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SpeisenAmbienteService
37
38
35
Gesamt: 37
Sehr gute Küche
Sehr gutes Ambiente
Gutes Service
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Do & Co Casino Info
Preislage:

Gehoben
Kreditkarten:

VISA MC DINERS
Öffnungszeiten:

Mo:
10:00-24:00

Di:
10:00-24:00

Mi:
10:00-24:00

Do:
10:00-24:00

Fr:
10:00-24:00

Sa:
10:00-24:00

So:
10:00-24:00
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Lokalinhaber?

Do & Co Casino

Kaiser-Franz-Ring 1 | 2500 Baden
Niederösterreich
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: (02252) 43502  Fax: (02252) 43502-430
Web: www.doco.com
Restaurant Gutscheine »
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4 Bewertungen für: Do & Co Casino (37)
Erst-Tester Erst-Tester
yangel
Rating Verteilung
Speisen
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Mehr Rating Details
Experten Bewertung
am 19.01.2013
Experte
bluesky73
Platinum Level 18
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27
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Se
3
4
4
5 Fotos 1 Check-In hier
Ein kleinerer Anlass im beruflichen Zusammenhang in der Nähe von Baden verlangte nach einer besonderen Location, die mit dem Do&Co Casino schnell gefunden war.
Auf der HP wurde Dinner&Roulette angepriesen (findet nur montags und dienstags statt), das ein fünfgängiges Menü anbietet und dessen Preis man sich nach dem Essen mittels Roulette „erspielen“ kann. Die Nachfrage per Mail nach dem Menü und einer Reservierung im Vorfeld wurden freundlich beantwortet.

Dienstagabend – kurz vor 19 Uhr: Der Zugang zum Restaurant übers Bistro war ab 18:00 geschlossen, verriet eine kleine aufgestellte Tafel – also weitersuchen. Direkten Zugang nur zum Restaurant konnte keiner ausgemacht werden, also auf durch den Haupteingang ins Casino und nachgefragt. Die Dame am Empfang fragte freundlich, ob man denn auch spielen möchte; Danke, man möchte nur essen. Daraufhin wurden wir sozusagen mit Begleitschutz durch den Casinobereich ins Restaurant geleitet und dem dortigen Kollegen übergeben. Ein etwas holpriger aber auch irgendwie amüsanter Start in den Abend.

Die Reservierung wurde schnell gefunden, die Mäntel wurden uns abgenommen und wir zum Tisch begleitet. Dort angekommen wurde das Kerzerl entzündet und wir sehr höflich drauf aufmerksam gemacht, dass einzelne Gänge vom Menü theoretisch ausgetauscht werden könnten, wenn man möchte. Der Tisch sehr schön gedeckt, die spezielle Menükarte war für uns aufgestellt, das nicht ganz alltägliche Besteck wurde von Bubafant schon mehr als treffend beschrieben. Wir hatten uns bei der Reservierung für den NR Bereich entschieden, der gut von jenem für die Raucher getrennt ist. Leichte, fast blickdichte Vorhänge begrenzen 2 Seiten unseres Tisches, und erzeugen ein kleines „Separee Feeling“. Rund 20 weitere Gäste sind außer uns noch anwesend, laufend kommen neue.

Die Servicekraft Nr. 1 kommt und bringt Butter, Aufstrich und Brot. Wir wünschen uns die Weinkarte und entscheiden uns für einen gelben Muskateller und einen Blaufränkischen von der Familie Reumann. Nach kurzer Wartezeit kommt der Rote, der Muskateller sei leider aus. Na gut, dann bleiben wir trotzdem steirisch und nehmen ein Achterl Weissburgunder vom Polz. Der ist verfügbar und wird nach einer kurzen Wartezeit serviert.

Wir widmen uns dem Gedeck – beide Brotsorten schmecken gut, der Aufstrich ist nicht ganz nach unserem Geschmack.

