pedorozua am 06.09.2011
| Letztes Update am 06.09.2011
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Tisch prompt und sicher reserviert / um 20:00 Uhr /
Ambiente interessant aber insgesamt billig und leicht staubig, in der Küche sichtbar schmutziges Geschirr herumstehend.
Speisekarte aus einfachen blauen A4 Karton lieblos gefaltet und beschriftet. Positiv: die Unterstützungen eines Sozialprojektes.
Brot am Tisch etwas angetrocknet. Butterteller wirkte schmuddelig. Zwischendurch Livemusik, die angenehm war aber etwas deplaziert wirkte und nach ca 1 Stunde plötzlich abbrach. 2 Ober, die zwar bemüht aber meist hilflos wirkten, sich wortreich für alles Mögliche und Unmögliche entschuldigten. Zwischendurch nebenan einen Hund eines Gastes streichelten um dann wieder Essen zu holen... Na ja, wers mag?!
Allerdings! Das Essen entsprach der Erwartung voll. Alles Top. Gute Portionsgröße, richtig gewärmt, rasch serviert. Die Nachspeise urlecker! Lange nicht so gut gegessen.
Kosten: 4 Personen mit je 2-3 Gänge und zwei Runden Wein 188 EURO. Abgesehen von den obigen Umständen eigentlich gutes Preis Leistungsverhältnis. Insgesamt doch aber (noch) keine Empfehlung, weils im Detail einfach keine pure Freude macht da zu sein. FAZIT: Könnte toll sein ist aber unterinvestiert und bekommt den Service nicht hin.
Das Essen war qualitativ sehr gut und kreativ, Preis-Leistung ok allerdings für das Gebotene keinesfalls günstig, wie oft behauptet wird. Dazu trugen die doch eher zum Knausrigen tendierenden Portionsgrößen bei - ohne viel Brot wäre ich vom 4-Gang-Menü nicht wirklich satt geworden. Getränke sind eher noch teurer als das Essen.
Service locker aber doch korrekt, einziger küchentechnischer Minuspunkt, den man vermeiden könnte: das Brot wurde offenbar schon Stunden im Voraus geschnitten und war entsprechend vertrocknet.
fimbles2003 am 11.08.2011
| Letztes Update am 11.08.2011
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Wochen vorab einen Tisch reserviert / um 19.30 Uhr /
Das Ambiente fanden wir eher schnuddelig und kühl ..
Speisekarte bekamen wir erst nach ausdrücklicher Aufforderung - sofort fiel uns der "Brot & Kulturbeitrag von 3,50 ins Auge - diesen finden wir für ein derartiges Lokal völlig überhöht - wenn jemand Spenden möchte sollte er das aus freien Stücken tun und nicht beim Essen zwangsbeglückt werden
bei Übergabe der Speisekarte bestellten wir gleich Getränke eine Karaffe Wasser eine Flasche Wein Das Wasser kam prompt den Wein wollte man nachbringen - als nach einer halben Stunde Wartezeit (!!!!!) weder der Wein kam noch ein Kellner in Sichtweite gekommen wäre der eine Bestellung entgegennimmt sahen wir uns veranlasst das Lokal zu verlassen - völlig unbemerkt von jeder Menge Personal ..
shit happens.Jedoch peinlich kleinlich, wenn man dann seinem Ärger über so einem Portal luft verschaffen will. ich sage, einfach dumm gelaufen, nochmals testen und wenn dann immer noch das selbe passiert dann kann man was berichten...
Speisen:
Speisekarte (abends) klein, aber von sehr guter Qualität. Weinkarte ist (sehr!) klein und bietet keine Überraschungen und setzt auf heimische Winzer. "Bring your own bottle" (Korkgebühr von EUR 14,--) empfehlenswert!
Ambiente:
kühl, aber stimmig. Musik angenehm (Lounge-Musik). Leider ist bei Regen das undichte Dach auf der Flussseite zu beachten.
Service:
Engagiert und unaufgeregt, jedoch ausbaufähig. Leider Getränke und/oder Speisen nicht auf einander abgestimmt an den Tisch gebracht, zB Wein erst in der Mitte des Hauptganges (auf Nachfrage!!!) serviert.
Größtes Plus: Nichtraucherlokal, urbanes Design, sehr gute Küche, soziales Engagement (Unterstützung des Christoph Chorherr-Projekt), Preis-Leistungsverhältnis ok.
Gerne wieder - eine Bereicherung für den Donaukanal.
