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SpeisenAmbienteService
44
43
45
Gesamt: 44
Ausgezeichn. Küche
Sehr gutes Ambiente
Ausgezeichn. Service
Mehr FotosMehr Fotos (35)
Hohensinn Info
RESTOmeter RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 150 | 11
Wien
Rang: 122
Chefkoch:

Josef Hohensinn
Features:

Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente:

Gemütlich
Preislage:

Gehoben
Kreditkarten:

VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten:

Mo:
geschlossen

Di:
11:00-24:00

Mi:
11:00-24:00

Do:
11:00-24:00

Fr:
11:00-24:00

Sa:
17:00-00:00

So:
Keine Info
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Lokalinhaber?

Hohensinn

Fuhrmannsgasse 9 | 1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Beisl
Tel: 01 5336464  
Web: www.restaurant-hohensinn.at
Gastgarten, SchanigartenWireless LAN
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14 Bewertungen für: Hohensinn (44)
Erst-Tester Erst-Tester
stlaurent
Master Master
amarone1977
Rating Verteilung
Speisen
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3
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2
 
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0
 
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Ambiente
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Service
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Mehr Rating Details
Experten Bewertung
am 08.11.2012
Experte
schlitzaugeseiwachsam
Platinum Level 16
121
63
0
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Am
Se
4
4
5
5 Fotos
Kulinarische Integration ist sicher sehr bedeutend fuer die sozial kulturelle Integration eines Zuwanderers im Ausland. Bei manchen Zuwanderern scheitert es schon bei solchen, angeblich banalen Dingen des Lebens.
Warum würde sonst eine bestimmte Partei in Oesterreich folgenden Slogan benutzen:

"Isst Du Schwein, kommst Du rein!"

Womit ich jedoch sicher keine grossen Probleme habe ;)

Saisonbedingt geht es jetzt aber ums Ganse...aeh...
Ganze. Es ist wieder mal Ganslzeit!

Für SSW bedeutet das im Hohensinn:

Parfait von der Gänseleber mit Selleriesalat, Portweinfeige und Brioche € 16,90
-> Unglaubliche Harmonie von süss und salzig. Cremige Gänseleber, nicht zu fettig und ohne gansigen Geruch...wenn mann das so nennen darf.

Ganslsuppen mit Bröselknödel € 6,50
-> Würzig kräftige Suppe, mit zarter Gansleinlage und einem Knödel der im Munde zergeht.

Traditionelles Ganslbrat´l mit zweierlei Kraut und Erdäpfelknödel € 26,50
-> Krachende kunsprige Haut, zartes Fleisch...ein bisschen weniger Salz und die Gans wäre gans perfekt gewesen.

Maronimousse im Baumkuchenmantel mit glasierten Äpfeln € 9,50
-> Perfekter Abschluss! Schon das Dessert ist ein Kunstwerk für sich!

Und man ist am Ende wirklich gans satt!!!

Als Wein hatte ich einen süssen Riesling. Phantastisch dazu passend! Hätte ich nie gedacht!
Danke für diese neue Kombinationseingabe!

Menüpreis inkl.Gedeck: € 52,-

Service von Josef und Annabell war wieder gans gans toll. Man isst wirklich wie bei Freunden! Es ist nicht billig im Hohensinn, aber es ist PREISWERT!

Gans liebe Grüße vom kulinarisch integrierten SSW!
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
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13 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 09.11.2012
schlitzaugeseiwachsam
Danke Gerry!
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KommentarKommentar
Master Master Bewertung
Experten Bewertung
am 07.11.2012 | Letztes Update am 21.12.2012
Experte
amarone1977
Diamond Level 26
229
49
146
Top 10 Tester
Sp
Am
Se
5
4
5
10 Fotos 1 Check-In hier
Anmerkung vorweg: Updates weiterer Besuche ganz unten unter der Sternderllinie. **********************************

Wenn jemand Hohensinn heißt, dann hängt er sein Namensschild auch mit Recht vor sein Lokal. Das trifft hier vollends zu. Doch alles der Reihe nach.

Eigentlich beginnt der Abend woanders. Ich sitz in einer wahren Institution von Wiener Kaffeehaus, und erinnere mich, dass Hohensinn ja auch im selben Bezirk werkt. Unser aller bester Kulinariker unter den Piloten war ja auch schon dort gewesen.
Ich beende meine Laptop-Nacharbeit, der Kellner informiert mich, dass ab halb neun Champions-League über den großen Schirm läuft. Ach, da ist ja noch genug Zeit, da ruf ich schnell noch bei Hohensinn an, reserviere den Tisch und komm einfach nachher zum Fußball zurück. Immerhin spielt Real gegen Dortmund, darauf kann man sich schon mal freuen.

Es sollte ganz anders laufen. Und das geht so:

Die Josefstädter Fuhrmannsgasse heißt nicht umsonst so. Der Innenhof von Josef Hohensinns Lokal war mal ein Parkplatz für Pferdekutschen. Schade, dass die warme Jahreszeit längst vorbei ist. Doch das Lokal ist ausreichend gemütlich. Eine schlichte, durchgehende Ledersitzbank umrandet den Gastraum, eine große Spirituosenauswahl ist nicht zu übersehen und fungiert als Raumteiler.
Große Bilder runden das angenehme, nicht überladene Gesamtbild ab.