Der erste Gang wird serviert – der Gruß aus der Küche. Dabei handelt es sich um drei Scheibchen Carpaccio mit unterschiedlichem „Topping“ (Kraut, dünn gehobelter Parmesan, einem Gemenge aus Pilzen, Kräutern und Tomate). Keine Geschmacksexplosion, aber ganz ok und wir freuen uns auf Gang Nr. 2, Carpaccio vom Lachs mit einer leichten Pfeffervinaigrette, der auch gleich serviert wurde.

Die Vorfreude wurde rasch getrübt - der Fisch hatte leider gegen die mengenmäßig im Überfluss vorhandene und für meinen Geschmack viel zu saure Vinaigrette (die im Übrigen keine war, weil sie nicht emulgiert war) keine Chance, noch dazu mit den grünen Pfefferkörnern – er kam nicht zur Geltung. Durch die Säure setzte nach und nach sogar eine ungewollte (?) Kaltgarung vom Fisch ein. Beim Abservieren wurden nachgefragt, ob wir vor dem nächsten Gang eine kleine Pause einlegen möchten – in der Hoffnung auf eine rasche geschmackliche Steigerung bei der Suppe hätten wir die Pause lieber vor der Hauptspeise, was gerne erfüllt wurde.

Gang Nr. 3 – Erbsenschaumsuppe mit knusprigem Speck. Ein absoluter Lichtblick, schön sämig aber nicht zu dick, schaumig gemixt, aber die Erbsen noch erkennbar, der Speck grundelt ein wenig am Tassenboden, ist aber wie angepriesen knusprig und würzig. Sehr gut und ein Schritt Richtung Versöhnung mit der Küche.

Nach einer angenehmen Pause wurde Gang Nr. 4 von Servicekraft Nr. 2 serviert: Entrecote zart rosa gebraten, Gemüse-Tagliolini, Schalotten, Rotweinjus. Recht überschaubar war sie, die Portion – aber für ein mehrgängiges Menü gerade noch ok. Das dünne Stück Fleisch (Ladies cut wäre übertrieben…vielleicht ein girly cut?) war tatsächlich schön rosa gebraten aber leider etwas zäh und so wie der Rest des Gerichtes nur mehr mäßig warm. Die Tagliolini und ich sind keine Freunde geworden, das Gemüse war ok, die Rotweinschalotte leider kalt. Wieder ein kleiner Einbruch nach der Suppe.

Letzte Chance für die Nachspeise und damit Gang Nr. 5 (serviert durch Servicekraft Nr. 3…) noch Punkte gutzumachen: Lemongras Creme Brulée, Passionsfrucht-Vodkasorbet, Nut Biscotti. Optisch sehr schön angerichtet, eine Nocke vom Sorbet, ein Tupfen Schlagobers als Basis für das Biscotti, drei Klekse Erdbeermark und separat in der Tasse die Creme Brulée. Das Sorbet war sehr fruchtig und erfrischend, bei der Creme Brulée vermisste ich leider die knackige karamellisierte oberste Schicht. Geschmacklich erinnerte mich die Creme stark an Vanillepudding.

Nach einer kleinen Pause signalisierten auch wir dem Oberkellner, dass wir bereit wären, das Glück nun herauszufordern. Ein Croupier wurde herbeizitiert, ein kleiner fahrbarer Roulettekessel wurde zum Tisch gerollt und nach kurzer Einweisung und einem Probewurf durfte nun jeder den Wert seines Menüs erspielen. In Summe kamen wir auf eine recht gute 30, mit dem Wein standen am Ende rund 40 Euro auf der Rechnung. Wir wurden natürlich wieder persönlich durch den Casinobereich geleitet und in die Nacht entlassen.

