Ich habe meine Mutter zum Harry's-Time Eingeladen! Die haben dort immer so tolle Events und für Muttertag war es nicht anders! Es gab eine Spezielle Küche und zwar ein Brunch! Es gab alles von Eier Benedict zu hunfisch mit Avocado und Kernöl und noch Buchteln mit Vanillesoße!!! Buchteln habe ich lange nicht mehr gehabt und dies war eine totale Überraschung! Meine Mutter fand die Dekoration so wunderschön und sagte es der Kellnerin bestimmt drei mal! ;)
Das gehobene Resto in der Nähe des Stadtparkes!
Harry's-Time hab ich nur zufällig einmal entdeckt während ich auf der suche nach Mittagessen war und dass war vor 1 Jahr- jetzt bin ich Stamm Kunde! Das Service ist so wie man es sich wünscht, die Weine sind perfekt und passen zum Essen. Die Gerichte sind gut ausgedacht, kreativ und vor allem alle selbst gemacht und schmecken natürlich hervorragend!
tolles essen und vorallem das Desstert. Ich sage nur Schokoträume! Man findest ausgefallene Kreationen ebenso auch tolle österreichische Speisen und Klassiker. Doch was mir am besten schmeckte waren seine Schokotrötchen mit Vanilleschaum.Der Geschmack beim ersten Bissen raubt einem die Sinne,
die Aromen explodieren am Gaumen und man wird fortgerissen in eine sinnliche Unterwelt aus Vanille
Aromen gespickt mit einer süßen Note. Ich kann nur von mir sprechen und ich meine, dass der Harry die besten Desserts macht zu nicht übertriebenen Preisen!
Also ich bin begeistert von den Konzept des Lokals. Essen bis man stopp sagt! Abgesehen von dieser Idee, schmeckte mir das Essen auch sehr gut. Die Portionen waren alles klein und sehr schön zu sehen. Da man sowieso Essen kann bis man nicht mehr kann, ist es gar nicht so schlimm das die Portionen kleiner ausfallen. Im Gegenteil man hat die Gelegenheit von verschieden Geschmacktsrichtungen etwas zu gustieren. Ich komm bestimmt bald wieder um diesmal richtig "reinzuhauen" um meinen persönlichen Rekord von 9 Gängen zu toppen!
Gestern war ich im Harry´s Time und habe das Abendmahl ausprobiert, da ich schon viel darüber gehört hatte. Besonders angetan hatte es mir die Gänseleberpastetenscheibe auf geröstetem Butterbrioche. Wir wurden aber sehr positiv überrascht, dass Essen, der Wein und das Service waren sehr zufriedenstellend. Die Gänge wurden in angenehmen Zeitabständen serviert.
Zum Abendmahl wählte ich die passende Weinbegleitung. Die Weine waren zu den einzelnen Gängen sehr gut abgestimmt und wohl überlegt. Der Wein wurde immer entweder kurz vor oder kurz nach den Speisen serviert (Unterschied maximal eine Minute). Auch das bestellte Leitungswasser wurde regelmäßig automatisch nachgebracht.
Es war ein gelungener Abend mit vielen kulinarischen Abwechslungen und besonders vielen Geschmackserlebnissen.
Ich war am Freitag im Harry s Time und habe mir das "Abendmahl" servieren lassen. Also ich und meine Begleitung waren sehr begeistert. Ich kenne kein vergleichbares Angebot in Wien. Essen bis man Stopp sagt - eine echte Bereicherung für die Wiener Gastroszene! Die Portionen sind ziemlich groß und sättigend. Kompliment für diese Idee. Es ist nicht möglich die Vielfalt an Speisen hier wieder zu geben. Ich kann jedem nur empfehlen es selber zu versuchen. Die Weinbegleitung mit 39 Euro ist auch sensationell! Meine Gesamtbewertung ist sehr gut. All you can eat mit Niveau. Möchte einer einmal übers Ziel hinaus, wäre das „Wine & Dine“-Menü die Wahl. Sieben Gänge mit Weinbegleitung! Außergewöhnliches Restaurant mit exquisiter - und extravaganter Karte.
