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SpeisenAmbienteService
32
36
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Gesamt: 33
Bewertungsschlüssel
Gute Küche
Gutes Ambiente
Gutes Service



Gasthaus Am Nordpol 3 Info
Features:

Gastgarten, Schanigarten
Ambiente:

Gemütlich
Preislage:

Mittel
Kreditkarten:

Keine Info
Öffnungszeiten:

Mo:
17:00-24:00

Di:
17:00-24:00

Mi:
17:00-24:00

Do:
17:00-24:00

Fr:
17:00-24:00

Sa:
17:00-24:00

So:
12:00-24:00
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Lokalinhaber?

Gasthaus Am Nordpol 3

Nordwestbahnstraße 17 | 1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Böhmisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 333 58 54  Fax: 01 333 58 54
Web: www.amnordpol3.at
Gastgarten, Schanigarten
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8 Bewertungen für:
Gasthaus Am Nordpol 3 (33)
Erst-Tester Erst-Tester
steffihallo
steffihallo
lk0815 am 25.03.2012
lk0815
Bewertungen 1
Kontakte 1
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Leider war das Essen nicht auf dem erwarteten Niveau. man könnte erwarten, daß für über 11€ der kartoffelsalat zu einem Schnitzel halbwegs frisch ist und nicht ,wie hier, aus dem Kühlschrank kommt und den Eindruck erweckt als sei er von gestern. An einem Sonntag mittaqg darf das nicht passieren!
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via Handyanita47 am 04.01.2012 | Letztes Update am 04.01.2012
anita47
Basis Level 4
Bewertungen 55
Kontakte 10
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Zum Mittagessen am Sonntag zu viert im Nordpol, Lokal war bummvoll, Tisch war aber für uns reserviert. Man muß sich wohl erst an die Kunstwerke an den Wänden gewöhnen, die im Nebenraum sicher sehr speziell sind. Die Kellnerin war sehr aufmerksam und obwohl sie sehr viel zu tun hatte auch zu einem Späßchen aufgelegt, das macht einen Restaurantbesuch umso angenehmer. Fast hätte ich vergessen die speisekarte zu erwähnen die ist natürlich unmöglich, um sich hier zurechtzufinden, bzw. diese überhaupt lesen zu können benötigt man die hilfe der Bedienung. Dann aber gings los die Suppen kamen schnell und waren wirklich wunderbar, als Hauptspeisen hatten wir einen Blunzenkranz mit gerösteten Kartoffel das war eine Riesenportion und Schweinebraten vom Feinsten mit Knödel, das Essen war so wie man es in einem guten Gasthaus erwartet, große Portionen und deftig im Geschmack, nur handelt es sich hier nicht um ein gewöhnliches Gasthaus, es hat soviel mehr Atmosphäre und erinnert mich irgendwie an das alte Augustin in den 70er Jahren. Wir kommen gerne wieder.
Hilfreich Hilfreich: 3 von 3 | Gefällt Gefällt: 2
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Kommentar von Lagunella am 04.01.2012
Lagunella
Waren vor einigen Monaten auch zu Besuch und hatten ein ebenso ein angenehmes Erlebnis mit dem Personal! Für meinen Geschmack ist das Ambiente leicht chaotisch, die Speisekarte wirklich schwer lesbar, und das Essen sensationell gut! Glaub ich sollte dort wieder mal vorbeischauen :-)
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shabu am 09.09.2011
shabu
Basis Level 2
Bewertungen 11
Kontakte 1
Master 0
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wenn man die einstiegshürde (schwer leerliche handgeschriebene und unübersichtliche speisekarte bewältigt hat) stehen dem genuss der echt guten speisen nur mehr längere wartezeiten entgegen.
faschierter braten mit gurkensalat schmeckt ausgezeichnet (das ganze bündel petersil als deko ist verzichtbar)
die grammelknödel mit sauerkraut wunderbar. das kraut wie von großmuttern.
powidelliebhaber werden die nachspeisen mögen.
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Magdalena am 29.07.2011 | Letztes Update am 29.07.2011
Magdalena
Basis Level 4
Bewertungen 33
Kontakte 2
Master 0
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Ich hatte viel gehört über das Nordpol und musste es daher natürlich ausprobieren, was ich vor ca. 6 Monaten tat. Und ich fand es großartig!
Das Ambiente ist ein Traum, wenn wohl auch geschmacksache, aber meinen trifft es völlig. Viele skurile Bilder und buntes Allerlei stehen herum, und die Tische sind alle unterschiedlich.
Zum Essen hatte ich die Bratwurst mit Sauerkrat, Speck und Birne und einer Sauce an die ich mich gerade nicht mehr erinnere. War natürlich nicht das leichteste Essen, hat aber ausgezeichnet geschmeckt. Meine Mutter hatte Ravioli die ebenfalls sehr gut waren, nur war ihre Portion recht klein für den Preis fand ich. Zuvor hatten wir noch die Vorspeisen Wurst- und Käseplatte mit Kapern und Oliven, und auch die war wirklich gut und ihr Geld wert. Apropos Geld, es ist zwat teurer als andere Böhmische Lokale, aber das Ambiente und die Küche rechtfertigen es wie ich finde.

