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Beisl Bräu Beisl Bräu Beisl Bräu
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Beisl Bräu Info
Ambiente:
Gemütlich
Preislage:
Günstig
Kreditkarten:
Gängige Karten
Eröffnungsjahr:
2011
Öffnungszeiten:
Mo:
10:00-02:00

Di:
10:00-02:00

Mi:
10:00-02:00

Do:
10:00-02:00

Fr:
10:00-02:00

Sa:
10:00-02:00

So:
geschlossen
Hinzugefügt von:
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Beisl Bräu

Achtung: Dieses Lokal ist geschlossen!
Lambrechtgasse 9 | 1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Beisl
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1 Bewertung für: Beisl Bräu (30)
Diese Bewertung wurde von einem ReTe Experten geschrieben.
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26.01.2012
Experte
uc0gr
Diamond Level 26
188
39
Top 10 Tester
Top 10 Tester 4 Wochen
3Speisen
3Ambiente
3Service
12 Fotos 1 Check-In
Gelistet in: Meine Spareribs-Erfahrungen in Wien, Essen in Wien - Im 4-ten (Wieden)
Vorab: Entschuldigung, für die teilweise schlechte Fotoqualität, aber mein Handy ist im Innenbereich nicht so toll.

Eigentlich sollte ich dem Beisl Bräu ja böse sein, dass es hier und dort überhaupt existiert. Denn das Lokal war einmal eine Institution auf der Wieden = „Hanifl’s Beislmuseum“. Nachdem aber das Beisl Bräu nichts dafür kann, dass der liebe Hanifl in seine wohlverdiente Pension gegangen ist, gibt es auch keinen schwarzen Punkt ;-)

Das Lokal wurde umfangreich adaptiert und vom „verrückten Team aus dem noch verrückteren Mariahilfer Beisl“ (Eigendefinition!) im Oktober 2011 als „Beisl Bräu“ neu eröffnet. Leider sind zahlreiche urige, einzigartige und sehr originelle Exponate aus dem ursprünglichen „Hanifl“ nicht mehr vorhanden. Das Lokal hieß nicht umsonst „Beislmuseum“ – hier gab es kaum einen Fleck an der Wand, der noch frei war – zahlreiche Exponate, Schilder, Figuren, Krims-Krams und andere Unikate pflasterten die Wände. Nur mehr sehr wenig davon ist übrig geblieben, leider, aber den Charme eines gemütlichen Beisels bzw. Brauerei-Wirtshauses hat das Lokal deswegen nicht völlig verloren. Da es sich um ein typisches Beisl bzw. Bräu-Wirtshaus handelt, wird auch in diesem Rahmen die Bewertung durchgeführt.

Die Schank, auf die man unmittelbar nach dem Eintreten in das Lokal trifft, wunderschön, massiv und viel Holz. Die Gasträume ebenfalls mit viel Holz, massive Holztische und Bänke bzw. Holzsessel. Eines fällt einem gleich auf, die Holzbänke erinnern an die alten Park- oder Straßenbahnbänke der 70er-Jahre, sind aber leider bei Weitem nicht so bequem. Im Nichtraucherbereich eine wunderschöne Kamin-Ecke und ebenfalls Tische und Sessel aus Holz. Da das Lokal um die von uns gewählte Zeit fast leer war, entschieden wir uns für ein Platzerl im Raucherbereich – alles für die beste Ehefrau von allen.

Was wir essen wollten, wussten wir schon bevor wir hergingen, Spareribs. Mittwoch ist hier Spareribs-Tag (EUR 9,90 statt EUR 10,80, was aber eigentlich auch ein Schnäppchen ist). Trotzdem ein Blick in die Karte und da kam dann schon ein Lächeln bei uns auf, denn es gibt hier ein sehr schönes, ansprechendes und abwechslungsreiches Speisenangebot zu wirklich guten Preisen. Typische „Bräu-Speisen“ natürlich vorwiegend (div. Gebackenes, div. Nockerl, Gröst’l, Ribs, Wings, etc.) aber auch einige wirklich interessante Schmankerl wie die Teufelsnockerl (laut Karte sehr, sehr scharf) oder Salate mit sehr ansprechenden hausgemachten Marinaden / Dressings. Leider sind die Informationen darüber im Internet eher dürftig oder gar nicht vorhanden, was heutzutage nicht mehr sein sollte.

Nun aber rasch zu den Speisen:
Als Vorspeise eine Grießnockerlsuppe (EUR 3,20) – brav gemachte Suppe, die brennheiß serviert wurde, zahlreiche kleine Fettaugen schwammen an der Oberfläche, hätte für mich kräftiger sein dürfen im Geschmack (ist aber subjektiv) mit zwei Grießnockerl, die gut, aber nicht flaumig genug waren – „bissiger“ Kern, aber guter Geschmack.