Der Chef selbst lässt sich die persönliche Betreuung der Gäste nicht nehmen, dass er selbst Souschef im Korso war, schadet sicher nicht, lässt ihn aber am sprichwörtlichen Boden bleiben. Gut so.
Wenn man von der anfänglichen Frage nach Aperitif und Wasser absieht, fehlt eigentlich gar nichts, was man sich in puncto Service noch wünschen könnte.
Bei fortgeschrittener Stunde kommt sogar seine Bewunderung für den großen Amarone durch. Nein, damit bin natürlich nicht ich gemeint, sondern der König der Weine aus dem Valpolicella. Umso mehr finde ich es schade, dass er momentan gar keinen in der eigenen Sammlung hat. Nach dem Zahlen der Rechnung überlasse ich ihm noch drei Empfehlungen meinerseits.

Jetzt aber zum Essen. Wer Hohensinn kennt und schätzt, der wird an seiner Innereienküche nicht vorbeikommen, im Gegenteil, er wird gezielt deswegen hierher kommen.
Ich selbst bezeichne Innereien als „konzentriertes“ Fleisch, genau aus diesem Grund verstehe ich nicht immer, warum sie bei vielen Menschen keine Beachtung erhalten. Zu Unrecht, wie ich meine, auch wenn ich verstehen kann, dass Nieren nicht jedermanns Sache sind und guter Vorbereitung derselben bedürfen.

Auf der Karte finden sich so einige Klassiker wie Schnitzel oder Beuschel, aber auch eigenwillige Kreationen, die Neugierde auf mehr machen. Vor allem die Nachspeisenauswahl verpflichtet fast zum Wiederkommen, wird die Karte doch mehrmals monatlich je nach Verfügbarkeit von Rohstoffen frisch vom Markt gewechselt.

Sogar „Stierheberl“, also Stierhoden, finden sich auf der Karte. Die Nachfrage des weiblichen deutschen Gastes am Nebentisch nach der Portionsgröße wird vom Chef so beantwortet:
„Ein Ei pro Person“.
Dies zaubert der Dame sichtbare Abendröte ins Gesicht und hebt die Stimmung im Gastraum hörbar.

Vorerst mal das Gedeck: Brot hell, Brot dunkel, Brot mit „Kerndl“. Butter.

Der Gruß aus der Küche: ein kleines Portiönchen Ritschert. Steirisch oder kärntnerisch? Darüber möchte ich jetzt mit dem gebürtigen Friedberger (Oststeiermark) nicht diskutieren, ein sehr guter Beginn war’s allemal, der instinktive Wunsch nach mehr kommt auf.
Dazu serviert: ein schön feingliedriger Riesling.

Rehterrine mit mariniertem Kürbis und Sauce Cumberland. „Sündiger“ Genuss pur. Wie eine Süßigkeit zu essen. Schön cremig, die Sauce Cumberland ein wahres Gedicht, der Kürbis dank dem Marinieren schön handzahm. Das „Herz“ der Terrine ist ein kleines, zartes Stück Filet.

Marco Reus stellt auf 0:1. Doch mein Stadion ist heute ein anderes.
FC Hohensinn spielt groß auf.

Herr Chef empfiehlt ob meiner Unentschiedenheit, den einen oder anderen Gang kleiner zu wählen: so geschehen, kommt eine „kleine“ Ganslsuppe daher. Ich vergaß zu erwähnen: ein Ganslmenü für 52 Euro ist zur Zeit ebenfalls auf der Karte.
Die vielleicht beste Suppe, die man kriegen kann. Schön purpurne Stückchen Fleisch, wunderbar wärmend die gebundene Suppe, schön abgeschmeckt, da kann man wirklich nix mehr meckern.

Pepe gleicht per Kopfball aus, 1:1.

Ich krieg’s nicht mit, weil das Rieslingbeuscherl serviert wird. Ich hatte es zwar (unscharf) fotografiert, aber unser allerseits geschätzter User adn1966 hat es bereits perfekt abgelichtet. Siehe dort! Inklusive Wachtelspiegelei obendrauf.
Was soll man sagen: ein absoluter Genuss vom ersten bis zum letzten Löffel. Ohne Einsatz von Gurken gelingt das perfekte Beuschelerlebnis. Bester Einsatz von Gewürzen und frischen Kräutern, der Knödel lässt Wohlgerüche aus dem dampfenden Innenleben herauswabern, perfekt gekocht.

Dazu gibt’s einen schön duftigen Pinot noir, sehr gut, wenn auch nicht ganz mein Favorit, ein bisschen „più grezzo“ könnte er sein, also ein bisschen kantiger.

Arbeloa schießt ein Eigentor und Dortmund führt 2:1.
Ich merke nichts davon, das Beuschel lässt die Welt um mich herum vergessen. Doch die Nachspeise folgt sogleich:

Ein „Kalter Hund“, laut Hohensinn ein Dessert aus der ehemaligen DDR. Ich kannte es als „Kalte Schnauze“. Keksreste in Schokolade versenkt und kaltgestellt.
Hier kommt der „Hund“ mit Valrhona-Schokolade und einem Kügelchen Bergkräuter-Eis. Letzteres ist nicht ganz die große Offenbarung, riecht ein bisschen blumig, doch die schön zähe Schokolade-Keks-Schnitte beweist wieder einmal, dass einfachste, aber beste Zutaten Feines entstehen lassen können.