Das Essen: Das Essen ist geschmacklich sehr gut. Ich hatte Gebratene Gänseleber als Vorspeise und die Schwarze Tagliatelle als Hauptgang. Die Pasta war ausgezeichnet, die Gänseleber delikat. Die Weinempfehlung war sehr gut.
Der Service: So wie man ihn sich in einem Haubenrestaurant.
Das Ambiente: Sehr modern, um nicht zu sagen stylisch.
Wir waren am Dienstag in Harry s Time und haben uns das "Abendmahl" servieren lassen. Also wir waren begeistert. Ich kenne kein Vergleichbares Angebot in Wien. Kompliment für diese Idee. Es ist nicht möglich die Vielfalt an Speisen hier wieder zu geben. Ich kann nur empfehlen es selber zu versuchen. Die Weinbegleitung mit 39 euro ist ebenfals sensationell!
Wir waren Donnerstag in Harry´s Time. Als Vorspeise habe ich die Gänseleber Brulee genommen. Eine der Besten, die ich je gegessen haben. Wirklich nur zu empfehlen. Danach habe ich ein Risotto von der roten Rübe und Blunzn genossen und als Abschluss die Dessertvariation. Einfach grossartig!!!
Also ich bin dem Herrn Harry wirklich dankbar!! :)
früher gabs in Wien die möglichkeit 'lustig zu essen' - dies war ein Restaurant wo man alle Gerichte nur zu sehr kleinen Portionen und dementsprechend auch mehr oder weniger kleinen Preisen bekommen hat, man konnte sich also durch die Karte essen und musste sich nicht anfangs die Frage stellen 'Heute Fleisch oder Fisch?', denn man brauchte sowieso so um die 6-8 Gänge bis man satt wurde..großartig!!
Jedenfalls habe ich diese Art und Weise zu essen geliebt, nur gibt es eben dieses Lokal nicht mehr... ABER jetzt hab ich ja das Harry's Times bzw Harry's Abendmahl!
Tolle Idee *freu*
Vor Kurzem war es das erste Mal soweit und es war genau so wie ich es mir vorgestellt hatte.. quer durch die Küche, quer durch die Gerichte, bis ich schließlich 'Stopp' sagen musste!
Es war nicht das letzte Abendmahl sondern Harry's Abendmahl - dass hier keine Verwechslung aufkommt.
Mir war Harry's Time am Dr. Karl Lueger Platz (beim Stubentor, am Ende der Wollzeile) ehrlich gestanden überhaupt kein Begriff - aber ich lasse mich gerne überraschen.
Es war ein wunderschöner warmer Sommerabend in Wien, einer von diesen Abendenden, die es noch viel, viel öfters in Wien geben sollte. Warm, windstill, ruhig, schön.
Man kann im Harry's Time ganz normal Abendessen, was die meisten Leute dort auch tun, wenngleich bei unserem Besuch erschreckend wenig Gäste zu Besuch waren.
Wenn man etwas mehr Zeit hat und einen doch etwas grösseren Hunger, dann ist das "Abendmahl" genau das Richtige. Um 62 Euro pro Person bekommt man von Florian Prandstätter Vorspeisen, Zwischengerichte, Hauptspeisen und Desserts - solange bis man jeweils STOP sagt. Das können dann schnell einmal 4 Vorspeisen werden oder 3 Hauptspeisen. Bei uns waren es dann im Endeffekt etwa 12 Gänge - und das ist dann doch ganz schön viel.