Zweimal die Spareribs (Preis, siehe oben) – die standardmäßig mit Braterdäpfel, Krautsalat und zweierlei Saucen serviert werden. Man erhält hier drei Stück Ripperl in etwa gute 16-18cm lang je Stück. Eine wirklich sehr ausreichende Portion an Braterdäpfel, die leider wieder einmal aus der Fritteuse kamen, aber einen sehr guten Erdäpfelgeschmack hatten. Meine beste Ehefrau von allen hatte sich überraschenderweise heute für Pommes statt der Braterdäpfel entschieden, und die waren wirklich super knusprig, tief gelb und nicht fettig. Die Saucen (Cocktail- und Knoblauchsauce) werden hier hausgemacht und das schmeckt man – kein künstlicher Saucengeschmack und geschmacklich keine „Mayonnaise-Bombe“. Ausgezeichnet. Der Krautsalat dazu, keine Sensation, aber sehr gut – typischer Krautsalat, wie man ihn im Wirtshaus eben bekommen soll. Wirklich gute Spareribs, die auch fein, aber nicht erschlagend, mit Honig mariniert wurden. Für uns hätten sie dunkler sein können, aber wir hatten schon Hunger und schlugen das Angebot des Kellners, zwecks „Nachgrillen“, aus. Dieser Eindruck ist aber sowieso subjektiv. Die Fleischqualität war top und der Geschmack ebenso gut – ein wirklich gutes GUT. In eigener Sache: endlich einmal Messer, die den Namen auch verdienen und auch mit Ripperl leicht „fertig“ werden. Sie hießen zwar nicht „Billy“ waren aber trotzdem von „IKEA“!

Noch einen gemischten Blattsalat (EUR 2,50) dazu, der den Namen auch endlich wieder einmal echt verdient hat. Verschiedene Blattsalate mit einer ausgezeichneten Kernölmarinade und nicht einfach „Essig drüber, Kernöl drüber“ – auch ein Salat kann ein Gedicht sein – das war eine sehr gut gemachte Kernöl-Vinaigrette! In Summe gebe ich für alle Speisen ein wirklich sehr gutes GUT.

Die Getränke:
Generell wird hier natürlich vor allem der Biertrinker sehr glücklich, denn es gibt Stiegl, Starobrno, Schwechater Zwickl, König Ludwig Dunkel, Stiegl Weisse & ein Top-Hausbier (das aber leider aus war!) frisch vom Fass! Das ist eine sehr beeindruckende und ansprechende Auswahl.

Wir hatten das Starobrno (EUR 3,50 das Krügel) und ein König Ludwig Dunkel (EUR 2,80 das Seidel) – ohne Worte, süffig bis zum „Geht nicht mehr“, gut temperiert und tadellos gezapft – so hält man es schon aus! Als Abschluss noch einen guten Birnenbrand (EUR 2,30 / 2cl) sowie einen sehr aromatischen Himbeerschnaps (ebenfalls EUR 2,30 / 2cl) sowie zwei „Schwächelfolien“, da wir jeder je ein Ripperl in Alu-Folie einpacken lassen mussten, was aber hier absolut kein Problem ist.

Die Trennung zwischen Raucher und Nichtraucher ist zwar gegeben, aber doch eher halbherzig, weil die Türe permanent offen war. Wie es bei Vollbetrieb ist, kann ich leider nicht sagen, aber ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass der Raucherbereich dann ziemlich verqualmt ist. Durch diesen muss sich aber der Nichtraucher den Weg zum NR-Bereich bahnen. Auch der Weg zum WC führt durch den Raucherbereich.

Es gibt auch noch ein Extrastüberl, in dem allerdings nur Sofas vorhanden sind, und daher eher „zum Herumlungern“ mit einem Getränk dient. Hier gibt es, so die Auskunft des Kellners, eine Videoleinwand, was mir persönlich in einem Lokal völlig egal ist und auf mich sogar eher störend wirkt. Das Kinderzimmer, das es seinerzeit unter Hanifl noch gab, existiert leider nicht mehr. Die Sanitäranlagen sind nicht gerade eine Wucht, aber nicht verschmutzt. Lockere Klobrillen müssen aber hier schon toleriert werden.

Mein Fazit: ich kann das Lokal mir ruhigem Gewissen für genau dieses typische „Beisl-Feeling“ bzw. den klassischen Aufenthalt in einem Bräu-Wirtshaus empfehlen. Jeder findet etwas auf der Karte und die Preise sind absolut fair bis günstig. Der Service war für dieses Ambiente sehr zufriedenstellend und sehr freundlich, aber natürlich ist man hier generell einmal legerer und so soll es auch sein. Die Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist optimal (Straßenbahn Linien 1 od. 62 bzw. Badner-Bahn oder Bus Linie 13A) und ich kann mir lebhaft vorstellen, dass genau die Öffis die bessere Wahl für so manchen Besuch hier sind! Auch günstige und wirklich ansprechende Mittagmenüs werden hier angeboten.
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4 Kommentare »
Letzter Kommentar von Heli am 14.11.2012 um 19:33
Zur Warnung : Dieses Lokal ist bereits seit
Monaten (wieder) geschlossen und steht zum Verkauf. Aber es stimmt: die Ripperln waren wirklich gut . . . .
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Bewertet am 26.01.2012
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