Özil gleicht per Freistoß in der letzten Minute aus. 2:2.

Ich höre und sehe nichts davon, meine Aufmerksamkeit gilt ganz der Konsistenz vom „Hund“ und der dazu gereichten Cuvée von Pasler. Sehr alkoholisch und trotz gerade eben Entkorken sofort trinkbar. Ein Amarone ist’s zwar nicht, aber er schlägt sich wacker.

Finale: ein zart-flaumiger süßer Gruß und ein Caffè Ristretto. Darf nicht fehlen: Grappa „Sarpa“ von Distillati-Primus Poli.

Fazit: Groß aufgekocht, vom Anfang bis zum Ende. Ein stolzer, aber bescheidener Chef kümmert sich fast perfekt um die Gäste. Das alles in einem ganz entspannt eingerichteten Lokal mit gerade mal sechs Tischen.
Ein Wort zu den Preisen: 75 Euro für das Gebotene sind mehr als berechtigt.

Real gegen Dortmund? Die beiden Mannschaften hatten an diesem Abend einen übermächtigen Gegner.
Klarer Fall: 3:2 für Hohensinn. Ein verdienter Sieg.


************************************************
Update 21.12.

amarone meets schlitzaugeseiwachsam - im Hohensinn - das macht Sinn!

Getrüffelte Kartoffelcremesuppe - laut SSW-Insidertipp soll da ganz heiße Trüffelware zum Einsatz gekommen sein.

Die Suppe ist wunderbar ausgewogen in ihren Bestandteilen, schön cremig, angenehm duftig, fein gewürzt, jeder Bestandteil darf seinen "Part" spielen.

Ein Kalbsbutterschnitzel mit Erdäpfelpüree. Umringt von feinem, aber doch kräfitgem Safterl. Die Schalotten werden "z'merschert" und dürfen sich mit Saft und Püree bekanntmachen.
Die Muskatnuss durfte großzügig ins Püree hinein. Das Kalbsbutterschnitzel ist wirklich eine edle Sache (sag niemals Fleischlaberl zu ihm...).
Ganz wenig dunkel geraten, aber wunderbar würzig, ja duftend.

Ein Walnusskücherl (zart, krümelig, in der Konsistenz fast wie Marzipan) überrascht, da in dieser Form für amarone ganz was Neues. Ein wenig schade, und da sind sich die beiden Esser einig: der Rieslingsabayon ist zu "weinig". Problematisch bei Süßspeisen die leichte "Bitterkeit" bzw. Säure vom Wein, die da geschmacklich ein wenig "reinpfuschen".
Besser: Sabayon ohne Riesling, den Wein dafür ins Glas ;-)

Aber gut, das ist nun mal Geschmacksache und ändert nichts daran, dass wir trotzdem ein super-pipifeines Mittagessen bester handwerklicher Art hatten.
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
Gelistet in: Mittagessen! , Wien - Jo heast'!!
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2 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 08.11.2012
amarone1977
;-)))
Sieh dich um, es gibt sie, die lesenswerten Berichte.
Ich für mich hatte Spaß: am Genuss, am Sinnieren und Schreiben darüber. Vielen Dank und Happy landing :)
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Experten Bewertung
am 04.07.2012 | Letztes Update am 04.07.2012
Experte
adn1966
Platinum Level 16
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5
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5 Fotos 5 Check-Ins hier
Es wurde schon viel geschrieben über Josef Hohensinn, den langjährigen Souschef von Reinhard Gerer. Geradezu euphorische Kritiken habe ich gelesen, sowohl hier im ReTe, als auch in diversen Zeitungen und Zeitschriften. „Er sei nun endlich angekommen“, hieß es, sein Restaurant im Achten hätte einen „herrlichen Garten“ und böte „gehobene Wirtshausküche mit Hang zu Innereien und Wiener Klassikern, wie sie in dieser Qualität nur selten zu finden ist“ (© Herbert Hacker/Format)

Was liegt also an einem heißen und schwülen Nachmittag näher, als sich schnurstracks in den Achten zu begeben, im schattigen Garten des Hohensinn der Sommerhitze zu entfliehen und sich endlich selbst ein Bild von diesem Restaurant zu machen?

Wir kamen um 16:00 ins Restaurant und wurden nach freundlicher Begrüßung zu unserem Tisch im Garten geführt. Der Garten war noch leer, doch wie zu erwarten füllte sich das Lokal später am Nachmittag. Der Garten ist eine sensationelle Ruheoase mitten in der Stadt und zählt zu den Schönsten, die ich kenne. Idyllisch in einem begrünten Innenhof gelegen kann man Ruhe und Schatten genießen, es fällt schwer, zu glauben, dass man eigentlich beinahe mitten im Zentrum Wiens ist.

Der freundliche Kellner brachte uns die Speisekarten und bevor wir uns deren Studium widmeten, bestellten wir zwei Aperol Spritzer. Unserer Bitte, den Aperol durch Campari zu ersetzen (ist dadurch nicht so süß), wurde freundlich und gerne entsprochen.