Ich finde die Portionen teilweise etwas zu gross - die Gänseleber-Scheibe zB ist einfach eindeutig zu dick. Oder statt 6 Gnocci würde auch 3 reichen. Die Qualität der Speisen ist insgesamt etwas enttäuschend. Die verschiedenen Gänge sind zwar meist sehr schön angerichtet, geschmacklich ist das Erlebnis aber - wechselhaft. Das "HARRY's Carpaccio" zB schmeckt eigentlich nur nach Senf - was dahintersteckt (Fleisch? Fisch?) ist zumindest geschmacklich nicht zu erraten. Die "Hausgemachte Gänseleberterrine mit Weingartenpfirsich & Brioche" ist nicht so übel, aber von einem Geschmackserlebnis meilenweit entfernt. Ja, es schmeckt nach Gänseleber, aber es könnt auch aus der Dose kommen. Schade. Und die kleine Eierspeise mit Trüffel ist einfach zu banal, wobei der Trüffel auch eher mittelmäßig schmeckt. Besser ist schon das "Rucolarisotto mit Bresaola & Salzzitronen" - das Risotto ist sowohl geschmacklich als auch bezüglich der Konsistenz wirklich gut. Auch der Lammrücken mit Polentaschnitte ist sehr gut gelungen. Es geht ja doch!!!! Wirklich exzellent sind die Buchteln mit Vanillesauce - die Portion am Foto ist natürlich für Zwei!
Fazit: Ich glaube es kann hier deutlich besser sein - waren heute einfach zu wenig Gäste hier? Wollte Florian Prandstätter heute nicht so recht? Vielen Speisen hat es einfach an Spritzigkeit und Frische gefehlt, geschmeckt haben sie eher schwer und träge. Das "Abendmahl"-Konzept finde ich nicht so schlecht, ich würde nur die Portionen etwas verkleinern.
Letzter Kommentar von Unregistered am 08.10.2011
Wir halten fest: 3 September - 8 Oktober. Da liegen genau 5 Wochen dazwischen.
Das ist für die Aktualität wirklich eine Katastrophe!! Ich muss schon sagen. Sitten sind das hier - die Welt ist einfach schlecht!
Auch wir waren auf Harrys Ländermatch neugierig und so haben wir letzte Woche am Wettkampf Österreich-Südamerika teilgenommen.
Das Essen war einfach nur exzellent!
1. Gang:
Ö: Rollgerstelsalat m. Kürbis und gebackenem Presskopf
SA: Reissalat m. Avocado und Garnele
2. Gang:
Ö: Gebeizte Lachsforelle mit Liptauerbrot (unglaublich, aber hat fantastisch harmoniert!)
SA: Ceviche vom Lachs mit Chili-Mangos
3. Gang:
Ö: Entenpastete mit Gänseleber und Preiselbeeren
SA: Hüner Empanadas mit Ananas
4. Gang:
Ö: Fisolengulasch m. knusprigem Serviettenknödel
SA: Reijoada
5. Gang:
Ö: Zander-Spinatroulade mit Chips
SA: Red Snapper im Bananenblatt mit Salsa Verde
6. Gang:
Ö: Milchferkel und mitgebratene Erdäpfel
SA: Ranchero mit Chimichuri Sauce und Maniok
7. Gang:
Ö: Geeiste Malakofftorte
SA: Tres Leches mit Kokos
Besonders hervorzuheben ist, dass die Gerichte nicht nur in sich harmoniert haben, sondern auch die Gerichte beider Länder sich immer ergänzt haben.
Die österreichischen Wein waren von Othmar Biegler und Paul Achs. Beide Herren waren auch vor Ort und haben eingeschenkt.
Die südamerikanischen Weine waren alle aus Chile.
Bei den Speisen hat bei mir Österreich gewonnen, bei den Weinen Chile. Der Sieger des Abends war Österreich, was aber nur bedeutet, dass diese Gerichte ein Spur besser geschmeckt haben.
Weinbegleitung ist herrlich, der Nachteil für mich ist allerdings, dass ich von vielen verschiedenen Weinen, auch wenn ich sie nur in Kleinstmengen trinke, garantiert schreckliche Kopfschmerzen bekomme.