Der Bedinung ist sehr freundlich und auch flott. Auch einen Gastgarten gibt es direkt neben dem Augarten, der ist zwar nicht so lässig wie drinnen sitzen, aber im Sommer eine gute Alternative.
Zu den Speisen bekommt man auch selbstgemachtes Brot, dieses war überraschend gut, nur etwas viel Mehl klebte noch an der Kruste.
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Experten Bewertung
Gastronaut am 08.12.2010
Experte
Gastronaut
Diamond Level 23
Bewertungen 342
Kontakte 32
Master 41
Top 10 Tester
Top 10 Tester 4 Wochen
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7 Fotos
Nachdem es von so vielen Seiten geheißen hat, man müsse unbedingt zum Nordpol und wie es leidig waren uns noch länger irgendwelche dummer Wortspiele anhören wollen, hat es uns heute also hinverschlagen!
Das Lokal war leer, die Musik war laut und der Koch ärgerte eine der Kellnerinen so penetrant, dass permanent laute Schreie aus der Küche kamen. Kurz bevor wir uns dazu entschlossen haben beim nächsten Geschrei auch laut loszubrüllen bekamen wir die Speisekarten überreicht!Es ist wohl Geschmackssache, wie eine Karte gestaltet wird. Aber die Tatsache, dass ein Großteil der Karte handgeschrieben war, machte uns das Aussuchen nicht gerade leichter!
Wie entschieden uns für die Blunzentascherln, die Filet-Schnitzel, den faschierten Braten, ich für das Rahmgulasch und meine vegetarische Begleitung für Birnen-Ricotta-Ravioli in Gorgonzolasauce.
Zu allererst kam das selbstgemachte Brot. Dieses war nicht nur köstlich, sondern auch noch leicht verkohlt und triefte vor Fett. Aber wie gesagt: Köstlich!
Weniger köstlich war dann das Dukaten-Schnitzel: Jeden gutgemachte Schnitzel aus der Schale wäre wohl besser gewesen als dieses für knappe 12 Euro. Der faschierte Braten war von überraschend luftiger Konsistenz, geschmacklich aber recht in Ordnung! Die Ravioli waren zu allererst einmal zu hart! Geschmacklich aber auch recht ok!
Die große Enttäuschung war aber das Rahmgulasch! An den absolut faden Fleischstücken hingen gigantische Fett-Stränge, die Sauce war praktisch ungewürzt und den an sich sehr ordentlichen Knödeln schmeckte man leider an, dass sie nicht besonders gut aufgewärmt waren!
Insgesamt ist das Lokal zwar optisch sehr ansprechend, aber die Küche hält bei Weitem nicht, was der Ruf und die Karte versprechen!
Gasthaus Am Nordpol 3
Gasthaus Am Nordpol 3
Gasthaus Am Nordpol 3
Gasthaus Am Nordpol 3
Hilfreich Hilfreich: 9 von 10 | Lesenswert Lesenswert: 1
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Kommentar von Unregistered am 14.12.2010
danke fürs foto ist das von einem alten handy?
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Experten Bewertung
SarastroCulinario am 02.12.2010
Experte
SarastroCulinario
Gold Level 13
Bewertungen 49
Kontakte 23
Master 0
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9 Fotos
Heute Abend war ein Besuch am Nordpol angesagt - eventuell mit dem profanen Hintergedanken Santa und seine Elfen dort zu treffen und ihnen das eine oder andere geschenk abzuluchsen... ;-) Nein im Ernst - Eine Bekannte hatte mich eingelden und wenn man schon die Chance hat in die Tiefen des Nordpols einzutauchen sollte man dies auch tun - aber Vorsicht Fremder - der du guten Mutes dieses Lokal betrittst - Es birgt viele Überraschungen - sowohl positive las auch ein wenig negative dinge erfährt der Wanderer zum Nordpol...

