War mit meiner Frau in der Naehe und es war ca. 1Uhr nachmittags. Habe auf Google-Map gelesen, dass das Lokal recht gut sein sollte.
Alle Tische waren leer, nur ein Mitarbeiter war da. Einfache, aber gemuetliche Ambiente.
Wir setzten uns und bemerkten, dass die Musik im Hintergrund kantonnesische (suedchinesischer Dialekt) Popmusik ist. Meine Frau und ich schauten uns in die Augen und hatten beide eine schlecht Vorahnung. Und es stellte sich auch heraus, dass der Mitarbeiter, der zugleich Koch und Kellner ist, Chinese ist. Da lassen wir lieber die Finger vom Sushi, bestellten beide eine Bento vom Mittagsmenu (7,2 euro pro Person). Meine Frau nahm Huehnerfleisch und ich knusprige Ente.
Menu kam mit einer Miso-Suppe, die geschmacklich fad war. Im Bento waren drei Maki, zwei Nigiri, eingelegte Sojasprossen, der Hauptgang, zwei Scheiben Orangen als Nachtisch und eine Schale Reis. Sushi, da brauche ich nicht viel zu sagen, die Kochkunst ist einfach nicht da. Der Reis ist nicht einmal mit Essig vermischt. Das gebratene Huehnerfleisch fuer meine Frau war in Ordnung, meine Ente jedoch war zum Drittel ungeniessbar hart und trocken. Die Sojabohnen schmecken waessrig wie aus der Dose, auf jeden Fall nicht frisch. Summa summarum, eine geschmackliche Enttaeuschung wofuer es nicht wert ist Geld auszugeben.
Fazit: Kein nennenswertes Fazit fuer dieses Restaurant. Zu viele all-you-can-eat Abfuetterungsanstalten oder inhaltslose Asia-Restaurants sind in den Jahren entstanden. Sie haben aehnliche Angebote, eine schoene Huelle und gaehnende Leere in sich. Aber es ist auch leicht solche Restaurants hier am Leben zu erhalten, denn wir sind nicht in Asien und viele Menschen lassen sich allein durch die Exotik begeistern.Was meinst du zu dieser Bewertung?Hilfreich?Ja8Nein3Gefällt mir1Lesenswert2
Ein kleiner, aber feiner Japaner mit nur 7 Tischen, 2 Angestellten (1 Kellnerin, 1 Koch) und ausgezeichneter Qualität der Speisen.
Die Kellnerin ist aufmerksam und schnell, berät auch gerne bei der Speisenwahl, da nicht alle Speisen in der Karte ausgedeutscht sind, was wiederrum einen netten Kontrast zu Akakiko & Co. darstellt.
Das Lokal ist sehr klein und übersichtlich. In Anbetracht dessen, dass es nur zwei Angestellte gibt, welche immer im Dienst zu sein scheinen, wenn wir dort essen, hat es schon ein wenig familären Flair. "Is hoit gmiatlich" auf gut Wienerisch.
Die Speisen werden immer frisch zubereitet, die Qualität der Zutaten ist sensationell! Die Yaki Gyoza (gefüllte Teigtaschen) sind würzig, gut angebraten und werden mit einer leckeren, leicht säuerlichen Sauce serviert und sind bei Gott nicht so labbrig und zäh wie beim Durchnitts - Japaner. Wer auf Tofu als Vorspeise steht, wird hier sicher auch nicht enttäuscht. Das Sashimi zergeht einem auf der Zunge und auch das Sushi kann sich sehen lassen. Gute Portionen für wenig Geld. Die Präsentation der Speisen ist ausgesprochen liebevoll - das Auge isst ja schließlich mit.
Selbst wenn das Lokal voll ist, was bei so einem kleinen Lokal leicht vorkommen kann, ist die Wartezeit minimal.
Wir kommen auf jeden Fall wieder und kosten uns weiter durch die Karte!