Zum Sevice: Die Speisen kamen in genau richtigem Abstand. Weder war man gehetzt, noch war einem dazwischen langweilig. Im Prinzip wäre hier eine 4 angebracht. Leider schaffte man es am Ende des Abends nicht, die Rechnung in akzeptabler Zeit an den Tisch zu bringen. Somit wurde an der Theke bezahlt, was in einem solchen Lokal nicht sein sollte.
Das Ambiente würde normal auch eine 4 verdienen. Allerdings wurden die Tische an diesem Abend (auch unserer) teilweise als lange Tafel arrangiert. Man saß nicht nur mit Fremden zusammen (da hat wir allerdings Glück mit unserer Nachbarschaft), sondern auch sehr sehr eng. Eine Seite des Tisches war die an der Wand stehende Bank, dh. wenn die Gäste in der Mitte wohin mußten, dann mußten noch 6 bis 7 andere aufstehen und im Gänsemarsch Platz machen. somit auch hier nur eine 3.
Das Lokal ist nicht rollstuhlgerecht. Es hat sehr viele Stufen und die Toiletten (sehr gepflegt!) sind im Keller.
Alles in Allem war es ein schöner lustiger Abend. Ein nächstes Mal gibt es bestimmt, allerdings dann schon mit bereitgelegter Kopfschmerztablette am Nachttisch ;-).
Preise kann man auf der Inernetseite des Lokales sehen. Wir haben knapp 60 Euro bezahlt, allerdings kann es auch teurer werden. Übernächsten Monat steht Frankreich am Programm und da verlangen sie über 80 Euro wegen der Weinpreise.
Die Idee zur neuen Veranstaltungsreihe in "Harry's Time" ist mehr als spannend: Kulinarische Wettkämpfe, konkret Länderkämpfe! Will heißen: In mehreren Gängen treten jeweils zwei ähnliche Gerichte und zwei dazu passende Weine um die Gunst der Besucher gegeneinander an.
Wir waren beim Ländermatch Österreich-Italien mit dabei.
Zur Erläuterung gibt es zu den jeweiligen Gängen natürlich auch Bilder!
Der erste Gang bestand aus einem Thunfischbrat'l mit Gurken-Rahmsalat und einem Riesling auf der österreichischen Seite. Italien konterte mit mariniertem Thunfisch auf Salzzitronen und einem Vermentino auf der anderen Seite! Der italienische Fisch hatte ein wenig zuviel von dem Salz aufgenommen, der Punkt ging hier ganz klar an Österreich!
Nächster Gang:
Für Österreich: Carpaccio mit Bärlauchsalat und Wachtelei, begleitet von Grünem Veltliner.
Für Italien: Der Klassiker mit Carpaccio mit Grana und Ruccola und einem friaulanischen Sauvignon Blanc.
So sehr ich dem Mut der Küche bewundert habe das österreichische Carpaccio mit dem Spinat zu servieren zu unpassend hat es dann leider geschmeckt...Klarer Punkt für Italien.
Bereits beim zweiten Gang fiel einigen Besuchern der Veranstaltung auf, dass hier insgesamt die Weine zwar sehr gut waren, aber nicht wirklich perfekt zu den Speisen gepasst haben.
Nächster Gang:
Österreich: Kalbspresskopf mit Spargelsalat und Pinot Blanc
Italien: Oktopuspresskopf mit grünem Spargel und Pinot Grigio
Sowohl der Kalbspresskopf als auch sein Spargelsalat kamen ziemlich ungewürzt und geschmacklos daher. Und bei der Rafinesse wurde auch beim italienischen Pendant aus dem Meer gespart. Dafür war aber italienische Wein, der Pinoz Grigio 2009 von Jerman aus dem Friaul eine solche Sensation, dass der Punkt hier in den Süden geht!