Herr Hohensinn kam auch zu unserem Tisch und teilte uns mit, dass es außer den Gerichten auf der Karte heute auch sehr gute Rotbarbe und exzellenten Steinbutt gäbe. Wir plauderten ein wenig mit ihm und es hat uns sehr beeindruckt, dass Herr Hohensinn Gott sei Dank trotz des „in-den-Himmel-gelobt-werdens“ quer durch alle Medien offenbar am Boden geblieben ist, freundlich, höflich und hilfsbereit beim Aussuchen der Gerichte.

Die Liebste entschied sich für den gesulzten Oktopus (€ 17,00) als Vorspeise, to be followed by Rotbarbe auf Fenchel-Sabayon (€ 28,00). Ich eröffnete mit dem Bratlcarpaccio mit Senfeis (€ 12,90), als Hauptspeise wollte ich unbedingt das Rieslingbeuscherl mit Kräuterknöderl (€ 15,90) probieren. Als Weinbegleitung wählten wir einen Gemischten Satz 2010 vom Weninger (€ 34,-), genau das richtige Tröpferl für den lauschigen Übergang vom Nachmittag zum Abend in diesem wahrlich herrlichen Garten.

Als kleiner Gruß aus der Küche wurde uns eine Melonenkaltschale mit Shrimp gereicht. Sehr erfrischend, geschmacklich auch sehr gut mit Knoblauch abgeschmeckt, ich bin nur leider kein großer Freund von Shrimps, und Melonen sind auch nicht ganz oben auf meiner Favoritenliste. But that’s just me. Sonst sicherlich sehr gut gemeint und gemacht.

Aber dann.

Aaaaaber dann.

Was dann daherkam, ist wirklich schwer in Worte zu kleiden. Der gesulzte Oktopus auf Tomaten-Kräuter Salsa war mit Abstand, mit riesigem Abstand, der beste Oktopus, der uns jemals serviert wurde. Unglaublich zart, perfekt mit Tomaten, Knoblauch und Kräutern harmonierend, - allein für diese Vorspeise gebührt Herrn Hohensinn die Höchstnote. Wäre da nicht mein Bratlcarpaccio gewesen: hauchzarte Scheiben eines Bratls, leicht mit (und da bin ich mir nicht so sicher, aber ich vermute) Granatapfelstückchen bestrichen, ein Hauch frischer Kren darauf, etwas Salat, darüber eine Kugel Senfeis.

Würzig, zart, das Bratl ideal mit der Süße des Granatapfel kontrastierend, abgerundet mit einem höchst interessanten Senfeis. Mein erstes Senfeis, of course, (wo bekommt man schon Senfeis?), und ich wusste nicht, was ich mir darunter vorzustellen hatte. Es ist cremig, nur sehr leicht süßlich und mit ganz dezentem Senfgeschmack. Ein Gedicht. Insgesamt ist diese Vorspeise eine mehr als gelungene Komposition.

In der Tonart ging es dann auch weiter. Selbst auf die Gefahr, durch ständiges Wiederholen von Superlativen unglaubwürdig zu wirken, kann ich nicht umhin: das mit Abstand beste Beuschel, dass ich je hatte. Gut ist’s auch beim Pfarrwirt, fein ist’s im Sacher, - Herr Hohensinn hat heute meine Suche nach Wien’s bestem Beuschel beendet. Der Liebsten Rotbarbe war allerdings nicht minder spektakulär. Zwei feine Filets, kurz in Butter angebraten, auf einem herrlich cremigen Fenchel-Sabayon. Ein gelungener Dialog zweier, in Würze perfekt aufeinander abgestimmten Zutaten.

Der Chef des Hauses kam später noch bei uns vorbei, fragte, ob alles in Ordnung war. Unser freundlicher Kellner brachte uns die Dessertkarte und ich konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen, eine Portion Marillenknödel zu bestellen. Die auf der Karte angeführte Wartezeit von 20 Minuten war in diesem Fall von Vorteil, eine kleine Pause tat Not, und prompt nach dieser Zeit wurde ein relativ großer Knödel mit reichlich Butter-Zimtbrösel serviert. Geschmack, Konsistenz des Teigs, Frische und Säure der Marille, sowie der Geschmack der Zimtbrösel fügten sich nahtlos in die Reihe der sensationellen Gerichte, die wir an diesem Nachmittag genießen durften, ein. Schlicht und ergreifend ein Gedicht von einem Marillenknödel, the best ever.

Zum Abschluss gönnte ich mir noch meine zwei obligaten Ristretti (in diesem Fall von der Rösterei Alt Wien aus dem vierten Bezirk, auch hier sieht man, wie sehr im Hohensinn auf Qualität geachtet wird), begleitet von einem Grappa Moscato Nonino.

Speis und Trank schlugen sich mit insgesamt € 128,- zu Buche, gemessen an der Qualität der Speisen und Getränke, des Ambientes, des Services, absolut angemessen und jeden Euro Wert.

