Das Lokal kann ich beim besten Willen einfach nicht empfehlen obwohl das Essen ja nicht schlecht ist.
Wir waren heute mit unserem Sohn ( 2 Jahre alt ) dort. Ein Kinderstuhl stand in einer Ecke bereit, natürlich nahm ich ihn Gebrauch, auch die nette Aushilfskellnerin half uns dabei ihn aufzustellen.
Als der Chef uns sah, eilte er herbei, nahm den Kinderstuhl ohne etwas zu sagen einfach weg. Wir und die Kellnerin standen nur da und schauten verdutzt rein.
Ich verstehe ja, daß in diesem engen Lokal fast kein Platz vorhanden ist, aber irgendeine Ausrede zur Wegnahme des Stuhls wäre dennoch sehr wünschenswert gewesen...
naja, dieses Lokal sieht uns nie wieder, eigentlich sehr schade....
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Ich besuchte mit einer Gruppe von koreanischen Geschaeftsleuten nach langer Zeit wieder mal das Bada.
Unser Menue bestand aus
1. La-Bbogki: Ein typisches Strassenimbiss in Korea aus Reiskuchen, gekochtem Ei, Fischpastete, diversen Gemuese, Ramen -Nudeln und scharfer Paprikapaste. Optisch nicht das schoenste Essen, aber es war sehr gut. Sogar dem aeltesten Mitglied unserer Gruppe (einem echten Koreaner) schmeckte es sichtlich gut, obwohl das Gericht eher ein Gericht fuer juengere Leute ist.
2. Zzol Myeon: Kalte Nudelmischung, auch hier gewuerzt mit Gochujang, der beruehmten koreanischen Paprikapaste, ein typisches Sommergericht...besser bekommt man es in Korea auch nicht.
3. Udon-Nudelsuppe: Kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht probiert habe, die aber im Gegensatz zu den anderen gerichten sehr mild ist.
4. Ugoji-Sogalbitang: Eine kraeftige Rindfleischsuppe, kraeftig gewuerzt mit viel Chinakohlgemuese und viel Fleisch. Sehr gut zubereitet und von allen am Tisch sehr gelobt.
Alle KoreanerInnen am Tisch bestaetigten die hohe Authenzitaet der Speisen. Warnung: Das heisst aber auch, dass es nicht unbedingt auch dem einheimischen, nichtkoreanischen Geschmack treffen muss.
Der Service war freundlich.
Bedauerlich ist das maessige Interior des Lokals, welches ein paar Aenderungen gut vertragen koennte.
Aber das sind eher Nebensaechlichkeiten.
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Letzter Kommentar von schlitzaugeseiwachsam am 18.10.2011
Ich finde Rete.at sollte Pflichtlektuere sein fuer alle LokalbesitzerInnen, damit sie mal etwas ueber das Feedback ihres Lokals erfahren ;)
Gestern vorm Theater hab ich es nun auch endlich mal ins Bada Sushi geschafft, wobei ich Namen ja etwas irreführend finde weil nicht wirklich hervorgeht, dass es hier auch koreanische Küche gibt. Werde oben im Kopf auch versuchen koreanisch hinzuzufügen, denn es scheint auch nur japanisch und Sushi auf.
Das Ambiente ist vor allem für die Innenstadt wirklich gewöhnungsbedürftig. Ein sehr schmales kleines Lokal, unten gibt es nur den Schankbereich zwei, drei Minitische, eine Gefriertruhe, ein Lager und sehr enge Toiletten. Über eine breite Treppe geht es nach oben in den Speisebereich und der Küche. Die wenigen alten Tische und Bänke sehen eher nach altmodischem Wiener Beisl als einem asiatischen Lokal aus, wären da nicht ein paar koreanische Flaggen und zwei Masken an den Wänden. Aber vielleicht grad weil so eigen, hatte das Lokal doch einen gewissen Charme. Interessanterweise waren wir die einzigen europäischen Gäste und ich war sehr gespannt auf die Speisen.