Es folgten auf der österreichischen Seite eine Portion Schinkenfleckerln mit einem Blaufränkischen und Gnocchi mit Pancetta und einem Chianti Classico auf der italienischen Seite. Nachdem die Sauce der italienischen Nudeln außer fett nur fett war, während sich die Schinkenfleckerln als kross und saftig erwiesen war der Punkt für Österreich klar. Noch dazu war der heimische Wein, ein Blaufränkisch Reserve 2008 von Kirnbauer ein Traum!
Die nächste Runde:
Roastbeef vom steirischen Hochlandrind mit dem Cuvee Phantom von Kirnbauer vs. Branzino in der Salzkruste mit Barbera D'Asti.
Die Polentacreme die zum Roastbeef serviert wurde überdeckte den Eigengeschmack des Fleisches komplett. Schade, weil es sah wirklich gut aus.
Dafür war der Branzino wirklich gelungen und passte überraschenderweise sehr harmonisch zum Barbera!Ein weiterer Punkt für Italien.
Da wir spätestens zu diesem Zeitpunkt keinen Bissen mehr zu uns nehmen konnten, war nun der Moment für uns gekommen die Punkte zusammenzuzählen: Zwei Punkte für Österreich, drei für Italien. Diesmal ging der Sieg also in den Süden.
Dass der Wein nicht immer perfekt zum Essen gepasst hat lag übrigens daran, dass die beiden Weinimporteure die Weine für diesen Abend zusammengestellt haben, erst in letzter Sekunde erfahren hatten, was denn am Menü stehen würde. Beim nächsten Mal würde das besser funktionieren, hat man uns versichert...
Und so satt und zufrieden wie wir aus dem Lokal gegangen - oder eigentlich mehr getorkelt - sind, wird es für uns bestimmt auch ein nächstes Ländermatch in "Harry's Time" geben!
Kommentar von Unregistered am 27.07.2011
Könnten Sie mir sagen, wieviel man für ein "Ländermatch" bezahlt? Weiß man vorher was es geben wird? Der Kalbskopf wäre nicht so unbedingt meines gewesen...
Spontane Entscheidungen sind ja bekanntlich die besten. So landeten wir (meine Begleitung, 2 Herren - leider beide Raucher - und meine Wenigkeit) gestern abend nach längerer Zeit mal wieder im Harry´s Time. Ich besuche dieses Lokal zwar nicht so oft wie manche andere, aber dennoch regelmäßig alle paar Monate - und das über die letzten Jahre hinweg, da bisher wirklich immer alles gepasst hat.
Wir kamen kurz vor 19 Uhr (montags) ins Lokal und es war auch ohne Reservierung kein Problem, einen Tisch zu bekommen. Nachdem, wie oben bereits erwähnt, die Raucher in der Überzahl waren, entschieden wir uns also für den Raucherbereich. Das Harry´s Time hat dies wie viele andere Restaurants auch gelöst: Der Raucherbereich befindet sich gleich beim Eingang im vorderen Teil des Lokals, was früher eigentlich einmal der Barbereich war. Der schöne, große Gastraum ist heute natürlich ausschließlich für Nichtraucher vorgesehen. Als Raucher bekommt man vom Lokal selbst also eigentlich nicht mehr viel mit, man sitzt direkt beim Eingang, wo sich ständig die Tür öffnet und die Leute ein und aus gehen. Ich empfinde das irgendwie ein wenig stressig, aber gut - es bleibt ja jedem selbst überlassen, in welchen Bereich des Lokals er sich begibt.
Das Serviceteam ist wie immer jung und dynamisch, sehr bemüht um seine Gäste und vor allem wirklich flott. Bellini, meinen Stamm-Aperitif, gabs diesmal nicht, dafür aber Prosecco wahlweise mit Himbeere oder Holunder, beides bestellt und beides sehr empfehlenswert!