Fazit: Die einzelnen Gerichte waren von recht unterschiedlicher Qualität, generell habe ich mir vom Essen mehr erwartet und schwanke stark bei der Bewertung zwischen 2 und 3, entscheide mich dann aber doch für den 3er aufgrund der optischen Darbietung der Speisen. Das Service war professionell und vom Fach, das Ambiente sehenswert. Die Kombination Dinner & Roulette ist eine gute (Marketing-)Idee und nicht alltäglich.
Do & Co Casino
Do & Co Casino
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Experten Bewertung
am 14.04.2012 | Letztes Update am 15.04.2012
Experte
bubafant
Diamond Level 22
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45
121
Top 10 Tester
Top 10 Tester 4 Wochen
Sp
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4
4
3
39 Fotos 1 Check-In hier
Freitag, der 13.
Ein perfektes Datum für einen Casino-Besuch.
Und die richtige Gelegenheit, unseren Dinner & Casino Gutschein einzulösen.
Reservierung des Dinners für 18:00 Uhr NR.

Schon von außen ist das Casino-Gebäude sehr beeindruckend und immer wieder ein schöner Anblick. Wir sind ziemlich pünktlich angekommen und es befanden sich schon viele 'Anzugträger' (Vorgabe für Männer im Casinobereich, zumindest ein Sakko wird gewünscht) im Eingangsbereich.
Im Parterre befindet sich die riesige Garderobe, die uns beim Heimgehen ein Lächeln entlockte: Unsere erste vollautomatisierte Garderobe – der Barcode am Abholschein wird eingescannt und schwupps ist die richtige Kleidung an Ort und Stelle. Bei der Menge an Besuchern auch absolut notwendig.
Die geschwungene Treppe in den ersten Stock, Ausweiskontrolle und schon betreten wir den Casinobereich. Und da hat sich seit unserem letzten Besuch seit ca. 15 Jahren doch einiges geändert, da sind wir noch im hinteren Bereich des Casinobetriebes gesessen.

Wir haben schon ein bisserl durch die einarmigen Banditen und Roulettetische suchen müssen, um den Gastronomiebereich zu finden, der erst um 18:00 Uhr geöffnet wurde. Die Glastüren waren durch eine verzierte Metallbarriere versperrt, die dann elektrisch auf die Seite geglitten ist. Und wie in früheren All-In-Cluburlauben sind schon einige Silberlöckchen vor der Barriere gestanden, um – trotz Reservierungen – die Poleposition zu haben. Der Casinobereich und auch der Raucherbereich an und neben der Bar sind geprägt von dicken Teppichen und ziemlichen Plüschkram.
Der Nichtraucherbereich hingegen war sehr hell, offen und luftig – und nicht zu warm. Wir wurden von der Dame am Empfang direkt an den Tisch gebracht, der sich an eine Art Lederwand schmiegte, an deren anderer Seite, etwas erhöht, die nächste Ebene mit anderen Tischen anschloss. In der Mitte des runden Raumes befand sich ebenfalls so eine Empore.

Schon beim ersten Annähern unseres Kellners dachte ich mir – jö, super, wir haben den Lehrling gezogen. Und ich sollte Recht behalten. Er war vom ersten Moment an extrem unsicher, mein Versuch mit einem kleinen Scherz die Situation zu lockern hat auf voller Länge fehlgeschlagen, er meinte sogar beim Anblick unserer Gutscheine, dass er sich diese genauer anschauen müsste (…). Wir bestellten als Begleitung des 4-Gang-Menüs eine Bouteille Cuvée 'Burgenland' 2009, Weingut Hans & Anita Nittnaus, Gols/Neusiedlersee um EUR 24,-- (das Glas um EUR 4,10; alternativ der Weißwein - ein Grüner Veltliner 2011 vom Weingut Ceidl aus Baden/Thermenregion um EUR 23,-/3,90) und eine Karaffe Leitungswasser. Die geschlossene Weinflasche und das Leitungswasser wurden sehr rasch gebracht und auf einem Extratisch platziert, wo sie dann auch noch die nächsten 10-15 Minuten so verbrachten. Das war insofern etwas ärgerlich, weil sämtliche anderen Damen und Herren im Service sich die Füße wund gelaufen sind, um die Gäste zu umsorgen. Im Gegenteil, es war fast unangenehm, wenn man in die Richtung eines Kellner geschaut hat – wusch ! war er schon da und hat gefragt, ob alles in Ordnung ist.