Ja, es war ein wirklich ein perfekter Nachmittag im Hohensinn und es werden noch viele Besuche folgen. Die Kritiker hatten Recht, sich voller Lob zu überschlagen, auch ich stimme hiermit ruhigen Gewissens in das Hohelied aufs Hohensinn ein.
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
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15 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 03.12.2012
adn1966
Not quite. Campari Soda ist, nomen est omen, nur Campari und Soda. Hier wurde ein Campari Spritz draus, - Campari, Weißwein und Soda.

Danke fürs Kompliment zum Bericht!
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am 24.06.2012
leckermaeulchen
Gold Level 10
38
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107
Sp
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4
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13 Fotos 2 Check-Ins hier
Spitzenkoch macht sich selbstständig, wie ergeht es dem Gast im neuen HOHENSINN wenn der ehemalige Souschef des Korso aufkocht. Wird man fündig wenn man Innereien nicht mag. Ein Lokalaugenschein in der Josefstadt
Irgendwann mal gab es das legendäre Korso. Der langjährige Küchenchef war der allseits bekannte Reinhard Gerer. Ihn kennt man, weniger bekannt waren seine Begleiter, Köche wie Kellner. Was aus ihnen wurde ist weniger bekannt. Im achten Bezirk befindet sich mit HOHENSINN ein Restaurant eines ehemaligen Wegbegleiters Gerers. Josef Hohensinn war Souschef des einst so angesehenen Restaurants im Hotel Bristol.
Zur Erinnerung: Hohensinn kochte kurz im Hexensitz in der Hinterbrühl, dann einige Zeit im Marktachterl am Karmelitermarkt und wechselte zuletzt ins „Wein in the City“ von Hans Weibel. 
Aber auch dort blieb er nicht lange, denn Hohensinn bekam plötzlich ein Angebot, jenes Lokal zu übernehmen, in dem der bekannte Italo-Zampano Da Conte kurzfristig ein glückloses Comeback feierte. Nun dürfte Hohensinn angekommen sein.
Es war Freitag Abend, als wir das Restaurant HOHENSINN betraten. Das Wetter lud ein, zum draußen sitzen. Auch deshalb wollten wir HOHENSINN kennen lernen. Von Fotos war uns ein interessanter Innenhof bekannt. Dort wollten wir ohne reserviert zu haben einen netten Abend verbringen.
Beim Betreten des Lokals, es war 18.30, standen Köche sowie zivil gekleidete Personen im Eingangsbereichs des Lokal an der Bar. Verblüfft sahen uns sämtliche Personen im Raum an, wir hatten das Gefühl die Runde zu stören. Beinahe ängstlich unsere Frage, ob noch ein Tisch für zwei Personen zu haben sei. Eine Person in der Runde erkannte unser Anliegen, trat nach vor und begrüßte uns HERZLICHST.
Wir erkannten, er war der Maitre des Lokals und führte uns, in den von Fotos schon bestens bekannten Innenhof. Gelandet! So schön können Wien´s Innenhöfe sein. Sehr gepflegt der anliegende Garten, umliegend die Innenansichten der Nachbarshäuser.
Zum Start ein kleines Pils und die Welt war für uns wieder in Ordnung. Dann der Blick in die Karte. Wer jemals im Korso essen war, kann schnell Folge leisten, dass der Verfasser dieser Speisekarte dort eine Vergangenheit haben muss. Gerer kochte (oder besser, er ließ kochen) gerne authentisch österreichisch. In diesem Fall, gab es häufig viele Gerichte mit Innereien. So auch hier. Gleich vorweg, auf Innereien stehen der Textverfasser und seine bessere Hälfte weniger.
Wir versuchten also dem Hauptanliegen {Bries & Co) des HOHENSINN zu entrinnen und bestellten was sonst noch auf der Karte war.
Als Gruß aus der Küche bekamen wir eine Gurkenkaltschale. Danke! War das gut. Wunderbar gewürzt mit Dille, kleine Stücke von Tomaten und Crevetten machten den Einstieg (schön gekühlt serviert) zum Erlebnis.
Als Vorspeise gab´s
Bratlcarpaccio mit Senfeis (!!!) und eingelegten Gurken und Lachs- Kaviarpalatschinke
Ich denke, Bilder sagen mehr als tausend Worte (seht euch mal die Fotos an) Das „Bratl“ war so herrlich schön würzig, hauchdünn aufgeschnitten dazu die eingelegten Gurken und das schon erwähnte Senfeis. Dazu eine Anmerkung. Nach dem „Steakboom“ gibt es jetzt auch den „Eisboom“ Somit wagt Josef Hohensinn des Bratl mit einem Senfeis in Verbindung zu bringen. Wir haben es probiert, wir fanden es sehr fein und erfrischend anders. Die Lachs- Kaviarpalatschinke bestand aus einer hauchdünnen Crepe gefüllt mit sehr gut gebeiztem Lachs. Eine feine Sauerrahm Creme dazu und schon durfte man mit dem ersten Gang sehr zufrieden sein.
Zwischengericht
Kübelspeckknödel mit Gabelkraut
Wir wollten es vom Oberkellner wissen, was ist Kübelspeck. Kübelspeck ist eine Spezialität aus Oberösterreich. Haltbar machen im Kübel. So war es früher und so wird es vereinzelt auch noch heute angeboten. Leider wird dafür nur die weiße Fettschichte verwendet (aua das sind wieder Kalorien) Auch hier kann HOHENSINN brillieren. Dünne Kartoffelteigschichte umhüllt die relativ faden Speckstücke, das Geschmackserlebnis ist das Kraut. Ein Könner dieser Herr Hohensinn. Das Kraut fein abgeschmeckt, ein bisschen von jedem in Summe schön zu essen.
Hauptgang
Wie erwähnt tun wir uns mit Kalbskopf und Kutteln schwer, deshalb fiel unsere Wahl auf
Gebratene Bergforelle mit Petersilerdäpfel und Blattsalat
Fachlich gesehen ist hier nicht die große Herausforderung, allerdings nun passiert´s der Maitre zerlegt vor uns am Tisch den Fisch (siehe Foto). Nur noch selten machen sich Fachkräfte im Service diese Mühe, b. Der Fisch war zu erwartender Weise exzellent. Knusprig die Haut zart das Fleisch.
Wir waren zufrieden, begleitet wurden wir an diesem Abend von einem Blaufränkischen des Weingut Igler 2009, mit € 31,- mal gerade so leistbar. Ich finde die Preise im HOHENSINN für das Weinangebot doch recht hoch gegriffen.
Wir wollten über die Desserts Bescheid wissen, vom Angebot her nicht wirklich das Hauptaugenmerk des Küchenchefs (wie oft noch diese Creme brulee??) Der Maitre empfahl die warmen Topfennockerln mit Erdbeeren. Fazit: flaumig, leicht, sehr schöner angenehmer Geschmack.
Den ganzen Abend hat uns der Herr Ober so viel Freude bereitet. Fachkompetent witzig. Immer zur Stelle, was für eine Hilfestellung für Herrn Hohensinn. Irgendwann wollten wir es genau wissen. Wir fragten den Maitre nach seiner Vergangenheit. Erraten, auch er war einst im Korso. Er war dort ebenfalls Maitre. Er war 22 (!) Jahre in der Institution des ehemaligen Aushängeschilds der Wiener Gastroszene tätig. Berührend seine Ausführungen seiner Vergangenheit erkennbar seine Begeisterung für seinen Beruf. Schön! Zum Abschluss fragte ich noch nach einem anderen Dessert auf der Karte nach, der Schokoladentarte. „Ja, die ist ebenfalls sehr gut, aber die essen Sie ja wenn Sie das nächste mal da sind“ konterte der tolle Gastgeber. Das nächste Mal? Hmh, eigentlich sehr gerne.
Fazit: HOHENSINN vertraut auf Gerichte mit Innereien, er setzt dabei den eingeschlagenen Weg des Korso´s fort. Für Anhänger der schonenderen Kost ist auch was dabei. Trotzdem empfehle ich, die Karte etwas „Kaloriensenkender“ zu gestalten. Der Koch ist Klasse, der Service fast noch mehr. Das Ambiente und vor allem der Garten ermöglichen einen gelungenen Abend
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
Hohensinn
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9 Kommentare »
Letzter Kommentar von am 03.12.2012
cmling
Danke für den informativen Kommentar! Blaufränkisch zur Forelle wäre mir unangenehm, aber das spielt ja keine Rolle bei der schönen Schilderung eines schönen Abends.
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am 06.03.2012 | Letztes Update am 06.03.2012
mutzi
Basis Level 1
7
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5
Wir waren im Rahmen der Restaurantwoche erstmals im Hohensinn und werden sicher wieder hingehen!