Da ich schon oft von Kimchi gehört hatte, wollte ich es nun endlich mal probieren.
Chinakohl mag ich ja grundsätzlich gerne, es war auch angenehm scharf. Die Marinade selber war dann aber doch nicht so ganz mein Fall und erinnerte mich ein wenig an die unserer Teufelsroller ;-) Werde ich mir vermutlich nicht nochmal bestellen, vor allem da es noch so viele andere interessante Vorspeisen gibt.
Als Hauptspeise wählte ich Hödobbab. Ich bekam eine große Schüssel mit Reis, diversem gebratenem Gemüse drauf, sowie rohen Lachs- und Thunfischwürfeln und ein Schälchen mit feuriger roter Sauce. Mir wurde erklärt, ich soll die Sauce (je nachdem wie scharf man es halt mag) über die Speisen geben und vermischen. Zuerst versuchte ich es vorsichtig, aber die Sauce hatte eine sehr angenehme Schärfe war geschmacklich sehr würzig und ausgezeichnet, sodass ich sie dann großzügig verteilte. Sehr interessant schmeckte auch die Kombination von Gebratenem mit dem rohen Fisch und ich war von dem Gericht absolut begeistert.
Meine Freundin war etwas feig und bestellte nur Sushi, somit muss ich selber nochmals kommen um anderes zu probieren.
Das Service war sehr freundlich und hilfsbereit und ich werde auf jeden Fall wieder kommen, weil es noch soviel auf der Speisekarte zu entdecken gibt.
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Letzter Kommentar von badasushi am 16.10.2011
Sehr geehrter rinaldo2000at !
Ich denke uns allen ist bewusst wie wichtig Feedback von Gästen ist, noch wichtiger ist es natürlich wenn es negative Kritik ist und wir schätzen es sehr, wenn sich unsere Gäste die Mühe machen uns zu sagen was sie stört (schließlich könnten sie ja auch einfach gehen ohne ein Wort zu sagen).
Toll ist es natürlich auch so ein tolles Feedback (wie gerade eben) zu bekommen! Vielleicht können wir Sie ja auch mal bald in unserem kleinen aber feinen Restaurant willkommen heißen? ;-)
Derzeit mein Lieblingsasiate, bei dem ich nach einem Stadtbummel gerne einfalle. Ursprünglich durch einen Standardartikel darauf gestoßen, bin ich dabei geblieben, obwohl ich den gepriesenen Innereien nichts abgewinnen kann. Ich lasse mir zwar die nur in Hieroglyphen formulierten Speisen der "Tageskarte" (Papierstreifen an der Wand) wie etwa Schweinemagen vorlesen, habe mich aber nie dazu durchgerungen, sie auch zu probieren.
Da ich schon sehr oft in diesem Lokal war, sieht mein Speiseplan dort seit Monaten immer gleich aus, weil mir diese Zusammenstellung einfach am besten schmeckt: Osuimono (ich weiß nicht, wie die Suppe gewürzt ist, aber mag es genau so), dann Kyoza (ich mag das resch angebratene, ansonsten ist dazu nicht viel zu sagen) und dann ganz viele California Maki (die Avocados sind weich und schmecken auch nach Avocado! )
Hie und da esse ich eine der anderen Suppentöpfe, die brodelnd heiß in einem Topf serviert werden - also nichts für den hungrigen Besucher, man würde sich die Kehle verbrennen.
Das Ambiente ist für Schickimicki-Liebhaber absolut abschreckend, die Einrichtung alt, es zieht durch die Fenster, was im Winter für manche die Jacke zur Pflicht werden lässt und im Sommer verstellen 3 Standventilatoren den sowieso schon schmalen Weg. Ich persönlich liebe aber die schäbigen Bänke, deren Polsterung aus Auflagen von Gartenmöbeln besteht, den Blick aus dem Fenster im ersten Stock auf die Johannesgasse, sollte ich einen der 3 Tische dort ergattert haben und die unverständlichen Gespräche an den Nachbartischen, die meist von Asiaten belegt sind.Was meinst du zu dieser Bewertung?