am 24.07.2012
Wir waren zu viert im Gallo Nero: zu Essen bestellten wir 2 Pizze, einmal Pasta und ein Mal gegrille Kalamari mit Blattsalat.
Als Vorspeise bestellten wir Kartoffelsuppe mit Trüffelbutter, die prombt kam, gut war aber für 7 Euro grenzwertig teuer.
Etwa 15 Minuten nach der Bestellung fragte der Kellner noch einmal nach, welche Pizze wir denn bestellt hätten. Gleich danach kamen die gegrilten Kalamari - 5 Stück Tuben, etwa 2 aufgeschnittene Kartoffel und 1/2 Zucchino (zum Preis vom uro 17!). Der dazu bestellte Salat dauerte nach 2-maligem Nachfragen noch etwa 10 Minuten, dann waren die Kalamari kalt.
Die Pasta kam dazwischen, war mengenmässig ok und auch geschmacklich ok.
Traurig war es mit den Pizze: Nach 2-maligem Urgieren kamen nach etwa 1 Stunde (!!) die fehlenden Pizze: nicht wirklich heiss, die Lecceto mit viel zu wenig Taleggio und eiskalten Tomaten, die Catania sah aus, als wäre sie schon einmal verdaut gewesen ....
Peinlich wurde es, als der Patrone bewaffnet mit ein paar Gläsern Grappa die unglückliche Situation erklären wollte ( der Pizzakoch sei krank und die Aushilfe ist neu und kennt sich nicht aus, die ersten Pizze waren verbrannt ..... Ausflüchte über Ausflüchte) und um Verständnis für diese einmalige Situation bat, die sonst nie vorkommt, während am Nebentisch sich auch andere Gäste über den mangelnden Service und die recht einfache Zubereitung beschwerten.
Zu guter Letzt durften wir auch noch gut 20 Minuten auf die Rechnung über 95 Euro warten.
Wir waren früher öfters im Gallo Nero und jedesmal zufrieden, die Stimmung war stets fröhlch und die Qualität der Speisen wirklich hoch.
Seit der Neuübernahme dürfte sich das geändert haben. Unter dieser Patronanz bleibt das Gallo Nero ein Tabu-Lokal.
Das denken sich offensichtlich auch andere Gäste, denn es waren gerade einmal 6 Tische besetzt, während es früher geradezu voll war.
Franz Barth, Baden
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