Ich bestellte mir eine Vorspeisenvariation aus 3 Vorspeisen (man kann sich aus mehreren Vorspeisen selbst 2-4 Variationen zusammenstellen), welche Kokos-Garnelenbällchen, gebeizten Saibling und Beef Tartar beinhaltete. Geschmacklich wars ganz hervorragend, wenn ich auch schon besseres Beef Tartar im Harry´s Time gegessen hab.
Meine Begleitungen entschieden sich für den roh marinierten Thunfisch (aus dem Tagesmenü), welcher wirklich suuuperlecker aussah, und die Gänselebertorte. Beide waren sehr zufrieden, die Portion des Thunfischs hätte aber ruhig etwas größer sein dürfen.
Als Zwischengericht gabs Pasta: zum einen Tortelloni mit gebratener Gänseleber und Feigen, zum anderen Rote-Rüben-Linguini mit Wallerfilet und Marillensenf. Die Tortelloni waren geschmacklich gut, die Fülle (Ricotta-Dörrfeigenmischung) von der Konstistenz her aber irgendwie gewöhnungsbedürftig.
Meine Linguini hätten mir ja an sich ganz gut geschmeckt, aber leider hat das Wallerfilet derart gefischelt (sowohl vom Geruch als auch vom Geschmack her), dass es diesmal ECHT schwer war, das Gericht zu genießen. Sehr schade!!
Als Hauptspeise wählten wir Filet & Backerl vom Rind, Kalbsbutterschnitzel mit Kartoffelpürree und letztendlich auch die französische Ente.
Mit dem Rind war ich zufrieden, das dazu servierte Wurzelgemüse hätte allerdings eine etwas längere Garzeit ganz gut vertragen.
Begleitung 1 war mit dem Kalbsbutterschnitzel nicht so ganz 100%ig zufrieden, da sowohl Fleisch als auch Pürree ein wenig zu geschmacklos waren.
Auch die Ente, bei der man einfach sofort merken konnte, dass diese alles andere als frisch war, kam diesmal nicht so gut an wie sonst.
Es gibt Gerichte, die man am besten entweder zu Hause oder zur richtigen Saisonzeit im Restaurant essen sollte, und eine halbe Ente zählt für mich da genauso dazu wie Gansl & Co.
Das zum Abschluss bestellte legendäre Schokotörtchen schmeckte allerdings wieder vorzüglich, wie man es im Harry´s Time normalerweise gewohnt ist.
Fazit: für mich hats dank Raucher-Abteil diesmal leider von Anfang an nicht gepasst, und ich habe mir fest vorgenommen, mich das nächste Mal einfach besser gegen meine Begleitung durchzusetzen.
Dass es essentechnisch einiges zu bemängeln gab, ist sehr schade - ich hoffe jedoch sehr, dass wir nur einen schwarzen Montag erwischt haben und das nächste Mal wieder überzeugter von der Küche sein werden als diesmal...
war gestern wieder einmal im "harry`s time" und war wieder einmal sehr angetan von küche, service und ambiente. ein zweigängiges mittagessen kostet ca 20 euro, wobei man nur den hauptgang bezahlt, vorspeise oder dessert wählt man gratis dazu. große auswahl an sehr guten weinen, die glasweise angeboten werden.(es werden achteln ausgeschenkt, nicht 0,1l,was zu meinem großen ärger in manchen lokalen der fall ist, ca 5 euro das glas.) die mädels im service sind flink,versiert und freundlich, dezentes, meist jüngeres publikum - man ist rundum zufrieden.
Mal gut für zwischendurch. Hält sich schon seit langem- auch wenn mittlerweile die Portionen immer kleiner werden (man könnte bald denken, die Vorspeise ist ein Gruss des Hauses!) Nicht gut, nicht schlecht - grad das Schokotörtchen ist ein echter Genuss, doch mittlerweile haben das auch schon viele in ihrem Repertoire!?!? Kulinarsch dann doch eher ein Besuch im Chinesen nebenan "Goldene Zeiten" - aber dort auch: alla carte!!!