Das Essen war wirklich phänomenal gut; das Schulterscherzl vom Kalb hat es mir besonders angetan. Die Zwischengänge waren geschmacklich auch ganz toll, das Butterschnitzel vom Hecht (?) war butterweich und hat super geschmeckt.

Hervorzuheben auch die tolle Weinauswahl!

Sehr aufmerksamer, aber nicht aufdringlicher Service!
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am 12.01.2012
hoshizaki
Basis Level 1
5
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Am
Se
5
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5
Wieder mal beim Hohensinn, weil´s beim letzten mal sooo geschmeckt hat
und es war erneut ein kulinarischer Genuß für mich und meine Begleitung.
Die Sardinen auf Venezianische Art ersetzen jeden Urlaub in Italien, das sautierte Kalbsbries perfekt abgeschmeckt und auf den Punkt gebracht, ein highlight die gesurte Spanferkelstelze mit Erbsen Minzpüree und erst das banal anmutende Gericht in Form eines geschmorten Karfiols mit Butterbrösel und poschiertem Ei, ein Gericht das perfekter nicht sein könnte. zum niederknie`n um es ohne Übertreibung zu beschreiben
Hohensinns Küche ist Hausmannskost und internationale Küche auf höchsten Niveau!!! Hohensinnismus im 8ten
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am 18.12.2011
angsttom
Basis Level 1
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Genussreise durch die Inneren kulinarischen Werte von Wien.
Nach einem herzlichen Empfang durch die Chefin des Hauses und gestärkt durch ein großes perfekt gezaptes BUDWEISER Bier ließ ich mich von Meister Hohensinn mit grandiosen Innereiern verwöhnen.
Kalbskopf mit Bries und Bohnen,ein herzhafter Einstieg, getopt von einem vollmundigen Rieslingbeuscherl mit Kräuterknodel.
Begleitet wurde mein Menü von einem Cuvee panAroma Lehner aus Gols.Bei der Hauptspeise wurde anstandslos ein Kürbisrisotto anstatt des Erdäpfelpüree zu den mit Pommersenfsauce servierten Kalbsnieren gereicht. Der Abschluss bildete ein sorgfältig zubereiteter österr. Klassiker nämlich Topfennockerl mit einem zimtigen Bienen-Hollerröster
Erstklassige Grundprodukte, perfekte Handwerklichkeit und ein herzlicher zuvorkommender Service lassen das Hohensinn zu einem Fixpunkt in der Hauptstadt für mich werden. Mahlzeit.
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via Handy am 15.12.2011 | Letztes Update am 15.12.2011
DomH
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Ehrlich gesagt bin ich noch nicht lang hier angemeldet.
Erst nach dem erstmaligen Besuch des Restaurant Hohensinn
fordert meine Innerestimme mich auf mich mitzuteilen.
Beim betreten des Restaurant ließ ich mich von der Inneneinrichtung
betören.
Modern,freundlich,hell,.....wohl gelungen!