ca 19:00 das Lokal "grammelt" voll, aber doch Glück weil 1-2 Tische waren frei - nix wie hin und den Hintermann der 2/3 des Raumangebotes beanspruchte ignorierend, die Winterjacke, Schal und Handschuhe welche heute auf dem Weg zu Santa und dem Nordpol vonnöten waren an den Nagel und in Ermangelung dessen auf die Lehne gehängt....


Schneller als Santa seinen Schlitten starten konnte war sie da, die Bedienung und fragte schon nach unserem Begehr - meine Bekannte - im Lesen der sehr aussergewöhnlich gestalteten Karte (Chaos in der Karte lässt Schlimmes erahnen - mein Motto - traue keinem Lokal, das keine strukturierte Karte hat)

.....bestens geübt hatte Heimvorteil und orderte mit einer Empfehlung an mich den "Junker" (Steirischer Junker 2007 WG Tement das 1/8 um € 3,00 einen spritzigen, jungen Weisswein, und gleich mal die Suppe von roten Linsen um € 3,80,- - Ich schloss mich der Weinempfehlung in Ermangelung einer wirklichen Alternative an (Bier wollte ich heute nicht und das Kozel ist auch nicht mein Favorit) - Als Vorspeise nahm ich das Grammelschmalz vom Mangalitza Schwein auf "Kasses" Bauernfladenbrot um € 4,50... Die Suppe von roten Linsen wirkte auf mich gediegen - klar musste ich kosten (warum bieten Frauen einem immer an zu kosten? - aber das ist eine andere Frage) Nunja - nix auszusetzen aber ein "vom Hocker Faller" war es auch nicht

- meine Vorspeise - das Grammelschmalz vom Mangalitza Schwein auf "Kasses" Bauernfladenbrot hatte 2 Dinge die ich nicht zuordnen konnte - 1. Ich liebe den Speck des Mangalitzs Schweines, diese fast glasierte weisse Farbe, nun mein GrammelSchmalz war grau - ich hab Mangalitza Speck auch schon ausgelassen, mir wurde er nie grau - bleibt also die Frage gibt es auch grauen Mangalitza Speck, oder war es was ganz anderes, das mir der Santa Claus in der Küche bescherte? und Kasses Fladenbrot vom Bauern ist geschmacklich viel zu intensiv für diese Schmalztirade - aber es kann ja noch werden, dachte ich - man soll die Hoffnung nie aufgeben.

... Wieder 1/4 vom Steirischer Junker 2007 WG Tement das 1/8 um € 3,00 geordert und auf die Hauptspeise - die wir bestellten gewartet....
Bedienung bisher eine Frau, flink, freundlich, frech, ja gut...

1. Hauptspeise SIE:
Bratwurst mit Blattsalat, Sauerkraut und Rosmarin Erdäpfel um € 8,90

1. Hauptspeise ER:
Gebratener Bluntzn-Kranz, Erdäpfel, Sauerkraut um stolze € 9,90


2. Hauptspeise SIE:
Gegrillte Bauern-Käsekrainer, Sauerkraut, Bratensaft (fehlte) und Semmelknödel (fehlte auch) um stolze € 8,90


Hauptspeise die Erste:
nach ca 40 Minuten guter UNterhaktung mit meiner Bekannten - kam der Kellner -also eigentlich wirkt er wie ein Lawer, oder der Bruder Numbers im TV also er kam mit 2 Tellern auf uns zu - stolz die Früchte der Nordpolschen Küche vor sich tragend, ein Meister eines Fachse ist dieser Träger der Teller nicht, denn die SpeckSpiessGarnitur der Hauptspeise SIE landete mit erschreckender Präzision genau auf meinem I-phone - schlug auf diesem ein und fettete das Retina Display... Mit den Worten, das bring ich neu , nahm ER Santa Petrocelli den fettigen Garniturspiess vom Handy - und stellte die Teller vor uns ab, meiner mit dem Gebratener Bluntzn-Kranz, Erdäpfel, Sauerkraut um stolze € 9,90, den meiner Begleitung ohne den gelandeten Spiess mit Bratwurst mit Blattsalat, Sauerkraut und Rosmarin Erdäpfel um € 8,90