Der Tisch war eingedeckt mit einem eierschalenfarbenen Partnerläufer, weißen Stoffservietten, sämtliches Besteck und dem Gedeckteller. Lustig waren die Messer, wo der Schaft im rechten Winkel zur Klinge ausgerichtet war (um 90° gedreht). Sogleich wurde ein Teller mit einem kleinen viereckigen Gläschen und zwei großen Butterflocken serviert. Der cremige Aufstrich im Glas war Ziegenkäse mit Leinsamen bestreut. Im Brotkörbchen frische Weißbrot- und Nussbrotscheiben. Ein sehr guter Start.

Als Vorspeise wurde Beef Tagliata mit Bärlauchvinaigrette serviert.
Das Beef war sehr zart und leicht rosa, dazu klein geraffeltes Radieschen, Ruccola in ausreichender Menge mit einem Dressing, das optisch an Sauce Hollandaise erinnerte, in Wirklichkeit aber dünnflüssiger und buttriger war. Die Bärlauchvinaigrette war wirklich nur in homöopathischer Menge am Teller, das Nichts war aber sehr geschmackvoll. Zwischen dem Beef und dem Salat war eine 'Straße' von klein gehackter, gut gewürzter Melanzani.

Beim Abservieren wurden wir gefragt, ob wir 'ja eh' mit der Suppe gleich weiter machen wollen … Wir hatten kein Problem damit und erhielten gleich darauf eine Perlhuhnconsommé mit Kerbelgnocchi. Die Suppe war sehr lind (war auch mein erstes Perlhuhn) und die beiden mondförmigen Gnocchi haben der Suppe keine Steigerung gebracht, weil sie auch sehr wenig gewürzt waren. Bei diesem Gang ging die Optik vor Geschmack.

Wieder folgte die Frage, ob wir im Menü gleich weitergehen, oder eine Pause einlegen wollen. Diesmal wollten wir sehr wohl eine Pause. Zwischenzeitlich füllte unser Lehrling in kurzen Abständen sowohl den Wein, den er immer wieder mit dem Drehverschluss verschloss, als auch das Wasser nach. Dabei machte er immer wieder den gleichen Blödsinn: er schüttelte den außen hängenden Tropfen vom Weinflaschenboden nach dem Einschenken in das jeweilige Weinglas. So was haben wir noch nie erlebt !
Und gleich kam auch wieder die Frage, ob wie die Hauptspeise schon haben möchten. Und da wurde klar, dass die Küche – bis zu einem gewissen Grad verständlich - ein Serviertempo durchbringen wollte. Wahrscheinlich auch, weil einige Tische ab 20:00 Uhr nochmals vergeben waren.

Der Hauptgang bestand aus Zanderfilet vom Rost auf Selleriecreme mit Chili-Blattspinat und heurigen Kartoffeln. Der Selleriegeschmack war sehr dezent und richtig dosiert. Die anfänglich als Safran verdächtigten Fäden waren wahrscheinlich Chili-Fäden. Obwohl eigentlich Chili im Spinat sein sollte, war dieser äußerst mild, der Fisch hingegen hatte doch eine gewisse Schärfe, war gut angebraten und mit Kresse überstreut, was mich bei jeden Bissen an eine Gräte denken ließ … Die Kartoffeln wurden mit einer gut gebürsteten Schale serviert, gut gesalzen und perfekt im Biss.
Was wurden wir beim Abservieren der Teller gefragt ? Richtig ! Ob wir eine Pause haben wollen. Ja wollten wir !

