bleiben und dann verbrannt sind. So waren die beiden Pizzen, die vor mir bestellt wurden, verkohlt (ich hätte sie nicht akzeptiert), meine aber erfreulicherweise genau richtig und sehr gut.
Endlich mal ein echter Italiener!!
Meiner Meinung nach beste Pizza in Town (neben I Trattoria in der Burggasse - gehören aber zusammen), auch Pasta wirklich empfehlenswert, sogar die Nachspeisen.
Wein is ebenfalls Top!
Sehr empfehlenswert.Was meinst du zu dieser Bewertung?
Gegessen habe ich im I Carusi immer gut. Obwohl der Service etwas besser sein könnte - wenn Gäste, die nach einem kommen früher bedient werden, hinterlässt das keinen guten Eindruck. Dennoch: Empfehlung wegen ausgezeichneter und authentischer italienischer Küche. Was meinst du zu dieser Bewertung?