Nachdem Wir Herzlich begrüßt wurden,führte man uns zu unseren Tisch.


Trotz einer vielfältigen Karte kam Ich in den Genuß mich von Chef Josef Hohensinn Persönlich bekochen zu lassen.Mein Mann als "Fleischliebhaber" entschloss sich als Vorspeise ein kleines Riesling-Kalbsbeuschel zu nehmen und das Steak Strinberg als Hauptgang, das nach seiner Ausage zu folge genau das Richtige war.
Zu erst bekam Ich eine Hausgemachte Gänseleberpastete mit Schwarzen Trüffel und dazu perfekt abgestimmte Rotwein Feigen.
Der 2Gang war eine "Hohensinn Spezial Hummersuppe!!" gefolgt von einen am Punkt gebratenen und Geschmacksvollen Seeteufel.
Zum Krönenden Abschluss servierte man mir ein Wallnussparfait auf Nougatsauce
Ein Gedicht.!

An den Service kann Ich nur ein Lob aussprechen für das Engagement und Freundlichkeit.
Für den Service und die Küche ist die Preiskategorie allemal Gerecht.

Mfg. DomH und auf ein baldiges Wiedersehen
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3 Kommentare »
Letzter Kommentar von
seb
am 15.12.2011
seb
Das Gesamtpeisniveau scheint mir aber gehoben genug, dass dergleichen wirklich kleinlich wirkt.
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am 04.12.2011
paulinchen
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Ein wahrhaftes Schmuckstück im 8. Bezirk, das sich mit absolut entspannter Atmosphäre, geschmackvoller Einrichtung und gut sortiertem Weinschrank auszeichnet.
Das Service brillierte mit Freundlichkeit, ausgezeichneter Beratung und angenehmer Gelassenheit, auch in hektischen Momenten.

Herr Hohensinn scheint den Ort seiner Bestimmung gefunden zu haben. Er verwöhnte mich mit einem erstklassigen, auf den Punkt gegarten Saiblingsfilet, gefolgt von einem Wiener Schnitzel, das voll und ganz meinen sehr hohen Erwartungen entsprach. Meine Begleitung kam in den Genuss der ausgezeichneten Hummersuppe á la Hohensinn und einer wahrhaft hervorragenden Kalbsstelze mit Zitronenaroma und Trüffel. Den perfekten Abschluss bildete ein Schokosouffle mit flüssigem Kern, das im wahrsten Sinne des Wortes zum dahinschmelzen war.

Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt meiner Meinung nach gut, da Wert auf Verwendung hochwertiger und erlesener Lebensmittel gelegt wird.
Zusammenfassend kann man von einem perfekten und gelungenen Abend sprechen und wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Besuch.

Paulina & Herfried
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am 06.08.2011
anita47
Basis Level 4
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Ich habe jetzt ein Monat gewartet um das Hohensinn zu bewerten, wir haben dort Geburtstag gefeiert, das Essen war sehr gut allerdings extrem teuer, für fünf Personen haben wir €500 bezahlt. Wir hatten ein Menü, zusammengestellt vom Besitzer, das bereue ich weil eigentlich kein Gang nach unserem Geschmack war! Das ist aber unsere Schuld weil wir uns vom Besitzer überreden ließen. Das Service war an diesem Abend sehr überfordert und wir mußten mehrmals ins Lokal gehen, um den Kellener bzw. die Kellnerin um Aufmerksamkeit bitten. Ich will sicher nicht ungerecht sein, aber um diesen Preis kann ich sicher ein besseres Service erwarten.
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Letzter Kommentar von am 12.09.2011
anita47
Es war aber leider so, ich habe aber nicht gesagt das es ein schlechtes Essen war, und auch das es natürlich unser Fehler war, nicht nach der Karte bestellt zu haben! Auf der Karte wäre z.B ein Kalbsbries gewesen...blöd gelaufen, das ist aber nicht mein Kritikpunkt gewesen.
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am 12.07.2011
kvapil
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der innenhof im ACHTEN eine einzige oase! der koch ein ganz großer künstler mit kreativem kopf, einem goldenen händchen - und er nimmt bedacht auf saison-produkte und bodenständiges. ein wunder, daß es so was in wien wieder einmal gibt!
walter gürtelschmied
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Letzter Kommentar von Unregistered am 29.09.2011
Waren gestern im Hohensinn essen, es war ein Traum! Wir hatten das 6-Gänge-Menü, jeder einzelne Gang war super, von den Portionsgrößen schon fast zu viel, wir mussten einen Gang auslassen sonst hätten wir das Dessert nicht mehr geschafft. Vom Ambiente her was es ruhig und gediegen, nicht zu schnöselig. Das Service war auch erstklassig. Gerne wieder!
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Experten Bewertung
am 10.07.2011
Experte
wolf
Platinum Level 18
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43
Top 10 Tester
Top 10 Tester 4 Wochen
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2 Fotos
Wir waren vorgestern, zum ersten mal beim Hohensinn essen. Bei unserem ersten Besuch vor ca. einem Monat haben wir dort nur was getrunken.