Das Essen ist ganz gut, damit ist aber schon alles Positive über dieses Restaurant gesagt. Das Ambiente fand ich nicht ansprechend, es ist fürchterlich laut und man kann sich aufgrund des Lärmpegels - verstärkt durch eine unangenehme Akustik - kaum unterhalten. Letztklassig ist der Service, sowas hab ich schon lange nicht mehr erlebt: zwar nicht unfreundlich, aber absolut unfähig. Wir waren zu viert, es kamen drei Vorspeisen, es gab erst nach längerem Warten und Nachfrage die Info, dass die vierte bestellte Vorspeise leider aus sei. Die dann bestellte Ersatzvorspeise kam gar nicht mehr, 1 h 10 min. nach der Ankunft und mehreren Urgenzen wurde dann mitgeteilt, dass sie wohl untergegangen ist. Die Entschuldigung war erschütternd: man habe einen 16-jährigen Praktikanten, der sich sehr bemühe, es aber halt noch nicht so könne. Warum man bei den Preisen so wahnsinnig ist, einen völlig überforderten Praktikanten einen ganzen Saalteil völlig allein bedienen zu lassen, anstatt ihn nur zur Untersützung eines richtigen Kellners einzusetzen, ist nicht herausgekommen. Insgesamt gesehen eine echte Zumutung. Fazit: never again.
War heute zum zweiten Mal im Holy Moly, nachdem ich beim ersten Mal noch recht zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Bhältnis war, hat mich das Restauramt heute nur noch enttäuscht.
Die Speisekarte hatte sich seit einem halben Jahr kaum verändert, nur die Qualität ist drastisch nach unten gegangen.
Zweimal wurde ein Gang auf einem angeschlagenen Teller reserviert (beim ersten Mal hätte es ja noch Unachtsamkeit sein können).
Der Nachtisch war definitiv schon seit langem vorbereitet, der "Teller" (irgendein braunes Recyclingmaterial) war noch vom Vorgänger am Rand angebatzt mit Schokolade, die Mousse an der Oberfläche angetrocknet und in einem Plastik-"Glas"-Schälchen serviert.
Die Unterlage des Essens bestand aus einer Information, wo ein Foto mit einem Blut-Exkrementgemisch eines Gefolterten der Appetit angeregt wurde aber der hohe Couvertpreis durch die Spende für das Projekt gerechtfertigt wurde.
Dafür gab es ja immerhin auch zwei angetrocknete Brotsorten mit Butter und Chilisauce als "Gruss aus der Küche". Wie kreativ und hipp :-((
Der Service war nicht lässig sondern uninspiriert und teilweise auch nicht informiert was er überhaupt servierte;
Die Eierschwammerl zu den Kalbsbäckchen waren schlicht nicht vorhanden.
Die Liste liesse sich noch beliebig fortsetzen, geschmacklich waren entweder wie beim Tartar der Senf oder einzelne Gewürze im Vordergrund, oder es war eher gar nicht gewürzt.
Ich hatte den Eindruck, daß der Chef schon länger nicht mehr nach dem rechten geschaut hat.
Insgesamt ein ärgerlicher Abend und mir völlig unverstandlich, wie das Holy Moly die gleiche Bewertung wie das Mraz und Sohn haben kann, wo wirklich jeder Gang persönlichkeit und Hingabe ausstrahlt.
Ich war bei meinen Besuchen am Badeschiff hoch zufrieden. Das Personal ist sehr aufmerksam. Es ist angenehm, wenn man in einem Restaurant mit Haubenqualität sich wohlfühlen kann (kein steifes "Möchtegern Lokal").
Super Essen, nette Bedienung und sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Was will man mehr???
Kommentar von Babsi am 02.02.2012
waren gestern dort und muss Dir vollkommen zustimmen - tolles Essen und nette, unkomplizierte Bedienung. Für gutes Essen braucht man kein etepetete-Gehabe und Spitzentischdecken - gerade weil es hier so lässig und urban ist, ists gemütlich und man kann richtig genießen!
Bereits beim ersten Besuch des Holy Molys trafen wir auf den fragwürdigen Charme der Service-Crew. Wir waren schon nahe dran, das Lokal zu verlassen, da der uns zu betreuende Kellner nicht nur langsam war, sondern Getränkebestellungen nur nach mehrmaligem Winken und Rufen und mit genervter Miene entgegennahm. Gänzlich entnervt war er dann, als es darum ging, uns Details zu den Speisen mitzuteilen.
Jedenfalls blieben wir dennoch, und das war auch gut so, denn die Speisen, die wir schlussendlich serviert bekamen, waren wirklich ausgezeichnet.
Und so machten wir uns in freudiger Erwartung ein Jahr später wieder auf dem Weg ins Holy Moly. Nach einem Blick ins spärlich gefüllte Restaurant tranken wir noch ein Bier am Deck des Badeschiffs. Als wir uns schließlich gegen 19 Uhr ins Lokal begeben wollten, machte man uns kurz und knapp darauf aufmerksam, dass hier ohne Reservierung nichts zu machen sei. Nachdem immer noch gute 15 Tische frei und weder gedeckt noch reserviert waren, fragte ich nochmals verwundert nach. Worauf die pampige Antwort kam: "Ohne Reservierung geht nix. Das ist unsere Auflage."
Es ist nicht einmal so sehr der Umstand, dass wir keinen Tisch bekommen haben, sondern die Art und Weise wie hier mit Gästen umgegangen wird. Mag auch sein, dass man aufgrund unserer Strandkleidung davon ausgegangen ist, es hier ohnehin mit geldknappen Studenten zu tun zu haben, die nur für wenig Umsatz sorgen werden (fataler Irrtum:).