Etwa um diese Zeit war der NR-Bereich bereits zu gut zwei Dritteln mit Gästen gefüllt und es entwickelte sich eine unangenehm laute Geräuschkulisse. Es wurde dann aber auch wieder besser, als die erste Gästepartie das Dessert und die Neuankömmlinge ihre Vorspeise bekamen :-)

Unsere Pause wurde beendet, indem der Lehrling die vor uns liegenden Dessertgabel und –löffel links und rechts drapierte. Gott sei Dank ist der dazu bestellte Cappuccino (EUR 2,80) genauso rasend schnell gekommen. Und das Dessert war – wie schon so oft – wieder einmal ein Highlight: Vanille Gallianoparfait mit Erdbeergrütze und Hollunderblüten-Crème-Fraîche ! Das Vanilleparfait war richtig zum reinknien, sowohl in der zarten Konsistenz, als auch im kräftigen Geschmack, platziert auf einem kleinen Stückchen Kuchenteig. Die Crème-Fraîche schmeckte ganz zart noch Holler und die Grütze waren eigentlich drei ganze Stück Erdbeeren im Geleesaftl, serviert mit einem Stämmchen Minze. Ein himmlischer Genuss !

Als krönender Abschluss schenkte unser Lehrling das letzte 'Schlupferl' Wein formvollendet mit einer Haltung, wie seinerzeit Thomas Muster bei seinem zweiten Service, ein und war wahrscheinlich auch froh, dass sein Arbeitsabend bald zu Ende gehen würde.

Die Sanitäranlagen befinden sich einen Stock tiefer, sind sehr sauber, vermitteln aber in manchen Teilen, dass sie auch schon bessere Zeiten gesehen haben (abblätternde Beschichtungen bei den Armaturen etc.).
Nachdem wir unsere Gratisjetons auf den Markt geworfen haben, anderen Gästen, Zockern und Stammgästen zugeschaut haben, setzen wir uns noch kurz in das mit Glaswänden abgeteilte NR-Separee im Casino-Bereich. Dort werden die Getränke der Bar serviert und kleine Speisen, wie Sandwiches und die beliebten Sacher Würstel.

Fazit: Unbedingt mal ausprobieren, das Essen ist sehr gut, ein vergleichbares Ambiente wird man lange suchen müssen und der Lehrling hat irgendwann auch mal ausgelernt ;-)
Do & Co Casino
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Experten Bewertung
am 29.01.2012
Experte
Gourmeuse
Gold Level 12
38
10
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Am
Se
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3
4
Eins vorneweg: Ich kann es mir finanziell nicht leisten, oft *fein* essen zu gehen, weswegen ich hier wenig Vergleichsmöglichkeiten habe. Dennoch möchte ich nicht verabsäumen, auch diesen Besuch zu bewerten.

Do&Co *kennt* man ja; in einem Casino erwarte ich mir deshalb auch nichts Besondereres (gibt es das Wort überhaupt?) als im Haas Haus oder so. Das Casino Baden ist meiner Meinung nach ohnehin schon einen Besuch wert. Nun gut, das Christkind hat uns Gutscheine für das Surf & Turf-Dinner gebracht. Als USA-Fans genau das Richtige. Telefonische Reservierung ging einfach, man muss nur wirklich rechtzeitig anrufen – also mindestens 10 Tage, um den Wunschtermin, vor allem am Wochenende, zu bekommen.

Der Empfang war, wie überall im Casino, überfreundlich, aber immer noch im Rahmen, bevor es aufdringlich wird. Gleich zum Tisch geführt worden. Wir saßen im dem runden Raum mit dem witzigen Zimmerbrunnen, dessen Kugel sich ständig versenkt und wieder hochkommt. Für ein verspieltes Mädchen wie mich genau das Richtige 

Das Ambiente, nun ja, also ein großer runder Raum; wenn wir nicht einen Tisch am Rand bekommen hätten, hätte ich mich nicht wohl gefühlt, da Null Privatsphäre. Die Kellnerin war flott und freundlich, trotzdem wir sie 2x weggeschickt hatten, da wir uns nicht einig werden konnten, ob Vorspeise ja oder nein, welcher Wein etc. *hüstel* Wie auch immer, Wein kam prompt und gut temperiert (Blaufränkischer vom Hillinger), dazu Wasser in der Karaffe, als Aperitiv 2 Glas Sekt. Das Service ging überhaupt flott und unaufdringlich, wie ich beobachten durfte. Am Nebentisch verließ eine Männertruppe von 10 Personen das Lokal, und ich bemerkte quasi gar nicht, dass nebenan abgedeckt bzw. neu eingedeckt wurde, wirklich angenehm.