Voll Vorfreude machte meine Bekannte den ersten Bissen der Wurst - nicht durch - nicht mal ansatzweise, dann noch die Rosmarin ERDÄPFEL mit Kotany - ROSMARIN brrrrrrrrrrrrrr nicht mal in der Not sollte Wirt das nehmen - und das Sauerkraut litt an einer sichtlichen Identitätskrise, ob Asia Kimchi oder doch Kraut süss sauer - hmm eine entscheidung stand im Raum - meine Bekannte - mir mit den Worten - Ehrlich - ich hab hier noch nie was zurückgeschickt NIE - ehrlich rief den Kellner, gab das Paket an die Küche auf und sagte - ich esse das sicher nicht - der Kellne verschwand - ohne Worte (ja es war die Mischung aus Numbers und Petrocelli) Die freundliche, wesentlich kompetentere Kollegin kam - ebntschuldigte sich für die Petrocell-Numbers-Santa Show und versprach Besserung - Meine Bekannte orderte als Ersatz:
Gegrillte Bauern-Käsekrainer, Sauerkraut, Bratensaft (fehlte) und Semmelknödel (fehlte auch) um stolze € 8,90

Zu meiner Hauptspeise gibt es auch Einiges zu sagen:
Gebratener Bluntzn-Kranz, Erdäpfel, Sauerkraut um stolze € 9,90
Zuerst das Positive: Es war warm und 1/5 der Haut der Blunzn war cross
Nun zu meiner ehrlichen Enttäuschung: Auch mein Sauerkraut konnte sich nicht entscheiden ob süß sauer oder doch nur sweet - von einem deftigen Sauerkraut meilenweit entfernt, dann die Karteoffel also die Petersilerdäpfel - separat in einer Schale serviert - ein Schatten von einem speckigen erdapfel, eher die Sorte Mehlig und CO, aber der Clou war die Blunzn, die Haut wie gsésagt nur 1/5 cross, aber die Krönung war, der Metallring, der noch als Abschluss auf dem teller war, gottseidank war die Haut so lätschert, dass ich sie nicht essen wollte, sonst hätte ich den Metallösenring der die Blunzen einst verschlossen hat in meinen Zähnen versenkt -wäre schmerzhaft gewesen - denek ich

Zur Hauptspeise 2 meiner Bekannten:
Gegrillte Bauern-Käsekrainer, Sauerkraut, Bratensaft (fehlte) und Semmelknödel (fehlte auch) um stolze € 8,90
Der Teller kam, sah und siegte, obwohl weniger drauf als die Karte verspricht, KEIN Bratensaft und auch KEIN Semmelknödel, aber egal- das mundete meiner Bekannten weit mehr als die 1. Hauptspeise.

Fazit:
Karte=Chaos - das sollte der Gastronom bald in den Griff bekommen, ich lade ein paar Bilder der Karte rauf - um ein Bild zu geben
Service= durchwachsen - die Dame gut und witzig, der Numbers-Petrocelli-Kellner hat def den falschen Job
Küche= durchwachsen - ich glaube meiner Bekannten, das sie dort gut gegessen hat - ich hab es leider nicht, und das was ich wollte sollte jeder Koch gut zubereiten können - das schaffe ich auf meinem Plattengriller besser
Lokal= witzig überladen - erinnerte mich ein wenig an ein Jungens Baumhaus - in dem alles an die Wände kommt, das die Leute auf die STrasse legten um es vom Sperrmüll abholen zu lassen, die Bilder (stehen zum Verkauf liste beim Kellern) sind zu viele um noch einen Überblick zu haben - make it KISS Keep it short and Simple
Preise= zu viel für das gebotene
Publikum= ich hatte immer Angst dass mich jemand dazu überreden wollte Jute Sachen zu kaufen bzw den regenwald zu retten - so kommt auch das Publikum rüber - ich denke Hanf ist jedem Gast vertraut, aber ok mir auch....