Als wir vor unserem Abgang noch darauf hinwiesen, dass man eventuell mit etwas mehr Kundenfreundlichkeit besser dran wäre, ernteten wir nur ein arrogantes Schulterzucken.
Jedenfalls wird uns dieses Lokal nicht mehr sehen. Gutes Essen ist schön, Hauben sind erfreulich, aber am Ende des Tages zählt eben das Service. Für uns zumindest.
Aber dem Restaurant werden wir bestimmt nicht fehlen, man ist ja immer so gut ausreserviert.
Von Seiten der Restaurantleitung aufrichtige Entschuldigung für das ruppige Verhalten des Personals. Zur Zeit ist es allerdings leider wirklich so, dass Tische freibleiben müssen. Wir können nicht alle Tische vergeben, da wir aufgrund von Personalknappheit nur eine gewisse Anzahl an Gästen bedienen können. Nur so können wir die Qualität halten. Das ist für unsere Gäste natürlich nicht immer ersichtlich. Und es hat ganz sicher nichts mit "Strandkleidung" zu tun, im Gegenteil. Es sind alle bei uns willkommen, "leistbares Essen auf hohem Niveau für alle" ist unser Motto. Wenn der Service hier manchmal nicht mithalten kann, tut uns das leid. Bitte nochmals versuchen und bitte am besten online reservieren. Abends ad hoc einen Tisch zu kriegen, ist tatsächlich fast unmöglich. Gerne helfen wir in diesem speziellen Fall auch wir weiter: Mail mit kurzer Erinnerung, an presse@badeschiff.at
Danke für Ihr Verständnis, Sylvia Petz fürs Holy-Moly!-Team
Bei unseren zwei Besuchen war beidemale die Speisen das Herausragendste. Wobei hier vorallem das Beef Tartar auf Avocado. Nicht annähernd so gut waren manche Hauptspeisen - für den Preis aber immer noch hervorragend. Das Service war nicht sehr aufmerksam, aber freundlich.
feinstes vom 1.klassigen service in intessanter umgebung!
3 x seit februar, personal immer sehr aufmerksam, trotz gleichzeitig stattfindender weinkost, od. grosser festrunden!
speisen ausnahmslos mind.2haubenqualität!
kleine extras zusätzlich. . . alle drei abende wahren ein voller
erfolg! besser, feiner, kann es immer sein. . . aber dann ist das preis/leistungs verhältnis wohl nicht mehr adäquat!
wir waren HOCHzufrieden, waren aber immer unter d. woche da, viell. läufts am wochenende, weil statt voll, eben bummvoll eben stressiger. . .? GEBEN SIE dem HOLY MOLY noch eine CHANCE!
Aufgrund der vielen positiven Kritiken animiert, besuchten wir an einem Freitag ab das Restaurant. Mit Vorfreude und voller Erwartung nahmen wir als allererstes das Ambiente zur Kenntnis. Obwohl wir sehr designaffin, offen, neugierig und liberal sind, fanden wir nichts Faszinierendes. Zusammengefasst war die Präsentation einfallslos, die Speisen enttäuschend und das Service mieserabel. Für 2 Hauben erwartet man sich anderes. Wir waren dort und kommen sicher nicht so schnell wieder.
Im Gegensatz zum Vortester sahen wir die Speisen (Aal und Schweineohren, Pulpo, Spicy Soup, Ochsenbackerl) als durchaus ambitioniert und erfreulich, die Nachspeisen Lemontarte und Xocolat) eher enttäuschend, sowohl von der Präsentation her als auch vom Geschmack. Die Weinkarte enthält Erfreuliches und relativ fair kalkuliert. Das Ambiente ist ebenso wie es ist (Schiffskantine). Der negativste Punkt war das Service, das zwischen bundesdeutscher Hilflosigkeit und Wiener Donaukanalcharme oszillierte. Alles in allem OK für etwas gehobenen Speisegenuss mit gewissem Schicki-Micki-Faktor.
Die Gastronomische Leitung mag Petz ja übernommen haben aber nach dem ersten Ausprobieren dürfte er sich weiterhin vor allem um Xocolat kümmern. Einen Sterne-Touch konnte ich beim besten Willen nicht erkennen und auch die ehemaligen Hauben des vormals als besten Koch Wiens mit Lob überhäuften beschränkt sich auf die Menüpreise - und die Kopfbedeckung des Küchenteams. Die Speisenauswahl empfanden wir als beliebig, die Zubereitung etwas lieblos, wenig aromatisch und nicht wirklich raffiniert. Das schwache Service macht dem benachbarten Motto am Fluss Konkurrenz, das ja ebenfalls - wie man hier lesen kann - rundum mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hat. Da hätte man sich von so einem Routinier, falls er wirklich Zeit für dieses Projekt aufwendet, deutlich mehr erwartet. Aber gerade von der ehemaligen Spitze wird man ja öfters enttäuscht, siehe Gehrer im Magdalenenhof oder Österreicher im MAK wie in Häuptls Keller...