Das Gedeck bestand aus Schnitten vom Baguette, Weiß und Vollkorn, 2 Kugerln Butter und irgendeinem seltsamen, undefinierbaren Butteraufstrich mit Pfeffer. War definitiv nicht unseres, aber ist wie immer Geschmackssache.

Das Steak kam wie gewünscht, 2x Medium. Wie immer bei Steak dachte ich mir *was denn, soo winzig?*, aber die Größe war natürlich ausreichend, klein aber dick, du definitiv auf den Punkt gebraten. Serviert wurden diese mit Potatoe Wedges (die ich nicht mag, ich mag zu Steak gern Ofenkartoffeln oder nix), dazu je ein Röschen Broccoli, Karfiol und Romanesco, dazu gekochte Gemüseschnitze wie Karotte und Sellerie (oder Petersilienwurzel, kA).

Nun, was soll ich sagen: Nette Atmosphäre, feines Essen, ansprechende Klientel, nix verloren im Casino – wir werden uns das jetzt öfter *gönnen* - bis wir wieder nach Las Vegas kommen.
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am 07.08.2010
yangel
Silver Level 8
57
18
0
Sp
Am
Se
4
4
3
1 Check-In hier
Nach einigen Monaten Abstinenz besuchte ich vor einigen Tagen mal wieder das Do&Co im Casino Baden. Die Servicekräfte sind wie immer sehr freundlich und bemüht um ihre Gäste, wenn ich auch den Eindruck hatte, als würde das Personal momentan zu 80% aus "Frischgefangenen" bestehen. Die Servicekräfte sind wirklich sehr jung (Anfang 20? möglicherweise waren es Ferialpraktikanten) und sehr unerfahren, was man ihnen auch anmerkt: Es wurden einige Bestellungen vergessen oder falsch gebracht, und auch mit dem Sekt gab es einige Startschwierigkeiten (begonnen beim Öffnen bis zum Einschenken bzw Mischen mit Pfirsichmark).
Wie gesagt - sehr bemüht, aber trotzdem unsicher und unerfahren.

Das Essen ist, wie es auch die letzten Jahre war, einwandfrei - wobei der Rucola beim Rindscarpachio zu stark mariniert war, abgesehen davon würde auch die Hälfte der Menge an Rucola ausreichen.
Ich hatte mir als Extrawurst Surf & Turf bestellt (Hummer und Steak), da es mittlerweile leider nicht mehr auf der Speisekarte verfügbar ist. War aber absolut kein Problem, es trotzdem zuzubereiten. Ich bin mir nicht wirklich zu 100% sicher, ob der Hummer wirklich frisch war, dennoch schmeckte er vorzüglich und auch das Steak war sehr gut gelungen, und vor allem auch wirklich englisch, wie ich bestellt hatte.

Da wir einen sehr schönen und warmen Tag erwischt hatten, konnten wir draußen sitzen, wo das Ambiente mit Blick in den Park und angenehmer Hintergrund-Loungemusik wirklich herrlich und stressfrei ist.
Im Innenbereich ist es leider nicht mehr ganz so gemütlich wie es früher einmal war, es sei denn man ist Raucher. Der "Hauptbereich" von früher ist nämlich jetzt der Raucherraum, Nichtraucher sitzen genau zwischen Casinobereich, Raucherraum und Terrasse. Die Tische stehen ziemlich knapp nebeneinander und der Geräuschpegel ist recht hoch.

Ich kann das Do&Co im Casino Baden auf alle Fälle vorbehaltslos weiterempfehlen, am Essen ist nichts zu beanstanden und auch das Personal ist, wenn auch wie bereits erwähnt etwas jung und unerfahren, sehr höflich und stets um seine Gäste bemüht!
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