Das Lokal ist wirklich gelungen. Einrichtung sehr schön und gemütlich. Leider sind die Bänke ein bischen zu schmal geraten, so daß man das Gefühl hat, abzurutschen. Am besten sitzt man im wunderschönen und gepflegten Gastgarten.

Auf der Karte findet man hauptsächlich österreichische Gerichte, einige Innereien, und auch Fische.
Ich bestellte als Vorspeise die Krebsenschaumsuppe und danach den Neusiedlersee Zander mit Erdäpfelkruste und Kürbisgemüse. Mein Mann hatte eine Grießnockerlsuppe und dann das Wiener Schnitzel.
Die Suppen waren beide hervorragend. Beim Zander hat mir aber einiges gefehlt. Er schmeckte leider ziemlich fad. Das Schnitzel war dafür sehr gut.

Unsere Freunde hatten Beef Tartare und Beuschel. Laut deren Aussage war alles ausgezeichnet.

Zwischen den Gängen wurde uns auf Haus ein kleines Stück Zwiebelrostbraten vom Dry Aged Beef serviert, der wirklich sensationell war. Das nächste mal werde ich den sicher bestellen.

Vom Preis her ist das Hohensinn in der oberen Region angesiedelt. Wiener Schnitzel mit Salat kostet 19.50 Euro, Zander 23 Euro.
Da hier aber offensichtlich größten Wert auf Top Qualität gelegt wird, ist das OK.

Das Hohensinn ist ein Lokal, daß man sich auf alle Fälle anschauen sollte.
Hohensinn
Hohensinn
   
Gelistet in: Martinigansl, Die besten Beisln in Wien
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Letzter Kommentar von am 17.07.2011
Lisawetta
Grüß Dich Wolf.
Ich weiß schon, dass Leben ist kein Wunschkonzert, aber deine Meinung ist mir immer sehr wichtig.
Mein Wunsch: Als Einführung 1 oder 2 Sätze mit einer kurzen Allgemeinbewertung. Wenns mich interessiert, erst dann will ich genaueres wissen. Natürlich kannst du schreiben wie du willst, hab ja nur meine ureigenste Meinung gesagt
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am 08.06.2011
kuechenchef
Basis Level 2
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Der Josef Hohensinn in der Küche, eine wucht! Seine Freundin Annabelle vorne an der Front im Service ebenfalls perfekt, zusammen unschlagbar was Küche, Service & Gastlichkeit angeht. Ich empfehle jedem neuen Besucher, plagt euch nicht mit dem Studieren der Speisekarte (es schmeckt sowieso besser als es scheint) sagt dem Service wie viel Gänge ihre gerne hättet, zwei, drei oder vier (oder noch mehr..) und entspannt euch ihr werdet einen gnadenlosen guten Abend erleben!
Bleibt noch der schöne Garten im Hof zu erwähnen, also auch im Sommer eine gute Wahl das Hohensinn.
Ah` fast hätte ich es vergessen, die Rohmilchkäse welcher der Hohensinn manchmal am Ende der Speisefolge kredenzt, sind ebenso himmlisch wie seine Küchenkunst. ...Aber ich verstehe den Hohensinn weniger als ein Künstler, denn als ein echter Handwerker mit Meisterprüfung.
Einfach unbedingt hingehen!
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am 09.05.2011
stlaurent
Basis Level 1
6
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Nach Korso, Marktachterl und Wein in the City,
jetzt in der Josefstadt. Josef Hohensinn
kocht seit kurzem in seinem eigenen neuen, außerordentlich sympathisch aufgerämt eingerichteten Lokal. Wer - die schon immer gekonntest zelebrierte - Innereien-Küche zu schätzen weiß, ist hier goldrichtig!
Angerichtet werden Nierndln, Kalbskopf, Hirn, Bries und selbstverständlich auch ein Riesling-Kalbsbeuscherl, das schon zu Zeiten, als Hohensinn Sous-Chef von Reinhard Gerer war, entzücken konnte.
Aber auch erstklassiger Fisch (Zander, Saibling) und Entdeckenswertes, wie ein Rumpsteak Strinberg, stehen auf der feingestaffelten Speisekarte. Sehr interessant präsentiert sich auch Hohensinns Weinkarte. Eine wienweit echte gastronomische Bereicherung in der Fuhrmannsgasse!
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