Mein persönliches Fazit:
Ich wollte Santa-Culinario treffen, aber am Nordpol ist er nicht - Egal - die Suche geht weiter...
Gasthaus Am Nordpol 3
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Otternase am 19.10.2010
Experte
Otternase
Gold Level 13
Bewertungen 31
Kontakte 42
Master 3
Top 10 Tester
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2 Fotos 3 Check-Ins hier
Mittlerweile ist "der Nordpol" ja schon eine Institution in Wien. Wer auf alte Einrichtung und überladene, ja fast schwülstige Atmosphäre steht, wird sich hier wohler fühlen als in seinem Wohnzimmer.
Das Ziegenbockbier (Kozel) aus Großpopowitz ist wahrlich kein Witz (sorgt bei übermäßigem Zuspruch jedoch sicher für einen Großpopo) und passt hervorragend zu all den böhmischen Spezialitäten, die großteils jenseits der 4000Kcal pro Portion liegen, aber allesamt dermaßen wohlschmeckend sind, dass man das gerne in Kauf nimmt. Zum Beispiel der faschierte Braten, den man hier mit reichlich Wurzelgemüse und Kohl in der Bratenmasse zubereitet, schmeckt ausgezeichnet. Der Schweinsbraten vom Schopf ist sensationell zart und saftig. Die Blunzentascherln waren etwas pampig, aber geschmacklich OK. Der mitgebrachte Nachwuchs meckerte über die gesunden Fischstäbchen, die hätten nicht die gleiche Konsistenz wie die von Iglo (ich fand sie allerdings absolut in Ordnung).
Aber auch kleine Gerichte wie die "original böhmischen" Crostini mit Paprika-Tartare oder der Ziegenkäse im Speckmantel werden sehr appetitlich angerichtet und erfreuen den Gaumen. Nicht zu verachten: die Hauswürstel, die man mit besonderen Beilagen serviert. Das hausgemachte Weißbrot gleicht eher einem Kuchen ohne Zucker, ist extrem saftig und locker und wird als ca. 3cm dicke "Knifte" (germanisch für: extrabreite Scheibe) gereicht. Wer sich aufgrund des Wohlgeschmacks daran vergreift hat eigentlich keinen Platz mehr für einen Hauptgang. Warum das Brot aber an der Oberseite immer leicht angebrannt sein muss, ist nicht ganz nachvollziehbar.
Wer nach all der Völlerei noch Platz für Süßes hat ist am Nordpol auch gut aufgehoben: Powidltascherl, Liwanzen oder Mohnnudeln geben einem den Rest und sind ein Grund dafür, die umfangreiche Schnapskarte näher zu studieren.
Die Bedienung ist sehr freundlich, wirkt aber etwas zu "entspannt". Ein (wahrscheinlich) mongolischer "Herr Ober" wieselt allerdings sehr flink über den alten, unebenen Schiffboden. Es dauert jedenfalls eine Weile bis das Essen auf dem Tisch steht.
Im Sommer ist der Garten ganz nett (obwohl nahe der Straße) und meistens sehr gut besucht. Allerdings sollte man auf jeden Fall ein Repellent mit haben, da einem die Gelsen aus dem nahen Augarten sonst das Essen verderben.
Apropos ... die Toiletten sollte man nach Möglichkeit bzw. Dringlichkeit erst nach der Nahrungsaufnahme besuchen, denn die entbehren jeder Beschreibung.
Ansonsten ist der Nordpol immer einen Besuch wert und mit Sicherheit eines der urigsten Lokale Wiens.
Gasthaus Am Nordpol 3
Gasthaus Am Nordpol 3
   
Hilfreich Hilfreich: 5 von 6 | Gefällt Gefällt: 1 | Lesenswert Lesenswert: 1
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steffihallo am 11.03.2010
steffihallo
Basis Level 1
Bewertungen 3
Kontakte 1
Master 0
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Nach einmaligem Besuch:

Das Essen war gut, keine bösen Überraschungen. Böhmisch-österreichische Küche und Schmankerl à la Gänseleberpastete. Die Bedienung war sehr freundlich und überaus herzlich. Der große Pluspunkt ist das Ambiente, eine angenehme, originelle Wohnzimmeratmosphäre, Holzboden,
fast ein bisschen überladen mit Dekor, aber ich denke das macht es eigentlich noch sympathischer. Sehr warme Atmosphäre und perfekt um die Gänsehaut, die man in minimalistischen Designrestaurants bekommt wieder loszuwerden.
Den schönen Garten, den man angeblich im Sommer nutzen kann, kann ich aufgrund der Jahreszeit nicht beurteilen.
Hilfreich Hilfreich: 4 von 6
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